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One Laptop per Child kommt voran

olpc_1.jpgDie vom US-Technologieveteranen Nicholas Negroponte gegründete Organisation hatte sich zum Ziel gesetzt, Laptops zum Preis von 100 $ für Entwicklungsländer zu produzieren. Mit den Geräten soll der Anschluß betroffener Ländern an die aktuellen technischen Entwicklungen sowie deren Vorteile gesichert werden.

Eines vorweg: der Preis des Laptops wird mittlerweile mit etwa 140 $ beziffert. Grund dafür sind die wohl zu gutgläubigen Erwartungen an die Herstellungskosten. Ausgestattet wird das Gerät mit OpenSource Software wie dem Linux Betriebssystem Fedora. Ein WLAN Modul soll für drahtlose Netzwerkverbindungen sorgen.

Die Produktion findet im Auftrag des taiwanesischen Herstellers Quanta Computer statt, der Fabriken in der ostchinesischen Stadt Changshu mit dem Bau beschäftigt. Mittlerweile wird vom Plan zur Herstellung von 10 Millionen Stück gesprochen, die dann an Bildungseinrichtungen von Staaten geliefert werden wollen, die Bestellungen eingereicht haben. Bisher liegen Bestellungen für etwa 4 Millionen Laptops vor.

> OLPC - offizielle Webseite

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Nigeria - Telefonieren dank Biodiesel

Die GSM Association, Ericsson und MTN starteten in Lagos, Nigeria ein Testprojekt zum Betrieb von Mobilfunk-Basisstationen die mit Biodiesel betrieben werden.

Was gut daran ist: eine günstige Methode, die Hauptstadt Nigerias mobil erreichbar zu machen, Schonung der Umwelt und natürlich einen größeren Absatz von Rohstoffen aus lokaler Produktion.

So werden die für den Biodiesel notwendigen Stoffe - Erdnüsse, Kürbis und Palmöl - alle von nigerianischen Bauern produziert.

Mehr dazu
Golem - Afrikaprojekt: Mobilfunk auf Biodiesel-Basis

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Afrikanische Firma entwickelt solarbetriebenes Hörgerät

Es wird geschätzt, dass bis zu 120 Millionen Menschen auf der Welt hörgeschädigt sind.

Diese Menschen sind nicht nur im alltäglichen Leben benachteiligt, sie stellen auch volkswirtschaftlich gesehen ein Problem dar. Wie soll ein hörgeschädigter Mensch eine Sprache lernen, zur Schule gehen oder seinen Lebensunterhalt verdienen?

In der dritten Welt finden sich nur selten Lösungen für solche Probleme. In dem durch Diamantenhandel und eine fähige Regierung gesegneten Land Botswana werden Hörgeräte zwar kostenlos verteilt, dennoch scheitert deren Betrieb bei einigen Menschen schon am Kauf neuer Batterien. Außerdem stellt Botswana hier eine erfreuliche aber gleichzeitig auch traurige Ausnahme dar.

Seit 1992 existiert Godisa in Botswana (zum Anfang noch mit dem Namen „Solar Aid Workshop“) mit klaren Absichten: Technologien speziell für die Bedürfnisse der dritten Welt auf Basis von Solarenergie zu entwickeln.

Godisa means to do something that is helping others to grow.“, so steht es auf der Eingangsseite der Internetseite des botswanischen Projektes. Die Entwickler haben zum Ziel, Hörgeschädigten Menschen über ihre Behinderung hinweg zu helfen und das, ohne dass sie ihre Existenz gefährden müssen.

Das Unternehmen hat einen gewaltigen Erfolg: so wurde ein Akkuladegerät auf Solarenergiebasis für u.a. eigens entwickelte Batterien entwickelt. Mithilfe dieser Batterien oder herkömlichen AA-Batterien lassen sich die Hörgeräte betreiben, welche schon für verhältnismäßig günstige 100 $ zu kaufen sind.

Doch den Mitarbeitern von Godisa reicht das nicht. Sie wollen die Baupläne für das Gerät jedem zugänglich machen und, sofern die botswanische Regierung sie lässt, massenhaft produzieren, sodaß die gesamte dritte Welt von dieser Entwicklung profitieren kann.

Godisa wird unter anderem von der botswanischen Regierung, der World Science University of Canada und der US-Amerikanischen African Development Foundation unterstützt. 10 der 14 Mitarbeiter sind selbst behindert und trotzdem haben sie ihren Humor nicht verloren.

Nun werden Spenden gesammelt, um möglichst viele Hör-und Akkuladegeräte an hörgeschädigte Kinder verteilen zu können.

> die off. Website von Godisa

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Ein Laptop pro Kind

Es gibt gute Nachrichten in der modernen Entwicklungshilfe! Auf dem Weltgipfel der Informationsgesellschaft in Tunis wurde vor wenigen Tagen ein interessantes Projekt zur Überwindung der digitalen Kluft gegenüber den Entwicklungsländern vorgestellt.

Der Gründer des renomierten MIT Labs (Massachusetts Institute of Technology), Nicholas Negroponte, stellte letzten Mittwoch zusammen mit Kofi Annan einen Laptop für nur 100 $ (85 €) vor.

Um Kindern in Entwicklungsländern die Möglichkeit zu bieten, an der Informationsgesellschaft teilzuhaben ist extrem günstige Hard und Software nötig. Software gibt es heute meist günstig oder kostenlos, so wird der MIT Laptop ausschließlich mit openSource Software betrieben.

Eine Intel-Expertin entwickelte einen besonders günstigen Bildschirm für das auch sonst sparsame aber robuste Gerät. Es ist klein und ohne Laufwerke ausgestattet. Wenn die Kurbel an dem Laptop eine Minute lang gedreht wird, wird Strom für die jeweils nächsten 10 Minuten erzeugt.

Die Enwickler versprechen sich verbesserte Lerntechniken durch eigenständige Interaktion und Erkunden der modernen Technik. “Diese robusten, vielfältigen Maschinen werden es Kindern ermöglichen, aktiver zu lernen”, meint Kofi Annan bei der Vorstellung des Laptops in Tunis. Mithilfe eines eingebauten WLAN-Moduls sind auch Internet-Recherchen und Kommunikation möglich.

Käuflich wird er Laptop nicht sein, die Kosten von 100 $ pro Gerät werden von Regierungen und NGOs gestellt. Laut den Entwicklern wurden ingesamt bereits eine Millionen Geräte von China, Brasilien, Thailand und Ägypten bestellt. Die Produktione soll allerdings erst ab einer Bestellmenge von fünf bis sechs Millionen Stück beginnen. Man hofft also noch auf das Interesse von NGOs und weiteren Staaten.

Die New Economy zeigt Engagement

Die eigens für den Laptop gegründete Organisation OLPC (One Laptop per Child) ist unter anderem durch eine 2 Millionen $ starke Spenden von Google zustande gekommen, ingesamt betrug das Budget ganze 10 Millionen $.

Auch Microsoft hat auf dem Weltgipfel in der ägyptischen Hauptstadt ein Projekt zur Ausbildung von IT-Lehrkräften, das sogenannte UP (Unlimited Potential), vorgestellt. 200 solcher Lernzentren sollen demnach in Tunesien entstehen. Zusammen mit der UNESCO sollen weitere Ländern mit solchen Einrichtungen ausgestattet werden.

Kritik am Tagungsort

Am Rande gab es allerdings Kritik am Weltgipfel in Hinsicht auf den Tagungsort Tunis, da die Meinungsfreiheit in Tuniesen als durchaus noch ausbaufähig gilt und die Zensur gerade im Internet seit Langem schon heftige Kriktk erntet. Aufgrund von Kritik an der tunesischen Regierung seitens der Organisation Reporter ohne Grenzen wurde deren Leiter Robert Menard kurzerhand bei der Einreise gestoppt. Ziel des Informations-Gipfels war nicht zuletzt auch die Verhinderung von Zensur in autoritären Staaten. Ein weiteres Ziel war die Hälfte der Menschheit bis 2015 online zu bringen - leider bleibt es denn Teilnehmerstaaten selbst überlassen, wie sehr sie sich in dieser Frage engagieren.

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