Afrika Helfen.
Africa- Help.org Afrika Helfen.
:

Africa-Help.org - Afrika Helfen

Solaranlagen in Burkina Faso  - SEWA

COMPUTERSCHULE IN GHANA - AIM

JUGENDZENTREN IN CABO VERDE - DELTA CULTURA

 

 

Kochbuch PDF Download - Fremdkochen für Afrika


Kochbuch PDF Download - Fremdkochen für Afrika

 

Archive for Januar, 2010

Save our Children! Unser erstes Filmprojekt.

DER AIM FILMWORKSHOP

…and Action!

Das erste richtige Filmprojekt kam schneller als geplant.
Beginnen wollte ich den AIM. Filmworkshop eigentlich, indem man auf spielerische und interessante Weise die wichtigsten theoretischen Ansätze der Filmproduktion vermittelt und dann mit dem praktischen Teil anfängt. Durch das „Galli Movie Project“ wurde die Reihenfolge kurzerhand umgedreht. Es stellte sich schnell als sehr gute Einstiegsaufgabe für die Jugendlichen heraus und verstärkte die Motivation im Anschluss mehr vom Drehen und Schneiden zu lernen. Manchmal tut es eben gut ins kalte Wasser geworfen zu werden – gerade wenn es hier immer über 25°C warm ist.

Beim Galli-Movie-Project geht es darum, dass man Jugendlichen in Form eines künstlerischen Projekts (Film) eine Plattform gibt, auf der sie ihre Wünsche, Visionen und Meinungen über ihr soziales Lebens- und Wohnumfeld frei äußern können. Das Projekt ist ein internationales Projekt. Verschiedene NGO´s in den unterschiedlichsten Ländern der Welt nehmen an diesem Projekt teil. Anschließend werden in der Zentrale in Deutschland alle Kurzfilme (max. 15 Min) gesammelt.

Um raus zu finden, über was die Jugendlichen gerne sprechen wollen, trafen wir uns alle und kamen schnell auf das Thema des Films. Jeder der Jugendlichen wollte gerne etwas zum Thema Umweltverschmutzung sagen. Ich war wirklich erstaunt, wie schnell beim Brainstorming Umweltthemen zusammen kamen, über die berichtet werden sollte. Durch Amina, das jüngste Mitglied im Youth Cclubs, kam der Titel „Save our Children“ zustande. Volle Motivation und alle sind dabei! Eben ein klasse Start!

Francis, ein sehr engagiertes Mitglied des Youth Clubs und ich haben darauf hin das Drehbuch für den Film geschrieben.
Es war am sinnvollsten den Film in zwei Parts zu teilen. In Part 1 geht es darum, Komenda und die Lebenssituation vor Ort erstmal den Zuschauer vorzustellen, bevor man im zweiten Part die Umweltverschmutzung zeigt und die Visionen und Wünsche für eine besser Zukunft anspricht.
Wir haben uns für den ersten Part gedacht, dass dies am besten geht, wenn uns die Jugendlichen selber durch Komenda führen.
Dafür haben wir zwei Routen geplant, die einmal von einem Jungen (Francis) und einmal von einem Mädchen (Cathrin) gezeigt werden. Während Francis Route ganz Komenda zeigt, zeigt Cathrins Route wie man in Komenda lebt und wohnt. Wir haben die Routen unabhängig voneinander gedreht, beim Schneiden wurden sie aber vermischt, so dass es aussieht als ob Francis und Cathrin gleichzeitg laufen.

Durch einen guten Zeitplan konnten wir den gesamten Part 1 an einem Tag drehen und am darauf folgenden Tag angefangen die Wünsche der Jugendlichen und gleichzeitig die Umweltprobleme in Komenda mit 25 Bildern in der Sekunde fest zu halten.
Ich kann nicht genau sagen was bei den Dreharbeiten das Beste war. Die gute Arbeitsatmosphäre, die Crew oder, dass fast alles so geklappt hat wie es im Drehbuch stand und jeder am Ende glücklich war, mit dem, was er zum Film beigetragen hat. Normalerweise hätte man sich noch mehr Zeit nehmen sollen um alles etwas lockerer an zu gehen und noch sauberer zu arbeiten – aber der Abgabetermin für das Projekt war nicht von uns festgelegt und so mussten wir in zwei Woche alles fertig haben.
Am Ende haben wir es in nur 13 Tagen von der Idee bis zum geschnittenen Endprodukt geschafft.

Ein paar Impressionen vom Set:

Die Filmcrew

Theresa, Tom und Francis SANDWINNING

Francis mit der Kamera

Tom und Francis WAY THROUGH KOMENDA

Zum Abschluss haben wir uns alle in der „Stadthalle von Komenda“ getroffen, und mit Popcorn, Keksen und kalten Getränken den fertigen Film per Beamer auf der Wand geguckt.

Jetzt wünschen WIR euch viel Spaß mit unserem ersten Film.
Start2think & Save our Children.

jeah

Me da wo ase! (Danke!)

Euer Tom Plümmer

DER FILM

Save Our Children from start2think on Vimeo.


Kommentare

Kälte statt Wärme

Temperaturen um den Gefrierpunkt, bedeckter Himmel, Schneeregen.

So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Leider gab es auch nach der Bundestagswahl keine Neueinschätzung der Sicherheitslage in Burkina Faso, sodass wir beiden SEWA-Zivis jetzt nicht in Ouagadougou sind. Marco allerdings hat kurzfristig ein anderes Projekt gefunden und leistet seinen „Anderen Dienst im Ausland“ jetzt in Ghana. Mehr Informationen dazu in seinem privaten Blog.

Ich möchte diesen Blog jetzt dazu nutzen über die Arbeit der SEWA-Aktiven in Deutschland zu berichten. Hinter den beiden Zivis, die sonst hier über ihre Erfahrungen schreiben steht ein kleines, aber feines Team, bestehend aus ehemaligen Freiwilligen die nach ihrer Rückkehr wichtige Positionen im Verein übernommen haben. Die Leidenschaft mit der alle Aktiven, neben Beruf und Studium, für SEWA im Einsatz sind, hat mich schon während meiner Vorbereitungszeit beeindruckt und begeistert. Auch deswegen habe ich mich dazu entschieden weiter für SEWA zu arbeiten. Ich werde zusammen mit Nils und Jan die Aufgabe der Mitglieder- und Spenderbetreuung übernehmen und somit Basisarbeit leisten, damit alle Projekte umgesetzt werden können.

Ermutigt zu weiterem Engagement wurde ich vor allem auf der Mitgliederversammlung am 22. November 2009. Dort wurde z.B. ein neuer Vorstand gewählt, dessen Vorsitz nun Philip Mewes übernimmt. Es wurden Finanzen besprochen, Projektideen eingebracht, zahllose Abstimmungen durchgeführt. Ich lernte außerdem neben Jan Sonntag und Nils Goldbeck auch Jann Spieß und Peter Güntzer persönlich kennen. Neben den ganzen Abstimmungen und Tagesordnungspunkten war für mich wiederum beeindruckend, mit welcher Motivation und Konzentration das Team das gesamte Wochenende diskutiert hat. Ich habe mich selber öfter erwischt, wie ich mir während der Diskussion noch mal genau überlegen musste, wie wir denn überhaupt bis zu diesem Diskussionspunkt gekommen waren. Es war nicht der berühmte rote Faden den man behalten musste, sondern es waren gefühlte 100 Fäden, die man alle gleichzeitig unter Kontrolle haben musste. Letztendlich war es ein sehr intensives und auch sehr produktives Wochenende. Trotz des Problems, aktuell keine Zivis vor Ort zu haben, wollen wir SEWA auch dieses Jahr weiterentwickeln und verbessern.

Ein Produkt der Versammlung war auch der alljährliche Weihnachtsnewsletter, den ich jedem der ihn noch nicht gelesen hat sehr ans Herz legen kann. Dort stellen sich u.A. viele der SEWA-Aktiven vor und beschreiben kurz ihre Arbeit.

Dieses Jahr der ADA-Blog also etwas anders, aber hoffentlich, mit vielen Hintergrundberichten von der Arbeit eines Freiwilligen in Deutschland, nicht minder interessant.

Kommentare

Computerkurse im AIM. Cyber Café

Mitte Dezember habe ich mit den Computerkursen ein eigenes Projekt gestartet. Die Idee war es, 3 verschiedene Kurse anzubieten: Einen „Beginners Course“ für Einsteiger, einen „MS Word Course“ wo der Schüler den Umgang mit der Textverarbeitungssoftware lernt und einen „Internet Course“, in dem es um den verantwortungsvollen und richtigen Umgang mit dem Internet geht.

Wir schrieben diese Kurse aus, auf Flyern und mit einem großen Banner über der Hauptstraße von Komenda. Als wenig Resonanz kam besuchte ich zusätzlich persönlich die Schulen und stieß auf großes Interesse. Auch abseits des Bildungssektors vernahm man viele interessierte Stimmen. Umso trauriger, dass ich die tatsächliche Anzahl von Anmeldungen am Schluss an einer Hand abzählen konnte. Den Grund dafür haben wir noch nicht aufgedeckt, aber wenn man sich umhört kann es weder am fehlenden Vertrauen noch am Preis liegen. Das Training kostet all in all 25 GHc (ca. 13€), ein fairer Preis. Umsonst anbieten können wir es nicht, da das Computer Training wie das Cyber Café ein sogenanntes „income generating project“ sein muss, um die entstandenen Kosten beim Aufbau des Cyber Café zu decken.

Doch um ehrlich zu sein, es war vielleicht gar nicht schlecht, klein anzufangen. Auch für mich ist es das erste Mal, dass ich solchen Unterricht gebe und schon in der ersten Stunde stellte ich fest: Selbst wenn man es noch so oft im Kopf durchgespielt hat, es kommt ganz anders als man es sich ausmalt. Wenn man jemanden, der noch nie eine Maus bewegt hat, einen Computer einschalten lässt wird er von so viel Neuem erschlagen, dass von allen Seiten ständig fragen kommen, zu Themen, die man in der ersten Stunde mit Sicherheit noch nicht behandelt hätte. Man kann aber auch nicht bei Allem sagen „das behandeln wir später“ und so wiederholte ich in der zweiten Stunde einfach nochmal alles von Anfang an. Auf diese Weise ließen sich die ersten Hürden bewältigen und bereits in der dritten Stunde konnte ich meinem groben „Lehrplan“ folgen.

Nach mittlerweile 4 Sessions bin ich mit dem Fortschritt sehr zufrieden, die Schüler kommen gerne, das merkt man ihnen an und sie scheinen gut zu verstehen, was ich ihnen zu vermitteln versuche.

Dieser erste eine „Beginners Course“ soll bis Ende Januar abgeschlossen sein.

Anfang März möchte ich eine neue Periode starten, diesmal mit besser, konzentrierterer Werbung und hoffentlich mehreren vollen parallelen Kursen.

Adrian Schossig

Kommentare


Sehen wie nachhaltig unterstützt wird und Projekte selbst bewegen! Afrika helfen. Africa-Help.org e.V.

Africa-Help.org Sponsoren - Werbit, Spreadshirt & HUYNH Communications

· XHTML · CSS



2005-2009 Africa-Help.org e.V. | Impressum & Kontakt | Presse
Details Blog Beitraege