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Solaranlagen in Burkina Faso - SEWA

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Alle Beiträge von Projekt SEWA

Essen in Ouaga: Folge 1 - Café au Lait

Mit diesem Eintrag starten wir eine neue Serie: in regelmäßigen Abständen stellen wir ein Gericht vor, dass man in Ouagadougou typischerweise ist. Wir beginnen mit Café au lait à la Ouagalaise

Der Café au lait darf bei keinem Frühstück am Télécentre fehlen. Télecentres sind kleine Buden, an denen man neben Prapaid-Karten für Handys, vor allem etwas zu Essen und zu Trinken bekommt.
Hier das Télécentre unseres Vertrauens auf dem Weg ins Büro:

Unser Lieblingstelecentre

Für den zuckersüßen Café au lait wird gezuckerte Kondensmilch in ein Glas geträufelt, mit heißem Wasser aufgegosen und ein Löffel Schnellkaffepulver dazugegeben.
gezuckerte KondenzmilchHeisses WasserSchnellkaffeEin interessantes FarbspektrumUmgerührt und fertig

Dazu noch ein Baguette zum Eintunken. Sehr lecker! Und auch noch spottbillig: 100 F CFA (15 Cent) für den Café, 200 F CFA (30 Cent) für Café mit Baguette.

Gerne auch mit Brot serviert

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Strom fürs Zivihaus

Eine kleine Episode aus dem Alltag in Burkina: wie komme ich an Strom?

Die meisten Haushalte, die in Burkina über Strom verfügen zahlen diesen mit einem Prepaid-System, so ähnlich wie wir dies aus Deutschland von bestimmten Mobilfunkanbietern kennen. So auch wir. Am Haus befindet sich ein Stromzähler, der anzeigt wieviel Kilowattstunden noch zur Verfügung stehen.

Der Stromzähler im ZivihausDer Zähler

Neigt sich der “Kontostand” dem Ende zu, oder hat dieses schon länger erreicht, heißt es auf zur SONABEL, dem Stromanbieter. Ansonsten sitzt man im Dunkeln. Ohne Licht, Kühlschrank, Computer oder Deckenventilator. Und weil das keinen Spaß macht, nimmt man das Übel in Kauf, sich auf der SONABEL in kilometerlange Schlangen einzureihen, um schließlich unter Angabe der Zählernummer seinen Strom für die nächste Zeit zu bezahlen. Mit der Quittung gehts dann auf nach Hause, um den 20-stelligen (!) Code in den Zähler einzugeben. Et voilà: Energie!

Die Prepaid-QuittungNils gibt den Code ein

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Vorbesuch in Goumsin

Letzten Donnerstag fuhren wir nach Goumsin, um dort das neu gebaute CSPS zu besuchen und die Elektrifizierung vorzubereiten. Hier einige Impresssionen unseres Besuchs.

Mit dem Pickup auf dem Weg nach Goumsin
Um nach Goumsin zu kommen, mieteten wir einen Pickup samt Fahrer.

SandpisteSavanneRegenzeitKohletransport
Die Landschaft ist nach wie vor von sattem grün geprägt. Die Regenzeit sorgt aber auch für überflutete Strassen. Am Strassenrand begegnen wir immer wieder Fahrradfahrern, die schwere Kohlesäcke transportieren.

Maternité von GoumsinJan beim zeichnen des GrundrissesJan fotografiert im DispensaireYéral überbrückt die Wartezeit
An der Krankenstation angekommen, machen wir uns gleich an die Arbeit: ein grober Grundriss aller zu elektrifizierenden Gebäude wird benötigt, um die Solaranlage anpassen zu können. Außerdem schießen wir Fotos von den Räumen, damit die Techniker die Situation besser abschätzen können. Schließlich warten wir darauf, mit den Verantwortlichen reden zu können, die gerade eine Versammlung mit der Dorfgemeinschaft abhalten.

Kind auf EselKinder im hohen GrasNils im hohen Gras

Das Gespräch mit dem Chef des CSPS verlief sehr vielversprechend, sodass wir wohl bald nach Goumsin zurückkehren werden, um die Elektrifizierung durchzuführen.

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Nachbesuch in Salogo

Am 28. und 29. August 2008 waren wir in Salogo, etwa 150 km östlich von Ouagadougou. In Salogo hat SEWA vor sechs Monaten zum ersten Mal eine Krankenstation mit einer Solaranlage ausgestattet und jetzt war der erste Nachbesuch des Projekts fällig.

Wir fanden die Solaranlage der Krankenstation noch in sehr gutem Zustand vor und bei den Interviews mit dem Personal und dem CoGes (eine Art Verwaltungsrat) erfuhren wir, dass sie auch intensiv genutzt wird - am häufigsten bei Geburten.

InterviewDispensaire im Dunkeln

Später hatten wir dann noch die Gelegenheit, uns das Dorf etwas genauer anzuschauen. Als es dann aber anfing heftig zu regnen, setzten wir uns in die Dorfkneipe, wo es zwar etwas eng war, aber trotzdem eine super Stimmung herrschte.

Jan Abidou Marion und LisaDie Dorfkneipe und das aufziehende GewitterNils und Jan

Interessant waren auch mal wieder die Beobachtungen auf burkinischen Straßen: Eine Tankstelle, bei der das Benzin in ehemaligen Getränkeflaschen gelagert wird oder ein typisch burkinischer Allround-Transporter.

TankstelleAllround-LKW

Unsere Eindrücke aus Salogo haben wir auch in einem kleinen Film festgehalten. Viel Spaß beim anschauen!

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Fussball

Am Samstag waren wir auf dem Länderspiel Burkina Faso - Tunesien im Stade du 4 août in Ouagadougou

Schon auf dem Weg ins Stadion sahen wir einige begesierte Fans, wobei wir den spektakulärsten einfach fotografieren mussten.

Burkinas größter Fan

Am Stadion angekommen, haben wir ersteinmal unser Mofa in einem Meer von Rollern geparkt und uns Karten gekauft - für 500 CFA, also etwa 75 Cent. Dann schön brav in die Reihe gestellt um auf die Tribühne zu kommen.
Stade du 4 aout linksStade du 4 aout rechts
Das Spiel selber war ein wenig unspektakulär, 0-0 unentschieden, wobei die Burkinabé schöer gespielt haben. Aber es war interessant einmal ein bißchen burkinische Stadionatmosphäre zu schnuppern.

Nach dem Spiel dann ein unglaublicher Traffic-jam, ein Chaos aus Mopeds und Autos und leichtee Schwierigkeiten das eigene Mofa wiederzufinden.
Verkehrschaos

Hier noch ein kurzes Video, ohne Kommentare, lediglich ein paar Impressionen die wir mit einer Digitalkamera aufgenommen haben:

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1000 € für SEWA e.V. durch 28 Rezepte

Wir sind wirklich begeistert von der Fremdkochen Aktion, die wir gemeinsam mit huettenhilfe.de initiiert haben!

Die Kochfreunde um huettenhilfe.de haben insgesamt 28 afrikanische Rezepte eingesandt die durch Sponsoren wie ecato, kunsthandel uerpmann, stylinrooms.de, naturkost.de, germanblogs.de , noows.de und africa-help.org selbst belohnt wurden.

Wir bedanken uns bei allen Einsendern, huettenhilfe und natürlich den Sponsoren!
Das Geld kommt dem Verein Sonnenenergie für Westafrika e.V. zugute, der damit Krankenstationen in ländlichen Regionen mit Licht versorgt.

In Kürze wird es hier alle Rezepte zum Download in Form eines kleinen PDF Kochbuches geben! :)

> Hier geht’s zu huettenhilfe.de und allen eingesandten Rezepten

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Elektrifizierung der Krankenstation in Youba

Vom 14.-16. August waren wir in Youba, einem kleinem Dorf im Norden nahe Ouahiguya, wo wir unsere erste Elektrifizierung miterleben durften.

Am Donnerstag war es so weit, wir - Hannes, Nils, Jan und Lukas (als Gast) - setzten uns zusammen mit den zwei Technikern von Microsow in einen Kleinbus, um nach Youba zu fahren, einem Dorf, dass etwa 250 Km nördlich von Ouaga liegt. Unsere erste Reise über Land führte uns uns vorbei an wunderschönen Landschaften, die dank der Regenzeit in saftigem Grün erstrahlten. Je weiter wir jedoch nach Norden kamen, umso mehr machte das Grün bereits dem Rot des Sandes Platz.
StimmungsbildYouba 14-08-08 - DSC_0450

Als wir am späten Nachmittag in Youba eintrafen, begann es gerade in Strömen zu regnen. Trotzdem begannen die Techniker von Microsow sofort mit dem Verlegen der Kabel in der Maternité, der Geburtenstation.
Eine ländliche Krankenstation, ein so genanntes CSPS, besteht neben der Maternité in der Regel aus zwei weiteren Gebäuden: einer Station zur Versorgung von Kranken und Verletzten (Dispensaire), sowie einer Apotheke.
Abladen des AutosDer Techniker Amidou bei der Installation

Die hygienischen Verhältnisse reichen jedoch in keinster Weise an europäische Krankenhäuser heran. Obwohl wir uns dessen natürlich bewusst waren, schockierte uns der erste Rundgang durch die Räumlichkeiten: strenger Geruch, Schmutz, verkommene Matratzen, undichtes Dach, Schimmel an den Wänden. Und bei wolkenverhangenem Himmel waren schon ab 16 Uhr die Lichtverhältnisse unzureichend. Wir haben sehr großen Respekt dafür, was die Hebamme und die Krankenpflegerin unter diesen Bedingungen lesiten.

Nachdem bereits am ersten Abend die Arbeiten an der Maternité abgeschlossen werden konnten, wurde am darauffolgenden Tag die zweite Solaranlage in der Dispensaire installiert - nun bei strahlendem Sonnenschein. Dabei unterstützen wir die Techniker bei kleinen Handgriffen und dokumentierten die Installation. Außerdem erklärtem wir dem Personal die Wartung der Anlage und machten einige Interviews, z.B. mit den Hebammen.
Jan filmt die InstallationNils schraubt eine Lame ein

Als wir am Abend dann das vollendete Werk begutachten konnte, bot sich uns ein neues Bild der Krankenstation. Alle Räume des CSPS waren nun taghell erleuchtet, was die Versorgung der Kranken bei Nacht doch erhablich verbessern und vor allem Geburten erleichtern wird. Viele Einwohner des Dorfes kamen vorbei, um sich das neu beleuchtete CSPS anzusehen. Sowohl das Personal, als auch einige Patienten zeigten sich dankbar für unsere Hilfe.

Die bisherigen Arbeitsbedingungen der HebammeDie Hebamme an ihrem nun beleuchteten Arbeitsplatz

Währed der Arbeiten am CSPS besuchte uns der Abgeordnete des burkinischen Parlaments Sidiki Belem, unter dessen Schirmherrschaft die Elektrifizierung stand. M. Belem organisierte uns auch die Unterbringung in der nahegelegenen Schule. Die Krankenpflegerin des CSPS versorgte uns sogar mit sehr leckeren Mahlzeiten.
M. Belem (Abgeordneter) schaltet das Licht an
Neben der eigentlichen Projektarbeit war es für uns vor allem sehr spannend, einen kleinen Einblick in das Leben auf einem burkinsichen Dorf zu bekommen. Die Dörfer und die Großstadt Ouagadougou sind zwei völlig verschiedene Welten. Besonders angenehm fanden wir es, wie freundlich und offen wir von den Menschen in Youba empfangen wurden. Sie schienen sich offensichtlich darüber zu freuen, dass sich jemand für ihren Alltag interessiert. Stolz zeigten sie uns ihr Dorf, ihre Felder und den Viehmarkt, der gerade stattfand. Für uns war es einfach sehr schön, sich ein wenig mit den Menschen unterhalten zu können und mehr über ihr Leben zu erfahren.

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Mooré-Unterricht

Ni zaabre!

Am Montag hatten wir unsere ersten Mooré-Stunden. Mooré ist eine der einheimischen Sprachen und wird vor allem in der Gegend um Ouagadougou gesprochen. Zwar kommt man mit hier mit Französisch sehr weit, allerdings ist es auch ein Zeichen des Interesses und des guten Willens, wenn man ein wenig Mooré spricht. Außerdem macht es schlicht und ergreifend Spaß.
Moore lernen

Abel, unser Lehrer, hat hier Linguistik studiert und arbeitet außerdem als Volontär bei ICCV, eine Organisation, die einen Kindergarten, eine Schule und ein Waisenheim betreibt. Bis jetzt haben wir nur die verschiedenen Begrüßungen gelernt, was sich zwar wenig anhört, doch aber einiges ist, da man die Begrüßungen je nach dem Stand der Sonne anpasst. Wenn die Sonne zu sehen ist, sagt man für “Guten Tag” z.B. “Ni winga!” Wenn die Sonne allerdings nicht zu sehen ist, heißt es “Ni yibeogo!” Daraus ergibt sich dann jeweils ein unterschiedlicher Begrüßungsdialog.
Auch ist es sehr wichtig, auf die richtige Aussprache zu achten. Es gibt Wörter, die bei verschiedenen Betonungen völlig andere Bedeutungen haben. Das Problem ist, dass die verschiedenen Betonungen für unsere Ohren sehr sehr ähnlich klingen.

Die erste Moorestunde

Unsere neuen Erkenntnisse können wir dann die nächsten Tage auf dem Markt anwenden, den wir heute das erste mal besucht haben. Dort stapeln sich die verschiedensten Obst-und Gemüsesorten, sowie rohes Fleisch und Fisch auf den Ständen, hinter denen die Marktfrauen sitzen. Die Stände sind entweder einfache Holzkonstruktionen oder einfach Decken, die auf dem Boden ausgebreitet werden. Das ganze wird von einer unglaublichen Menge an Fliegen umschwirrt. Auf dem Markt ist man als Weißer scheinbar wirklich eine Seltenheit, es wird einem ständig “Nassara”, Weißer, hinterhergerufen. Allerdings ist das überhaupt nicht böse oder geringschätzig gemeint, sondern einfach nur Ausdruck des Erstaunens der Kinder, die teilweise noch nie einen Weißen gesehen haben. Es ist uns übrigens auch schon öfters passiert, dass Kinder auf uns zu kamen, um uns die Hand zu geben. Bis jetzt ist all das für uns noch ganz lustig, wir sind jedoch gespannt, wie wir in einigen Monaten damit umgehen werden, ständig und überall aufzufallen.

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Ankunft der Nachfolger in Ouaga

Nach einer langen Reise von insgesamt 22 Stunden sind wir in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gut in Ouaga angekommen. Nun beginnen also endlich die 13 Monate, auf die wir uns das letzte halbe Jahr vorbereitet haben.

Am 5.8. setzten wir uns morgens in den Zug um uns dann am Frankfurter Flughafen mit dem AMPO-Zivi Lukas zu treffen. Das Einchecken war entgegen unseren Befürchtungen auch mit großzügigen Handgepäck (3 Gitarren + 3 Rucksäcke mit je 10 kg) kein Problem.

Flughafen Frankfurt
Frankfurter Flughafen

Letzter Blick auf Deutschland
Letzter Blick auf Deutschland

Von Frankfurt ging es weiter nach Casablanca, wo wir die 6 Stunden Aufenthalt mit spontanen Gitarren-Jam-Session überbrückten. Dabei machten wir Bekanntschaft mit einem netten Polizisten, der einfach gleich mitspielte.

Jam-Session Flughafen Casablanca
Jam-Session am Flughafen Casablanca

In Ouaga wurden wir dann mitten in der Nacht von Souley (unserem Chef), Hannes (unserem Vorgänger) und Serge (einem Freund von Hannes) abgeholt. Auf der nächtlichen Fahrt zu unserem neuen Zuhause, dem Zivi-Haus, konnten wir gleich einen ersten Eindruck von Ouagadougou bekommen.
Am nächsten Tag machten wir uns dann daran, unser Stadtviertel Somgandé zu erkunden, die ersten Bekanntschaften zu machen und Mofas zu kaufen. Letztere werden für die nächsten 13 Monate unsere wichtigsten Transportmittel sein. Auf guten Rat von Hannes und mit Verhandlungshilfe von Yéral haben wir uns zwei P50 (Peugeot) gekauft.

Stadtviertel erkunden
Erkundung des Stadtviertels (v.l.n.r. Jan, Fiene, Hannes)

Fahrt durch Somgande
Fahrt durch unser Stadtviertel Somgande (Tasséré und Jan)

Mofakauf mit Yéral
Beim Mofakaufen mit Yéral

Erste Fahrversuche mit dem Mofa
Nils beim ersten Fahrversuch mit der P50

Wir melden uns bald mit weiteren Berichten - jetzt lassen wir uns erstmal mit von den unzähligen neuen Eindrücken überwältigen und genießen noch die gemeinsame Zeit mit Hannes, der uns ein bisschen in die für uns noch neue und unbekannte Welt Burkinas einführen wird.

Jan und Nils

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Eröffnungsfeier Wend-Raabo

Vor einigen Tagen wurde hier im Nachbarviertel eine Schule eingeweiht, zu deren Eröffnungsfeier ich eingeladen war. Dabei habe ich von den Vorführungen, Danksagungen und Ähnlichem ein paar Aufnahmen machen. Seht selbst:

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