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Afrika und sein Reichtum

Man möchte es kaum glauben, aber Afrika gehört zu den rohstoffreichsten Regionen der Erde. Wo andere Länder durch derartige Vorteile wirtschaftlich profitieren, herrschen in Afrika Chaos und Ausbeutung.

Die Weltmächte nehmen den Kontinent ins Visier

Die Ölfelder der Welt werden in diesen Tagen bis zum Anschlag ausgepumpt. Schon lange haben die Öl-Konzerne ein Auge auf den schwarzen Kontinent geworfen. Im „Spiegel“ wird ein amerikanischer Kongressabgeordneter mit folgenden Worten zitiert: „Im letzten Jahr wurden weltweit acht Milliarden Barrel Öl gefunden, sieben davon lagen vor der Westküste Afrikas.“ Die USA haben hier natürlich ein großes Interesse, immerhin wird geschätzt, dass in Westafrika insgesamt etwa 100 Milliarden Barrel Öl liegt, das entspricht dem Volumen vom Irak.

Schon jetzt wird Westafrika als „eine der am schnellsten wachsenden Öl- und Gasquellen für den amerikanischen Markt“ gehandelt (Dick Cheney, Vizepräsident der USA). Umso besser, dass die westafrikanischen Staaten bis auf Nigeria nicht Mitglied in der OPEC sind, womit die USA von der arabischen Preispolitik unabhängig werden können.

Doch nicht nur die USA haben in Afrika eine Lösung für die Engpässe mit Versorgung des wichtigsten Rohstoffes der Weltwirtschaft gefunden. Längst hat auch eine weitere Supermacht den nötigen Treibstoff für sein Wirtschaftswachstum ausgemacht: China. Nachdem die US-Regierung den Sudan zum „Schurkenstaat“ erklärten, womit die amerikanischen Öl-Konzerne ihr Engagement dort aufgeben mussten, sprang die chinesische Regierung rasch ein. Schon bald soll die Fördermenge des Sudan auf 800.000 Barrel täglich steigen.

Der Gewinn fließt in den Machterhalt

Noch immer sind jedoch die afrikanischen Regierungen nicht in der Lage, diesen Reichtum vernünftig einzusetzen. So lässt sich Umar Al Bashir, Regierungsoberhaupt des Sudan, den Transfer zu 60% mit chinesischen Waffen entlöhnen, die dann in Krisenregionen wie Darfur eingesetzt werden. Die chinesischen Regierungsleute geben sich gleichgültig und pochen auf die Souveränität anderer Staaten: „Geschäft ist Geschäft.“

So ist es auch möglich, dass der UN-Sicherheitsrat zu keiner Verurteilung und Sanktionierungen für die Kriegsverbrechen der sudanesischen Regierung kommt, wenn die chinesische Regierung Gebrauch von ihrem „Veto-Recht“ macht.

„Die Bemühungen, afrikanische Staaten zu Demokratie und Transparenz zu zwingen, werden ad-absurdum geführt“, weist eine Studie der Stiftung Wissenschaft und Poltik aus: „politisch bedeutsam ist Chinas vehemente Verteidigung des Prinzips der staatlichen Souveränität, die dazu beiträgt, die Handlungsspielräume autoritärer Regierungen zu erweitern“.

Wirtschaftliche Ausbeutung macht es möglich, das korrupte und demokratiefeindliche Regierungen in Afrika gestärkt weiterleben können. Die Sanktionen der EU oder der UNO bleiben so nutzlos.

Die Bevölkerung hat meist wenig von diesen wirtschaftlichen Kooperationen. Ihre Regierung investiert in die Zementierung ihrer eigenen Macht und nicht zuletzt auch den Schutz der Förderanlagen. Rebellengruppen sehen in diesen einen besonders wunden Punkt der verhassten Herrscher und sprengen schon einmal die Pipelines und entführen oder töten die Mitarbeiter der Öl-Konzerne.

Doch Öl ist nicht alles: Tropenholz, Kupfer, Diamanten, Mangan und Gold gibt es in Afrika reichlich. Die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN weist darauf hin, dass der Goldabbau in Ländern wie Ghana fatale Folgen für die umliegende Bevölkerung hat: Vernichtung von Agrarland, Verseuchung des Wassers und Misshandlungen der Anwohner durch Sicherheitspersonal.

Solange afrikanische Despoten die Rohstoffe ihres Landes zu niedrigsten Preisen an internationale Konzerne verkaufen und diese mageren Gewinne auch noch in ihren Machterhalt investieren wird es nicht ruhig werden in Afrika. Einige der Rebellengruppen fordern zu Recht, die Rohstoffe als Eigentum der gesamten Bevölkerung auch dieser zugute kommen zu lassen. Dann könnte man den Rohstoff-Reichtum des schwarzen Kontinents auch als eine Chance betrachten.

weiterreichende Informationen

> weltpolitik.net - Die Bedeutung der Erdölindustrie in Afrika

> Handelsblatt - Rohstoffvorkommen machen Investitionen attraktiv

> Mittwoch, 23.11.05, 21:35 Uhr bei ARTE reportage - Beitrag zum Thema “China’s Vormarsch auf Afrika“

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Was Entwicklungshilfe und open source verbindet.

Seit einigen Jahren ziehen sich Veränderungen durch die Welt der Software-Entwicklungen. Wo vorher noch unanfechtbare Standards galten sind nun die Grenzen offen für Neues, Freies.

Das Internet verschafft uns nicht nur Zugang zum Wissen, sondern auch zur Kommunkation und damit zur Interaktion. So können sich beispielsweise erfahrene Software Programmierer zusammenschließen und eine neue Office Software schreiben, die eine kostenlose Alternative darstellt.

Die Open Source Gemeinde besteht aus weltweit agierenden Programmierern, die Software erstellt und den sog. Quellcode für jedermann zugänglich belassen. Für kommerzielle Unternehmen ist dieser Quellcode ein wichtiger Anteil des Kapitals und wird streng geschützt. Open Source Software ist aber nicht kommerziell - jeder darf sie downloaden, kopieren und natürlich damit arbeiten.

Aber was hat das nun alles mit Entwicklungshilfe zu tun?

Dazu gehen wir wieder ein Stück zurück und fragen: Was können Menschen erreichen, deren einzige Motivation Ideale sind und die sich zusammenfinden um etwas Neues zu schaffen?

So ziemlich alles.

Africa-Help.org ist ein neuartiges Konzept zur Entwicklungshilfe. Die Spender klicken sich von zuhause aus auf eine Website,auf der sie die Entwicklungsarbeit mit eigenen Augen sehen können. Sie können sehen, kommunizieren und handeln.

Diese Form von Interaktion gab es bisher noch nicht und die Vision ist, das Spenden wieder attraktiver zu machen und mehr Menschen an die Not in anderen Regionen der Welt zu erinnern.

An dieser Vision arbeiten die Projektmitglieder völlig ehrenamtlich. Niemand verlangt Geld, wenn es um Ideologie geht. So konnten wir HUYNH Webhosting als Kooperationspartner gewinnen, welche uns ihre Webserver kostenlos zur Verfügung stellen. Auch bei der Umsetzung der Seiten half uns Guido Scheideler von werbit.

Ähnlich dem Quellcode einer Open Source Software wird die Afrika-Help.org Idee und deren Ausführung transparent gestaltet. So werden Bauprojekte auf der Website zu verfolgen sein und Kommunkationswege offengehalten. Durch die Transparenz wollen wir Vertrauen und Motivation bei den Spendern erreichen.

Helfen auch Sie mit!

Kontaktieren Sie uns:

 

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