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	<title>Africa-Help.org - Sehen &#38; Bewegen. &#187; Afrika</title>
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	<description>News about Africa and related Projects</description>
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		<title>Viertelfinale &#8211; Go Blackstars</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 20:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Preuß</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Tolle Fussballstimmung in Ghana. Das alltaegliche Leben kommt am Thema Fussball nicht vorbei. Es ist das alles beherrschende Thema &#8211; ueberall. Radio, TV, Zeitung &#8211; auf der Strasse, im Taxi, auf dem Markt, beim Frisoer, Automechaniker, Krankenhaus,Polizeikontrolle &#8211; wirklich einfach ueberall.</strong></em></p>
<p>Dazu hat sich auch noch Ghana, welches mit der U20 zuletzt in Aegypten gegen Brasilien Weltmeister wurde (und das mit nur 10 Mann!!!),  als einzigst verbliebenes afrikanisches Land fuer das Viertelfinale bei dieser Weltmeisterschaft in Suedafrika qualifiziert. Was fuer ein Triumph. Auf den Strassen gab es kein Halt mehr. Hier ein paar Reaktionen. Schade ist nur, dass das Spiel abends war &#8211; die Lichtverhaeltnisse sind miserable.</p>
<p><a href="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2010/06/ah_1_june.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1770" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2010/06/ah_1_june-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2010/06/ah_2_june.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1771" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2010/06/ah_2_june-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Einen Tag spaeter qualifizierte sich Deutschland. Ein paar Nachbarsjungen kamen zu mir und borgten sich meine Deutschlandflagge aus. Das ganze Dorf sollte sehen, das Deutschland gewonnen hat :)</p>
<p><a href="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2010/06/ah_3_june.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1772" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2010/06/ah_3_june-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Die Finalteilnehmer stehen mit Ghana und Deutschland bereits fest. Wir haben unsere ghanaischen/afrikanischen Beziehungen spielen lassen. Nur muessen wir am Freitag fuer Ghana und am Samstag fuer Deutschland weiter die Daumen druecken, damit die Schiebung auch ja nicht auffaellt.</p>
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		<title>Ghana 1:0 Serbia !!!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 15:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Preuß</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Ghanas Auftaktspiel im Kampf um die Weltmeisterschaft steht hier alles Kopf!</p>
<p>Trompeten, Trommeln und Menschenmassen auf den Stra&szlig;en in den Autos und aus den Fenstern, sie rufen, singen, tanzen und feiern ihre Black-Stars! Der souver&auml;ne Elfmeter von Gyan sorgt f&uuml;r einen gelungenen Start in die WM.</p>
<p>Mehr davon! GO BLACK STARS!</p>
<p><a href="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2010/06/1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1757" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2010/06/1-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><a href="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2010/06/2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1758" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2010/06/2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
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		<title>Freiwilligendienst bei AIM. an der ghanaischen Atlantikkueste</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 18:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Preuß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leser,</p>
<p>an dieser Stelle moechten wir auf den Freiwilligendienst von African Information Movement (AIM.) aufmerksam machen. </p>
<p>In Ghana besteht die M&ouml;glichkeit, als Freiwilliger f&uuml;r uns in der Projektregion direkt bei AIM. mitzuarbeiten. Einsatzm&ouml;glichkeiten sind vor allem die Arbeit mit dem Jugendclub vor Ort und die Mitarbeit in den einzelnen Entwicklungsprojekten im Bereich Musik/Kultur, Umweltschutz und Bildung/Computer training. Freiwilligendienste, die mindestens sechs Monate dauern, werden im Rahmen des weltw&auml;rts-Programms der Bundesregierung finanziell gef&ouml;rdert. Ein Freiwilligendienst bei unserem Projekt in Ghana wird auch als Ersatz f&uuml;r den Zivildienst (ADiA-Anderer Dienst im Ausland) anerkannt. Es ist ebenso m&ouml;glich, ein k&uuml;rzer dauerndes Auslandspraktikum (selbstfinanziert) bei uns zu machen, auch im Rahmen des Studiums (z.B. Auslandssemester).</p>
<p>Aktuell laufen die Bewerbungsverfahren. Daher, erkundige dich rasch auf <a href="http://aim-ev.org/mitarbeit.htm">http://aim-ev.org/mitarbeit.htm</a> und bewerbe dich fuer einen Freiwilligendienst bei AIM&gt; Ghana.</p>
<p>Derzeit leben und arbeiten 5 deutsche &#8216;weltw&auml;rts&#8217;-Freiwillige bei uns: Milena, Toma, Adrian, Hanna und Pia. In Kuerze wird Stefanie fuer drei Monate zu uns stossen. Sei der/die naechste Freiwillige, unterstuetze unsere Projektarbeit in Ghana und sammele einzigartige Erfahrungen in einer anderen Kultur an der ghanaischen Atlantikkueste.</p>
<p>Akwaaba &#8211; Herzlich Willkommen !</p>
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		<title>Santa Claus is coming to town&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 14:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Preuß</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">&#8230; und zwar in Gestalt von African Information Movement (AIM.).</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">
<p style="font: normal normal normal 12px/normal Arial;text-align: center;margin: 0px"><img class="size-medium wp-image-1516 aligncenter" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/P1000594-300x225.jpg" alt="P1000594" width="300" height="225" /></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">In einer langen, dunklen Augustnacht kam ein Container f&uuml;r AIM. Ghana aus Deutschland in Komenda an. Fast f&uuml;nf Monate ist das nun her und all die Computer, Scanner, Drucker und Monitore, die Schubkarre, die Fliesen, der Betonmischer und die Fahrr&auml;der und noch einiges  mehr haben uns Projekte erm&ouml;glicht und viele Arbeiten erleichtert. Bestes Beispiel hierf&uuml;r ist das AIM. Cyber Café, welches nun seit einigen Wochen erfolgreich ge&ouml;ffnet ist.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">Im Dezember stapelten sich jedoch noch immer Bett&uuml;cher, Kissen, Pl&uuml;schtiere, Spielzeug und Anziehsachen in unserem Lagerraum, welche keine direkte Verwendung in der Projektarbeit von AIM. fanden. So entstand die Idee all die Gegenst&auml;nde an ein Waisenhaus zu spenden und den Kindern so eine ordentliche Weihnachts&uuml;berraschung zu bereiten.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">Gesagt, getan &#8211; ein uns bekanntes,serioeses Waisenhaus im KEEA-Distrikt wurde kontaktiert und am 18. Dezember packten J&ouml;rn, Solomon und Janna alle Sachen zusammen und machten sich, in Begleitung eines Journalisten des Daily Graphic, auf den Weg nach Eguafo zum Sankofa Mbofra Fie Kinderheims.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial"><img class="alignnone size-medium wp-image-1517" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/P1000540-300x225.jpg" alt="P1000540" width="300" height="225" /> <img class="alignnone size-medium wp-image-1518" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/P1000538-225x300.jpg" alt="P1000538" width="225" height="300" /></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">In Eguafo wurde deutlich, dass die Spenden hier dringend ben&ouml;tigt wurden, Bett&uuml;cher und Kissen waren so gut wie nicht vorhanden und auch Kleidung und Spielsachen wurden dringend ben&ouml;tigt, wie David, der engagierte Gr&uuml;nder, berichtete. Zus&auml;tzlich zum Heim hat er auch eine angeschlossene Schule f&uuml;r die Kinder gegr&uuml;ndet, die auch andere Kinder aus dem Ort besuchen k&ouml;nnen. Vor der gewaltigen Kulisse des Regenwaldes lernen hier die Kinder unter Bambusd&auml;chern auf wackligen Holzb&auml;nken, w&auml;hrend David flei&szlig;ig Spenden sammelt, um die Schule erweitern zu k&ouml;nnen. Bis jetzt, berichtete David, k&ouml;nnen die Heimkinder nur bis zum Abschluss der Junior High School unterrichtet und im somit auch im Heim beherbergt werden &#8211; das m&ouml;chte er so schnell wie m&ouml;glich &auml;ndern. Seit 2006 besteht das Heim, welches sich ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Spenden finanziert.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial"><img class="alignnone size-medium wp-image-1519" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/P1000555-300x225.jpg" alt="P1000555" width="300" height="225" /> <img class="alignnone size-medium wp-image-1520" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/P1000562-225x300.jpg" alt="P1000562" width="225" height="300" /></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">Zur&uuml;ck am Haus fand dann die gro&szlig;e Bescherung statt. Die Augen der Kinder wurden immer gr&ouml;&szlig;er, genau wie der Haufen auf der Mauer vor dem Haus, auf dem ein gro&szlig;er Kapit&auml;n Blaub&auml;r thronte. Zus&auml;tzlich zu den bereits erw&auml;hnten Dingen spendete AIM. noch f&uuml;nf S&auml;cke Reis um Weihnachten auch kulinarisch aufzuwerten. Nach einer kleinen Ansprache von Solomon und J&ouml;rn und einem Gruppenfoto mit einigen der Kinder wurde dann alles im Haus verstaut, mit den Pl&uuml;schtieren gekuschelt, vor allem aber wurde sich herzlichst bedankt f&uuml;r die gro&szlig;e Weihnachts&uuml;berraschung.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial"><img class="alignnone size-medium wp-image-1521" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/P1000580-300x225.jpg" alt="P1000580" width="300" height="225" /> <img class="alignnone size-medium wp-image-1522" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/P1000579-300x225.jpg" alt="P1000579" width="300" height="225" /></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;font: 12.0px Arial">Frohe Weihnacht, euer AIM. team aus Ghana.</p>
<div><span style="font-family: Arial, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;font-size: small"><span style="font-size: 12px;line-height: normal"><br />
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		<title>AIM. ganz umweltbewusst</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 16:34:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Preuß</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist eigentlich eine Trockentoilette? Wie viele Brunnen gibt es in Komenda? und Wo entsorgt man am besten seinen Abfall ohne die Umwelt dauerhaft zu schaden?</p>
<p>Fragen ueber Fragen &#8211; und AIM. begibt sich auf die Suche nach Antworten.</p>
<p>In Kooperation mit zwei Ingenieuren aus Deutschland, die bereits ueber viel Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit verfuegen, ist AIM. nun einen ganzen Schritt weiter in der Planung und Realisierung des Umweltprojektes, welches zum Ziel hat die Toiletten- und Abwassersituation in Komenda zu verbessern.  </p>
<p> </p>
<p>Hauptbestandteil soll der Bau von EcoSan Toiletten sein, die ohne Wasser funktionieren. Ausserdem wird duch dieses Toilettensystem oekologischer Duenger aus den Ausscheidungen gewonnen. Des weiteren besteht die Idee, einen oeffentlichen Platz zum Waeschewaschen und Duschgelegenheiten anzuschliessen um auch die Umweltverschmutzung durch Abwasser zu vermindern.</p>
<p> <img class="alignnone size-full wp-image-1443" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/08/amotoe2surrounding.jpg" alt="amotoe2surrounding" width="576" height="432" /></p>
<p>Als ersten Schritt galt es jedoch sich einen detaillierten ueberblick ueber die akuten Wasserversorgungs- und Abfallprobleme in Komenda zu verschaffen:</p>
<p> </p>
<div id="attachment_1444" class="wp-caption alignnone" style="width: 701px"><img class="size-full wp-image-1444" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/08/wells.jpg" alt="Karte von Komenda mit allen Brunnen" width="691" height="505" /><p class="wp-caption-text">Karte von Komenda mit allen Brunnen</p></div>
<p>Nachdem eine Kartenskizze vom Stadtgebiet Komendas erstellt wurde, haben sich Francis und Janna aufgemacht jeden noch so versteckten Brunnen aufzustoebern und auch in die verdrecktesten Toilettenschuessel  einen Blick zu werfen. Alles wurde genau in den Karten vermerkt, so dass es nun neun verschiedene Karten mit je allen Brunnen, oeffentlichen Toiletten, Wassertanks, Muellhalden, durch Faekalien verschmutzte Gebiete, allenSchulen samt Toilettenvorrichtungen, allen oeffentlichen Wasserhaehnen mit Frischwasser und allen Polytanks gibt.</p>
<p> <img class="alignnone size-full wp-image-1445" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/08/sasem1inside.jpg" alt="sasem1inside" width="576" height="432" /></p>
<p>Die Notwendigkeit etwas zur Verbesserung der Muell- und Wassersituation in Komenda zu tun wurde bei diesem einmal mehr deutlich: in einigen Teilen der Stadt gibt es nur unzureichenden Zugang zu Frischwasser, viele Schulen besitzen keine- oder kaputte Toiletten, die oeffentlichen Toiletten, die es gibt sind verdreckt und kaputt, waehrend die Benutzung Geld kostet. Besonders in Flussnaehe, am Strand und an der Lagune vermischen sich riesige Abfallberge mit schmutzigem Abwasser &#8211; ausgerechnet hier ist eine sehr hohe Bevoelkerungsdichte, viele Kinder spielen in diesem Dreck.</p>
<p> <img class="alignnone size-full wp-image-1446" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/08/umwelt-25.jpg" alt="umwelt-25" width="610" height="458" /></p>
<p>Mit dem neu gewonnenen Material und der Unterstuetzung unserer Partner sind wir nun auf der Suche nach interessierten Sponsoren um sobald wie moeglich unser Konzept in die Tat umzusetzen.</p>
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		<title>Froehlicher Mitarbeiteraustausch bei AIM.</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 12:34:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Preuß</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Waehrend Solomon und Joern einen Besuch bei AIM. Deutschland in Freiburg abstatten, hat AIM. Ghana ersatzweise auch Besuch aus Deutschland bekommen -</em><em> Jannik und Flo stellen sich vor:</em></strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1439" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/08/p1050471.jpg" alt="p1050471" width="308" height="410" /></p>
<p>Nach alter Tradition war unsere Planung, am 25. Juli nach Ghana zu reisen, eher von unstrukturierter und aufregender Natur. Das Visum mussten wir pers&ouml;nlich in Berlin abholen, weil wir den ersten Visumsantrag ohne Reisepass geschickt hatten, das Ticket (bestellt im Internet) sah eher nach einer unverst&auml;ndlichen spanischen Rechnung aus und unser Schlafplatz in Komenda musste erst noch gefunden werden.</p>
<p>Nat&uuml;rlich wusste &#8220;unsere&#8221; NGO AIM. das wir kommen, nur das &#8220;wann&#8221; und &#8220;was wir tun&#8221; stand lange in den Sternen. So machten wir uns also dann auf den Weg und flogen doch glatt in der Buisness Class, dank der lieben Lufthansa, f&uuml;r 2 Monate nach Ghana.</p>
<p>Wir, Florian Koch (Vorsitzender der Jugendarbeit AIM. in Freiburg) und Jannik Held (ehemaliger Koordinator von AIM. und dem Rotteckgymnasium), sind beide aus Freiburg und engagieren uns seit ein paar Jahren mit vollem Einsatz f&uuml;r AIM..</p>
<p>Da wir uns gerade in der Schwebephase zwischen Schule und Studium befinden und wir uns mit dem Zivildienst das n&ouml;tige Kleingeld erarbeitet haben, beschlossen wir, Ghana mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und AIM. Ghana zum wiederholten mal zu besuchen. Unser letzter und erster Besuch liegt jetzt schon 3 Jahre zur&uuml;ck- die Planung war &auml;hnlich chaotisch.</p>
<p>Die Zielsetzung unseres jetzigen Aufenthaltes war eine einmonatige Reise durch das Land, die Mitarbeiter von AIM. Ghana pers&ouml;nlich kennenzulernen und die Fortschritte der NGO zu begutachten. Im Grunde hat sich unsere Zielsetzung voll und ganz erf&uuml;llt und sich unser Aufenthalt total gelohnt! Wir wurden sehr nett in die AIM. Family aufgenommen und uns wurde mit gro&szlig;er Offenheit alles gezeigt, erkl&auml;rt und wenn n&ouml;tig auch aufgemalt. (Es wurde gerade ein Stadtplan von Komenda erstellt.) Wir konnten flei&szlig;ig mithelfen, einen Container voller Computer, Fahrr&auml;der, Tischen, St&uuml;hlen etc. auszur&auml;umen, haben einige Jugendclubstunden geleitet, den AIM. Mitarbeitern Deutschunterricht gegeben und zusammen mit dem Jugendclub die Stadt aufger&auml;umt.</p>
<p>Gegen Ende unseres Aufenthalts war der Betrieb von AIM. durch die Ferien und Gesch&auml;ftsreise einiger AIM. Mitarbeiter nach Deutschland eingeschr&auml;nkt und wir konnten auch wegen unseren regelm&auml;&szlig;igen Aufenthalten im Krankenhaus weniger Initiative zeigen.</p>
<p>Trotzdem nehmen wir gen&uuml;gend Photomaterial, Eindr&uuml;cke und neue Motivation mit nach Hause und werden am Rotteckgymnasium unsere Errungenschaften und Erfahrungen &uuml;ber die Arbeit von AIM. so bald wie m&ouml;glich pr&auml;sentieren.</p>
<p>(Unsere Reise durch Ghana war mit Sicherheit sehr erlebnisreich und horizonterweiternd, hatte aber auch ihre R&uuml;ckschl&auml;ge: unsere Krankheitsbilanz war leider insgesamt verheerend und zeitraubend     &#8211; aber zum Gl&uuml;ck nichts wirklich schlimmes!!!)</p>
<p>Vielen Dank an die ghanaischen Mitarbeiter von AIM., die Volunt&auml;re‚ und nat&uuml;rlich Joern dem &#8220;director&#8221; :).</p>
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		<title>Was fuer ein Schock!</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 14:57:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Preuß</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1418" class="wp-caption alignnone" style="width: 370px"><img class="size-full wp-image-1418" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/08/theo1.jpg" alt="Theo" width="360" height="480" /><p class="wp-caption-text">Theo</p></div>
<p>Theophilus Elton Exbert Onumah, genannt Theo, hat uns verlassen. Unser geliebter Sohn, Bruder und Freund; frueherer Leiter des AIM. Jugendclubs in Komenda, Vorstandsmitglied und Betreuer der Praktikanten.</p>
<p>Er ist bei einem tragischen Unglueck am Sonntag, den 19. Juli 2009, im Alter von 21 Jahren ums Leben gekommen.</p>
<p>Ein grosser Schock fuer AIM., seine Familie und Komenda. Er war einer unserer engsten Mitarbeiter; stets motiviert fuer die Entwicklung in Komenda und das Wohl von AIM. Ein brillanter und vielversprechender junger Mann, der eine aussichtsreiche Zukunft vor sich hatte. Ein Freund, auf den man sich verlassen konnte; ein Bruder, der immer fuer einen da war; ein Sohn, auf den man voller Stolz geblickt hat.</p>
<p>Wir koennen es immer noch nicht fassen, und koennen doch daran nichts aendern. Es bleiben die schoenen Erinnerungen an ein ganz besonderes Mitglied der AIM. Familie.</p>
<p>Danke, Theo, fuer deine Hingabe, deine Liebe und deine Begeisterung. Danke fuer die Zeit, die wir mit dir verbringen durften.</p>
<p>Ruhe in Frieden!</p>
<p>Gez. AIM. Ghana / AIM. Deutschland</p>
<p>Theo wurde am Freitag, den 24. Juli 2009, in Komenda beerdigt.</p>
<p>AIM. moechte seine Familie bei der Finanzierung der Trauerzeremonie unterstuetzen! Spenden an das AIM. Spendenkonto (siehe Website) sind erwuenscht. Stichwort ‚Abschied von Theo&#8217;. Vielen Dank fuer Ihre Unterstuetzung.</p>
<p>Einen Uebersicht/Tribut ueber Theo&#8217;s Verdienste fuer AIM. koennen Sie auf der englischsprachigen AIM. Website finden: <a href="http://www.aim-ev.org/">http://www.aim-ev.org</a></p>
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		<title>African Kiss &#8211; der AIM. Jugendclub singt!</title>
		<link>http://africahelp.org/blog/afrika/african-kiss-der-aim-jugendclub-singt/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 14:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Preuß</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die CD-Produktion geht ihrem Ende entgegen, wir planen ein gro&szlig;es Musik-Video und die Jugendlichen werden von Woche zu Woche &#8220;Auftritts-Reifer&#8221;.</p>
<p>Da es nun eine Deadline Mitte August gibt, bei der alle Songs fertig aufgenommen sein m&uuml;ssen und nach Deutschland geschickt werden sollen, verbrachten wir mehrere Tage im Studio in Cape Coast.</p>
<p>Auch in Accra war ich wieder auf der Jagd nach guten Feature-Musikern f&uuml;r das Album.  Gl&uuml;cklicherweise klappte diesmal alles hervorragend. Sammi B., Atsu Koliko und Old Sodja haben uns ihre erfolgreichen Stimmen geliehen.</p>
<p>Aus der Zusammenarbeit wurden sogar enge Freundschaften und wir k&ouml;nnen uns an einer gro&szlig;en Unterst&uuml;tzung erfreuen.</p>
<p>Teilweise wurde die Zeit bis hin zur Deadline sehr knapp, da ich die Kinder nur Samstags ins Studio mitnehmen konnte. Denn die Schule geht bis Nachmittags und Sonntags steht die Kirche ganz oben auf dem Tagesablauf der Sch&uuml;ler.</p>
<div id="attachment_1412" class="wp-caption alignnone" style="width: 370px"><img class="size-full wp-image-1412" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/08/img_45861.jpg" alt="catherine, Jugendclubmitglied, bei Studioaufnahmen in Cape Coast" width="360" height="480" /><p class="wp-caption-text">catherine, Jugendclubmitglied, bei Studioaufnahmen in Cape Coast</p></div>
<p>Die wenigen Samstage, die ich mit den Jugendlichen im Studio verbringen konnte, waren gro&szlig;artig. Mir wurde bewusst, dass die meisten von Ihnen &uuml;berhaupt nie aus ihrem Dorf rauskommen. Sie kamen morgens &uuml;berp&uuml;nktlich zum Treffpunkt, was ich schon sehr erfreulich fand und trugen ihre besten und schicksten Kleider, die sie besitzen.</p>
<p>Wenn sie gerade nicht mit Aufnahmen dran waren, &uuml;bten sie flei&szlig;ig ihren n&auml;chsten Part.</p>
<p>Nach Beendigung der Arbeit ging es noch an den Strand mit einem erfrischenden Eis. Es war sch&ouml;n, die gl&uuml;cklichen Gesichter mit Stolz in den Augen zu sehen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1411" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/08/img_4596.jpg" alt="img_4596" width="360" height="480" /></p>
<p>Wenn die Musik im fertig im Kasten ist, m&ouml;chten wir ein professionelles Musikvideo zu &#8220;Stick together&#8221;, einem der sieben Songs, drehen. Dazu steht wieder viel Arbeit an: eine Choreographie, Handlung, Kost&uuml;me etc&#8230;</p>
<p>Unterst&uuml;tzt werden wir vorraussichtlich von Old Sodja und Atsu Koliko, die beide bei dem Song vertreten sind.</p>
<p>Auch in Deutschland arbeitet der Jugendclub an sieben Songs f&uuml;r die CD. Das Album wird also sehr vielf&auml;ltig sein. Wir sind alle sehr gespannt. Gemeinsam machen wir uns nun Gedanken &uuml;ber die Gestaltung des CD-Booklets. Bei einer Sache sind wir uns auch schon einig: der Name der CD soll &#8220;African Kiss&#8221; sein, gleichnamig zum African Kiss Festival in Freiburg, welches dieses Jahr im November stattfinden wird.</p>
<p>(von Milena, AIM. weltwaerts Praktikantin)</p>
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		<title>AIM. Jugendclubs im Kakum National Park</title>
		<link>http://africahelp.org/blog/aim/aim-jugendclubs-im-kakum-national-par/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 12:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Preuß</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verschlungene Lianen, B&auml;ume so hoch wie Wolkenkratzer, tellergro&szlig;e Bl&auml;tter, exotisches Vogelgezwitscher im dunkelgruenen Dickicht&#8230;</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></strong>&#8230;und mittendrin, im Ghanaischen Regenwald &#8211; ca. 70 Jugendliche, die interessiert einem Tourguide lauschen und von denen einige sogar die, f&uuml;r sie wichtigsten, Fakten mitschreiben.</p>
<p>Wir befinden uns n&ouml;rdlich von Cape Coast, im Kakum National Park in der Central Region in Ghana auf einer Exkursion mit den zwei AIM. Jugendclubs aus Komenda und Ayensudo</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1398" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/07/105_04491.jpg" alt="105_04491" width="347" height="462" /></p>
<p>Ganz aufmerksam sind die Jugendclubmitglieder, kaum das wir den Wald betreten haben. Und das, nachdem sie keine zwanzig Minuten zuvor, die gesamte einst&uuml;ndige Fahrt von Komenda zum Nationalpark, noch einen permanenten Sturm aus afrikanischem Gesang, Rhythmus und &uuml;bersch&auml;umender Freude produziert haben.</p>
<p>In einem Mix aus Fante und Englisch, damit auch Volus und der Director etwas verstehen, berichtet der Ranger anschaulich und informativ &uuml;ber das &Ouml;kosystem Regenwald und seine  verschiedenen Pflanzen- und Tierarten.</p>
<p>Wir lernen, in welchem Baum Papageien nisten, aus welchem traditionell Weihrauch gewonnen wird und welche Baumrinde zu wohlriechendem Parfum verarbeitet wird.</p>
<p><img src="/DOCUME%7E1/gotrust/LOCALS%7E1/Temp/msohtml1/02/clip_image004.jpg" alt="" width="424" height="564" /></p>
<p>Nach diese lehrreichen Expidition durch den dichten Urwald, begeben wir uns in luftige H&ouml;hen&#8230;</p>
<p>Einzigartig in Ghana, bietet der Kakum National Park den Canopy Walk: Eine aus f&uuml;nf H&auml;ngebr&uuml;cken bestehende und insgesamt &uuml;ber 300 Meter lange Begehung des Regenwaldes in luftigen 30 Meter H&ouml;he. Hier kann man gut V&ouml;gel beobachten und das riesige Waldareal von oben betrachten ohne ihm dabei zu schaden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1397" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/07/105_0511.jpg" alt="105_0511" width="297" height="396" /></p>
<p><img src="/DOCUME%7E1/gotrust/LOCALS%7E1/Temp/msohtml1/02/clip_image006.jpg" alt="" width="442" height="588" /></p>
<p>Bis auf drei Jugendclub Mitglieder wagen sich auch alle auf die wackeligen Br&uuml;cken. Der ein oder andere bekommt dabei einen ordentlichen Adrenalinsto&szlig;, was sich wahlweise in l&auml;ssigen Tanzschritten in den Baumwipfeln des Regenwalds, lautem kreischen oder auch einfach der permanenten Wiederholung des Satzes: „I&#8217;m not scared at all!&#8221; &auml;u&szlig;ert.</p>
<p>Nachdem alle den atemberaubenden Ausblick genossen und mit mehr oder weniger wackeligen Knien wieder festen Boden unter den F&uuml;&szlig;en haben, wird der lehrreiche Tag, noch mit einer F&uuml;hrung durch die anschaulich-bunt gestaltete Ausstellung zum Kakum National Park abgerundet.</p>
<p>Ganz entspannt im Schatten, st&auml;rken sich alle mit den von zu Hause mitgebrachten Lunch Pakten und erholen sich von so viel Input, Bewegung und Adrenalinzufuhr.</p>
<p>Noch ein paar Gruppenfotos vor der imposanten Kulisse des Regenwaldes und schon ging es zur&uuml;ck an die K&uuml;ste nach Komenda und Ayensudo.</p>
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		<title>Warum die Entwicklungshilfe „tot“ ist</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 20:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1343 alignnone" title="220px-dambisa_moyo" src="http://africahelp.org/blog/wp-content/uploads/2009/05/220px-dambisa_moyo.jpg" alt="220px-dambisa_moyo" width="220" height="332" /></p>
<p>Die in Sambia geborene &Ouml;konomin <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dambisa_Moyo">Dambisa Moyo</a> ist <a href="http://www.faz.net/s/Rub050436A85B3A4C64819D7E1B05B60928/Doc~EAAA8CB14DE444D8FAEAB11891185C79F~ATpl~Ecommon~Scontent.html">nicht</a> die erste Person aus Afrika, die ein <a href="http://www.amazon.de/Dead-Aid-Working-Better-Africa/dp/0374139563/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1243281933&amp;sr=8-2">Ende der Entwicklungshilfe</a> fordert. Auch wir denken so.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungshilfe">Seit Jahrzehnten</a> pumpen westliche Regierungen und Organisationen Geld, Nahrungsmittel und G&uuml;ter nach Afrika. Viel hat sich in den meisten Regionen trotzdessen nicht zum Besseren ver&auml;ndert. Aber warum? Sollten von dem Geld nicht Schulen gebaut und von den Nahrungsmitteln das Hungern beendet werden? Ist „spenden&#8221; nun also doch nicht gut?</p>
<p>Der Absicht ist sicher nicht falsch, nur wurde bisher das Konzept der Entwicklungshilfe von Regierungen und den meisten gr&ouml;&szlig;eren Organisationen nicht weiter entwickelt &#8211; oder &#8211; viel besser gesagt, es hat sich verselbstst&auml;ndigt zu &ouml;konomischen Operationen, die den Absendern der „Hilfe&#8221; mehr hilft, als den Empf&auml;ngern.</p>
<p>Regierungen, die nicht in der Lage sind, ein Land zu verwalten und aufzubauen, wurden w&auml;hrend der letzten Jahrhunderte in Europa meist durch Revolutionen oder von Nachbarl&auml;ndern beseitigt. So wurden Staaten im damaligen Ostblock vielmehr sanktioniert, als das so etwas wie Entwicklungshilfe betrieben wurde. Die Regierungen litten unter dem Druck seitens ihrer Bev&ouml;lkerung und kamen im beispielhaften Fall von Ostdeutschland auch durch diesen zum Fall.</p>
<p>In Afrika dagegen erleben wir in vielen L&auml;ndern einen Herrschaftsstil, der kaum tragbar ist. Die Charts der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Political_corruption">korruptesten L&auml;nder</a> werden von afrikanischen L&auml;ndern angef&uuml;hrt. Nur durch die Aufrechterhaltung minimalster Standards wie die Ern&auml;hrung geht es weiter, auch wenn die Regierung sich mehr um den Kauf von Waffensystemen zur eigenen Machterhaltung k&uuml;mmern. Das Problem ist nur, um die Aufrechterhaltung m&uuml;ssen sie sich selbst nicht k&uuml;mmern. Die Bereitstellung von Zahlen zu Hungernden unter der eigenen Bev&ouml;lkerung gleicht einer Bestellung &#8211; einer kostenlosen Bestellung im Westen. Und dort geht es weiter: statt ein Ziel zu suchen, orientieren sich die Organisationen am Bek&auml;mpfen von Symptomen und vermarkten diese medial etwa mit entsprechenden Bildern meist aufgebl&auml;hter Kinderb&auml;uche. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Political_corruption">Selbstregulierung</a> wie in der Werbeindustrie haben diese Art &amp; Weise der Werbung zwar ge&auml;chtet, doch sie verschleiert nur das Anliegen dieser Organisationen: Die Schaffung kontinuierlicher Geldstr&ouml;me zur Finanzierung gigantischer Apparate und zur Abwicklung gro&szlig;er Deals.</p>
<p><strong>Was nun ist dann noch sinnvoll?</strong></p>
<p>Wir k&ouml;nnen nicht leugnen, dass in Afrika vielerorts weiterhin von Instabilit&auml;t, Hunger und Krankheiten geplagt wird. Die Entwicklung in vielen Bereichen liegt weit zur&uuml;ck, w&auml;hrend westliche L&auml;nder st&auml;ndig einen Gang zulegen m&uuml;ssen, um im globalen Markt weiter bestehen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Die meisten Staaten Afrikas haben hier kaum eine Chance, in den n&auml;chsten Jahrzehnten &uuml;ber die Rolle von Abnehmern billiger chinesischer G&uuml;ter hinwegzukommen.</p>
<p>Sollen wir hier helfen? Doch wo?</p>
<p>Sicherlich kann man behaupten, die afrikanischen L&auml;nder sollen alles selbst machen. Sie werden ihre Entwicklung so durchleben, wie unsere Vorfahren es gemacht haben. Aber was ist dann mit dem globalen Markt? K&ouml;nnen wir uns sicher sein, dass afrikanische L&auml;nder die Kraft von alleine aufbringen, um im Turbo an uns heranzukommen? Wie lange wird es dauern, und kann es Hunger und Krankheiten beseitigen? Oder werden diese eher einer der Gr&uuml;nde sein, warum sie es nie schaffen werden?</p>
<p>Ganz sicher k&ouml;nnen wir da nicht sein. Und deswegen ist es unsere Verantwortung, zu unterst&uuml;tzen. Allerings mit dem Ziel uns selbst &uuml;berfl&uuml;ssig zu machen. Denn nur so werden wir die richtigen Ma&szlig;nahmen ergreifen, um das Fundament zu legen, sodass die afrikanischen L&auml;nder ihr Profil finden und ihre Reicht&uuml;mer in Wohlstand umsetzen. Und nur <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dambisa_Moyo">gebildete, verantwortungsvolle Afrikaner</a> werden dazu in der Lage sein.</p>
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