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Übung macht den Meister

Mittlerweile haben sich der Theater- und der Singworkshop am Freitag- bzw. Samstagnachmittag etabliert.
Während des Theaterworkshops vergangenen Freitag beschäftigten wir uns hauptsächlich mit Übungen, die dazu dienen, den Bühnenauftritt „lebendiger” zu gestalten. Dazu versuchten wir geräuschlos mit etwa 8-10 „Statisten” eine Baustelle als Kulisse zu erstellen. Die verschiedenen Schauspieler mussten also geräuschlos verschiedene Arbeiten, die auf einer Baustelle stattfinden, darstellen, wie z.B. Graben mit einer Schaufel, Eimer schleppen usw. Das Ganze hört sich relativ einfach an, ist aber ganz schön schwer, reibungslos hinzukriegen, damit die Kulisse anschließend nicht das eigentliche Theater, also z.B. den Dialog im Vordergrund, stört.
Mit solchen und ähnlichen Übungen beschäftigen wir uns momentan, um eine gewissen Grundlage an schauspielerischen Fähigkeiten zu erarbeiten, und auch eine gewissen Routine hineinzubringen, damit anschließend bei Proben zu einem geplanten Theaterstück die grundlegenden Dinge keine Hindernisse mehr darstellen und der Akzent auf das Schauspielern gelegt werden kann.
Am Anfang verhielten sich die jungen Schauspieler alle noch etwas zögerlich auf dem neuen „Terrain”, nicht lange allerdings und das Ganze wurde zu einer sichtlich amüsanten Angelegenheit, die durch ein paar schauspielerische Albernheiten gekrönt wurde.
Wir werden versuchen, uns in der nächsten Zeit erst einmal mit solcher Art von Aufgaben aufzuhalten, um ein paar grundlegende Fähigkeiten, die später beim Einüben eines Stückes hilfreich sein werden, einfach noch einmal durchzugehen. Falls hier jemand geeignete Übungen oder Ideen hat, immer her damit!
Vorerst einmal zum Singen, das am Samstagnachmittag nach dem General Assembly stattfand. Diese Woche waren wir mit drei verschiedenen Liedtexten ausgestattet, die sich die Jugendlichen die Woche zuvor ausgesucht hatten: „Killing Me Softly” in der 1996er Version von den Fugees und der relativ aktuelle Titel „Ghetto” von Akon, einem englischsprachigen Künstler aus dem Senegal. Für ein erstes Treffen mit Singen lief alles ziemlich gut, und ich denke die Chorgruppe wird schnell voranschreiten können, sodass sie die Musikstücke mit einigen „Extras”, wie Solos und Hintergrundchor usw. ausstatten können.
Am Samstag fand dann wie jeden Samstag auch die Jugendclubvollversammlung statt, der alle Mitglieder teilhaben, da hier vor allem organisatorische Dinge angesprochen werden. Natürlich kommen samstags hin und wieder auch besondere Workshops hinzu, wie es in meinem letzten Bericht bereits erwähnt wurde, wenn z.B. Vertreter der Ghana AIDS-Commission Vorträge zu besonderen Themen halten, wie Herr Dramani zwei Wochen zuvor.

Bei dem letzten Samstagsmeeting wurden unter anderem sogenannte „task forces” ins Leben gerufen. Die „task forces” – die neue „Errungenschaft” des Jugendclubs – sind im wörtlichen Sinne „Aufgabengruppen”. Das Ziel dieser Gruppen ist es, fixiert auf ein spezifisches Problem Komendas (wie z.B. Müllverschmutzung) eine Art Projekt zu entwickeln, das zur Lösung des jeweiligen Problems beitragen soll.
Momentan gibt es zwei dieser Gruppen. Die eine versucht nach Lösungen für die erheblichen Trinkwasserversorgungsprobleme zu finden, die andere soll sich mit der Verbesserung der internen Strukturen des Jugendclubs auseinandersetzen, denn noch hapert es hier und da, wenn es auf ein „eingespieltes Miteinander” des Jugendclubvorstandes geht. Hier wird die Gruppe nun ansetzen und Verbesserungsvorschläge einbringen, um die Organisation von Treffen durch den Vorstand zu erleichtern. Innerhalb dieser Woche werden von beiden Teams Ergebnisse erwartet. Genaueres dazu dann im Laufe der nächsten Blogeinträge.

Liebe Grüße aus Ghana,
Max Obbarius
Volunteer bei AIM. in Ghana

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2 Kommentare »

  1. Joe sagt,

    März 16, 2008 @ 12:07 pm

    Hey Max,

    hier noch ein paar Theaterübungen:

    spiegeln, d.h. man sicht sich gegnüber und einer macht was vor und der andere ist der spiegel, ist gar nicht so einfach

    stopp übungen sind für die Bühnenarbeit sehr wichtig. das kann man durch musik machen oder z.b. zwei sind fänger und die anderen werden gefangen irgendwann rufst du stopp. dann werden die beiden, die sich zuletzt noch bewegt haben zu fängern

    tanzmeditationen: hier bräuchtet ihr halt ne anlage und ne entsprechende cd.

    soweit erstmal von mir. hoffe du liest die Kommentare! Sonst schreibe mir, dass ich lieber mailen soll

    gruesse
    Joe

  2. Alrun sagt,

    März 30, 2008 @ 1:13 pm

    Hallo Max,

    freut mich immer von euch zu lesen - wann kommen auch wieder Fotos???

    Grüße aus Stuttgart, wo es endlich dem Frühling entgegen geht…

    Drück mir alle ganz lieb :-)

    Alrun

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