Jeffrey Sachs zum Thema Hilfe für Afrika
Jeffrey Sachs, US-Ökonom und Berater bei den UN Millenium Development Goals, gab der Süddeutschen Zeitung ein Interview.
Keiner in Europa glaubt daran, irgendwelche Ziele erreichen zu können. Man wartet lieber bis zur nächsten Wahl, bevor heikle Themen wieder thematisiert werden. Es gibt zu viele Zweifel und deshalb in Afrika keine Chance, die Nahrungsmittelproduktion, den Infrastrukturaufbau oder den Kampf gegen die Malaria auch nur zwei Jahre im Voraus zu planen. Wir stecken fest, müssen um minimale Beträge kämpfen und warten Jahr für Jahr auf das große Geld. Dabei sollten wir uns längst ernsthafte Gedanken darüber machen, was wir mit den versprochenen 50 Milliarden Dollar in Afrika überhaupt anstellen wollen.
Die Haltung im Interview, dass Afrika aus europäischer Sicht vor allem zum Selbstschutz geholfen werden sollte, muss im Kontext des Interviews gesehen werden, in dem es um die Frage langfristig gedachter Politik geht.
> sueddeutsche.de – Jeffrey Sachs Interview “Noch sind wir zu retten”
> Wikipedia – Jeffrey Sachs











