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Professionelle Ausbildungen in Tarrafal scheitern an zuständiger Behörde

In Tarrafal werden professionelle Ausbildungsangebote von Nichtregierungsorganisationen durch das zuständige staatliche Institut CEFP sabotiert. (Tarrafal, 15.07.2010) Die Fortsetzung des erfolgreichen Ausbildungsgangs Informatik durch den Verein Delta Cultura wird wegen des Verhaltens des Direktors des CEFP Assomada, Paulino Moreira, in Zukunft nicht mehr möglich sein. Seit Monaten werden durch den CEFP Gehälter und Zeugnisse für die [...]

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Die Sommermonate im Kinder- und Jugendzentrum

Die Schulferien in Cabo Verde haben begonnen und die Projektleitung des Kinder- und Jugendzentrums nutzt diese Tatsache um in wohlverdienten Urlaub zu gehen! Was in keiner Weise bedeutet, dass die Aktivitäten von Delta Cultura erliegen. Die Fussballschule trainiert weiter. Die Buben müssen jetzt in den Sommermonaten allerdings keine Hausaufgaben vor den Trainings druchführen. Dafür sind [...]

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Burkina calling

Lange hat man an dieser Stelle nichts mehr von den Zivis in Burkina Faso gehört. Der Grund: die Generation 2009/2010 durfte wegen Sicherheitsbedenken bedauerlicherweise nicht entsendet werden. Nachdem dieses Reiseverbot sich aber nur auf Weltwärtsfreiwillige erstreckt und es keine offizielle Reiswarnung des Auswärtigen Amtes gibt, hielt ich (Jan) es für sicher genug um nach mehr als 10-monatiger Burkina-Abstinenz dem Land einen Besuch abstatten. Diesmal nicht als ADAler, aber dennoch im Dienste SEWAs. Natürlich will ich die Erfahrungen, die ich während meiner fast 2 Monate hier mache, in alter ADAblog-Tradition mit unseren Lesern teilen.

Am späten abend des 5. Juni schlug mir zum ersten mal wieder der feucht-heisse Wind mit dem vertrauten Geruch von Staub und etwas, das verbrannt wurde obwohl man es nicht verbrennen sollte ins Gesicht: ich stand wieder auf dem Rollfeld des internationalen Flughafen von Ouagadougou. Dass ich fast drei Wochen gebraucht habe um den ersten Blogeintrag ins Netz zu stellen, hat zwei einfache Gründe: Zum einen lassen Strom und Internet mich auch dieses Mal gern im Stich. Zum anderen haben sich mein burkinischer Kollege Yéral und ich viel vorgenommen für dieZeit, die ich in Burkina bleibe. Und so hatte ich einfach noch nicht Zeit, Strom und eine ausreichend schnelle Internetverbindung auf einmal zur Verfügung. Die Serie mit Berichten von meinen Erlebnissen beginnt also mit etwas Verzögerung, aber schon sehr bald, an dieser Stelle.

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Kooperation mit der Stadt Wien

Delta Cultura freut sich über einen weiteren wichtigen Kooperationspartner! Den österreichischen Vertretern des Vereines ist es gelungen die Stadt Wien für die Finanzierung einer professionellen Ausbildung im Kinder- und Jugendzentrum Tarrafal zu gewinnen. 10 junge Mütter werden während einem Jahr zu Drechslerinnen ausgebildet. Delta Cultura konnte hierfür eine Schweizerin als Ausbilderin gewinnen. Während der Ausbildungszeiten [...]

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Englischkurs startet

Für einen weiteren Englischsprachkurs konnte Delta Cultura einen Brasilianisch-Amerikanischen-Caboverdeaner gewinnen. Tom, auf den Spuren seiner caboverdeanischen Wurzeln, ist für einige Monate in Tarrafal und hat sich bereit erklärt einen Englischkurs für Anfänger zu geben. Der Kurs findet nicht im Zentrum sondern in einer Schulklasse im Dorfzentrum statt. So ersparen sich die Schüler und Schülerinnen den [...]

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Informatikkurs startet

Nach unserer 3 monatigen Informatikausbildung hat einer der Ausgebildeten die Leitung unseres Informatikraumes übernommen. Tchu wartet und repariert unsere Rechner, bekommt Aufträge zur Reparatur von – meist Viren verseuchter – Rechner von Leuten aus dem Dorf und leitet die schon zur Einrichtung gehörenden Informatikgrundkurse des Zentrums. Er verlangt dafür eine kleine Gebühr und findet so [...]

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Projektleiterbericht Mai 2010

Zwei Möglichkeiten gibt es den Bericht des Projektleiters zu lesen. Ihr könnt euch den Bericht hier als pdf herunterladen, dann habt ihr den langen Text mit schönen Fotos aufgelockert, oder ihr lest ihn hier im Blogbeitrag als ‘nur Text’. Viel Vergnügen! Endlich wieder einmal ein richtiger Monatsbericht aus Tarrafal. Diesmal für den Monat Januarfebruarmärzapril 2010. [...]

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Kälte statt Wärme

Temperaturen um den Gefrierpunkt, bedeckter Himmel, Schneeregen.

So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Leider gab es auch nach der Bundestagswahl keine Neueinschätzung der Sicherheitslage in Burkina Faso, sodass wir beiden SEWA-Zivis jetzt nicht in Ouagadougou sind. Marco allerdings hat kurzfristig ein anderes Projekt gefunden und leistet seinen „Anderen Dienst im Ausland“ jetzt in Ghana. Mehr Informationen dazu in seinem privaten Blog.

Ich möchte diesen Blog jetzt dazu nutzen über die Arbeit der SEWA-Aktiven in Deutschland zu berichten. Hinter den beiden Zivis, die sonst hier über ihre Erfahrungen schreiben steht ein kleines, aber feines Team, bestehend aus ehemaligen Freiwilligen die nach ihrer Rückkehr wichtige Positionen im Verein übernommen haben. Die Leidenschaft mit der alle Aktiven, neben Beruf und Studium, für SEWA im Einsatz sind, hat mich schon während meiner Vorbereitungszeit beeindruckt und begeistert. Auch deswegen habe ich mich dazu entschieden weiter für SEWA zu arbeiten. Ich werde zusammen mit Nils und Jan die Aufgabe der Mitglieder- und Spenderbetreuung übernehmen und somit Basisarbeit leisten, damit alle Projekte umgesetzt werden können.

Ermutigt zu weiterem Engagement wurde ich vor allem auf der Mitgliederversammlung am 22. November 2009. Dort wurde z.B. ein neuer Vorstand gewählt, dessen Vorsitz nun Philip Mewes übernimmt. Es wurden Finanzen besprochen, Projektideen eingebracht, zahllose Abstimmungen durchgeführt. Ich lernte außerdem neben Jan Sonntag und Nils Goldbeck auch Jann Spieß und Peter Güntzer persönlich kennen. Neben den ganzen Abstimmungen und Tagesordnungspunkten war für mich wiederum beeindruckend, mit welcher Motivation und Konzentration das Team das gesamte Wochenende diskutiert hat. Ich habe mich selber öfter erwischt, wie ich mir während der Diskussion noch mal genau überlegen musste, wie wir denn überhaupt bis zu diesem Diskussionspunkt gekommen waren. Es war nicht der berühmte rote Faden den man behalten musste, sondern es waren gefühlte 100 Fäden, die man alle gleichzeitig unter Kontrolle haben musste. Letztendlich war es ein sehr intensives und auch sehr produktives Wochenende. Trotz des Problems, aktuell keine Zivis vor Ort zu haben, wollen wir SEWA auch dieses Jahr weiterentwickeln und verbessern.

Ein Produkt der Versammlung war auch der alljährliche Weihnachtsnewsletter, den ich jedem der ihn noch nicht gelesen hat sehr ans Herz legen kann. Dort stellen sich u.A. viele der SEWA-Aktiven vor und beschreiben kurz ihre Arbeit.

Dieses Jahr der ADA-Blog also etwas anders, aber hoffentlich, mit vielen Hintergrundberichten von der Arbeit eines Freiwilligen in Deutschland, nicht minder interessant.

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