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Solaranlagen in Burkina Faso - SEWA

COMPUTERSCHULE IN GHANA - AIM

JUGENDZENTREN IN CABO VERDE - DELTA CULTURA

 

 

 

Alle Beiträge von Projekt AIM

Action, die Erste

Während der Deutsche Jugendclub mit der Planung des African Kiss II Festivals (13. Juli in Freiburg, www.africankiss.org) zu tun hat, versucht auch der ghanaische Jugendclub seinen Teil zu dem Festival beizutragen. Anlässlich des Programms wird eine Filmkollaboration des deutschen und ghanaischen Jugendclubs mit dem Namen „Ein Tag im Leben des…” veröffentlicht. Dazu werden beide Teile ein möglichst reales Bild eines Tagesablaufes eines typischen Jugendlichen festhalten - das Ganze mit dem Ziel die beiden Kulturen einander näherzubringen. Die benötigten Vorbereitungen wurden innerhalb der letzten Woche getroffen, sodass am Samstag mit dem Dreh begonnen werden kann.

Kleines Extra

Eine wichtige Anschaffung für das Jugendclubinventar sind die neuen Bänke, die der Jugendclub nun sein eigen nennt. Vor drei Wochen beim Schreiner bestellt, sind die Bänke (letztendliche Anfertigungsdauer: 1 Tag) dann doch noch fertiggeworden und wir haben jetzt in Zukunft eigene Bänke, die bei allen Jugendclubveranstaltungen als Sitzgelegenheit genutzt werden können. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die großzügigen Spenden aus Deutschland, die dem Jugendclub zugeflossen sind.

Strandsäuberung

Desweiteren bedurften die beiden letzten Wochen einiger Trips in die großen Städte der Küstenregion (Cape Coast, Takoradi und sogar Accra) auf der Suche nach Sponsoren für ein geplantes „Umweltprogramm”. Der Jugendclub plant momentan eine „Beach Clean-Up Campaign” - mit anderen Worten haben wir vor, den Strand von Komenda mal auf Vordermann zu bringen - das macht hier nämlich sonst kaum einer. Wie im letzten Blogeintrag berichtet, hatten wir während der „Osterferien” einen Strandtag organisiert, der zwar sehr schön war, aber noch ein bisschen schöner hätte sein können, wären die Tonnen von Müll am Strand nicht dagewesen. Der Müll wird hier größtenteils vom Meer angespült oder vom Wind angeweht, zum Teil wird die Verschmutzung allerdings auch durch die lokale Bevölkerung hervorgerufen. Ein „Umweltbewusstsein”, wie es sich in Deutschland innerhalb der letzten Jahrzehnte entwickelt hat, gibt es noch nicht - zum einen, weil die erforderlichen Entsorgungsanlagen oder Mülleimer fehlen, aber vor allem auch, weil das Verständnis aufgrund fehlender Bildung fehlt. Und genau da wollen wir jetzt mit dem Jugendclub ansetzen. Das Ganze befindet sich momentan in der Planungsphase und am 31. Mai soll das Programm dann stattfinden. Als Mediapartner konnten der größte ghanaische Fernsehsender GTV (Ghana Television) sowie unsere Partnerradiostationen Melody FM, Ahomka FM und ATL FM gewonnen werden.

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Aktiver AIM. Jugendclub

Während die Youth Club Members nun fast einen Monat Schulferien hinter sich haben, nähert sich der Beginn der Regenzeit in Ghana deutlich. Noch hält sich der Regen in Grenzen, sodass sich der Jugendclub ungestört zu einer Menge von Workshops während der Ferien treffen konnte.

Cultural Group

Ganz besonders aktiv war während der Ferienzeit die Culture Group. Bis zu dreimal die Woche trafen sich die Jugendlichen, um mit dem Tanzen und Trommeln voranzukommen. Uns ist es jetzt nach den Ferien auch gelungen, einen professionellen Lehrer zu ergattern - der hat jetzt bereits einen „Culture”-Workshop geleitet. Alle waren begeistert! Mr. Abaka, so sein Name, macht das Ganze auf freiwilliger Basis (Vielen Dank!) - stark dafür, dass er mit seiner Culture Group (nur eine seiner drei verschiedenen Musikgruppen) weltweit tourt und selbst in Amerikas Spitzenuniversität Princeton den Schülern lehrt das Tanzbein zu schwingen.



Bead-making

Anlässlich des „African Kiss II”-Festivals, das von unserem Deutschen AIM. Jugendclub organisiert wird und am 13. Juli in Freiburg i. Breisgau stattfindet, stellt der ghanaische Jugendclub momentan eigene „afrikanische Armbänder und Ketten” her, die bei der Benefizveranstaltung zum Verkauf angeboten werden sollen. Die Ketten werden entweder aus Rohrstöcken, die eigens bearbeitet, gefärbt und poliert werden, oder aus verschiedenen bemalten Tonstücken und auch Muscheln oder bestimmten Pflanzensamen hergestellt.



Beach Day

Um die Ferien auch so richtig genießen zu können organisierten wir einen Entspannungstag am Stand. Einen gewissen Anlass gab es auch: Vier der Jugendclubmitglieder hatten gerade ihre Abschlussprüfungen an der Junior High School geschrieben. Sollten sie diese bestehen, ermöglicht ihnen dies den Eintritt in die Senior High School (so was wie Oberstufe). Hierfür wünschen wir ihnen alles Gute und drücken die Daumen



AIM. Youth Club meets Future Hope People

Am ersten Wochenende nach den Ferien fand unser erster Austausch mit der Partner-NGO “Future Hope People” statt. Future Hope People operieren im Nachbarort Kissi. Zusammen mit den zuständigen Projektverantwortlichen organisierten wir ein Sportfestival in Komenda - dazu kamen dann nicht weniger als 30 Jugendliche vom Future Hope People Jugendclub nach Komenda um in Freundschaftsmatches in gemischten Teams mit- und gegeneinander anzutreten. Ein großes Jungen- und ein Mädchenfußballturnies, sowie „Völkerball”, das hier unter dem Namen „Spyball” eingeführt wurde, standen auf dem Spielplan.

Reichlich Trommeln von beiden Jugendclubs und ein Partyanimateur in der Gestalt von Solomon Appiah, unserem Projektmanager, der besser entertaint, als jedes Cheerleader -Team (und der laut seiner Aussage leider kein Fußball spielen konnte, da Ballack ihm seine persönlichen Schuhe nicht mitgebracht hatte) brachten also für etwa 2 Stunden eine super Party in die Nähe des Komenda Fußballfeldes.

Nach diesem erfolgreichen Ereignis freuen wir uns auch in Zukunft auf weitere Austausche zwischen den beiden Jugendclubs! Viel Dank geht dabei natürlich auch an die Organisatoren und Jugendlichen von Future Hope People (www.future-hope-people.de).

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Fundamentlegung beendet!

Es ist vollbracht. Still und heimlich haben wir unsere Fundamentlegung für das lokale AIM. Bildungszentrum in Komenda beendet. Vor ein paar Wochen haben wir euch noch unsere Ziele für die kommenden Monate vorgestellt. Heute können wir stolz verkünden, dass wir unser Hauptziel für das erste Halbjahr 2008 erreicht haben.

Am 1. April starte der Bauvorgang. Noch einmal füllten wir Sand nach, um das obere Level zu erreichen. Anschließend wurde eine Plastikplane ausgelegt, damit der salzige Sand nicht die Eisenmatte korrodieren lässt, welche auf der Matte installiert wurde. Nachdem die Schreiner ihren Job verrichtet hatten und der Holzrahmen die notwendige Betonbodenplatte vorgab, konnten die eigentlich Arbeit beginnen. Die Maurer fertigten die Betonmischung an (Zement, Riversand, Steine und Wasser), teilweise wurde mit einem Betonmixer gearbeitet, und Stück für Stück wuchs unsere Bodenplatte. Am 8. Juli war es vollbracht, in Rekordzeit hatten die Arbeiter den Job beendet. Die Fundamentlegung der AIM. Schule ist vollendet.

Ein wichtiger Schritt für AIM., stellte die teure Bodenplatte doch eine kleine Hürde dar. Nach einigen Absagen, was die Finanzierung dieses Bauabschnittes anbelangt, war AIM. dank aller Mitglieder und Mitarbeiter aus Deutschland wie auch aus Ghana in der Lage, die finanziellen Mittel eigenständig aufzubringen.

Danke hierbei an alle Unterstützer von AIM. – ihr habt Großartiges geleistet, weiter so! Nun können wir nach vorne schauen, der nächste Bauabschnitt wartet bereits. Es müssen Blocks gepresst werden, damit wir die Mauern des Gebäudes hochziehen können.

Falls ihr, liebe Leser, uns hierbei helfen wollt, freuen wir uns sehr. Helft AIM. die Schule fristgemäß fertig zustellen. Komenda braucht dieses Ausbildungszentrum, mehr denn je; das bemerken wir jeden Tag aufs Neue. Unser Jugendclub ist die Vorbereitung für die Schule, doch bemerken wir bereits jetzt, wie wichtig die Arbeit des Jugendclubs in Komenda ist, und wie gut sie angenommen wird.

Derzeit stehen die Jugendclubverantwortlichen im regen Kontakt mit der deutschen Botschaft in Accra. Komenda ist nicht mehr an das staatliche Leitungswassernetz angeschlossen, die alten Leitungen sind im grausamen Zustand. Die Bewohner sind auf Regen- oder (teils salziges) Brunnenwasser angewiesen (Waschen, Duschen, Kochen, Trinken). Die Cholerarate ist in Komenda eine der Höchsten. Hier möchte der Jugendclub ansetzen. Es wird bei der deutschen Botschaft ein Antrag auf finanzielle Unterstützung für den Kauf und die Inbetriebnahme von Polytanks für Leitungswasser gestellt. Drückt uns die Daumen, dass alles klappt und unser Antrag stattgegeben wird.

Damit genug für heute, lasst uns gemeinsam die Fundamentlegung feiern.

Herzliche Grüße aus Komenda, Ghana,

Jörn Preuß

AIM. Project Director

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Verspaeterter Ostergruss vom Jugendclub

Nach einer kleinen „Oster“-Blogpause, überbringe ich nun die wichtigsten Neuigkeiten vom Ghanaischen AIM. Youth Club.

Ich hoffe, alle haben ein schönes und nicht zu kaltes Osterfest gehabt! – Hier waren es, wie üblich, ca. 32° C.

Neue Trommeln für den Jugendclub

Am Ostersonntag wartete eine kleine Überraschung auf die Jugendclubmitglieder: Sie durften neue Trommeln ihr Eigen nennen! Seit längerem hatten wir nun schon die Anschaffung eines neuen „Trommelsets“ geplant, doch hatten dies aufgrund von mangelnden Fachkenntnissen immer wieder aufgeschoben. Letzte Woche Sonntag war es dann endlich so weit: Aufgrund einer geplanten Veranstaltung (siehe „Durbar Performances“) war die Anschaffung überfällig geworden und ich und zwei andere Jugendclubmitglieder begaben sich in aller Frühe am Ostersonntag in ein 2 Stunden entferntes Dorf, um dort von einem Trommelspezialisten die Trommeln in Empfang zu nehmen. Drei „Palongo-Trommeln“ sind es; typische ghanaische Trommeln, die in vielen traditionellen ghanaischen Rhythmen Gebrauch finden, und der Jugendclub-Culture-Group (Culture = „Trommeln und Tanzen“) so eine vielfältige Grundlage bieten.

Durbar Performances

Relativ kurzfristig wurden die Jugendclubmitglieder darum gebeten, am Ostermontag, anlässlich eines vom Stadtrat veranstalteten Benefizveranstaltung ein bisschen was für die gestalterische Untermalung des Programmes zu tun. Die bei der Veranstaltung gesammelten Gelder sollten für den Ausbau der Straße, die von der Küstenstraße nach Komenda führt, verwendet werden. Die Straße war schon seit längerem nicht mehr in einem passablen Zustand gewesen und wird momentan erneuert. Ebenso werden die Gelder für Sanitation-Projekte verwendet.

Da wir nur wenige Tage Zeit hatten, unsere Cultural Group für die Veranstaltung fit zu machen, mussten wir uns vor allem über das Osterwochenende ordentlich ranhalten: Karfreitag bis Ostersonntag fand jeden Tag eine etwa 2-stündige Probe statt, bei der die Jugendlichen die Tänze und Trommelrhythmen noch einmal einstudierten.

Am Ostermontag früh ging es dann zur „Lorry-Station“ (der Taxistation in Komenda), die anlässlich der Veranstaltung zu einer Bühne umgestaltet wurde. Mit etwas Verspätung seitens der eingeladenen „Big Men“ (dem Chief und dem Regionalminister) ging es dann los mit den „Cultural Performances“; abgesehen von den einstudierten Tänzen legten die Jugendlichen noch ein paar Improvisationen hin und umtanzten die Big Men bei Ihrer Ankunft.

Zum Ende der Veranstaltung durfte dann auch noch mal unser „Poetry Star“ glänzen. Die 14-jährige Catherine trug vor dem gesamten Publikum sehr überzeugend und mit starken Gesten unterlegt ihr Gedicht über Ghana vor und erntete stürmenden Applaus; dem hinzu kamen begeisterte Trinkgeldgaben– allem voran ein kräftiges Trinkgeld vom Regionalminister selbst.

Building self-esteem

Wie bereits vor vier Wochen schon einmal kam am vergangenen Samstag Herr Dramani vom National Population Council (Cape Coast) nach Komenda, um einen Vortrag für die Jugendlichen unseres Jugendclubs zu halten.

Vor vier Wochen war das Thema „Right Decisions-making“ angesagt gewesen. (Der Titel sagt eigentlich schon alles: Es ging darum, wie man Entscheidungen richtig trifft und was für Auswirkungen fahrlässige Entscheidungen haben können.)

An dieses Thema anknöpfend ging es diesmal um das Thema „Building Self-esteem“ – im Prinzip ein Vortrag, der Selbstachtung und das Durchsetzungsvermögen der Jugendlichen fördert. Besonders hier in Ghana, wo Obrigkeitshörigkeit eine (aus meiner Sicht) noch beeindruckende Bedeutung misst, traf die Präsentation den Nagel auf den Kopf und das Thema gefiel mir persönlich sehr und ich hoffe, dass die Jugendlichen sich diesen Vortrag zu Herzen genommen haben.

Organisatorisches

Abgesehen davon gibt es im Jugendclub momentan viel an der Struktur zu arbeiten. Der Zeitmangel vieler Jugendclubleiter, bzw. das Problem einen geeigneten Zeitpunkt zu finden, an dem sich alle Jugendclubleiter (, die in der älteren und jüngeren Generation existieren) wöchentlich treffen können, beschert momentan einige Probleme, was die Organisation von Jugendclubaktivitäten betrifft. Aus diesem Grund versuchen wir jetzt momentan ein wenig die Aufgaben der Jugendclubleiter genauer zu definieren, sowie auch den Jugendclubmitgliedern selber die Positionen der –Leiter und deren Rechte zu verdeutlichen.

Ich hoffe, euch einen guten Überblick über die Geschehnisse der letzten Wochen gegeben zu haben und lass dann wieder innerhalb der kommenden Woche von mir hören!

Schöne Grüße aus Ghana

Max Obbarius

AIM. Volunteer in Ghana

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AIM. bei Weltwaerts anerkannt

Eine kurze und wichtige Zwischenmeldung:

AIM. wurde von ‘Weltwaerts’, dem neuen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst des Bundesministeriums fuer wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) anerkannt. Ein grosser Erfolg fuer AIM. Deutschland und Ghana.

Mehr informationen auf
http://www.aim-ev.org
http://www.weltwaerts.de

Liebe Gruesse,
Joern Preuss
AIM. Project Director
Ghana

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Herausforderungen für die kommenden Monate

Liebe Blogleser,

in den letzten Wochen haben wir stets über den ghanaischen AIM.-Jugendclub informiert. Für manche mag es den Anschein gemacht haben, dass das Hauptprojekt von AIM, der Bau des lokalen Ausbildungszentrums (des „community computer-training centre”), stillsteht, was jedoch unter keinen Umständen der Fall ist. Der Jugendclub ist derzeit unser Flaggschiff. Er repräsentiert unsere Aktivitäten in Ghana und weltweit. Die Arbeit mit den Jugendlichen, das Feedback, das wir von ihnen bekommen, gibt uns den notwendigen Rückhalt und die Bestätigung, dass unser Konzept Früchte trägt. So segelt relativ unbemerkt neben dem Flagschiff das große AIM.-Projekt. Heute möchte ich euch einen kurzen Überblick über die Aktivitäten geben, die an Bord des 4-Masters vor sich gehen.

Fund Raising

Wie im täglichen Leben nicht anders, spielt Geld eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, gute Ideen in die Tat umzusetzen. Dokumente drucken und fotokopieren, sowie Transport- und Kommunikationskosten sind nur kleine Beträge, aber zusammengerechnet schluckt es eine Menge der administrativen Ausgaben. Hinzu kommen die Kosten für den Bau des Ausbildungszentrums. So ist auch AIM. auf Gelder angewiesen, und setzt Priorität in die Beschaffung von Finanzmitteln. In Ghana ist das nicht ganz einfach, jeder Schritt erfordert doppelte Mühen. Dennoch ist es unser Ziel, mittelfristig in Ghana Unternehmen, Stiftungen, Botschaften und gemeinnützige Gesellschaften zu kontaktieren, und um finanzielle Unterstützung zu werben. Die Späher haben ihre Posten bezogen, während unter Deck die Verantwortlichen Anträge schreiben. Es gilt perfekt vorbereitet zu sein, damit im richtigen Moment die dicken Fische im Netz landen.

Öffentlichkeitsarbeit

Vor etwa einem Jahr haben wir unser ghanaisches Schiff offiziell mit dem NGO-Zertifikat auf den Namen AIM. getauft. Mit unseren Aktivitäten konnten wir viele von unserem Konzept überzeugen. Dies gilt es nun noch weiter auszubauen. Eine große Schlange von Matrosenanwärtern, welche als Mitglied bei AIM. aufgenommen werden möchten, hat sich in unserem Heimathafen Komenda gebildet. Gleichzeitig möchten wir die Organisation und unser Konzept noch weiter publik machen und somit Unterstützer, Förderer und Partnerorganisationen gewinnen. Ein wichtiger Schritt dabei war, dass wir Ekow Mensah-Shalders, General Manager der drittgrößten ghanaischen Radiostation (Melody FM), als unseren ehrenamtlichen Publicity Manager an Board ziehen konnten. Mit seinen Erfahrungen und Kontakten wird er uns eine notwendige Stütze sein, die AIM. Flotte gemessen an ihren Zielen, Aufgaben und Aktionen erfolgreich nach außen zu präsentieren.

Bau der Schule

Wie bereits erwähnt, spielen hier die Kosten eine wichtige Rolle. Wir sind auf jede noch so kleine aber entscheidende Unterstützung angewiesen, damit der Bau unseres „Community computer-training centre” voranschreiten kann. An uns selbst ist es aber auch, vorab die notwendigen Schritte vorzubereiten, damit der Bau zügig starten kann, sobald die finanziellen Mittel ausreichend vorhanden sind. Die Probleme beim letzten Bauabschnitt (Teil 1 der Fundamentlegung) wurden von einem Projektteam evaluiert, geeignete Maßnahmen entwickelt. Die Ergebnisse werden nun dem ghanaischen Vorstand zur Entscheidung vorgelegt. So werden wir Zeitverzögerungen und erhöhte Kosten während des Bauvorgangs vermeiden, damit die Flotte auch weiterhin in sicheren Gewässern verkehrt.

Jugendclub

Angedacht ist, dass wir unsere Jugendaktivitäten auf einzelne, ausgewählte Dörfer ausweiten. Es gibt bereits mehrere Anfragen von Nachbarsgemeinden, welche von unseren Aktionen, unserem Konzept, überzeugt sind. Eine solche Ausweitung der Aktivitäten gilt es gut zu planen, damit die Anforderungen nicht unsere Kapazitäten und Ressourcen sprengen. Gleichzeitig gewähren wir unserem bislang einzigen ghanaischer Jugendclub die nötige Aufmerksamkeit. Regelmäßig trainieren wir die Verantwortlichen, erarbeiten und überarbeiten gemeinsam Konzepte und schulen einzelne Jugendclubmitglieder, damit unser Flaggschiff das bleibt, was es ist: Das AIM. Aushängeschild in Ghana und weltweit.

Liebe AIM. Interessenten, ich denke, damit konnte ich euch einen kurzen Überblick über die Situation geben, in der sich AIM. in Ghana derzeit befindet. Bei offenen Fragen, Ideen sowie Unterstützung jeglicher Art, freue ich mich sehr auf euren Kommentar, Email oder auch Anruf.

Soviel für heute, herzliche Grüße aus Ghana,

Jörn Preuß

Project Director

African Information Movement (AIM.)

Komenda, Ghana

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Übung macht den Meister

Mittlerweile haben sich der Theater- und der Singworkshop am Freitag- bzw. Samstagnachmittag etabliert.
Während des Theaterworkshops vergangenen Freitag beschäftigten wir uns hauptsächlich mit Übungen, die dazu dienen, den Bühnenauftritt „lebendiger” zu gestalten. Dazu versuchten wir geräuschlos mit etwa 8-10 „Statisten” eine Baustelle als Kulisse zu erstellen. Die verschiedenen Schauspieler mussten also geräuschlos verschiedene Arbeiten, die auf einer Baustelle stattfinden, darstellen, wie z.B. Graben mit einer Schaufel, Eimer schleppen usw. Das Ganze hört sich relativ einfach an, ist aber ganz schön schwer, reibungslos hinzukriegen, damit die Kulisse anschließend nicht das eigentliche Theater, also z.B. den Dialog im Vordergrund, stört.
Mit solchen und ähnlichen Übungen beschäftigen wir uns momentan, um eine gewissen Grundlage an schauspielerischen Fähigkeiten zu erarbeiten, und auch eine gewissen Routine hineinzubringen, damit anschließend bei Proben zu einem geplanten Theaterstück die grundlegenden Dinge keine Hindernisse mehr darstellen und der Akzent auf das Schauspielern gelegt werden kann.
Am Anfang verhielten sich die jungen Schauspieler alle noch etwas zögerlich auf dem neuen „Terrain”, nicht lange allerdings und das Ganze wurde zu einer sichtlich amüsanten Angelegenheit, die durch ein paar schauspielerische Albernheiten gekrönt wurde.
Wir werden versuchen, uns in der nächsten Zeit erst einmal mit solcher Art von Aufgaben aufzuhalten, um ein paar grundlegende Fähigkeiten, die später beim Einüben eines Stückes hilfreich sein werden, einfach noch einmal durchzugehen. Falls hier jemand geeignete Übungen oder Ideen hat, immer her damit!
Vorerst einmal zum Singen, das am Samstagnachmittag nach dem General Assembly stattfand. Diese Woche waren wir mit drei verschiedenen Liedtexten ausgestattet, die sich die Jugendlichen die Woche zuvor ausgesucht hatten: „Killing Me Softly” in der 1996er Version von den Fugees und der relativ aktuelle Titel „Ghetto” von Akon, einem englischsprachigen Künstler aus dem Senegal. Für ein erstes Treffen mit Singen lief alles ziemlich gut, und ich denke die Chorgruppe wird schnell voranschreiten können, sodass sie die Musikstücke mit einigen „Extras”, wie Solos und Hintergrundchor usw. ausstatten können.
Am Samstag fand dann wie jeden Samstag auch die Jugendclubvollversammlung statt, der alle Mitglieder teilhaben, da hier vor allem organisatorische Dinge angesprochen werden. Natürlich kommen samstags hin und wieder auch besondere Workshops hinzu, wie es in meinem letzten Bericht bereits erwähnt wurde, wenn z.B. Vertreter der Ghana AIDS-Commission Vorträge zu besonderen Themen halten, wie Herr Dramani zwei Wochen zuvor.

Bei dem letzten Samstagsmeeting wurden unter anderem sogenannte „task forces” ins Leben gerufen. Die „task forces” – die neue „Errungenschaft” des Jugendclubs – sind im wörtlichen Sinne „Aufgabengruppen”. Das Ziel dieser Gruppen ist es, fixiert auf ein spezifisches Problem Komendas (wie z.B. Müllverschmutzung) eine Art Projekt zu entwickeln, das zur Lösung des jeweiligen Problems beitragen soll.
Momentan gibt es zwei dieser Gruppen. Die eine versucht nach Lösungen für die erheblichen Trinkwasserversorgungsprobleme zu finden, die andere soll sich mit der Verbesserung der internen Strukturen des Jugendclubs auseinandersetzen, denn noch hapert es hier und da, wenn es auf ein „eingespieltes Miteinander” des Jugendclubvorstandes geht. Hier wird die Gruppe nun ansetzen und Verbesserungsvorschläge einbringen, um die Organisation von Treffen durch den Vorstand zu erleichtern. Innerhalb dieser Woche werden von beiden Teams Ergebnisse erwartet. Genaueres dazu dann im Laufe der nächsten Blogeinträge.

Liebe Grüße aus Ghana,
Max Obbarius
Volunteer bei AIM. in Ghana

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Ereignisreiche Woche in Komenda

Wie ich ja im letzten Eintrag erwähnte, stand innerhalb der vergangenen Woche relativ viel an.
Vorbereitung zum Drama Workshop

Am Donnerstag fand ein kleines Vorstandstreffen statt, das sich mit den Vorbereitungen für den „Drama-Workshop“ am folgenden Freitag beschäftigen sollte. Teil dieses Vorbereitungstreffens sollten diesmal vor allem Mitglieder des „jüngeren“ Jugendclubvorstandes sein. Dieser jüngere Jugendclubvorstand ist im Prinzip die Nachfolgegeneration des regulären Clubvorstandes. Eine Aufteilung in einen „jüngeren“ und „älteren“ Clubvorstand soll bewirken, dass die jüngere Generation sozusagen ihren kommenden Aufgaben gewachsen ist, bevor sie die Positionen der älteren Generation übernehmen, indem sie durch Einbindung in die Führung des Jugendclubs bereits Erfahrung in einigen Aufgabenbereichen erhalten.

Das Vorbereitungstreffen selber war eigentlich sehr erfolgreich, was das Strukturieren der kommenden Session anging. Sogar verhältnismäßig pünktlich fanden sich die drei Kandidaten, der Younger President, der Younger Treasurer (Schatzmeister), sowie der Porter („Hausknecht“) bei mir ein, um die Planung in Angriff zu nehmen. Es wurde unter anderem festgelegt, wer vorerst die „Führungsposition“ bei den kommenden Treffen innehalten solle; diese Aufgabe sollte auf Francis fallen, den Younger President. Weiterhin wurde eine Art Zeitplan erstellt, der dazu dienen sollte, etwas mehr Struktur in solche Treffen mit der Theatergruppe zu bringen, die ansonsten mehr oder weniger aus freien Stücken zusammenmodelliert werden. - Ein durchaus fruchtbares Treffen also.

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Ein kleines „Drama“

Umso frustrierender war dann die Situation am nächsten Tag: Alle waren da, nur nicht Francis, der eigentlich durch die ganze Session führen sollte. Das war eigentlich das gewesen, womit ich am wenigsten gerechnet hatte - völlig unvorbereitet musste ich also irgendwas aus dem Stand inszenieren, um die Mitglieder zu beschäftigen. Da ich weder etwas über die bisherigen Theaterstücke, die der Jugendclub in der Vergangenheit einstudiert hatte, wusste, noch sonderlich mit den Mitgliedern der Theatergruppe und deren Erwartungen vertraut war (für mich war dies ja schließlich der erste richtige Workshop, dem ich teilhatte), wusste ich zuerst nicht richtig was ich anstellen sollte. Nachdem ich die Mitglieder gefragt hatte, was denn in ihrem Interesse liege und ich eine Art Antwort wie „keine Ahnung, was wir wollen“ erhielt, entschied ich mich dann einfach für die „Schauspielern aus freien Stücken“-Version. Mit anderen Worten, es wurden immer 2-3 zufällig ausgewählte Personen ausgewählt, die eine Szene spielen sollten, die vorher in einem gemeinsamen Beschluss festgelegt worden war. Z.B. sollte ein Streit zwischen einer Tochter und ihrem Vater gespielt werden - ein festes Skript für den Inhalt gab es dabei nicht; sprich es ging nicht um den Inhalt des Stückes, sondern vielmehr um die Fähigkeiten etwas spontan und möglichst überzeugend herüberzubringen. Ein anschließendes Feedback von Seiten der restlichen beobachtenden Mitglieder sollte dann positive, wie auch negative Kritiken beinhalten, die zu einer Verbesserung der Schauspielfähigkeiten der Darsteller führen sollten. So wurden die Darsteller darauf aufmerksam gemacht, wenn sie zu leise sprachen oder wenn sie sich nicht zum Publikum wandten. Genauso wurden gute Performances durch Applaus und positive Kommentare hervorgehoben.

Großversammlung am Samstag

Am Samstag kam es dann zu unserem wöchentlichen „general assembly“, wobei die Mitglieder durch ihre fast makellose Pünktlichkeit sehr überzeugten! (Bis auf 2-3 Ausnahmen waren die ca. 30 Mitglieder alle pünktlich - Um so eine Statistik würde uns meine Schule in Deutschland beneiden.)

Abgesehen von einigen organisatorischen Dingen die anstanden, war der eigentliche Kern des Treffens ein Referat zu dem Thema „richtige Entscheidungen treffen (good decision-making)“. In dem Referat, das von unserem Gast von der „Central Regional Ghana Aids Commission“, Herrn Dramani, vorgetragen wurde, wurde den Jugendlichen verdeutlicht, wie schwerwiegend Entscheidungen das Leben eines jeden Einzelnen beeinflussen können. Ein sehr wichtiges Thema, bedenkt man doch, dass mir gerade einen Tag zuvor eines meiner Nachbarsmädchen von ihrer Freundin erzählt hatte, die im Alter von 16 Jahren schwanger geworden ist. Und wie Herr Dramani an eben dem Schwangerschaftsbeispiel richtig feststellte, kann der betroffene Junge in diesem Fall leicht behaupten, dass dies nichts mit ihm zutun habe - bei dem schwangeren Mädchen dürfte sich das jedoch spätestens ab dem dritten Monat als etwas schwieriger erweisen. Von daher auch Herrn Dramanis Appell an die Jugendlichen, wie wichtig es sei, Entscheidungen überlegt und nicht leichtsinnig zu treffen. Ein sehr sinnvolles Referat also, das sich die Jugendlichen hoffentlich zu Herzen nehmen.

workshop_dramani_gdm_230208_1.jpg workshop_dramani_gdm_230208_2.jpg workshop_dramani_gdm_230208_3.jpg workshop_dramani_gdm_230208_4.jpgQuiet Choir

Der ursprünglich für den Samstagnachmittag geplante „Singing-workshop“ fiel auf Grund von Zeitmangel, hervorgerufen durch den oben genannten Vortrag, an diesem Samstag auf Wunsch der Teilnehmer aus und wurde um eine Woche verschoben. Darüber also dann in einer Woche mehr.
Vorstandstreffen
Ansonsten stand abgesehen vom Wäschewaschen (ätzend) noch das Jugendclubvorstandstreffen an, das von nun an einmal wöchentlich, jeden Dienstag, stattfinden soll, und bei welchen der Jugendclubvorstand (jüngerer, wie älterer) gemeinsam organisatorische Dinge besprechen werden. Bei diesem Treffen standen die Planung von verschiedenen Workshops innerhalb der nächsten paar Monate im Vordergrund und es wurden zum ersten Mal sogenannte „task forces“ gebildet, die dazu dienen sollen, in kleinen Gruppen gezielt auf einzelne Workshops hinarbeiten zu können. Es wird also mehr und mehr Struktur innerhalb des Jugendclubs geschaffen, die sich hoffentlich als wirksam herausstellt; der erste Schritt zur Effizienzmaximierung ist bereits getroffen: Auch zum Vorstandstreffen waren alle Mitglieder pünktlich - bis auf mich; meine Uhr ging aber auch unfairerweise 10 Minuten nach.
Das war’s dann auch vorerst mal…
Liebe Grüße aus Ghana,
Max Obbarius
AIM. Voluntär in Komenda

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News vom AIM. Youth Club

Vor etwas mehr als einer Woche, nämlich am Dienstag vergangener Woche, fand wie geplant das erste Jugendklubvorstand-Meeting in meiner Anwesenheit statt. Jede Menge organisatorische Dinge standen dabei auf dem Programm – von der generellen Struktur über geplante Projekte innerhalb des nächsten halben Jahres, wie auch die Frage, wie man in Zukunft für den finanziellen Rückhalt sorgen kann, den der Jugendclub benötigt, um auf eigenen Beinen stehen zu können. Während des Treffens stellte sich vor allem heraus, dass noch einiges getan werden muss, was die Struktur des Jugendklubs angeht, vor allem, was das Verantwortungsbewusstsein der einzelnen Vorstandsmitglieder angeht. Einige Zeit wird so sicherlich noch vergehen, bis jeder der Vorstandsmitglieder seine eigenen Aufgabenbereiche kennt und seinen Pflichten dann auch ohne Anweisung selbstständig nachgeht – ein bisschen Routine fehlt hier noch, um den gewünschten Elan erzielen zu können.

Die Mitglieder des Jugendclubs selbst wurden dann innerhalb der Woche auf anstehende Chancen zur Projektförderung des Youth Clubs aufmerksam gemacht. Insbesondere sollen Projekte entwickelt werden, die sich mit der Verbesserung der Umweltsituation in Komenda beschäftigen, sowie aber auch im sozialen und sanitären Bereich gibt es Möglichkeiten für den Youth Club, die Hilfe von europäischen Benefizorganisationen sinnvoll in Anspruch zu nehmen. Konkrete Informationen wird es eventuell schon innerhalb der nächsten Wochen geben!

Ende dieser Woche werden sich nun erstmal am Freitag die Theatergruppe und am Samstag die Chorgruppe treffen. Auch hier hat der Vorstand einige Veränderungen vorgenommen, was die Strukturierung des Youth Clubs angeht: In Zukunft wird es unter der Woche verschiedene Workshops zu unterschiedlichen Themen wie Theater, Singen, Tanz und Gedichtvortragen geben. Diese Aufspaltung in verschiedene Themen gab es vorher noch nicht, sondern im Prinzip war ein großer Workshop für alle Bereiche zuständig. Durch diese Aufspaltung verspricht sich der Vorstand mehr Seriosität unter denn Teilnehmern, die sich die Workshops ihres Interesses nun frei auswählen können.

Abgesehen davon erwartet der Jugendclub am Samstag als Zusatzprogramm einen Vertreter der regionalen Ghana AIDS Commission. Dieser wird eine AIDS/HIV-Präventionslektion halten, und bestimmt werden hierbei auch eine Menge Fragen seitens der Mitglieder des Youth Clubs auftreten. Bereits im November 2007 hielt eine regionale Sozialarbeiterin einen speziellen Workshop für die Mitglieder unseres Jugendclubs zum Thema HIV/AIDS. Nun kann dieses Wissen vertieft werden.

Soweit also erst einmal – was sich dann aus den ganzen angesprochenen Dingen innerhalb der nächsten Woche entwickelt, werde ich dann so schnell wie möglich berichten.

Herzliche Grüße, Max. 

AIM. Volontär in Komenda.

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Maximus – der neue AIM. Praktikant in Ghana

Ersatz

Gerade einmal zwei Wochen nach Alruns Rückkehr nach Deutschland, freue ich mich, mich, Max Obbarius, als neuen „German Volunteer“ im AIM. Projekt vorstellen zu können. Am Freitag Abend kam ich mit dem Trotro-Kleinbus in Komenda an, um bei Jörn Quartier zu beziehen.

Ein „ganz“ neuer German Volunteer bin ich dabei gar nicht und so ganz das erste Mal, dass ich auf diese Art in Komenda ankomme, ist es eigentlich auch nicht, sondern inzwischen schon das dritte Mal. Bereits seit Anfang November, befinde ich mich in Ghana und arbeite hier als Freiwilliger, nicht aber bei AIM, sondern bisher in einem Waisenhausprojekt (Bau eines Waisenhauses, sowie Betreuung der Waisen) in der abgelegenen Northern Region Ghanas.

Wieso ich denn dann jetzt auf einmal bei AIM. bin, mögen sich einige fragen.

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Aus dem Norden in den Süden

Ich war schon längere Zeit unzufrieden in meinem Projekt in der Northern Region, in welchem ich und die beiden anderen Freiwilligen, mit denen ich dort zusammengearbeitet habe, kennengelernt haben, wie eine von vielen ghanaischen NGOs an mangelnder Organisationsfähigkeit bzw. zu breiten Operationsradien scheitert. So war das Waisenhaus nur eines neben vielen anderen Projekten, die mein Gastvater, zugleich Projektkoordinator, im Namen seiner Organisation ins Leben gerufen hatte. Daraus resultiert in vielen Projekten, dass es zwar ein breites Operationsspektrum gibt, jedoch keines der Projekte die erforderliche Intensität innehält, die es benötigen würde, um wirklich effektiv zu sein.

In unserem Projekt verdeutlichte sich das besonders dadurch, dass die Fertigstellung des fertigzustellenden Waisenhaus-Gebäudes immer weiter hinauszog, was unsere Arbeit mit den Waisen erheblich erschwerte und ineffizient machte; war doch ursprünglich Anfang Dezember für die Fertigstellung des Baus vorgesehen gewesen, ist jetzt gerade einmal die Hälfte geschafft—sprich die Bauzeit hat sich bereits versechsfacht.

Vor etwa 2-3 Wochen begann ich dann irgendwann, ziemlich frustriert, mich nach Alternativprojekten umzuschauen und wie es der Zufall oder Google so wollte, traf ich bei meiner Internetdurchforstung auf die Internetpräsenz von africahelp.org und den damit verbundenen Blog von AIM. in Komenda. Wahrscheinlich war hierbei auch die Aufmachung der Internetpräsenz, die mir besonders ins Auge fiel, ein Grund dafür, mich bei dem Projekt zu bewerben und mich dann ca. eine Woche später persönlich nach Komenda zu begeben, um das Projekt persönlich begutachten zu können und mich einem Interview durch die AIM. Functional Executive Ghana unterziehen zu lassen. Ein weiterer Besuch anlässlich einer sehr gelungenen Aufführung des Youth Clubs folgte genauso wie ein „Willkommen“ von Seiten der ghanaischen Geschäftsführung.

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So befinde ich mich jetzt also in Komenda — vorerst einen Monat, findet meine Arbeit Gefallen, aber auch gerne bis zum Ende meines Ghanaaufenthalts im Juni.

AIM. Youth Club

Als „German Volunteer“ wird der Fokus meiner Arbeit, wie bei Alrun, wohl auf den Youth Club fallen. Dementsprechend habe ich mich am Samstag kurz mit zwei Mitgliedern des Youth Club-Vorstandes getroffen und mich ein bisschen einweisen und informieren lassen. Hauptanliegen war hierbei vor allem die Gestaltung von Projekten für das Youth Club-Projekt für das kommende Quartal – wie gestaltet man so ein Programm am besten, was gehört dazu? Wie bettet man politische, kulturelle und soziale Aspekte am besten in ein Jugendclub-Programm ein, möglichst ohne dabei an Schule zu erinnern?

Ideen und Anregungen von eurer Seite sind hier ganz besonders willkommen!!

Dies wird also die Aufgabe für den Jugendclub-Vorstand und mich für die nächste Woche sein, wobei ich als Volunteer, der laut Youth Club Constitution die „Oberserver-Funktion“ innehält, versuchen werde, besonderen Wert darauf zu legen, dass die unter Alrun ins Leben gerufene Struktur des Vorstandes, der für Autonomie des Jugendclubs sorgen soll, eingehalten und sinnvoll genutzt wird. Das wird ein Zusammenwirken aller Mitglieder des Vorstandes voraussetzen, was sich vielleicht als etwas kompliziert bei der ghanaischen Denkweise herausstellen könnte… Pünktlichkeit und Verlässlichkeit seien hier mal an erster Stelle genannt. Aber auch das bekommt man schon irgendwie hin!

Zuletzt sei noch einmal kurz gesagt, dass ich mich echt freue, von jetzt an Teil des AIM.-Projektes zu sein und ich hoffe, meine Arbeit wird eben, wie jene von Alrun, Früchte tragen!

Dank an dieser Stelle nochmal an das gesamte AIM.-Team für die freundliche und problemlose Aufnahme in das Projekt!

Grüße und bis bald wieder

 

Max

Volunteer bei AIM. Ghana

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