Und es wurde weiter gebuddelt. Bereits um 7 Uhr ging es los, und aktuell, wo ich das schreibe, wird weiterhin gegraben.
Wie bereits gestern berichtet, ist der Boden noch immer sehr nass. Dies verursachte erste kleinere Probleme, da die Seitenwände einstürzten. Die Näße floss in die Grube, und das Wasser musste mit Eimern geleert werden.
Dennoch, kein Problem, es kann weitergehen, nur mussten die 3 Arbeiter darauf achten, nicht zuviel Gewicht an den Aussenrändern aufzuschichten. Daher wurde die Erde immer wieder umgelagert.
Aufgrund der eingestürzten Erdmassen, welche auch erst einmal wieder weggetragen werden mussten, konnte die Grube heute noch nicht fertig werden. Morgen wird wohl noch einmal 6 Stunden gebuddelt. Die Arbeiter sind aber schon sehr müde, und haben sich zu Recht eine Pause verdient.
.. war heute erstmals angesagt. Es wird die Grube für den späteren Abwassertank ausgehoben. 2,70m breit, 4m lang, und 2m tief soll es sein. 3 Arbeiter, bewaffnet mit Spitzhacke, Schaufel und Spaten, machten sich gegen 9 Uhr am heutigen Sonntag an die Arbeit. Während alle anderen in die Kirche gingen, verdienen sie ihr Brot mit graben.
Wir hatten befürchtet, dass das Erdreich sehr hart sein wird, wie vor 3 Jahren, beim Graben fürs Fundament. Aber der Regen hat alles aufgeweicht, wir hatten Glück. Die Arbeit ging ging von der Hand, nur musste immer wieder aufgepasst werden, dass die Seitenwände nicht einstürzen, weil das Wasser so hoch stand.
Bereits vor 2 Tagen kam noch eine Lieferung Steine an, welche später für den Bau des Abwassertanks benötigt wird.
Derweile wurde unser Land besprüht, um Herr über die Lage des Unkraut zu werden. Aufgrund des guten Regensaison ist dies so hart und stark gewachsen, dass es 5 Personen 3 Tage kosten würde, um alles zu entfernen.
Wir möchten gerne die Plattform für den Wassertank jetzt gemeinsam mit dem Abwassertank bauen. Unterstützt uns jetzt und macht dies möglich. Mehr Informationen auf africahelp.org/wassertank
Auf africahelp.org/wassertank wird aktuell die Trommel für die neue Spendenaktion gerührt, auf facebook konntet ihr in den letzten 3 Wochen jeden Montag und Donnerstag tolle Kurzfilme über unsere Arbeit in Ghana sehen – und jetzt laufen bereits die Vorbereitungen für den nächsten Bauabschnitt.
Dank der Bemühungen der Freiburger AIM. Jugend beim unserem jährlichen Benefizfestival African Kiss konnten ausreichend Spenden gesammelt werden, um den Abwassertank für unser zukünftiges Ausbilungszentrum. Zusätzlichen werden die Tür- und Fensterrahmen angebracht.
Sollten die notwendigen Mittel für den Bau der Wassertank-Plattform bei unserer aktuellen Spendenaktion zusammen kommen (noch fehlen 370 €, tand: 29. Juli 2011), wird sofort die Plattform mitgebaut. So könnt ihr verfolgen, wie eure Spende ihre Verwendung findet, und zu 100% dem Projekt “AIM. Ausbildungszentrum” zugeführt wird.
Die letzten zwei Tage wurde das Unkraut nieder gedroschen, ganz traditionell mit einer Machete. Dies seht ihr gleich auf den Bildern.
Anschließend wurde bestimmt, an welche Stelle der Abwassertank gebaut wird, und die ersten Messungen angestellt.
Kurz darauf kam bereits der Sand an.
Wir freuen uns sehr über eure Unterstützung. Helft uns weiterhin und seid dabei, wenn das Ausbildungszentrum seine Form annimmt. Spendet jetzt und baut den Wassertank für ein nachhaltigen Trinkwasserversorgungssystem für die Kinder und Jugendlichen des AIM. Komenda Ausbildungszentrums.
Africa-Help.org e.V. ist eine unabhängige Organisation, wir unterstützen kleine Projekte in Afrika die nachhaltige Strukturen aufbauen. Unsere Philosophie ist “Hilfe zur Selbsthilfe”.
Es gibt aber einen Punkt, an dem wir einfach helfen müssen. In verschiedenen Ländern in Ostafrika, darunter Kenia, Äthiopien und Somalia ist der Regen ausgefallen, die Agrarproduktion funktioniert nicht mehr. Hundertausende Menschen leiden unter gefährlichem Hunger. Ich zitiere den Leiter der Vereinten Nationen Ban Ki Moon:
In Ostafrika kämpfen Millionen Menschen gegen den Hungertod. Unzählige Flüchtlinge aus Somalia suchen Schutz in Äthiopien und Kenia, dabei leiden die Länder selbst unter der Dürre. Bisher hat die internationale Gemeinschaft nur die Hälfte der benötigten 1,11 Milliarden Euro bereitgestellt. Jeder Einzelne muss sich fragen, wie er helfen kann.
African Information Movement ist jetzt bei benefind registriert, einer Suchmaschine basierend auf bing. Benefind ist die bessere Suchmaschine, denn bei jeder Suche werden mehr als 200 Hilfsorganisationen unterstützt.
Das heisst, wenn ihr euren Browser entsprechend einstellt, unterstützt ihr mit jeder Suchanfrage unsere nachhaltigen Entwicklungsprojekte in Komenda, Ghana. Derzeit geht bei jeder Suche etwa 1 Cent an die beteiligten Hilfsorganisationen – und wenn ihr die Adresse weiter unten benutzt, wird AIM. bei der Verteilung favorisiert.
Während das nächste Heft (die dritte Ausgabe) immer mehr Form annimmt, läuft auch der Verkauf der zweiten Ausgabe auf Hochtouren. Die Jugendlichen versuchen, ihre Mitschüler von ihrer Zeitung zu überzeugen, was sich manchmal als schwierig herausstellt. Aus diesem Grund sollen besonders Lehrer und Eltern einbezogen werden.
Nachdem das Launching an der Edinaman Senior High School (wir berichteten) äußerst erfolgreich verlaufen ist, soll die Zeitung auch den Eltern der Eguafo-Abrem Senior High und der Komenda Senior High Technical School vorgestellt werden.
Am Samstag, den 2. Juli, hat AIM. aus diesem Grund am Eltern-Lehrer-Treffen in Eguafo-Abrem teilgenommen. Wie bereits im Vorfeld mit der Schulleiterin und den Verantwortlichen von Lehrern und Eltern abgesprochen, stellte AIM. Chairman Papa Kojo Mbir die Arbeit der NGO kurz vor. Catherine Mbo Mills, Schülerin in ihrem ersten Jahr an der Senior High School, rezitierte stimmungsvoll ein eigenes Gedicht – dieses Mal auf Fante, eine der lokalen Sprache Ghanas. Daraufhin erhob sich die Schulleiterin und appellierte an ihre junge Schülerin: “Be bold!“
Berufswunsch: Editor
Emmanuel Kwesi Arthur, Schüler im dritten von vier Jahr Senior High School, präsentierte die Zeitung daraufhin ausführlich den anwesenden Schülern, Lehrern und Eltern. Emmanuel ist ein äußerst engagierter Redakteur, der, wie er selbst sagt, Editor werden möchte. Bereits jetzt unterstützt er seine Kollegen beim Verfassen ihrer Artikel, indem er sich mit ihnen zusammensetzt und ihnen Tipps gibt. Dadurch erleichtert er auch die Arbeit der Freiwilligen Anna-Lisa Behnke erheblich.
Von 700 gedruckten Exemplaren sind noch rund 60 übrig. Wenn Sie die jungen Journalisten unterstützen möchten und eine Ausgabe erwerben möchten, wenden Sie sich bitte an magazine@aim-ghana.org oder informieren sie sich auf unserer Website http://www.aim-ghana.org/de
Wir brauchen wieder eure Unterstützung. Nachdem wir im März diesen Jahres das Dach auf der Computerschule in Ghana fertiggestellt haben, wollen wir nun für eine sichere, gesunde Wasserversorgung in der Schule sorgen.
Bitte schaut euch dazu unsere Projektseite an und lasst eure Freunde davon wissen. Wir sammeln im Moment knapp 400 € für den ersten Bauabschnitt, die Plattform auf dem der Wassertank außerhalb des Gebäudes steht.
Unsere Partnerorganisation AIM e.V., die bei dem Bau behilflich ist, hat unterdessen ein neues Video aus Komenda online, welches noch einmal die Wichtigkeit der Schule klarmacht.
Die Arbeit an der dritten Ausgabe von The Youth Speaks KEEA! hat begonnen. Hoch motiviert haben die Schüler bereits Themen gesammelt und ihre Recherche angefangen. Neu bzw. wieder dabei sind St.Mary’s Girls’ Vocational Centre Elmina und Church of Christ Senior High School in Ampenyi.
Nur 14 Wochen haben die Schüler Zeit, eine neue Ausgabe zu erstellen. 14 Wochen, um Themen zu finden, Interviews zu führen, Artikel, Geschichte, Gedichte, Witze und vieles mehr zu entwerfen. Keine leichte Aufgabe, doch die Jugendlichen sind motiviert, engagiert und sicher, dass sie es schaffen werden. Dabei haben sie sich keine einfachen Themen ausgesucht: Der Stand der ghanaischen Wirtschaft und Währung, Plastikrecycling, die Benutzung von starken Glühbirnen in der Fischindustrie, Umweltprobleme im KEEA Bezirk und Cholera sind nur einige der kontroversen Bereiche, die es zu ergründen gibt.
Qualitätsjournalismus durch Recherche vor Ort
Wie bei der letzten Ausgabe sollen die Schüler viel vor Ort recherchieren und Interviews führen. Denn nur so entsteht Qualitätsjournalismus. Dazu haben sie bereits einen Dozenten für Wirtschaft an der Universität von Cape Coast, eine Krankenschwester mit Schwerpunkt Family Planning, einen Health Officer zum Thema Cholera und den Regional Chief Fisherman interviewt. Exkursionen wie zum Plastikrecycling-Unternehmen Cyclus geben den Schülern nicht nur die Möglichkeit, verlässliche Informationen zu bekommen, sondern auch Einblick in lokale Behörden und Betriebe zu erhalten.
Mittlerweile sind fünf weiterführende Schule am AIM. Youth Magazine Project beteiligt. Wir begrüßen die Church of Christ Senior High zurück im Team. St.Mary’s Girls’ Vocational Centre in Elmina ist eine reine Mädchen-Berufsschule, welche die Redaktion, die bis jetzt ausschließlich aus Schülern von Senior High Schools bestanden hat, bereichern wird. Das erste Thema, dessen sich die jungen Schülerinnen angenommen haben, ist die Bedeutung von Berufsschulen. Sie fühlen sich von vielen nicht ernst genommen und als „dumm“ abgestempelt. Dagegen wollen sie anschreiben.
Zeitprobleme durch ein paar Tage extra zu Hause
Einmal pro Term gehen die Schüler auf Mid Term, ein paar Tage Heimaturlaub für die Jugendlichen, deren Familien teilweise weit entfernt wohnen. Die Schüler nutzen die schulfreie Zeit aber nicht nur, um sich von ihren Eltern das Geld für die Schulgebühren geben zu lassen, sondern verlängern ihren Aufenthalt gerne noch ein bisschen. Mal sehen, wann sie diesmal wieder zurück an die Schulen kommen. Die Zeit drängt und die End of Terms-Prüfungen stehen auch schon vor der Tür. Ob die Zeitung bis zu Beginn der Ferien Ende Juli fertig wird? Seid gespannt!