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COMPUTERSCHULE IN GHANA - AIM

JUGENDZENTREN IN CABO VERDE - DELTA CULTURA

 

 

 

Alle Beiträge von Projekt AIM

Tropische Weihnachten …

… ein sauberes Komenda und die Expansion des Youth Clubs über die Grenzen Komendas hinaus – das wären die letzten Aktivitäten AIM.’s im Jahr 2008 in Kurzform.

 

In der längeren Ausführung, beginnt alles mit einer verfrühten Weihnachtsüberraschung unseres Projektmanagers Solomon Appiah.

Schon lange existiert die Idee, neben dem Jugendclub in Komenda, auch einen solchen im Nachbarort Ayensudo zu etablieren. Gespräche mit den Schulleitern, den Dorfältesten und dem Chief von Ayensudo wurde bereits vor langer Zeit geführt.

Mitte Dezember hat ‚Solo’ uns dann alle mit der Nachricht überrascht, dass er - „da jetzt schon mal was organisiert hat…“ und alle AIM. Mitarbeiter zum 18.12. nach Ayensudo, in die Schule, in welcher er unterrichtet, einlädt.

Zusammen mit Michael, einem der jungen Lehrer, und gut 20 Schülern seiner Schule hatte er die Gründung des zweiten AIM. Youth Clubs, in Ayensudo, ganz einfach mal in die Hand genommen. Für den 18. hatten sie ein großes Programm auf die Beine gestellt: auf dem Schulhof waren Zelte aufgebaut, die Dorfältesten und Vertreter vom Chief waren gekommen, und die neuen Jugendclubmitglieder hatten ein beeindruckendes Programm vorbereitet. Neben einer Tanzperformance, einigen Gedichten, die vorgetragen wurden, war vor allem das aufwendige spannende und toll gespielte Theaterstück beeindruckend. Wir hatten alle großen Spaß und waren absolut positiv überrascht von dem, was uns geboten wurde, und hoffen, dass alle beteiligten in Ayensudo mit soviel Freude und Elan dabei bleiben! Danke auch noch einmal an Solo und vor allem Michael – all die Arbeit hat sich mehr als gelohnt!

 

 

 

Nach dieser verfrühten Weihnachtsüberraschung rückte dann das richtige Fest schnell immer näher und wir hatten die Idee mit allen Jugendlichen aus beiden Gemeinden am Strand Weihnachten zu feiern, und so dem Jahr einen würdigen Abschluss zu verleihen. Zum 21. Dezember wurde dann also zur X-Mas Party geladen, welche wir unter anderem mit einem Teil einer Spende vom Welthaus Bielefeld finanzieren konnten (Vielen Dank für eure tolle Unterstützung).

Wir trafen uns allerdings schon früh morgens am 21., um die letzte Clean-Up-Campaign dieses Jahres durchzuführen. Auch der Jugendclub aus Ayensudo war (einheitlich in Schwarz und Weiß gekleidet) schon so früh nach Komenda gekommen um uns tatkräftig zu unterstützen. Nachdem wir also die Lorry Station und den Weg zum Strand von Müll befreit hatten, haben wir auch noch den Platz, an dem unsere Party stattfinden sollte, gesäubert.

Während die Jugendlichen aus Komenda nach Hause gingen um sich für die Party fertigzumachen, besichtigten die Leute aus Ayensudo das lehrstehende Gebäude der ehemaligen Zuckerfabrik in Komenda und wurden von uns mit einer ersten Erfrischung in Form eines Fruchtpunsches versorgt.

Am frühen Nachmittag war dann die Sound Anlage aufgebaut, das Essen und Trinken zum Ort des Geschehens transportiert worden, alle Spiele waren vorbereitet und Meer, Strand und Palmen bildeten den perfekten Rahmen für eine tropische Weihnachtsfeier. Während die Jugendclubmitglieder aus Ayensudo schon in den Startlöchern für die geplanten Spiele standen, mussten unsere Komenda-People erst ihre „Solche – Spiele – sind – was – für – Kinder – und – deswegen – total - uncool-Phase“ überwinden. Das ging dann jedoch relativ schnell, als die anderen einfach anfingen zu spielen und es war rückblickend, trotz den ein oder anderen Schwierigkeiten, die in der Arbeit mit Jugendlichen wohl ganz normal sind, ein absolut gelungener Nachmittag, an dem alle viel getanzt, gelacht und natürlich auch im Meer gebadet haben.

 

 

 

Allein in diesen drei letzten Wochen des Jahres, ist also so viel passiert, blickt man zurück auf das gesamte vergangene Jahr, war es noch so viel mehr, was bei AIM. und drum herum getan wurde. Begonnen mit der offiziellen Gründung des Youth Clubs im Januar und dessen Entwicklung mit vielen neuen Workshops, wie die Cultural Group mit neuen Trommeln, Beadmaking, der Singing Group, regelmäßigen Clean-Up Campaigns und vielem anderen, was den Jugendclub einen bedeutenderen Teil im Gesamtprojekt  AIM. werden ließ.

Von dem neuen Youth Club Leader Theo, der uns im September wieder verließ und dessen Stelle nun von Francis besetzt ist, über die freiwilligen Alrun, Max und Kathleen, zu inzwischen vier deutschen Volontären, die gleichzeitig für AIM. in Ghana arbeiten, hat sich auch personell viel getan in diesem Jahr. So ist inzwischen auch der ehemals freiwillig arbeitende Projektassistent David fest angestellt. Auf für die die Culture Group des Jugendclubs wurde mit Magibo ein neuer Leiter gefunden. Weiterhin dabei sind unsere Ghana-Vorsitzender Kojo, Projektmanager Solomon, Bauexperte Ben und Finanz’minister’ Charles. Mit Jörn als Projektleiter bilden alle zusammen das perfekte AIM.-Team.

Bezüglich des eigentlichen Hauptprojekts von AIM., dem Bau des Ausbildungszentrums in Komenda, konnte 2008 der Abschluss der Fundamentlegung als wichtiger Schritt zur Fertigstellung verzeichnet werden.

Ein weiterer wichtiger Erfolg des letzten Jahres war  die erfolgreiche Durchführung des „Water Sanitioin Projects“, durch welches Komenda nun um zwei Frischwasserquellen reicher ist.

Das nur als kleiner Rückblick auf das vergangene Jahr, in dem eigentlich noch so viel mehr Erwähnenswertes geschehen ist.

Nun also auf all die Projekte, Ideen, Möglichkeiten und Personen, die im neuen Jahr auf AIM. zukommen mögen, auf das es mindestens genauso erfolg- und ereignisreich wie das Vergangene wird!

 

Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!

 

Wünscht,

 

Janna, AIM. Volontärin in Komenda, Ghana

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Frohe Weihnacht

.. und einen guten Rutsch ins Jahr,

das wuenscht das AIM. Team aus Deutschland und aus Ghana allen Lesern, Machern, Unterstuetzern und Foerderern von africahelp.org !

Auf ein erfolgreichen neues Projektjahr 2009.

Euer AIM. Team

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Zurück in die Schule !

Nachdem ich im Frühjahr dieses Jahres mein Abitur bestanden habe, hatte ich eigentlich nicht vor, mich so bald wieder regelmäßig in eine Schule zu begeben.

Schon Ende November hat sich das allerdings geändert… Eine ganze Woche lang sind Tim, Francis und ich, in vier Highschools in Komenda gegangen um dort eine Umfrage unter 100 Schülern der Form 3 durchzuführen und gleichzeitig Werbung für den AIM. Youth Club zu machen.

Die Umfrage haben wir, hauptsächlich Tim, selbst ausgearbeitet, mit dem Ziel Daten über das Freizeit- und Umweltverhalten sowie über die Interessen bezüglich verschiedener Schulfächer und die Pläne nach dem Highschoolabschluss der Jugendlichen von Komenda zu erfahren. Letztere Ergebnisse sind hauptsächlich als Update für die Ergebnisse Umfrage mit dem selben Inhalt von vor zwei Jahren gedacht. Diese Ergebnisse dienen uns dazu, das Programm des entstehenden Ausbildungszentrums auf die Bedürfnisse und Wünsche der zukünftigen Schüler abzustimmen. Der Freizeitteil der Umfrage ist auf das Programm des Jugendclubs bezogen, während die Ergebnisse zu Fragen der Umwelt in Komenda für Tims Umweltprojekt von Bedeutung sind.

Nachdem wir Montags bei allen Schulleitern vorgesprochen und uns die Erlaubnis für unsere Pläne abgeholt haben, Hunderte von Zetteln sortiert und zu Fragebögen zusammengeheftet haben konnte es dann losgehen.

Von Dienstag bis Freitag sind wir in jeweils eine Schule gegangen, um zuerst um halb acht bei der morgendlichen Versammlung, bei der die Ghanaischen Schüler sich alle vor der Schule einfinden die Nationalhymne singen und die Flagge hissen, etwas über den Youth Club und unsere Aktivitäten zu erzählen. Nach dieser kleinen Werbeaktion haben wir dann von jeweils 25 Schülern pro Schule die Fragebögen ausfüllen lassen.

 

Da wir uns von der morgendlichen Werbung in den Schulen viele neue Mitglieder erhofften, haben wir am 27. November ein Neugründungsmeeting angesetzt, bei welchem wir detaillierter über AIM. und unsere aktuellen und vor allem neuen Jugendclubaktivitäten berichten wollten.

Am Nachmittag des 27. tauchten jedoch außer unseren „alten“ Mitgliedern nur sechs neue Leute auf… Wahrscheinlich war die Zeitspanne zwischen unserer Werbekampagne und dem eigentlichen Meeting einfach zu groß, so haben wir spontan Plakate gedruckt, sie morgens in den vier Schulen verteilt und ein neues Meeting (ein Re-Refoundationmeeting also quasi…) für Samstag den 29. angesetzt und das auch noch mal in allen Highschools bei der Versammlung  angesagt.

Am Samstag konnte das Meeting dann endlich stattfinden. Gut 50 Jugendliche kamen dann auch und wir stellten alle neuen Workshops vor. Zum Abschluss haben wir noch zusammen mit den Jugendlichen Volleyball gespielt und sind so doch noch zu einem Erfolgreichen Meeting gekommen.

Inzwischen sind viele der neuen Mitglieder schon fester Bestandteil unserer Cultural- und Singing Group!

Auf das es so weiter geht …

 

Janna Peters

AIM. Volontärin in Komenda, Ghana

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Besuch des Deutschen Botschafters bei AIM. in Komenda

Anlässlich der offiziellen Eröffnung des zweiten AIM. Polytanks in Komenda hatte sich hoher Besuch in Komenda angekündigt. Der Deutsche Botschafter aus Accra, nebst Familie, die Direktorin des Educational Service der KEEA Municipal Assembly (also in etwa die Bildungsministerin unserer Region), ein Vertreter des Chiefs und diverse Fernseh- und Radiostationen(GTV, Coastal TV und Cape Coast Radio) fanden sich also am 27.11. in Amotoe, einem Stadtteil von Komenda, an unserem Polytank ein.

Der ein oder andere mag sich fragen, wer oder was überhaupt ein Polytank ist und aus welchem Grund wir dergleichen in Komenda aufstellen und dann dafür auch noch eine Party organisieren…

Der Ausgangspunkt ist die schlechte Trinkwasserversorgung in Komenda, welches nur selten an das Wassernetz angeschlossen ist und demzufolge unter Problemen wie z. B. einer überdurchschnittlich hohen Cholerarate leidet. Sehr viele Leute beziehen ihr Wasser aus dem „Puupuu-water“, einem dreckigen Tümpel. Um diese Situation zu verbessern, hat AIM., finanziert von der Deutschen Botschaft in Accra, zwei Polytanks in zwei Stadtteilen Komendas installiert.

Polytanks sind große (unsere fassen 10.000 Liter) Trinkwasserbehälter, aus denen nun die Bevölkerung Komendas günstig sauberes Wasser erwerben kann.

Nachdem der erste Polytank in „Southafrica“ schon seit September in Betrieb ist, wurden im Oktober auch die Arbeiten am Tank in Amotoe fertiggestellt.

Am Donnerstag den 27. November war dann also der große Tag der offiziellen Eröffnung gekommen.

Alle Vorbereitungen waren getroffen, ein großer Banner hing über der Hauptstraße in Komenda, Zelte und Stühle waren aufgestellt und geschmückt, unsere Cultural Group hatte einige extra Trainingseinheiten absolviert und auch der Polytank war mit einer großen Schleife versehen.

So konnte die Opening Ceremony also beginnen…

Als die Gäste ankamen, wurden sie von den AIM. Offiziellen und den Trommlern und Tänzerinnen des AIM. Jugendclubs begrüßt und zu ihrem Platz geleitet.

Eröffnet wurde die Zeremonie von dem AIM. Project Manager Solomon Appiah, der alle Gäste begrüßte, AIM. und das Polytankprojekt vorstellte. Kojo Mbir, Vereinsvorsitzender von AIM. in Ghana, führte dann weiter durch das Programm. Nach einer Rede der Bildungsministerin und einem Gedicht über Ghana, vorgetragen von dem Jugendclubmitglied Catherine, hielt auch der Deutsche Botschafter eine Rede, in welcher er das Engagement von AIM. bezüglich des Wasserproblems Komendas begrüßte und der Gemeinde einen Legobausatz und einen Fußball überreichte. Auch betonte der Botschafter, wie sehr er Besuche wie den in Komenda mag, da er es genießt „ das wahre afrikanische Leben“ in den Dörfern und Kleinstädten zu erleben.

Nach dem Auftritt der Youth Club Cultural Group, begaben sich alle Besucher zum Polytank, um diesen ganz offiziell einzuweihen. Unter Applaus, durchschnitt der Botschafter, gemeinsam mit der Bildungsbeauftragten und dem Vertreter des Chiefs, das Band und erklärte den Tank für eröffnet.

Anschließend besichtigten alle Anwesenden das nahegelegene „Puupuuwater“, was die Bedeutung des Projektes allen noch einmal bewusst machte.

Abschließend bleibt uns nur noch einmal der deutschen Botschaft für ihre Unterstützung zu danken, durch deren finanzielle Mittel Komenda zu mehr erschwinglichem Trinkwasser verholfen wurde.

ME DA WO ASE - DANKE!!!

Janna Peters

AIM. Volontärin in Komenda Ghana



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Unsere neuen AIM. Volontaere

Seit über einem Monat leben Franz (der Älteste) und Milena (die Jüngste) nun in der netten 4-er WG mit Tim und Janna in Komenda, Ghana.

Die ersten Höhen und Tiefen sind überwunden und die Augen fallen nicht mehr jeden Tag aus dem Kopf.

Die ersten Wochen dienten hauptsächlich dem Einleben und kennen lernen der neuen Umstände.

Es lässt sich gut leben, die Menschen sind offen und wissbegierig.

Milena tut sich vorerst schwer mit dem Konzept, dass verlangt wird. Am liebsten würde sie gleich anfangen, eine Musikgruppe zu leiten und einfach mal schauen, was passiert.

Doch sie soll nicht anfangen, bevor etwas auf Papier ist.

Nach etwas Widerstand und schlechter Laune beginnt sie ein Konzept zu schreiben und merkt tatsächlich, dass es ihr doch hilft bei ihrem großen Plan:

Das Ziel ist, eine CD mit den Jugendlichen des AIM Youthclub aufzunehmen.

Dies beeinhaltet die Gründung eines großen Chores, in welchem die Jugendlichen lernen können, wie Folk, Pop, Hip Hop, Reggae und R’n’B-Songs gesungen werden.

Des weiteren wird es eine Rapgruppe für Jungs und werdende Männer geben, in der sie ihre Erlebnisse und Gefühle ausdrücken können, ohne die Fäuste zu benutzen und in der sie ein Gefühl für Improvisation bekommen können.

Um die CD verkaufstüchtig zu machen, sollen auch Videoclips gedreht werden, bei denen die Jugendlichen Choreographien tanzen können sowie Schauspielern.

Mit Hilfe von professionellen Musikern aus Ghana und Deutschland und der Frontvoice der Volontärin, welche eine ausgebildete Stimme hat und Musikerin ist und viel Erfahrung mit Kindern hat, soll die CD in die große Welt hinaus.

Hierfür spielt der Kontakt und die Zusammenarbeit mit dem ghanaischen sowie mit dem deutschen Fernsehen, den Radiosendern und den Zeitungen eine große Rolle.

Die Einnahmen könnten dem Erhalten des Musikprojekts und dem geplanten Bau des ausbildungszentrums dienen. Die von Janna und Tim durchgeführte Umfrage an Schulen in Komenda besagt, dass 57 Prozent der Jugendlichen sich eine Gesangs und Rapgruppe wünschen.

Die erste Gesangsstunde mit dem Chor beginnt diesen Freitag, am 28. November und wird nun regelmäßig einmal pro Woche stattfinden.

Franz: tja erst mal sorry, das es so lange gedauert hat den ersten Eintrag zu schreiben, aber jetzt ist er endlich da.

Ich bin nicht wie die meisten ueber das Weltwaerts Program hier, sondern absolviere ein verlaengertes Praxissemester in Komenda, Ghana. Ich studiere im 6. Semester Sozialmanagement und kuemmere mich groestenteils um die Konzeptionierung eines geplanten Internetcafe und Businesscenter, was gleichzeitig auch bis zur Fertigstellung des Ausbildungszentrums als Trainingscenter fuer Jugendliche und alle anderen Interessieten dienen soll. Gelehrt werden sollen die gaengigen Office Programme wie Word, Excel, Powerpoint und Internet sowie die Grundlagen der fuer die Menschen hier anwendbaren Betriebswirtschaftslehre. Dazu gehoert natuerlich auch potenzielle Geldgeber zu finden. Zur Zeit arbeite ich an den Bewerbungen fuer die entsprechenden Geldmittel von drei verschiedenen Stiftungen bzw. Organisationen.

Zunaechst habe ich eine guten Einblick in die Kostenrechnung und Buchfuehrung von AIM. bekommen und war positiv ueberrascht von der professionellen Arbeitsweise rund um die Buchfuehrung. Saemtliche Ein und Ausgaenge sind gut nachvollziebar gebucht, so dass es fuer mich in diesem Bereich lediglich der Controllingfunktion bedarf.

Meine Ankunft in Accra, der Hauptstadt von Ghana um 2.00h nachts war echt spannend, da ich mich gleich dem erst besten laechelnden Ghanaer anvertraut habe der mich freudig begruesst hat . Dieser freundliche Mann hat mich dann gleich Richtung Taxi geleitet mit dem ich dann beinahe ins 200km weit entfernte Komenda gefahren waere. Zum Glueck habe ich dann Joern und Solomon gesehen, die extra gekommen sind um mich abzuholen und das Missverstaendniss war schnell aufgeklaert…

Vom Flughafen ging es dann Richtung Trotro Station, dem meist genutzten Verkehrsmittel in Ghana und gleichzeitig der erste Kulturschock. Ueberall riecht es nach geraeuchertem Fisch und ein funktionierendes Muellsystem gibt es in Ghana noch nicht.

Zeit ist hier relativ und das Trotro faehrt meist erst los, wenn alle Plaetze des Kleinbusses besetzt sind.

Unsere Nachbarn in Komenda sind absolute Klasse. In den ersten Tagen habe ich mich bei den Nachbarn vorgestellt und wurde ueberall mit einem freudigen Akwaaba begruesst, was auch genau so gemeint ist: Herzlich Willkommen. Mein erstes Fufu ( ein Klosteig in scharfer Suppe mit Fisch oder Huhn) gab es dann auch recht schnell und auch davon bin ich positiv ueberrascht, ich liebe es mit den fingern zu essen…

Auch der Strand von Komenda laesst keine wuensche offen (das gilt leider nicht fuer alle Straende, da viele Stellen als Toilette und Muellentsorgungsplaetze dienen), auf drei kilometern laenge gibt es nur Palmen, Sand und Meer und weit und breit keine Menschenseele!Traumhaft!

Milena und Franz

AIM. Volontaere in Komenda, Ghana



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AIM. vs. Futurehope – The big competition !

29 Leute – 1 Kleinbus, 4 Spiele – 2 Siege, eine Niederlage, ein Unentschieden; so lässt sich unser Sportausflug in den Nachbarort Kissi zur Futurehope foundation einfach in Zahlen zusammenfassen!

Gut sechs Monate nachdem der Jugendclub aus Kissi sich mit dem AIM. Jugendclub in Komenda sportlich gemessen hat, war es an der Zeit ihnen einen Gegenbesuch abzustatten.

Nach langen Planungen, zwängten sich am 1. November in Komenda dann die bereits erwähnten 29 Leute, samt Getränken, Trikots und Fußballschuhen in ein einziges Trotro um sich auf den Weg nach Kissi zu machen.

Angekommen, nutzten wir die Zeit, in der wir auf die Jugendclubmitglieder von Futurehope warteten, um zusammen mit den Volontären aus Kissi das Spielfeld zu präparieren. Da es leider zur Hälfte mit Backsteinen zugestellt war, mussten wir das Feld etwas verkleinern und die Tore umsetzen. Als alle Spieler sich dann die blau-weißen Trikots und die Fußballschuhe angezogen hatten, konnte das große Spiel beginnen. Während die Jungs die Ehre von AIM. auf dem Fußballplatz verteidigten, spielten unsere Mädchen, einheitlich in SC Freiburg Shirts (Danke an den SC!) gekleidet, ein Volleyballmatch mit den Jugendlichen aus Kissi.

Nachdem wir das Fußballspiel überlegen mit 4:1 gewonnen hatten, wurde getauscht und die Jungs übernahmen das Volleyballfeld, während die Mädels sich zu einem Frauenfußballmatch zusammenfanden. Bei letzterem musste Komenda sich Kissi geschlagen geben, während auf dem Volleyballfeld der Sieg noch hart umkämpft wurde. Nachdem es bei einem Spielstand von 24:24 im dritten Satz zu Streitigkeiten mit dem Schiedsrichter kam, musste dieses das spannende Spiel leider abgebrochen werden, so dass es gezwungenermaßen unentschieden endete.

Nach einigen Fotos in Siegerpose und der hochverdienter

Erfrischung fuhren wir, in dem immer noch heillos überfüllten Kleinbus mit offener Tür und lautstark den Sieg feiernd, zurück nach Komenda.

Janna & Tim

AIM. weltwärts Volontäre

Komenda

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AIM. Youth Club Magazine

Knapp acht Wochen bin ich bereits in Komenda und neben der Arbeit im Youth Club schreitet auch die Planung meines eigenen, neuen Projekts für den Jugendclub voran. Jetzt da mein Konzept so gut wie fertig ist, kann ich einen genaueren Überblick über die Abläufe und Inhalte des Zeitungsworkshops geben:

Die Jugendlichen werden die Artikel für die Zeitung auf Englisch verfassen, nachdem sie sich auf die Themen festgelegt haben, über die in der jeweiligen Ausgabe berichtet werden soll. Diese können sämtliche Themen sein, welche die Redaktion für wichtig oder interessant befindet, z.B. könnten das die Umweltverschmutzung in Komenda, Jugendaktivitäten in der Region oder auch Kurzgeschichten oder ähnliches sein, der Phantasie der Jugendlichen sind hier keine Grenzen gesetzt! Neben der Verbesserung des schriftlichen Ausdrucks werden alle Texte und Artikel gemeinsam korrigiert.

Da die sämtliche Texte und Bilder, die in der Zeitung erscheinen sollen auf den Computer übertragen und dort bearbeitet und zusammengefügt werden müssen, bietet sich den Jugendlichen auch die Möglichkeit Kenntnisse bezüglich Schreib-, Graphik- und Layoutprogrammen am Computer auf diese Weise zu erwerben bzw. zu verbessern und zu vertiefen.

Ein weiterer Inhalt des Workshops wird das Suchen bzw. Gewinnen von Sponsoren, die Anzeigen in der Zeitung schalten wollen. Die Jugendlichen werden auch in diese Arbeit eingebunden, indem wir gemeinsam Anfragen an Sponsoren verfassen um diese dann auch gemeinsam aufzusuchen. Es wird ein gemeinsamer Finanzierungsplan des Projekts erstellt, um alle Ausgaben und Einnahmen zu kalkulieren. Davon ausgehend wird dann auch die Auflage und Seitenzahl der Zeitung gemeinsam bestimmt.

Auch ein Besuch in der Druckerei ist geplant, auf diesem Weg können die Mitglieder lernen wie ein Drucker arbeitet, vielleicht ist sogar eine Führung durch die Druckerei möglich.

Der Youth-Magazine-Workshop beinhaltet auch einen kreativ-gestaltenden Bereich. Die Gestaltung eines Logos, welches charakteristisch für die Jugendzeitung sein wird, sowie die jeweilige Gestaltung des Deckblatts und das Erstellen des Seitenlayouts sind dabei die Hauptbestandteile dieses kreativen Bereichs.

Außerdem werden bestimmte Rubriken fester Bestandteil der Zeitung sein, wobei die wichtigste eine Seite für AIM Jugendclub aus Freiburg sein wird, auf der die Deutschen Jugendlichen auf Englisch über sich und wichtige Themen aus Deutschland berichten können. Weitere Rubriken könnten Gedichte, Rätsel, eine mädchen- oder Frauenseite oder eine Fotogalerie mit den schönsten Bildern der Jugendlichen sein.

So wird die Gruppe der Teilnehmer von drei Arbeitsgruppen(Schreiben, administrative Aufgaben und Gestaltung) unterteilt, die größtenteils unabhängig voneinander arbeiten können.

Die Zeitung soll später in Komenda und der ganzen Region an Schulen und öffentlichen Einrichtungen verkauft werden, damit sie dort Jugendlichen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden kann.

Genug fuer heute, jetzt wieder ran an die Arbeit. Ich freue mich auf eure Ideen, Fragen, Kommentare,

Herzliche Gruesse,

Janna Peters

AIM. weltwaerts Voluntaerin

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Alles neu macht der Oktober

Viele Veränderungen standen und stehen diesen Monat im AIM. Youth Club an. So muss der Jugendclub seit Anfang Oktober auf seinen Youth-Club-Leader und und AIM. auf seinen Volunteers-Guide verzichten. Theo muss Komenda verlassen hat, um im Bechem ein Training College zur Lehrerausbildung zu besuchen. Beide Posten bleiben zunächst unbesetzt, wenngleich auch schon mögliche Nachfolger in Aussicht stehen. Das gesamte AIM. Team in Ghana vermisst seinen Youth Club Leader, Volunteers Guide und Freund, der, wenn auch weit weg im Norden, immer noch Teil des AIM. Teams ist. Wir wünschen ihm alles Gute auf seinem Weg!

Die nächste Neuerung betrifft die Cultural Group des Jugendclubs, für die wir endlich wieder einen fähigen Trainer gefunden haben, der die Gruppe von nun an regelmäßig unterrichten wird. Philip, der von allen „Magibo“ genannt wird, ist Lehrer an der Junior High School in Komenda und hat früher eine Cultural Group in Takoradi geleitet. Seine Einführung in den Jugendclub war sehr erfolgreich und sowohl er, als auch die Jugendlichen, haben großen Spass daran zusammen neue Tänze und Trommelrhythmen zu trainieren.

Noch mehr neues gibt es auf der Personalebene: Dirk aus Köln und Milena aus Freiburg, die neuen AIM. Volontäre, sind am 4. bzw. 12 Oktober in Komenda angekommen. Während Dirk sich vornehmlich um Fundraising und die Finanzen von AIM. kümmern wird, wird Milena hauptsächlich im Jugendclub aktiv werden. Beide werden in kürze selbst über ihre genauen Tätigkeiten berichten. Auch wir berichten bald wieder über das Voranschreiten unserer Projektideen.

sonnige Grüße aus dem Volunteers Headquarter in Komenda

Tim und Janna,

Deutsche AIM. Volontäre in Ghana

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AIM. Youth Club in Kissi und beim Komenda Festival

In der Woche vom 8. bis zum 14. September fand dieses Jahr das Komenda Festival statt und unsere Cultural Group des Jugendclubs wurde von den Veranstaltern eingeladen am Samstag, dem Durbar Day, an der Lorry Station aufzutreten. Um auf diesen großen Auftritt gut vorbereitet zu sein, sind alle Mitglieder des Cultural Workshops am Mittwoch vor dem Auftritt nach Kissi zur Baobab Foundation gefahren um dort gemeinsam mit der Baobab Cultural Group zu tanzen und von ihren professionellen Tanz- und Trommellehrern unterrichtet zu werden.

Alle haben sich Nachmittags mit den Trommeln und Sticks am AIM. Office getroffen, von wo uns dann (1,5 Stunden zu spät !) der Bus von Baobab abgeholt und nach Kissi gebracht hat. Auf der Fahrt haben sich die Trommler schon mal warmgetrommelt und so den alten Mercedes Transporter ordentlich zum wackeln gebracht. Dementsprechend sind wir dann also laut singend und tanzend in Kissi eingefahren. Dort angekommen haben die AIM. Jugendclub Mitglieder zuerst der Baobab Gruppe zugeschaut um dann zusammen mit ihnen zu tanzen und später ihre eigene Performance vorzuführen. Abschließend haben dann die beiden Trainer aus Kissi mit den AIM. Jugendlichen an den noch vorhandenen, kleinen Fehlern ihres Auftritts gearbeitet und der Performane so den „letzten Schliff” verpasst (Der AIM. Culture-Trainer tourt derzeit mit seinen Culture Groups durch Europa, daher musste der Unterricht aussetzen).

Laut (und in so einem Transporter ist es wirklich laut!) singend, und trommelnd haben wir uns danach wieder auf den Heimweg gemacht und sind, bis auf geringe Schäden an Tims Gehör J, auch wieder heil in Komenda angekommen.

So schön und lernintensiv der Ausflug auch war, so hatte er dann doch einen negativen Effekt: einige der Jugendlichen hatten wohl das Lob des Trainers aus Kissi etwas zu wörtlich genommen und befanden es dementsprechend nicht mehr für nötig zu den abschließenden Proben der Cultural Group zu erscheinen. So sind diese dann im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen (es hat nämlich auch noch geregnet, was die Teilnehmerzahl dann noch einmal reduziert hat…).

Nachdem wir also die letzten Tage immer nur mit einem Teil der Gruppe hatten üben können, war dann auch schon der Durbar Day gekommen. Theo, Tim und ich sind schon früh morgens, mit dem Fahrrad und zu Fuß, durch ganz Komenda geflitzt, haben die Trommeln zur Lorry Station gebracht, die AIM.-Shirts und Cultural Dresses an die Trommler und Tänzer verteilt, einen Platz unter einem der Zelte an der Station für AIM. organisiert, dort unseren Banner platziert und nebenbei  überall Jugendclubmitglieder aufgesammelt und zum Treffpunkt bestellt.

Neben der Cultural Performance hatte der Jugendclub für das Festival noch ein Theaterstück zum Thema Verkehrssicherheit in Ghana und eine Präsentation zum Bildungsstandard in Komenda vorbereitet. Als sich Mittags dann alle Teilnehmer unter dem AIM Banner eingefunden hatten, teilte uns das Festivalkomitee jedoch mit, dass wir ausschließlich die Cultural Performance aufführen dürften - so begann der Festivaltag mit einer Enttäuschung, deren Grund niemand verstand, da uns die selben Leute zuvor darum gebeten hatten, Präsentationen zu diesen Themen vorzubereiten. So haben wir uns dann also voll und ganz auf die Cultural Performance konzentriert, die dann auch wirklich toll ausgesehen hat und den AIM. Youth Club in Komenda sehr gut repräsentiert hat! Unser kleiner Ausflug nach Kissi hatte sich also absolut gelohnt und Tims Ohren geht es inzwischen auch wieder besser…

In Komenda kehrt nach den Festival Tagen nun langsam wieder die Ruhe ein und auch die Schulferien sind beendet, so pendelt sich auch das Jugendclub Programm wieder auf normalem Level ein.

Ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Komenda

von Janna
AIM. Voluntärin des neuen BMZ. Freiwilligenprogramme „weltwärts”

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Neue Pläne von AIM in Komenda

Mitten in der Nacht auf den 26.08. sind wir, Tim und Janna, die neuen Weltwärts -Freiwilligen von AIM., in Komenda angekommen. Dort wurden wir herzlich und mit selbst gekochtem Essen von Theo (dem ghanaischen Youth-Club-Leader) und Kathleen empfangen. Beide haben uns auch geholfen, uns in den ersten Tagen in der, für  uns neuen, Umgebung zurecht zu finden. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Kathy, die inzwischen schon wieder im kalten Deutschland weilt. Während sie nun wahrscheinlich friert, werden wir nun ein halbes bzw. ein ganzes Jahr hier verbringen,  wobei  unser  Aufgabenbereich sich hauptsächlich auf Jugendarbeit im AIM. - Youth Club von Komenda konzentrieren wird. So werden wir die bestehenden Workshops (Cultural, Deutschunterricht) weiterführen. Außerdem haben wir auch neue Projektideen im Gepäck und  freuen uns schon darauf diese mit den Jugendclubmitgliedern zu verwirklichen.

Janna wird einen Workshop zum Erstellen einer Jugendzeitung anbieten, in dem die Teilnehmer lernen, Texte über aktuelle Themen zu verfassen und somit ihre Englisch- und Computerkenntnisse verbessern können. Tims Projekt umfasst die Bereiche Umwelt und Gesundheit  sowie Aufräumaktionen (Stadt, Strand). Dies soll  dazu führen, dass die Jugendlichen ihre Umwelt bewusster wahrnehmen. Außerdem sind Workshops zu gesundheitlicher Aufklärung und  Prävention von Krankheiten wie z.B. Malaria geplant.

Auf die vor uns liegende Arbeit, die damit verbundenen Erfahrungen und neuen Eindrücke freuen wir uns sehr und werden weiterhin fleißig davon berichten.

Liebe Grüße aus dem Volunteers-Headquarter in Komenda,

Janna und Tim

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