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Flutkatastrophe in Bandiagara / Mali

Dieser Text wird von AIM. und Menschenrechte3000 mit dem Einverständnis der MBS-Mali Gruppe veröffentlicht.

“Nach einem ausführlichen Telefonat mit Gabriele Riedl, die in Bandiagara für den DED bei GAAS-Mali arbeitet und unsere Projekte dort unterstützt, möchte ich die Informationen über die Situation ergänzen und gleichzeitig um Spenden für Hilfsmaßnahmen bitten.

Es wurden bisher 6 Tote gezählt, 4 aus Dörfern oberhalb Bandiagaras und zwei aus Bandiagara selbst. 1200 Menschen sind obdachlos und in verschiedenen Schulen und anderen Gebäuden untergebracht.

Auf einer Breite von 50 bis 80 Metern längs des Flusses ist ALLES förmlich wegrasiert. 93 Häuser sind ganz und gar verschwunden und weitere stürzen nach und nach ein, weil die Mauern unterspült sind. Für diejenigen, die Bandiagara kennen: Die Mairie als solide gebauter Gebäudekomplex steht noch und weist nur leichte Schäden auf. Von den Gebäuden rund herum auf der gleichen Flussseite ist nichts mehr übrig.

Insgesamt sind drei Brücken zerstört. Aus der großen Brücke Richtung “Katholische Mission”, bzw. Post sind Teile herausgebrochen, zwei weitere sind nicht benutzbar, deswegen auch nicht die Teerstraße nach Mopti. Lediglich über große Umwege über die Dörfer kann man mit Hilfe einer kleinen Brücke nach Mopti gelangen. Es gibt keinen Strom, tote Tiere liegen herum, es stinkt erbärmlich, wie Gabriele Riedl sagt und man kann sicher annehmen, dass auch die Seuchengefahr wächst.

Es war tatsächlich, unglaublicherweise, ein Tsunami, eine Flutwelle im Fluss von etwa zwölf Metern Höhe, der innerhalb von drei Minuten diese Auswirkungen hatte. Ähnliches hat es in dieser Gegend noch nie gegeben, überhaupt sind Flusswellen dort eigentlich nicht bekannt, sodass die Warntelefonate aus den höher gelegenen Dörfern überhaupt nicht verstanden werden konnten. Man erwartete, wie üblich, nur stark steigende Wasserstände, aber keine Welle. Zum Glück fand das Ganze gegen neunzehn Uhr abends statt und somit wurden die Menschen nicht im Schlaf überrascht. Die möglichen Folgen bei einem späteren Zeitpunkt mag man sich gar nicht vorstellen.

Voraus gegangen war ein zweieinhalb stündiger heftiger Regen über dem gesamten Dogonplateau, sonst regnet es dort nur jeweils in begrenzten Regionen. 12 von 50 Staubecken sind zerstört, davon zwei, die gerade in mühevoller Arbeit fertig gestellt waren.

Die Gründe für den Aufbau der riesigen Welle vermutet man in Bandiagara jetzt darin, dass die ungewöhnlich großen Wassermassen des Flusses, den wir bei unseren Aufenthalten nur ausgetrocknet kennen gelernt haben, das Flussbett an der Rechtsbiegung kurz vor Bandiagara verlassen haben, sich wegen des felsigen Untergrundes dort nicht verlaufen konnten und statt dessen in voller Wucht auf Bandiagara stürzten.

Die Max-Brauer-Schule wird über den Schulverein Geld spenden und dieses zusammen mit den eingehenden Spendengeldern schnell nach Mali schicken.
Wenn Sie spenden möchten, bitte überweisen Sie auf das Konto des

Schulvereins MBS
Kto Nr.: 1048/241861
Haspa
BLZ 20050 550
Stichwort: Überschwemmung Mali

Für die Maligruppe
Elisabeth Schulte”

Für mehr Informationen:

http://www.gabriele-riedl.de/
http://www.hcme-rfa.org/
http://www.elternrat-maxbrauerschule.de/

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1 Kommentar »

  1. Alexandra sagt,

    November 23, 2007 @ 10:57 am

    dies ist nicht gut für die leute in Afrika

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