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Solaranlagen in Burkina Faso  - SEWA

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Alle Beiträge von Projekt Delta Cultura

Elektrifizierung des CSPS und der Grundschule in Pathiri


Installation der Leitungen und Lampen in der Schule in Pathiri Ein weiterer Lichtblick in Burkina Faso: Bereits im März 2006 wurde im Dorf Pathiri ein Klassenraum der Grundschule durch SEWA elektrifiziert. Dank der Spende des Gymnasiums Fürstenried war es nun im Februar 2012 möglich, noch einen weiteren Raum der Schule und das nahe gelegene CSPS, die örtliche Krankenstation, mit Solar-Paneelen für lichte Abendstunden auszustatten. So bieten nun die beiden wohl wichtigsten Gebäude der kleinen Ortschaft auch nach Sonnenuntergang noch Licht zum Lernen und Arbeiten.

En brousse – auf geht's in den Busch
Als sich Michael Bührer am 07.02.2012 zusammen mit dem Team unseres langjährigen Partners MicroSow auf den Weg nach Pathiri machen möchte, muss er erleben, wie ihm der Winter des Sahelstaates kurzer Hand einen Strich durch die Rechnung macht: Auf Grund des Harmattan, dessen kalte Luft jede Menge Sand mit sich bringt, ist der geplante Start der Mission für diesen Tag unmöglich. Doch Michael reagiert gelassen - der 29-jährige Vorsitzende des Vereins Movement e.V. ist seit Jahren in Burkina-Faso aktiv und weiß, dass hier vieles nicht sofort klappt, wie man es sich vornimmt. Seit 2009 kennt Michael die Aktivitäten von Sonnenenergie für Westafrika e.V. (SEWA) und bot dem Verein im vergangenen Jahr dankenswerterweise seine Hilfe an: Er wird die Elektrifizierungsmission nach Pathiri begleiten und den SEWA-Mitarbeiter Yéral Dicko bei der Photodokumentation unterstützen. Am folgenden Tag sieht der Himmel schon viel besser aus und so startet der Geländewagen mit Michael, Yéral und den Technikern von MicroSow von der Hauptstadt des Landes, Ouagadougou, aus in Richtung des kleinen Dorfes im Norden des Landes. Die ersten Kilometer werden noch auf Teer zurückgelegt, doch dann geht es schnell „en brousse“ - in den Busch, wo mit Schlaglöchern übersähte Sandpisten die einzigen Verbindungswege von einem Dorf zum nächsten darstellen. Nach knapp zwei Stunden Fahrt durch die zu dieser Jahreszeit verhältnismäßig kühle Luft kommt das Team in Pathiri an und wird von den Kindern der vier Klassen lauthals empfangen.

Eine Grundschule erweitert ihre Möglichkeiten...
Gerade einmal 1,700 Menschen sind in diesem Dorf fernab von Strom oder fießendem Wasser zu Hause. Doch fast 600 - also gut ein Drittel davon - sind Kinder im schulfähigen Alter, für die Gesundheit und Bildung natürlich besonders wichtig sind.
Dimaz installiert das Panel auf dem Dach der Schule in Pathiri Nach der Ankunft in Pathiri machen sich die Techniker gleich ans Werk, auch den zweiten Klassenraum der Grundschule für eine Elektrifizierung vorzubereiten. Währenddessen ist der Direktor eingetroffen und gemeinsam mit Yéral und Michael bespricht er die Handhabung und Auslastung der Anlage. Als die kleine Gruppe daraufhin zum anderen Klassenraum kommt, entdecken sie, dass die Techniker bereits gut vorangekommen sind – am selben Abend noch werden die Kinder der Schule auch hier das Licht der Energiesparlampen zum Lesen und Lernen nutzen können.
Am Ende dieses Tages sind Michael und Yeral, besonders aber auch die Techniker erschöpft und darum dem Naaba - dem Dorfältesten - sehr dankbar dafür, dass er Ihnen Kost und Logis auf seinem eigenen Hof anbietet. So werden die tüchtigen Männer mit Essen und sogar mit warmem Wasser zum Duschen versorgt.

… und die Krankenstation zieht nach

Yéral erklärt den Umgang mit der Solaranalage Am nächsten Morgen nehmen die Techniker gleich die beiden Gebäude des CSPS in Angriff. Um der Krankenstation den Betrieb nach Untergang der Sonne zu ermöglichen, müssen natürlich auch hier das Panel und die Batterie installiert, jede Menge Kabel verlegt und Lampen angebracht werden. In der Zwischenzeit haben sich Michael und Yéral mit der Elterngemeinschaft der Schule eingefunden, um zu besprechen, was mit der erst am Vortag erweiterten Anlage möglich, aber auch, was nicht ratsam ist. Dazu erklärt Yéral an Hand des „Plaque d'entretien“ die wichtigsten Punkte der Instandhaltung und der ordnungsgemäßen Handhabung. Das „Plaque d'entretien“ ist ein Schild mit leicht verständlichen Piktogrammen der „dos and don'ts“ des Umgangs mit der Installation. Dieses wird im Anschluss über dem Batteriekasten angebracht, damit die Nutzer der Anlage jederzeit an die wichtigsten Instruktionen erinnert werden. Licht in der Schule in Pathiri Währenddessen ist einige Zeit vergangen, die die Techniker nicht ungenutzt haben verstreichen lassen. Die Arbeit an der Krankenstation geht zügig voran und so können die Bewohner des Dorfes bereits an diesem Abend die erleuchteten Räume des CSPS bestaunen. Bisher war es dem Personal nur im Licht einer schummrigen und gesundheitsschädlichen Petroleumlampe möglich, auch nach 18 Uhr noch Patienten zu versorgen oder gar die Geburt eines Kindes zu begleiten. Das Spenderschild des Gymnasiums Fürstenried-West Durch die Installation der Solaranlage wurden hier die Möglichkeiten in großem Maße vereinfacht und erweitert. Am Ende des Tages kann das Team stolz auf seine Arbeit blicken. Die Krankenstation und auch ein zweiter Klassenraum profitieren in der Zukunft von hilfreicher Solartechnik. Dies hat weitreichende Auswirkungen auf das ganze Dorf: Die Schüler können nach Sonnenuntergang ihre Hausaufgaben machen, die Lehrer ihren Unterricht vorbereiten und das Personal der Krankenstation ist auch dann problemlos in der Lage zu helfen, wenn nachts medizinisch Not am Mann oder der Frau ist.

Und wie geht's weiter?
Mit der Elektrifizierung des zweiten Klassenraums und der Krankenstation in Pathiri ist das Projekt natürlich nicht abgeschlossen. Eine nachhaltige Verbesserung kann nur dadurch gewährleistet werden, dass in regelmäßigen Abständen Nachbesuche durchgeführt werden, die den Austausch mit der Bevölkerung des Dorfes und dabei ganz besonders mit dem Personal der Grundschule und der Krankenstation ermöglichen. In den nächsten zwei Jahren wird SEWA drei Nachbesuche in Pathiri durchführen, um zu verfolgen, wie die Installationen in der Grundschule und der Krankenstation von Pathiri genutzt werden.
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SEWA freut sich erneut über 5000€ Spendengelder der Econique Energy Masters 2012 Konferenz



Zum zweiten mal wurden wir zur Econique Energy Masters Konferenz eingeladen, um unseren Verein und die Projekte in Burkina Faso vorzustellen. Vor ca. 150 Vertretern der Industrie konnten wir SEWA präsentieren, von unseren aktuellen Projekten berichten und auf unsere Konzepte zur Energieversorgung im ländlichen Westafrika aufmerksam machen. Für die Elektrifizierung einer Schule bekamen wird einen Scheck über 5000€ überreicht. Wir danken dem Veranstallter und den Preisträgern des Econique Master Awards für die Spende Ihres Preisgeldes.


Die Pressemitteilung der econique group zu dieser Veranstaltung können Sie hier lesen.


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Gando: Ein architektonisches Meisterwerk wurde nun mit einer Solaranlage ausgestattet


Francis Kéré stammt aus dem burkinischen Dorf Gando und konnte mit 19 Jahren dank eines Stipendiums ein Architekturstudium in Berlin beginnen. Während seiner Studienzeit entwarf Francis Kéré einen Neubau der Grundschule in Gando. Er legte sehr großen Wert darauf, sein Projekt sowohl an die Bedürfnisse als auch an die Möglichkeiten der Menschen in seinem Heimatdorf anzupassen. So erfand er beispielsweise eine neuartige Dachkonstruktion, die auf natürliche Weise eine bessere Durchlüftung der Räume sicherstellt. Außerdem achtete er darauf, möglichst lokal verfügbare Ressourcen wie Lehm zu verwenden.

Die Grundschule von Gando Das Projekt hatte sehr großen Erfolg. Als das erste Gebäude der Grundschule eröffnet werden konnte, waren nicht nur die Menschen in Gando begeistert. Das architektonische Meisterwerk fand auch international Anerkennung. Im Jahr 2004 wurde es mit dem renommierten Aga-Khan-Preis für Architektur ausgezeichnet und sogar das Museum of Modern Art in New York stellt das Projekt auf seiner Internetseite vor. In Deutschland wurde Francis Kéré dann einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, als Christoph Schlingensief ihn für sein visionäres Vorhaben, in Burkina Faso ein Operndorf zu errichten, gewinnen konnte.

Die Solarinstallationen in Gando wurden vom Kepler-Gymnasium Pforzheim finanziert Das Kepler-Gymnasium Pforzheim ist die Partnerschule der Grundschule Gando. Eine Gruppe aus Schülern, Lehrern und Eltern rund um Peter Gloede engagierte sich für eine lebendige Partnerschaft. Einige Schüler reisten vergangenes Jahr nach Burkina Faso, um das Dorf Gando zu besuchen. Dort lernten sie den Alltag der Menschen kennen, die weit ab des öffentlichen Stromnetzes leben. Nach ihrer Rückkehr riefen sie das Projekt "Licht für Gando" ins Leben. Ziel des Projekts: Durch die Installation einer Solaranlage soll eine elektrische Beleuchtung der zentralen Schulgebäude ermöglicht werden. Für die Planung und Durchführung des Elektrifizierungsprojekts kooperierte die Gruppe mit unserem Verein Sonnenenergie für Westafrika e.V. (SEWA). Die Schüler machten sich auf die Suche nach Sponsoren und bewarben sich erfolgreich um eine Projektförderung von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg. Für die Solarinstallationen in der Grundschule, der weiterführenden Schule und der Krankenstation stehen so bereits über 11.000 Euro zur Verfügung.

Montage der PV-Module auf dem Schuldach Derweil organisierte SEWA in Burkina einen technischen Vorbesuch, um die Solaranlage genau planen zu können. Am 16. Februar 2012 begannen die Elektrifizierungsarbeiten. Auf den Dächern der Grundschule und der weiterführenden Schule wurden Photovoltaikmodule montiert, die Gebäude wurden verkabelt und es wurden Energiesparlampen installiert, die nun die Klassenräum in den Abendstunden hell erleuchten. Natürlich begleitet das Team von SEWA die Installation nicht nur technisch, sondern sensibilisiert auch die Mitglieder der Elternorganisation und die Lehrer, sodass sie verantwortungsvoll mit der Solaranlage umgehen können. Peter Gloede hat über die Installation einen ausführlichen Photobericht erstellt.

Doch noch ist das Projekt in Gando nicht abgeschlossen: In den nächsten Wochen sind weitere Solarinstallationen geplant. So wird auch die neu gebaute Bibliothek mit elektrischem Licht ausgestattet und zwei solare Straßenlaternen sollen den Marktplatz des Dorfs abends beleuchten. Für SEWA ist das Projekt in Gando also nicht nur aufgrund der außergewöhnlichen Architektur der Gebäude eine spannende Erfahrung, sondern es ist auch ein Pilotprojekt, bei dem wir das erste Mal ein Solarsystem im Freien installieren werden. Wir sind gespannt darauf, ob dieses Konzept unsere Erwartungen in der Praxis erfüllen wird.

Neben der Batterie wird eine Plaquette mit Hinweisen zur Nutzung der Solaranlage angebrachtRege Teilnahme an den Diskussionen bei einem Treffen mit den Elternvertretern und Lehrern

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Licht für Barani

Solaranlage auf dem Dach der Krankenstation Baranis
Seit dem 10. November erstrahlt das Dorf Barani im Nordwesten Burkina Fasos in neuem Glanz. SEWA konnte in dem Dorf gleich zwei Projekte auf einmal durchführen und sowohl die Grundschule, als auch die Krankenstation mit Solaranlagen ausstatten. Dies wurde durch die großzügigen Spenden der Econique Group (Schule) und der Eine Welt Initiative Braunau (Krankenstation) ermöglicht.

Schulkinder in Barani
Die Solaranlagen ermöglichen durch die Beleuchtung von Schule und Krankenstation dem Dorf völlig neue Möglichkeiten. Das Risiko bei nächtlichen Geburten und medizinischer Erstversorgung wird stark gesenkt und die Schule kann nun auch am Abend als ein Ort des Lernens genutzt werden.

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Großes Fest in Goumsin für die Besucherin aus München

Die Elektrifizierung der Krankenstation Goumsin wurde durch eine Spende des Gymnasiums Fürstenried-West ermöglichtDas Gymnasium Fürstenried-West in München ermöglicht durch das außergewöhnliche Engagement der Schüler und Lehrer in der Burkina-Faso-Gruppe jedes Jahr die Installation von Solaranlagen in mehreren Schulen und Krankenstationen in Burkina Faso. Die Schüler organisieren unter anderem jährlich einen Weihnachtsbazar sowie gut besuchte Burkina-Faso-Abende und sammeln damit Spenden für die Finanzierung der Projekte. Am 4. März 2011 unterzeichneten Vertreter der Schule und Dr. Maik Maurer - ehemaliger Schüler in Fürstenried-West und heute aktiv im Vorstand von SEWA - eine Kooperationsvereinbarung für neue Projekte im Jahr 2011. Die Projekte haben ein Gesamtvolumen von 12.000 Euro. Damit werden eine Krankenstation und zwei Schulen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet.

Der Besuch aus Fürstenried war in Goumsin Anlass für ein großes FestUnterdessen unternahm Frau Simone Liebal, Geographie-Lehrerin am Gymnasium Fürstenried-West, im Januar 2011 eine Reise nach Burkina Faso und besuchte dort unter anderem das Dorf Goumsin. Die Krankenstation von Goumsin profitiert heute dank des Engagements der Schüler in Fürstenried-West von einer elektrischen Beleuchtung in den Behandlungs- und Geburtsräumen. Somit wurde die Gesundheitsversorgung für über 6000 Menschen in den umliegenden Dörfern erheblich verbessert. In ihrem Reisebericht beschreibt Frau Liebal ihre Eindrücke während des Besuchs in Goumsin und wie sie von der Dorfgemeinschaft mit einem großen Fest begrüßt wurde:

"Als Geographie-Lehrerin ist es mir wichtig, dass ich Besonderheiten der Regionen, die im Unterricht thematisiert werden, möglichst authentisch vermitteln kann. Und Reisen ist eine meiner Leidenschaften. Was lag da näher als – passend zum Lehrplan der 8. Jahrgangsstufe und dem Thema „Afrika südlich der Sahara“ - nach Burkina Faso zu reisen?

Ich wollte ein Land südlich der Sahara kennen lernen und durch die Burkina Faso-Gruppe unserer Schule, die u.a. alljährlich einen Burkina Faso-Abend veranstaltet, gab es auch Kontakte und die Möglichkeit, ein von der Schule finanziertes Elektrifizierungsprojekt zu besuchen.

Durch die Vermittlung der Burkina-Faso-Gruppe und der Hilfe des Vereins Sonnenenergie für Westafrika (SEWA) stand ich schon vor Reisebeginn in Kontakt mit Yéral Dicko, einem Burkinabé, der in Ouagadougou für SEWA arbeitet. Monsieur Dicko half mir, eine burkinische SIM-Card zu kaufen, erklärte mir das Taxi-System in Ouagadougou und organisierte insbesondere meinen unvergesslichen Besuch in Goumsin, einem Dorf südwestlich von Ouagadougou.

Die Beleuchtung der Krankenstation verbessert die Gesundheitsversorgung für über 6000 MenschenIn Goumsin liegt die Krankenstation, deren Elektrifizierung das Gymnasium Fürstenried-West 2007 finanzierte. Beeindruckend bei der Ankunft war schon das Schild über der Tür: „Elektrifiée par SEWA (Energie Solaire pour l’Afrique de l’Ouest) et Gymnasium Fürstenried (Lycée Fürstenried-West, Allemagne) – Vive l’Amitié Germano-Burkinabe“.

Während Monsieur Dicko testete, ob alle Energiesparlampen und die Batterien funktionierten, führte die Hebamme die SEWA-Mitarbeiterin Solange und mich durch die Kranken- und die Entbindungsstation. Sie erklärte, dass Goumsin im Zentrum eines Gebiets mit sechs Dörfern läge und die Menschen aus den weiter entfernten Dörfern einen Weg von 22 km zurücklegen müssten, wollten sie das Gesundheitszentrum besuchen. Diese Entfernung sei ohne befestigte Straßen für Kranke nur schwer überwindbar. Im Flur der Krankenstation warteten mehrere Patienten auf eine Behandlung. Die Kosten von 100 CFA (etwa 15 Cent) seien eigentlich sofort zu begleichen, aber auch später zu bezahlen sei möglich, erläuterte die Hebamme. Die Räume waren aufgrund der heruntergelassenen Fensterläden zum Schutz gegen die stechende Sonne (selbst im Winter) zum Teil recht dunkel. Doch vor allem nachts, zum Beispiel während einer Entbindung, ist das elektrische Licht nötig.

Unterricht in traditionellem burkinischen TanzAls Vertreter meiner Schule wurde ich anschließend offiziell empfangen: Im Schatten waren Plastikstühle im Kreis aufgestellt und nach und nach versammelten sich dort die Männer des Dorfes - die Frauen blieben in einigem Abstand stehen. Ich ahnte, dass mir zu Ehren gefeiert werden sollte. Der Festakt begann mit eines Musikeinlage, Trommeln und Pfeifen, mit Tanz. Nach der Ansprache und Dankesrede des „Présidents du Coges“, dankte der Dorfälteste mir stellvertretend für das Gymnasium Fürstenried. Im Anschluss sprachen der Vorsitzende der CSPS und Monsieur Dicko, bevor ich meinerseits vom Gymnasium Fürstenried erzählte: Ich beschrieb den Mossi – die Übersetzung auf Moré erfolgte unmittelbar – das Treiben auf unserem Weihnachtsbasars, auf dem die Schüler Plätzchen und Kuchen ebenso verkaufen wie selbstgebastelten Weihnachtsschmuck, um den Erlös an SEWA zu spenden. Aus der Ferne erklangen schon die Trommeln der zweiten Musikgruppe, die in traditionellen Kostümen langsam nähertanzte. Zwei Hühner und eine Ziege als Geschenk für die Besucherin aus DeutschlandEigentlich nur fürs Foto gesellte ich mich schließlich zu ihnen in den Kreis, bekam die gebogenen Trommelstöcke um den Hals gehängt und versuchte mich an der traditionellen Pfeife – ich kam nicht umhin, im Rhythmus der Musik mit zu tanzen, was den Afrikanern besonders gefiel. Als Höhepunkt überreichte man mich schließlich drei Hähne und einen Ziegenbock, Geschenke, die den großen Dank des Dorfes ausdrückten. Spätestens jetzt war ich sprachlos, die Situation, lebende Tiere geschenkt zu bekommen, überwältigte mich.

So habe ich also nicht nur eine Fülle von Eindrücken und die Burkinabé als liebenswerte Menschen in Erinnerung, sondern auch dieses einmalige Erlebnis. Den Schüler meiner 8. Klasse vermittelten meine Erzählungen und Bilder anschaulich einen Ausschnitt aus dem Leben in Burkina Faso. Und auf dem diesjährigen Burkina Faso-Abend berichtete ich dann der Schulgemeinschaft von meinem Aufenthalt in Burkina und der großen Freude und Dankbarkeit, die mir die Menschen in Goumsin zeigten."

Simone Liebal, Lehrerin am Gymnasium Fürstenried-West

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Neues SEWA-Faltblatt: "Solarenergie als Chance für Burkina Faso"

Sie wollten schon immer einmal Ihren Bekannten oder Kollegen von unseren Projekten in Burkina Faso erzählen? Sie möchten SEWA unterstützen, indem Sie ein neues Vereinsmitglied werben? Sie möchten Ihrer Schule oder Ihrer Firma vorschlagen, die Partnerschaft für ein Elektrifizierungsprojekt in Westafrika zu übernehmen? Da es bei solchen Gelegenheiten oft hilfreich ist, etwas Handfestes präsentieren zu können, haben wir ein neues SEWA-Informationsblatt erstellt. In dem vierseitigen Folder "Solarenergie als Chance für Burkina Faso" werden unsere beiden größten Projekte Licht für Schulen und Licht für Krankenstationen anschaulich vorgestellt.



Sie können sich die Broschüre hier in der digitalen Version herunterladen. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne einige Exemplare des Faltblatts zu. Schreiben Sie uns hierzu bitte eine Email mit Ihrer Adresse und der gewünschten Anzahl an info@solar-afrika.de.


Der Druck des Informationsblattes wurde uns übrigens durch eine Projektförderung der Deutschen Bank ermöglicht. Dabei haben wir besonders auf den Schutz der Umwelt geachtet: Für den Druck wurden Farben auf Basis nachwachsender Rohstoffe und zertifiziertes Recyclingpapier verwendet.


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O Pulso – Komplettes Stück als Video ansehen

O Pulso, das Video-Tanz-Theater-Performance Projekt von tanztheater global in Kooperation mit Delta Cultura Cabo Verde, hier jetzt komplett als Video für alle die nicht live dabei sein konnten. Viel Spass beim angucken!

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