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Raus aufs Dorf!


Vorletzte Woche besuchten wir mit unserem Freund Tasséré und Sebastian, unserem ADA-Betreuer und Ex-SEWA-Zivi, das Dorf Tamsé und die Familie von Tasséré.

Wir fuhren mit einem geliehenen Auto raus aus Ouaga…

Und dann…

Endlich!!! Kein Staub und keine Abgase.

Überall ist Grün – und unglaublich frische Luft.

Die Straße ist völlig leer und man fühlt sich ganz plötzlich wie am Ende der Welt.

Vorher in der Stadt mit den vielen Mopeds, Autos, Lärm, Unmengen an Menschen und vielem mehr und dann auf einmal Ruhe und unendliche grüne Weite.

Afrikanische Natur - überall grün

 

Angekommen am Hof der Familie Darra, werden wir von allen Mitgliedern des Hofes herzlichst begrüßt.

Es werden lange Begrüßungsreden auf Mooré gehalten. Man gibt sich 10-mal die Hand und bejaht alles mit einem „mhm“. Das hier dasselbe bedeutet wie bei uns „Ja“- für eine Bestätigung. Hört sich gewöhnungsbedürftig an, denn es klickt für einen Deutschen wie „mhmm - ja sehr interessant“.

Hier ist man sehr herzlich und freundlich, man wünscht sich während der Gespräche gegenseitig Gesundheit, ein langes Leben und vieles mehr.

Ein afrikanischer Hof

 

Nach der Begrüßung und unsere Übergabe der kleinen Gastgeschenke, werden wir aufs Feld der Familie geführt, wo wir uns die Feldarbeit ansehen können.

Natürlich dürfen wir auch mal mit der Hacke anpacken und mitarbeiten.

Durch die Arbeit mit Hand und Hacke fühlt man sich etwa 100 Jahre zurück versetzt.

Richtige Feldarbeit

Nach 4 Stunden müssen wir uns schon wieder von der Familie verabschieden. Länger können wir nicht bleiben, denn vor Dämmerungsbeginn müssen wir wieder in Ouaga. Abschiedsfoto

Nun treten wir 2-stündige Rückfahrt über Schotterpistenund später Nationalstraße an.

Als wir in einem kleinen Straßendorf einkehren, um uns am Nachmittag noch was mit Fleisch und Brot zu stärken, überrascht uns eine Gewitterschauer.

Dennoch schaffen wir es heil wieder im wohlbehüteten Zivi-Haus anzukommen :)

Regen!

 

 

 

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