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Alle Beiträge von Afrika

Burkina Faso: Tischler gesucht!

Burkina FasoFranz Grandits vom Verein Hilfe Direkt aus Österreich sucht für seine Projekte gerade eine qualifizierte Hilfe. Wenn sich jemand angesprochen fühlt, bitte direkt melden.

Für unsere Lehrlingsausbildungsstätte in Kongoussi suchen wir wieder einen Tischler, nachdem der Vertrag von Alexander Johannik am 20. August 2007 ausläuft.
Geboten wird eine interessante und spannende berufliche Herausforderung im Norden von Burkina Faso: Der österreichische Tischler soll gemeinsam mit dem Eigentümer einer Tischlerei zehn Lehrlingen im Alter von 14 bis 21 Jahren europäische Qualitätsstandards vermitteln.
Der Verein übernimmt Kosten für Flug, Versicherung, Unterkunft sowie eine angemessene Aufwandsentschädigung.

Grundkenntnisse in Französisch sind erforderlich.

Mehr Infos
Hilfe-Direkt.at - Tischler gesucht

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Eye on Darfur - Satellitenbilder von der Krise

Flüchtlingslage in DarfurDarfur im Sudan ist durch seinen als “Darfur Krise” bekannten Konflikt weltweit zu traurigem Ruhm gekommen. Seit 2003 kämpfen zwei schwarzafrikanische Stämme gegen die arabisch dominierte Regierung in Khartum.

Vertreibung und Massenmord haben bis zu einem Friedensabkommen Anfang diesen Jahres zu geschätzten 400.000 Opfern und unzähligen Flüchtlingen geführt. Der Konflikt ist jedoch noch nicht beendet, da nicht alle Stämme dem Abkommen beigetreten sind.

Das Projekt Eyes on Darfur dokumentiert mit Satellitenbildern Dörfer und Flüchtlingslager, bringt die scheinbar unbeachtete Katastrophe jedem nach Hause.

12 von Amnesty International als von einem Angriff gefährdete Dörfer sind mit Live-Satelliten Bildern zu sehen.

Peter Mühlbauer von Telepolis (heise) dazu:

Eines der 16 Dörfer unter Beobachtung ist die Zaghawa-Siedlung Malam el Hosh, im Zentrum eines begehrten Weidegebiets im trockenen Norden. Sie gilt als ein mögliches Ziel für Angriffe von Dschandschawid-Reitern. Was die Bilder nicht zeigen, ist, ob ein Angriff nicht möglicherweise auch deshalb erfolgt, weil die Einwohner arabischen Nomaden traditionelle Tränkerechte versperren, auf welche diese angewiesen sind. Malam el Hosh wird von der islamistischen (genauer: [extern] turabistischen) Zaghawa-Rebellengruppe Justice and Equality Movement (JEM) kontrolliert, die sich dem Friedensabkommen vom 5. Mai 2006 verweigert. Nach Angaben der AAAS-Sprecherin Suzanne Trimel ist der Brunnen seit 2003 für arabische Nomaden vollständig gesperrt. Früher kamen in der von Februar bis Juli andauernden Trockenzeit Nomaden aus der gesamten Umgebung mit ihren Herden – auch der bekannteste und wegen Kriegsverbrechen gesuchte Dschandschawid-Führer Musa Hilal. Doch nicht nur er, auch die Regierung des Sudan hat ein Interesse daran, das JEM von einer wirtschaftlichen Lebensader abzuschneiden und so leichter besiegen zu können.

> Eyes on Darfur
> Wikipedia - Konflikt in Darfur
> Telepolis - Computerwache

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Images for Africa

472302854_8d2b9307a8.jpgAuf Flickr gibt es eine Fotogruppe, die mittlerweile fast 2500 Bilder aus Afrika umfasst. Von Landschaftsaufnahmen bis hin zu Portraits ist alles dabei. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall!

Dazu ist jeder angehalten, seine eigenen Fotos hochzuladen.

>> Flickr - Images for Africa

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Kanzlerin Merkel zum G8 Schwerpunktthema Afrika

Videopodcast mit Kanzerlin MerkelDie deutsche Kanzerlin Angela Merkel äußert sich in einem Video Podcast zum Thema Afrika und wie sie sich engagiert. Zunächst zählt sie einige Prominente auf, mit denen sie sich “getroffen und diskutiert” hat.

So sei die Hilfe für Afrika in erster Linie aus “humanitären Gründen” wichtig, Frau Merkel lässt aber auch nicht außer Acht, dass man mit vorbeugender Hilfe “Flüchtlingsbewegungen” entgegenwirken kann. Um positive Ergebnisse zu erzielen, verspricht die Kanzerlin erhöhte Entwicklungsgelder.

>> zum Videopodcast | bundesregierung.de

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Jeffrey Sachs zum Thema Hilfe für Afrika

Jeffrey Sachs, US-Ökonom und Berater bei den UN Millenium Development Goals, gab der Süddeutschen Zeitung ein Interview.

Keiner in Europa glaubt daran, irgendwelche Ziele erreichen zu können. Man wartet lieber bis zur nächsten Wahl, bevor heikle Themen wieder thematisiert werden. Es gibt zu viele Zweifel und deshalb in Afrika keine Chance, die Nahrungsmittelproduktion, den Infrastrukturaufbau oder den Kampf gegen die Malaria auch nur zwei Jahre im Voraus zu planen. Wir stecken fest, müssen um minimale Beträge kämpfen und warten Jahr für Jahr auf das große Geld. Dabei sollten wir uns längst ernsthafte Gedanken darüber machen, was wir mit den versprochenen 50 Milliarden Dollar in Afrika überhaupt anstellen wollen.

Die Haltung im Interview, dass Afrika aus europäischer Sicht vor allem zum Selbstschutz geholfen werden sollte, muss im Kontext des Interviews gesehen werden, in dem es um die Frage langfristig gedachter Politik geht.

> sueddeutsche.de - Jeffrey Sachs Interview “Noch sind wir zu retten”
> Wikipedia - Jeffrey Sachs

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„Partnerschaft mit Afrika – Ein Resümee“

Das Afrika Forum „Partnerschaft mit Afrika – Zwei Generationen, eine Zukunft“ ist nun schon 10 Tage alt, der Trubel in Ghana vorbei, und es scheint, als waere vieles so, wie es vorher war. Das stimmt so nicht ganz. Die Ergebnisse des Forums können einiges bewegen, müssen es aber zwingerweise nicht.

Solomon, Gernot Erler, Anne-Christine von Duhm

Für AIM. war es nicht das Forum, da wir hierfür keine Akkreditierung erhalten haben, aber ein Side-Event, welches uns einen enormen Schritt voran gebracht hat.

Es war uns möglich in das Golden Palm Beach Hotel vorzudringen. Verkleidet als ghanaischer Politiker und deutscher Jungunternehmer sind wir (Solomon Appiah & Jörn Preuß) vorbei an den Sicherheitskontrollen bis in die Lobby des Edelhotels vorgestossen, an dem sich die hochrangig vertretenen Forumsteilnehmer zum Plausch nach dem Forum versammelten. Sechs Staatspräsidenten, führende Politiker aus Deutschland und Afrika, afrikanische und deutsche Jungunternehmer, und, nicht zu vergessen, ein ordentlicher Schwung an Journalisten waren in dem Hotel untergebracht. Die ganz großen Namen saßen wohl noch in Besprechungen, aber mit dem Angebot der Anwesenden waren wir zufrieden. Nachdem wir es uns ein wenig gemütlich gemacht hatten, kamen wir auch schon mit verschiedenen Teilnehmern ins Gespräch. Diese vermittelten uns, dass dieses Forum die Erwartungen übertreffe: frische Ideen der Jungunternehmen, Detailfreudigkeit, rege Beteiligung der Präsidenten. Klingt vielversprechend. Ebenso Gernot Erler, Schirmherr von AIM. und Staatssekretär im Auswärtigen Amt, zeigte sich vom Forum begeistert, wie er uns in einem Privatgespräch erklärte. Hört sich alles nicht schlecht an.

Solomon with Southafrica Businessman

Die Abschlußerklärung der „Gruppe von jungen Führungspersönlichkeiten“ von Accra liest sich zukunftsweisend. Worte der Dankbarkeit erhört zu werden, aber eben auch eine Reihe von Forderungen an die Staatsoberhäupter und Politiker bezüglich der Themen „Umwelt und natürlicher Lebensraum“, „Alltägliche Gewalt und bewaffnete Konflikte“, „Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten“ sowie „Politische Partizipation“ verdeutlichen die Bedeutung, welche die jungen Führungspersönlichkeiten dem Afrika Forum zumessen. Diese Forderungen gehen dabei an Afrikanische Staaten und auch Deutschland bzw. Europa.

Damit schließt sich der Kreis zu der Eröffnungsrede von Horst Köhler, in welcher er betont hatte,

dass wir im Norden unser Verhalten ändern müssen.“

(Zitat von Horst Köhler, Eröffnungsrede zweites German Africa Forum, 12.01. – 14.01.2007, Accra, Ghana, )

Jörn Preuß

Internationaler Kulturmanager & AIM. Projektkoordinator in Ghana

Tipp: Es lohnt sich im Internet nach der Abschlußerklärung der jungen Führungspersönlichkeiten zu recherchieren, z.b. deutsche Botschaftsseite in Accra.

[Kommentare ausdrücklich erwünscht und erhofft!]

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Hollywood verfilmt Blutdiamanten

US-Film Blood DiamondIn einem neuen Film mit US-Schauspieler Leonardo DiCaprio geht es um das Diamantengeschäft in Afrika, welches nicht zuletzt auch zur Finanzierung von Kriegen dient - sei es nun von Seiten einiger Rebellengruppen oder Regierungen. Das Problem existiert vor allem in Liberien und Sierra Leone. In der Filmwelt wurde das Thema, auch als das der Konfliktdiamanten bekannt gewordenen Edelsteine, auch schon in “Lord of War” aufgegriffen.

Bemerkenswert ist, dass DiCaprio während der Dreharbeiten laut der Organisation Survival International einen Brief botswanischer Kalhari Buschmänner mit dem Aufruf zur Hilfe erhielt:

“Freunde haben uns erzählt, daß Sie in dem Film mitspielen, der zeigt, welche Leiden Diamanten verursachen können. Als wir von unserem Land vertrieben worden sind, hatte man uns gesagt, dies sei wegen der Diamantenvorkommen notwendig.
Bitte helfen Sie uns. Wir wissen, Sie sind ein berühmter und respektierter Mann, und wenn Sie sprechen, hören viele Menschen zu. Wir möchten nur nach Hause gehen, jagen und sammeln, wie wir es immer getan haben.”

Die Menschen wurden laut Survival International von der Botswanischen Regierung aus Ihrer Heimat vertrieben, damit das Gebiet für den Diamanten-Konzern DeBeers frei wird. De Beers reagiert derweil schon in der Defensive, da das Thema immer mehr Öffentlichkeit findet und produzieren eilig eine Imagekampagne um ihre Kunden nicht zu verlieren.

Hier der Trailer von “Blood Diamond”, in die Kinos kommt der Film am 25. Januar.

Mehr zum Thema
> Wikipedia - Blutdiamanten
> medico international - Sierra Leone: Unvergänglich – und mit Blut befleckt
> geoscience - Blutdiamanten -Afrika im Zeichen des Bürgerkriegs
> diewelt.de - DiCaprio und die Blutdiamanten

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Partnerschaft mit Afrika

Ganz Ghana steht die Tage Kopf. Zum ersten Mal in der Geschichte Ghanas besucht ein deutscher Präsident das Land an der Goldküste. Grund hierfür ist das von Bundespräsident Horst Köhler initiierte zweite „German Africa Forum – Partnerschaft mit Afrika“, welches vom 12. bis 14. Januar im “Kofi Annan International Peacekeeping Training Centre” in Accra stattfinden wird.

Unter dem Motto „Zwei Generationen – eine Zukunft“ treffen hochrangige Staatschefs, Intellektuelle und Jungunternehmer aus Europa, insbesondere Deutschland, und aus westafrikanischen Staaten zusammen, um über eine weitergehende Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika zu diskutieren, und sich in vier Arbeitsgruppen ueber Bildung, Konflikte, Umwelt und Politik auszutauschen.

Bereits bei dem ersten Treffen 2006 in Wittenberg machte die Botschafterin der Republik Mali, Fatoumata Siré Diakité, mit dem plastischen Satz „wenn Europa sich nicht in Afrika engagiert, kommen meine Landsleute eben nach Europa“ klar, worauf es den afrikanischen Staaten bei diesem Forum ankommt. Ebenso Bundespräsident Horst Köhler verdeutlichte in seiner Einladung die Bedeutung des zweiten Afrikaforums: „Am Schicksal Afrikas entscheidet sich die Menschlichkeit unserer Welt”.

Wie viele andere in Afrika tätige Nicht-Regierungs-Organisationen hat sich auch AIM. erfolglos um eine Akkreditierung für das Treffen in Accra bemüht, um den Teilnehmern in der Arbeitsgruppe Bildung ihr Konzept für eine erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit und ein Vorbeugen des Emigrationsgedankens in Afrika vorzustellen. So bleiben die Politiker und Unternehmer unter sich, ohne den Arbeitern an der Basis Gehör zu schenken.

African Information Movement wird dennoch nach Accra reisen und über private Kanäle sich mit dem ein oder anderen interessierten hochrangigen Politiker treffen, und ihnen die Dringlichkeit einer ehrlichen Partnerschaft mit Afrika ans Herz zu legen, damit der propagierte Dialog auf gleicher Augenhöhe ein Stückchen näher in den Focus gerät.

AIM. – Projektmanager Solomon Appiah und Projektkoordinator Jörn Preuß werden sich in Accra unter anderem auch mit Gernot Erler besprechen, Schirmherr von AIM., Mitglied des Bundestages und Staatsminister im Auswärtigem Amt.

Nähere Details der Reise werden im Anschluß bei Africa-Help.org veröffentlicht.

Jörn Preuß

Internationaler Kulturmanager & AIM. Projektkoordinator in Ghana

[Kommentare ausdrücklich erwünscht und erhofft!]

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China investiert in Afrika

Hu JintaoDer chinesische Staatschef Hu Jintao sagte diesen Samstag auf einem Gipfel mit 41 afrikanischen Regierungschefs in Peking einen umfassenden Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu. Durch Schuldenerlass und spezielle Fonds soll schon bis zum Jahre 2010 das Handelsvolumen auf 10 Mrd. USD verdoppelt sein.

Doch auch in Sachen Entwicklungshilfe sind gab es großmundige Versprechungen. 100 Schulen und 40 Krankenhäuser will China bauen. Zusätzlich sollen 30 Mio. EUR für den Kampf gegen Malaria bereitgestellt werden.

Schon lange hat China ein Auge ( >> Afrika und sein Reichtum ) auf Afrika geworfen. Der Kontinent braucht Handelspartner und hat in China ein gigantischen Schwellenland in guter Investitionslaune und Suche nach Absatzmärkten gefunden.

Von europäischer und amerikanischer Seite kam immer wieder die Kritik, dass humanitäre Notsituationen nicht beachtet und Diktatoren weiter unterstützt werden. So wie im Sudan, wo die Regierung sich das Öl angeblich direkt mit Waffen aus China bezahlen lässt, um die eigene Macht zu erhalten. (>> Notsituation in Darfur )

Das Engagement von China muss aus mehreren Perspektiven betrachtet werden. Immerhin aber setzt China den schwarzen Kontinent keiner wirtschaftlichen Isolation aus, wie sie von Westen kommt. China will “ZDF heute” zufolge in den nächsten Jahren 15.000 Afrikaner weiterbilden, Agrarexperten entsenden und 10 Zentren für landeswirtschaftliche Technologie in Afrika einrichten.

Mehr Informationen
> ZDF heute - China verspricht Milliarden für Afrika
> nachrichten.ch - China sagt Afrika neue Hilfe zu - Verständnis für Sudan
> Wikipedia - Darfur Krise

Kommentare (1)

Elend in Nigeria (Verweis)

Dazu gibt es kein Kommentar, den aktuellen Artikel auf Spiegel Online muss man einfach lesen.

> Spiegel Online - Elend in Nigeria

> Africa-Help.org BLOG - Nigeria’s Öl - Eher Fluch als Segen?

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