Afrika Helfen
Afrika Helfen.
Africa- Help.org Afrika Helfen.
:

Africa-Help.org - Afrika Helfen

Solaranlagen in Burkina Faso - SEWA

COMPUTERSCHULE IN GHANA - AIM

JUGENDZENTREN IN CABO VERDE - DELTA CULTURA

 

 

 

Alle Beiträge von Projekt SEWA

Fussball

Am Samstag waren wir auf dem Länderspiel Burkina Faso - Tunesien im Stade du 4 août in Ouagadougou

Schon auf dem Weg ins Stadion sahen wir einige begesierte Fans, wobei wir den spektakulärsten einfach fotografieren mussten.

Burkinas größter Fan

Am Stadion angekommen, haben wir ersteinmal unser Mofa in einem Meer von Rollern geparkt und uns Karten gekauft - für 500 CFA, also etwa 75 Cent. Dann schön brav in die Reihe gestellt um auf die Tribühne zu kommen.
Stade du 4 aout linksStade du 4 aout rechts
Das Spiel selber war ein wenig unspektakulär, 0-0 unentschieden, wobei die Burkinabé schöer gespielt haben. Aber es war interessant einmal ein bißchen burkinische Stadionatmosphäre zu schnuppern.

Nach dem Spiel dann ein unglaublicher Traffic-jam, ein Chaos aus Mopeds und Autos und leichtee Schwierigkeiten das eigene Mofa wiederzufinden.
Verkehrschaos

Hier noch ein kurzes Video, ohne Kommentare, lediglich ein paar Impressionen die wir mit einer Digitalkamera aufgenommen haben:

Permalink Kommentare

1000 € für SEWA e.V. durch 28 Rezepte

Wir sind wirklich begeistert von der Fremdkochen Aktion, die wir gemeinsam mit huettenhilfe.de initiiert haben!

Die Kochfreunde um huettenhilfe.de haben insgesamt 28 afrikanische Rezepte eingesandt die durch Sponsoren wie ecato, kunsthandel uerpmann, stylinrooms.de, naturkost.de, germanblogs.de , noows.de und africa-help.org selbst belohnt wurden.

Wir bedanken uns bei allen Einsendern, huettenhilfe und natürlich den Sponsoren!
Das Geld kommt dem Verein Sonnenenergie für Westafrika e.V. zugute, der damit Krankenstationen in ländlichen Regionen mit Licht versorgt.

In Kürze wird es hier alle Rezepte zum Download in Form eines kleinen PDF Kochbuches geben! :)

> Hier geht’s zu huettenhilfe.de und allen eingesandten Rezepten

Kommentare (1)

Elektrifizierung der Krankenstation in Youba

Vom 14.-16. August waren wir in Youba, einem kleinem Dorf im Norden nahe Ouahiguya, wo wir unsere erste Elektrifizierung miterleben durften.

Am Donnerstag war es so weit, wir - Hannes, Nils, Jan und Lukas (als Gast) - setzten uns zusammen mit den zwei Technikern von Microsow in einen Kleinbus, um nach Youba zu fahren, einem Dorf, dass etwa 250 Km nördlich von Ouaga liegt. Unsere erste Reise über Land führte uns uns vorbei an wunderschönen Landschaften, die dank der Regenzeit in saftigem Grün erstrahlten. Je weiter wir jedoch nach Norden kamen, umso mehr machte das Grün bereits dem Rot des Sandes Platz.
StimmungsbildYouba 14-08-08 - DSC_0450

Als wir am späten Nachmittag in Youba eintrafen, begann es gerade in Strömen zu regnen. Trotzdem begannen die Techniker von Microsow sofort mit dem Verlegen der Kabel in der Maternité, der Geburtenstation.
Eine ländliche Krankenstation, ein so genanntes CSPS, besteht neben der Maternité in der Regel aus zwei weiteren Gebäuden: einer Station zur Versorgung von Kranken und Verletzten (Dispensaire), sowie einer Apotheke.
Abladen des AutosDer Techniker Amidou bei der Installation

Die hygienischen Verhältnisse reichen jedoch in keinster Weise an europäische Krankenhäuser heran. Obwohl wir uns dessen natürlich bewusst waren, schockierte uns der erste Rundgang durch die Räumlichkeiten: strenger Geruch, Schmutz, verkommene Matratzen, undichtes Dach, Schimmel an den Wänden. Und bei wolkenverhangenem Himmel waren schon ab 16 Uhr die Lichtverhältnisse unzureichend. Wir haben sehr großen Respekt dafür, was die Hebamme und die Krankenpflegerin unter diesen Bedingungen lesiten.

Nachdem bereits am ersten Abend die Arbeiten an der Maternité abgeschlossen werden konnten, wurde am darauffolgenden Tag die zweite Solaranlage in der Dispensaire installiert - nun bei strahlendem Sonnenschein. Dabei unterstützen wir die Techniker bei kleinen Handgriffen und dokumentierten die Installation. Außerdem erklärtem wir dem Personal die Wartung der Anlage und machten einige Interviews, z.B. mit den Hebammen.
Jan filmt die InstallationNils schraubt eine Lame ein

Als wir am Abend dann das vollendete Werk begutachten konnte, bot sich uns ein neues Bild der Krankenstation. Alle Räume des CSPS waren nun taghell erleuchtet, was die Versorgung der Kranken bei Nacht doch erhablich verbessern und vor allem Geburten erleichtern wird. Viele Einwohner des Dorfes kamen vorbei, um sich das neu beleuchtete CSPS anzusehen. Sowohl das Personal, als auch einige Patienten zeigten sich dankbar für unsere Hilfe.

Die bisherigen Arbeitsbedingungen der HebammeDie Hebamme an ihrem nun beleuchteten Arbeitsplatz

Währed der Arbeiten am CSPS besuchte uns der Abgeordnete des burkinischen Parlaments Sidiki Belem, unter dessen Schirmherrschaft die Elektrifizierung stand. M. Belem organisierte uns auch die Unterbringung in der nahegelegenen Schule. Die Krankenpflegerin des CSPS versorgte uns sogar mit sehr leckeren Mahlzeiten.
M. Belem (Abgeordneter) schaltet das Licht an
Neben der eigentlichen Projektarbeit war es für uns vor allem sehr spannend, einen kleinen Einblick in das Leben auf einem burkinsichen Dorf zu bekommen. Die Dörfer und die Großstadt Ouagadougou sind zwei völlig verschiedene Welten. Besonders angenehm fanden wir es, wie freundlich und offen wir von den Menschen in Youba empfangen wurden. Sie schienen sich offensichtlich darüber zu freuen, dass sich jemand für ihren Alltag interessiert. Stolz zeigten sie uns ihr Dorf, ihre Felder und den Viehmarkt, der gerade stattfand. Für uns war es einfach sehr schön, sich ein wenig mit den Menschen unterhalten zu können und mehr über ihr Leben zu erfahren.

Permalink Kommentare

Mooré-Unterricht

Ni zaabre!

Am Montag hatten wir unsere ersten Mooré-Stunden. Mooré ist eine der einheimischen Sprachen und wird vor allem in der Gegend um Ouagadougou gesprochen. Zwar kommt man mit hier mit Französisch sehr weit, allerdings ist es auch ein Zeichen des Interesses und des guten Willens, wenn man ein wenig Mooré spricht. Außerdem macht es schlicht und ergreifend Spaß.
Moore lernen

Abel, unser Lehrer, hat hier Linguistik studiert und arbeitet außerdem als Volontär bei ICCV, eine Organisation, die einen Kindergarten, eine Schule und ein Waisenheim betreibt. Bis jetzt haben wir nur die verschiedenen Begrüßungen gelernt, was sich zwar wenig anhört, doch aber einiges ist, da man die Begrüßungen je nach dem Stand der Sonne anpasst. Wenn die Sonne zu sehen ist, sagt man für “Guten Tag” z.B. “Ni winga!” Wenn die Sonne allerdings nicht zu sehen ist, heißt es “Ni yibeogo!” Daraus ergibt sich dann jeweils ein unterschiedlicher Begrüßungsdialog.
Auch ist es sehr wichtig, auf die richtige Aussprache zu achten. Es gibt Wörter, die bei verschiedenen Betonungen völlig andere Bedeutungen haben. Das Problem ist, dass die verschiedenen Betonungen für unsere Ohren sehr sehr ähnlich klingen.

Die erste Moorestunde

Unsere neuen Erkenntnisse können wir dann die nächsten Tage auf dem Markt anwenden, den wir heute das erste mal besucht haben. Dort stapeln sich die verschiedensten Obst-und Gemüsesorten, sowie rohes Fleisch und Fisch auf den Ständen, hinter denen die Marktfrauen sitzen. Die Stände sind entweder einfache Holzkonstruktionen oder einfach Decken, die auf dem Boden ausgebreitet werden. Das ganze wird von einer unglaublichen Menge an Fliegen umschwirrt. Auf dem Markt ist man als Weißer scheinbar wirklich eine Seltenheit, es wird einem ständig “Nassara”, Weißer, hinterhergerufen. Allerdings ist das überhaupt nicht böse oder geringschätzig gemeint, sondern einfach nur Ausdruck des Erstaunens der Kinder, die teilweise noch nie einen Weißen gesehen haben. Es ist uns übrigens auch schon öfters passiert, dass Kinder auf uns zu kamen, um uns die Hand zu geben. Bis jetzt ist all das für uns noch ganz lustig, wir sind jedoch gespannt, wie wir in einigen Monaten damit umgehen werden, ständig und überall aufzufallen.

Permalink Kommentare

Ankunft der Nachfolger in Ouaga

Nach einer langen Reise von insgesamt 22 Stunden sind wir in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gut in Ouaga angekommen. Nun beginnen also endlich die 13 Monate, auf die wir uns das letzte halbe Jahr vorbereitet haben.

Am 5.8. setzten wir uns morgens in den Zug um uns dann am Frankfurter Flughafen mit dem AMPO-Zivi Lukas zu treffen. Das Einchecken war entgegen unseren Befürchtungen auch mit großzügigen Handgepäck (3 Gitarren + 3 Rucksäcke mit je 10 kg) kein Problem.

Flughafen Frankfurt
Frankfurter Flughafen

Letzter Blick auf Deutschland
Letzter Blick auf Deutschland

Von Frankfurt ging es weiter nach Casablanca, wo wir die 6 Stunden Aufenthalt mit spontanen Gitarren-Jam-Session überbrückten. Dabei machten wir Bekanntschaft mit einem netten Polizisten, der einfach gleich mitspielte.

Jam-Session Flughafen Casablanca
Jam-Session am Flughafen Casablanca

In Ouaga wurden wir dann mitten in der Nacht von Souley (unserem Chef), Hannes (unserem Vorgänger) und Serge (einem Freund von Hannes) abgeholt. Auf der nächtlichen Fahrt zu unserem neuen Zuhause, dem Zivi-Haus, konnten wir gleich einen ersten Eindruck von Ouagadougou bekommen.
Am nächsten Tag machten wir uns dann daran, unser Stadtviertel Somgandé zu erkunden, die ersten Bekanntschaften zu machen und Mofas zu kaufen. Letztere werden für die nächsten 13 Monate unsere wichtigsten Transportmittel sein. Auf guten Rat von Hannes und mit Verhandlungshilfe von Yéral haben wir uns zwei P50 (Peugeot) gekauft.

Stadtviertel erkunden
Erkundung des Stadtviertels (v.l.n.r. Jan, Fiene, Hannes)

Fahrt durch Somgande
Fahrt durch unser Stadtviertel Somgande (Tasséré und Jan)

Mofakauf mit Yéral
Beim Mofakaufen mit Yéral

Erste Fahrversuche mit dem Mofa
Nils beim ersten Fahrversuch mit der P50

Wir melden uns bald mit weiteren Berichten - jetzt lassen wir uns erstmal mit von den unzähligen neuen Eindrücken überwältigen und genießen noch die gemeinsame Zeit mit Hannes, der uns ein bisschen in die für uns noch neue und unbekannte Welt Burkinas einführen wird.

Jan und Nils

Permalink Kommentare

Eröffnungsfeier Wend-Raabo

Vor einigen Tagen wurde hier im Nachbarviertel eine Schule eingeweiht, zu deren Eröffnungsfeier ich eingeladen war. Dabei habe ich von den Vorführungen, Danksagungen und Ähnlichem ein paar Aufnahmen machen. Seht selbst:

Permalink Kommentare

Vorbereitungsseminar

Vom 16.-25. Juli waren wir beide, Nils und Jan, auf einem Vorbereitungsseminar der Arbeitsgemeinschaft Entwicklungshilfe (AGEH) in Köln. 22 Freiwillige, die für die verschiedensten Oragnisationen in alle Welt gehen, wurden dort intensiv auf ihren Dienst vorbereitet.

Verschiedene Referenten haben mit uns Workshops zu interessanten Themen wie interkulturelle Kommunikation, Sicherheit in der Zusammenarbeit und Ähnlichem gemacht. Dann gab es auch noch sehr praktische Informationen von einem Tropenarzt und einer Versicherungsexpertin von FID und vieles mehr. Außerdem gaben die 10 Tage in Köln Nils und mir auch die Möglichkeit, uns gegenseitig besser kennen zu lernen und viel über uns und unseren Dienst nachzudenken. Auch mit dem dritten deutschen ADA-Leistenden, Lukas Terwitte, der mit uns nach Ouagadougou fliegen und für das Waisenhaus AMPO arbeiten wird, sind wir nun schon sehr gut befreundet.

v.l.n.r.: Nils Jan Lukas

Das Seminar hat uns viele neue und interessante Impulse gegeben. Außerdem hatten wir eine unglaublich nette Gruppe von 22 Freiwilligen und drei BegleiterInnen, die für uns diese 10 Tage unvergesslich gemacht haben. Danke an Euch, falls Ihr das lest!

Permalink Kommentare

Rezepte sammeln fuer Krankenstationen!

Gemeinsam mit huettenhilfe.de sammeln wir jetzt Rezepte fuer SEWA und das Projekt Licht fuer Krankenstationen!

EInfach Rezept an huettenhilfe.de schicken und schon geben verschiedene Sponsoren einen Spendenbetrag ab! Wenn wir genug Rezepte zusammenbekommen, gibt es nach Ende der Aktion wohlmoeglich sogar ein schickes Kochbuch zum kostenlosen Download!

Los gehts und ab zu huettenhilfe!

Kommentare (2)

Nachtrag zu Ouaga Monopoly

Auf den Hinweis von Leon hin, stellen wir natürlich auch gerne jede Menge Geld zur Verfügung.

Permalink Kommentare

Vollste Regenzeit

Hier ein paar Eindrücke aus Ouagadougou in der Regenzeit.

Bei heftigen Regenfällen sind Teile unseres Viertels manchmal mehrere Stunden überschwemmt, weil auch die Barrage - das Wasserbecken der Stadt - nicht allen Fluten standhalten kann. Nur manche sehen das nicht allzu negativ. Seht selbst:

Hallo Ben,

wenn du irgendwie Zeit findest, wäre es toll, wenn du an dieser Stelle das Video integrieren könntest, das ich auf unserem Server im Ordner “VideoBlog” gespeichert habe. Bei youtube war mit unserer Verbindung hier unten nichts zu machen, sonst würde ich dich mit so etwas natürlich nicht belästigen )

Danke,

Hannes

Hallo Hannes,

Zeit habe ich momentan eher gar nicht, aber da ich mich ja über jeden Blogeintrag sehr freue muss das irgendwie dazwischen erledigt werden.

Bitte sehr gerne!

Ben

Permalink Kommentare

Project-Id-Version: WordPress 2.0 POT-Creation-Date: 2006-01-03 09:54+0200 PO-Revision-Date: 2006-07-31 16:12+0100 Last-Translator: Olaf A. Schmitz Language-Team: WordPress.de MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Generator: KBabel 1.11.1 « Vorherige Seite

Blog Information Profile for k0ochy

Add to Netvibes

Design based on Beccary, Weblogs.us and Africa-Help.org

Africa-Help.org Sponsoren - Werbit, Spreadshirt & HUYNH Communications

· XHTML · CSS



2005-2008 Africa-Help.org e.V. | Impressum & Kontakt | Presse
Details Blog Beitraege