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Unsere neuen AIM. Volontaere

Seit über einem Monat leben Franz (der Älteste) und Milena (die Jüngste) nun in der netten 4-er WG mit Tim und Janna in Komenda, Ghana.

Die ersten Höhen und Tiefen sind überwunden und die Augen fallen nicht mehr jeden Tag aus dem Kopf.

Die ersten Wochen dienten hauptsächlich dem Einleben und kennen lernen der neuen Umstände.

Es lässt sich gut leben, die Menschen sind offen und wissbegierig.

Milena tut sich vorerst schwer mit dem Konzept, dass verlangt wird. Am liebsten würde sie gleich anfangen, eine Musikgruppe zu leiten und einfach mal schauen, was passiert.

Doch sie soll nicht anfangen, bevor etwas auf Papier ist.

Nach etwas Widerstand und schlechter Laune beginnt sie ein Konzept zu schreiben und merkt tatsächlich, dass es ihr doch hilft bei ihrem großen Plan:

Das Ziel ist, eine CD mit den Jugendlichen des AIM Youthclub aufzunehmen.

Dies beeinhaltet die Gründung eines großen Chores, in welchem die Jugendlichen lernen können, wie Folk, Pop, Hip Hop, Reggae und R’n’B-Songs gesungen werden.

Des weiteren wird es eine Rapgruppe für Jungs und werdende Männer geben, in der sie ihre Erlebnisse und Gefühle ausdrücken können, ohne die Fäuste zu benutzen und in der sie ein Gefühl für Improvisation bekommen können.

Um die CD verkaufstüchtig zu machen, sollen auch Videoclips gedreht werden, bei denen die Jugendlichen Choreographien tanzen können sowie Schauspielern.

Mit Hilfe von professionellen Musikern aus Ghana und Deutschland und der Frontvoice der Volontärin, welche eine ausgebildete Stimme hat und Musikerin ist und viel Erfahrung mit Kindern hat, soll die CD in die große Welt hinaus.

Hierfür spielt der Kontakt und die Zusammenarbeit mit dem ghanaischen sowie mit dem deutschen Fernsehen, den Radiosendern und den Zeitungen eine große Rolle.

Die Einnahmen könnten dem Erhalten des Musikprojekts und dem geplanten Bau des ausbildungszentrums dienen. Die von Janna und Tim durchgeführte Umfrage an Schulen in Komenda besagt, dass 57 Prozent der Jugendlichen sich eine Gesangs und Rapgruppe wünschen.

Die erste Gesangsstunde mit dem Chor beginnt diesen Freitag, am 28. November und wird nun regelmäßig einmal pro Woche stattfinden.

Franz: tja erst mal sorry, das es so lange gedauert hat den ersten Eintrag zu schreiben, aber jetzt ist er endlich da.

Ich bin nicht wie die meisten ueber das Weltwaerts Program hier, sondern absolviere ein verlaengertes Praxissemester in Komenda, Ghana. Ich studiere im 6. Semester Sozialmanagement und kuemmere mich groestenteils um die Konzeptionierung eines geplanten Internetcafe und Businesscenter, was gleichzeitig auch bis zur Fertigstellung des Ausbildungszentrums als Trainingscenter fuer Jugendliche und alle anderen Interessieten dienen soll. Gelehrt werden sollen die gaengigen Office Programme wie Word, Excel, Powerpoint und Internet sowie die Grundlagen der fuer die Menschen hier anwendbaren Betriebswirtschaftslehre. Dazu gehoert natuerlich auch potenzielle Geldgeber zu finden. Zur Zeit arbeite ich an den Bewerbungen fuer die entsprechenden Geldmittel von drei verschiedenen Stiftungen bzw. Organisationen.

Zunaechst habe ich eine guten Einblick in die Kostenrechnung und Buchfuehrung von AIM. bekommen und war positiv ueberrascht von der professionellen Arbeitsweise rund um die Buchfuehrung. Saemtliche Ein und Ausgaenge sind gut nachvollziebar gebucht, so dass es fuer mich in diesem Bereich lediglich der Controllingfunktion bedarf.

Meine Ankunft in Accra, der Hauptstadt von Ghana um 2.00h nachts war echt spannend, da ich mich gleich dem erst besten laechelnden Ghanaer anvertraut habe der mich freudig begruesst hat . Dieser freundliche Mann hat mich dann gleich Richtung Taxi geleitet mit dem ich dann beinahe ins 200km weit entfernte Komenda gefahren waere. Zum Glueck habe ich dann Joern und Solomon gesehen, die extra gekommen sind um mich abzuholen und das Missverstaendniss war schnell aufgeklaert…

Vom Flughafen ging es dann Richtung Trotro Station, dem meist genutzten Verkehrsmittel in Ghana und gleichzeitig der erste Kulturschock. Ueberall riecht es nach geraeuchertem Fisch und ein funktionierendes Muellsystem gibt es in Ghana noch nicht.

Zeit ist hier relativ und das Trotro faehrt meist erst los, wenn alle Plaetze des Kleinbusses besetzt sind.

Unsere Nachbarn in Komenda sind absolute Klasse. In den ersten Tagen habe ich mich bei den Nachbarn vorgestellt und wurde ueberall mit einem freudigen Akwaaba begruesst, was auch genau so gemeint ist: Herzlich Willkommen. Mein erstes Fufu ( ein Klosteig in scharfer Suppe mit Fisch oder Huhn) gab es dann auch recht schnell und auch davon bin ich positiv ueberrascht, ich liebe es mit den fingern zu essen…

Auch der Strand von Komenda laesst keine wuensche offen (das gilt leider nicht fuer alle Straende, da viele Stellen als Toilette und Muellentsorgungsplaetze dienen), auf drei kilometern laenge gibt es nur Palmen, Sand und Meer und weit und breit keine Menschenseele!Traumhaft!

Milena und Franz

AIM. Volontaere in Komenda, Ghana



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