Dezember 26, 2009 um 4:11 pm
verfasst von Jörn Preuß
… und zwar in Gestalt von African Information Movement (AIM.).
In einer langen, dunklen Augustnacht kam ein Container für AIM. Ghana aus Deutschland in Komenda an. Fast fünf Monate ist das nun her und all die Computer, Scanner, Drucker und Monitore, die Schubkarre, die Fliesen, der Betonmischer und die Fahrräder und noch einiges mehr haben uns Projekte ermöglicht und viele Arbeiten erleichtert. Bestes Beispiel hierfür ist das AIM. Cyber Café, welches nun seit einigen Wochen erfolgreich geöffnet ist.
Im Dezember stapelten sich jedoch noch immer Bettücher, Kissen, Plüschtiere, Spielzeug und Anziehsachen in unserem Lagerraum, welche keine direkte Verwendung in der Projektarbeit von AIM. fanden. So entstand die Idee all die Gegenstände an ein Waisenhaus zu spenden und den Kindern so eine ordentliche Weihnachtsüberraschung zu bereiten.
Gesagt, getan – ein uns bekanntes,serioeses Waisenhaus im KEEA-Distrikt wurde kontaktiert und am 18. Dezember packten Jörn, Solomon und Janna alle Sachen zusammen und machten sich, in Begleitung eines Journalisten des Daily Graphic, auf den Weg nach Eguafo zum Sankofa Mbofra Fie Kinderheims.
In Eguafo wurde deutlich, dass die Spenden hier dringend benötigt wurden, Bettücher und Kissen waren so gut wie nicht vorhanden und auch Kleidung und Spielsachen wurden dringend benötigt, wie David, der engagierte Gründer, berichtete. Zusätzlich zum Heim hat er auch eine angeschlossene Schule für die Kinder gegründet, die auch andere Kinder aus dem Ort besuchen können. Vor der gewaltigen Kulisse des Regenwaldes lernen hier die Kinder unter Bambusdächern auf wackligen Holzbänken, während David fleißig Spenden sammelt, um die Schule erweitern zu können. Bis jetzt, berichtete David, können die Heimkinder nur bis zum Abschluss der Junior High School unterrichtet und im somit auch im Heim beherbergt werden – das möchte er so schnell wie möglich ändern. Seit 2006 besteht das Heim, welches sich ausschließlich über Spenden finanziert.
Zurück am Haus fand dann die große Bescherung statt. Die Augen der Kinder wurden immer größer, genau wie der Haufen auf der Mauer vor dem Haus, auf dem ein großer Kapitän Blaubär thronte. Zusätzlich zu den bereits erwähnten Dingen spendete AIM. noch fünf Säcke Reis um Weihnachten auch kulinarisch aufzuwerten. Nach einer kleinen Ansprache von Solomon und Jörn und einem Gruppenfoto mit einigen der Kinder wurde dann alles im Haus verstaut, mit den Plüschtieren gekuschelt, vor allem aber wurde sich herzlichst bedankt für die große Weihnachtsüberraschung.
Dezember 24, 2009 um 5:46 pm
verfasst von Jörn Preuß
Das gesamte Team von African Information Movement (AIM.) aus Ghana und aus Deutschland wuenscht allen Blogleser/innen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir danken allen SMS-Spendern sowie allen regelmaessigen Spendern fuer die grossartige Unterstuetzung fuer unsere Projektarbeit in Ghana.
Wir versprechen auch fuer das Jahr 2010 unsere erfolgreiche Arbeit mit grossen Anstrengungen weiter zu fuehren. Wir wuerden uns sehr freuen, den ein oder anderen persoenlich in Komenda begruessen zu koennen, um unsere Projekte vorzustellen, aber auch um Ghana mit seiner vielfaeltigen Kultur, seiner abwechslungsreichen Landschaft und seinen gastfreundlichen Menschen naeher kennen zu lernen. Ghana ist eine Reise wert!
Dezember 24, 2009 um 12:08 am
verfasst von Jörn Preuß
Während der Vorbereitungsphase auf den nächsten Bauabschnitt werden wir Interviews mit Leuten führen, die mit dem (Bau des) zukünftigen Ausbildungszentrums in Verbindung stehen.
Dieses Mal interviewen wir Marian Edwina Baiden-Annan. Sie ist Direktorin an der MA Junior High School B in Komenda.
Das Interview wurde auf Englisch geführt und ins Deutsche übersetzt
Mrs. Baiden-Annan
Mrs. Baiden-Annan, was denken Sie über das neue Ausbilungszentrum vom AIM.?
Es wird definitiv eine große Hilfe sein. Wenn AIM. all seine Ziele dort umsetzt, wird es ein Lernzentrum für Jugendliche und alle anderen Interessierten sein.
Das Ausbildungszentrum wird Fächer wie Projektmanagement, Sozialkunde & Öko-tourismus-Management anbieten. Werden solche Fächer an Senior High Schools in Ghana unterrichtet?
Es gibt solche Fächer wie Sozialkunde, welche als Einheit auch Ökonomie haben. Auch Tourismus kann man als Fachrichtung wählen. Da werden aber wirklich nur die Basics unterrichtet. Weiterführendes wie das Öko-Tourismus-Management oder Projektmanagement gibt es aber nicht.
IT-Unterricht ist in Ghanas Schulen mittlerweile Pflichtfach geworden. Haben sie auch genügend Zugang zu Computern?
Nein. In den wenigsten Fällen kann eine Schule einen Computer bereitstellen. IT-Unterricht gibt es bereits ab der Primary School. Der Unterricht findet meist auf theoretischer Ebene statt, oft haben selbst die Lehrer noch nie zuvor an einem echten Computer gearbeitet. Computer sind teuer, nur wenige Privatschulen, die ich kenne, können praktischen Computerunterricht anbieten.
Wenn AIM. mit dem Ausbilungszentrum praxisorientierten Computerunterricht anbieten wird, wäre das also ein großer Vorteil für Komenda?
Gar keine Frage! Ziel koennte es auch sein, Schulen generell mit Computern auszustatten, aber ich sehe im Ausbildungszentrum schon einen großen Schritt in die richtige Richtung. Wie ich bereits sagte, müssen vor allem viele Lehrer den Umgang mit dem Computer lernen, und wenn es dafür dann ein Ausbildungszentrum in Komenda gibt, müssen die nicht mehr nach Takoradi oder Cape Coast (Anmerkung Redaktion: beide Staedte sind ca. 1 Autostunde entfernt) fahren. Kenntnisse auf diesem Gebiet zu haben wird immer wichtiger: der Computer ersetzt Schritt für Schritt die traditionellen Postwege.
Denken Sie, AIM. kann eine seriöse Alternative zu einer Senior High School auf die Beine stellen?
Mit Sicherheit! Ich kenne die Verantwortlichen und verfolge AIM. und deren Projekte seit Jahren. Ich freue mich für sie, dass der naechste Bauabschnitt nun endlich weitergehen kann.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass mit den richtigen Lehrern und den zur Verfügung stehenden Mitteln wie Computern ein sehr hochwertiges Senior High School Niveau erreicht werden kann.
Was halten Sie von der Moeglichkeit in Deutschland, per SMS fuer den naechsten Bauabschnitte in Ghana zu spenden? Derzeit wurden so bereits etwa 30 Zementsaecke gespendet – also die Haelfte, was fuer das Hochziehen der Mauern benoetigt wird.
Eine tolle Sache. Ich kenne mich technisch nicht aus, aber diese Moeglichkeit klingt auf jeden Fall sehr verlockend. Es ist eine sehr einfache Art Geld zu spenden. Ich druecke fuer AIM. die Daumen, dass ueber die Weihnachtsfeiertage noch ein paar mehr SMS gesendet werden.
Dezember 17, 2009 um 8:13 pm
verfasst von Jörn Preuß
Während der Vorbereitungsphase auf den nächsten Bauabschnitt werden wir Interviews mit Leuten führen, die mit dem (Bau des) zukünftigen Ausbildungszentrums in Verbindung stehen.
Dieses Mal interviewen wir Kwasi Asare Nyarko. Er ist mit seiner Firma KAC-AES Worldwide GH Ltd. für den Bau verantwortlich.
Das Interview wurde auf Englisch geführt und ins Deutsche übersetzt
Sie sind als Bauleiter für den Bau des Ausbildungszentrums verantwortlich. Ist das für Sie ein Projekt wie jedes andere?
Nein, es ist für mich in jeder Hinsicht etwas besonderes, da ich weiss, dass wir bei diesem Projekt etwas Nachhaltiges schaffen, etwas wo ich auch meine eigenen Kinder hinschicken würde. Ich bin sicher, die Leute von AIM. werden mit größtmöglichem Einsatz eine sehr gute Schule bieten und die Wissbegierdigen fördern.
Auch die Bauweise unterscheidet sich stark von üblichen Vorhaben.
Inwiefern?
Zunächst einmal benutzen wir nicht den Seesand, den man üblicherweise aus Kostengründen dem Flusssand vorzieht. Wir lassen also Flusssand aus Cape Coast kommen, was zwar teurer ist, aber eine enorme Steigerung der Stabilität bedeutet. Auch den Schotter lassen wir aus Qualitätsgründen von weit her kommen. Anders als bei typischen ghanaischen Bauten wird großen Wert auf exakte Messungen gelegt. Auch dass im Fundement Folien eingebettet sind zum Schutz des Eisengitters ist nicht obligatorisch. All diese Dinge werden das Gebäude aber zu einem sehr starken & stabilen Bau machen.
Sie setzen sich sehr für dieses Projekt ein, kommen extra aus Accra und machen für AIM. sogar Sonderkonditionen. Was hat Sie dazu bewegt?
Solomon Appiah (Anmerkung Redaktion: AIM. Projektmanager) kam zu mir, zeigte mir die Pläne und fragte, ob ich ihm ein Angebot machen könne. Er sagte aber auch, dass es ein Projekt einer NGO sei und dass ihnen nicht viel Geld zu Verfügung stünde. Wir einigten uns auf einen sehr sehr kleinen Betrag.
AIM. setzt sich sehr für die Förderung der ländlichen Regionen ein und dabei möchte ich helfen. Für mich war es keine Frage, dieses Projekt in Komenda zu übernehmen, auch wenn ich persönlich keinen Profit daraus schlage.
Der Bau kann nur in Etappen voran gehen: Wenn Geld da ist, kann weitergebaut werden. Wie hoch sind die Gesamtkosten für das Gebäude?
Ein erster Kostenvoranschlag lag bei 40,000 GHc (20.000 Euro). Aufgrund ständiger Inflation müssen wir aber die einzelnen Bauabschnitte seperat und zeitnah kalkulieren. Eine Neuberechnung des gesamten Baus würde heute wohl schon bei ungefähr 60.000 GHc (30.000 Euro) liegen. Das Hochziehen der Mauern, was jetzt ansteht, wird sich auf etwa 7,500 GHc (3.750 Euro) belaufen.
Zu den Baukosten kommen später aber natürlich noch Kosten für die Einrichtung, die sanitären Anlagen etc.
Haben Sie von der SMS Spende fuer einen halben Sack Zement gehört?
Ja, AIM. fragte mich, was man mit umgerechnet 6 GHc finanzieren kann. Derzeit kostet ein Sack Zement 12 GHc. Meine erste Idee also war, einen halben Sack Zement finanzieren zu lassen. Insgesamt brauchen wir 60 Zementsäcke um das Mauer des Ausbildungszentrums fertig zu stellen. AIM. fand die Idee klasse.
Nachtrag: Sende eine SMS mit dem Stichwort „Bildung“ an 81190 und spende 2,99 Euro fuer den Bau des AIM. Ausbildungszentrum. Mehr Infos, klick hier.
Dezember 12, 2009 um 7:03 pm
verfasst von Jörn Preuß
Während der Vorbereitungsphase auf den nächsten Bauabschnitt werden wir Interviews mit Leuten führen, die mit dem (Bau des) zukünftigen Ausbildungszentrums in Verbindung stehen.
Dieses Mal interviewen wir Solomon Appiah. Er ist Projekt Manager bei AIM. Ghana seit 2006.
Das Interview wurde auf Englisch geführt und ins Deutsche übersetzt
Solomon Appiah
Der nächste Bauschritt für das AIM. Ausbildungszentrum in Komenda wird vorbereitet.
Wie kam es zu dieser Projektidee?
Das Ausbildungszentrum war eines der ursprünglichsten Projekte von AIM. Da viele jugendliche Bewohner Komendas keinen Zugang zu weiterführenden Schulen haben, wollen wir eine Alternative anbieten.
Spezielles Gewicht liegt bei der Vermittlung von Computerkenntnissen, diese Idee gab es schon bei der Gründung von AIM. (Computerschule)
Im Laufe der Jahre sind andere Fachbereiche wie Betriebswirtschaftslehre, Projektmanagement, Ökologie & nachhaltiges Öko-Tourismusmanagement dazugekommen.
Wie geht es mit den Bauarbeiten voran?
Gestartet wurde das Projekt direkt nach der Gründung im Jahr 2006. Die Pläne wurden bereits in den ersten Monaten ausgearbeitet. Bald war auch ein Grundstück mit geeigneter Bodenbeschaffenheit und geklärten Besitzverhältnissen gefunden, was fehlte war zunächst schlicht das Geld.
Die Materialkosten für solch ein großes Gebäude sind denkbar hoch und wir sind abhängig von Spenden aus Deutschland und aus Ghana. Wir konnten an diesem Projekt nur dann weiterarbeiten, wenn Geld da war. 2008 wurde das Fundament fertiggestellt.
Was passierte danach?
Auch wir wollten in Ghana zur Finanzierung beitragen. Aus diesem Grund starteten wir kleinere Projekte wie die Polytanks und das Cyber Café, durch die wir Geld einnehmen, gleichzeitig aber auch den Bewohnern Komendas etwas zurückgeben können.
Diese Projekte helfen dabei, einen kleinen Teil der Kosten zu decken, trotzdem sind wir aber nach wie vor auf Spenden & Unterstützer aus Deutschland angewiesen. Derzeit stecken wir in den Vorbereitungen für den nächsten Bauabschnitt: Das hochziehen der Wände & Säulen.
Wie soll der Schulbetrieb aussehen? Wer lehrt & wer darf sich „einschreiben“?
Wenn fertiggestellt, ist diese Schule für Abgänger der Junior High School als Alternative zur Senior High School gedacht, aber auch für alle anderen Interessierten als Weiterbildungsmöglichkeit.
Lehren sollen natürlich bevorzugt Ghanaer, entscheidend ist aber dass wir die richtigen Leute für die einzelnen Fachgebiete finden. Gute Lehrer sind Voraussetzung für nachhaltige Bildung und ich bin sehr optimistisch, dass wir in Zusammenarbeit mit dem Komenda College of Education, einem Ausbildungszentrum für Lehrer, einen fähigen Lehrkörper zusammenstellen können
Bleibt bei einem so großen Projekt denn noch „Luft“ für die anderen Projekte?
Da sehe ich gar kein Problem. Unsere abgeschlossenen Projekte, wie zum Beispiel das Cyber Café werden an die Bevölkerung übergeben oder von Ghanaern betrieben. So schaffen wir Arbeitsplätze und gleichzeitig wieder Platz für neue Ideen & Projekte.
Mit Hilfe von Freiwilligen aus Deutschland und einer ständig wachsenden ghanaischen Mitgliederzahl können wir dann auch große Vorhaben bewältigen.
Wann wird das Projekt voraussichtlich abgeschlossen sein?
Geplant ist ein Start des Schulbetriebes für Mitte 2011.
Was halten Sie von der SMS-Spendenaktion von africahelp.org?
Die Idee ist großartig! Eine einzige SMS finanziert schon einen halben Sack Zement. Für den nächsten Bauabschnitt benötigen wir 60 Zementsäcke.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass diese Aktion von africahelp.org erfolg haben und uns bei unserem Projekt entscheidend unterstützen wird.
Dezember 11, 2009 um 6:41 pm
verfasst von Jörn Preuß
Nach einem fünfwöchigen Aufenthalt in Deutschland wird es nun wirklich Zeit euch über Neuigkeiten des Musikprojektes zu informieren!
Unsere CD “African Kiss” ist fertig! Sieben Songs nahmen wir in Ghana mit den Jugendlichen im Studio auf, außerdem sind auch fünf ghanaische Sänger auf dem Album zu hören. Auch aus Deutschland sind sieben Tracks zusammengekommen. Das Album ist nun mit vier Sprachen sehr international vertreten.
Die Texte der Songs zeigen sehr verschiedene Ansichten von ghanaischen und deutschen Jugendlichen. So ist der deutsche Teil zum Großteil sehr nachdenklich, der ghanaische Teil regt eher zum Tanzen an. In Deutschland wurde die CD nun gepresst und kann für 8 Euro erworben werden. Die Einnahmen werden direkt und ohne Umwege wieder den Projekten der Jugendclubs zu Gute kommen.
Da die CD nicht nur ein “mittelklassiges” Benefizprodukt geworden ist, sondern es richtig spaß macht sie anzuhören, möchten wir nun noch eine, noch bessere CD aufnehmen.
Aber jetzt heißt es erstmal weiterüben und die Kreativität nicht fallen lassen.
Noch diesen Monat wird endlich auch ein Teil der Auflage in Ghana eintreffen und dann werden wir von Radio zu Radio pendeln und unsere Musik verbreiten! Die Kinder sollen auch selber interviewt werden und damit Selbstvertrauen tanken. Wir können es alle kaum erwarten, endlich die CD in eigenen Händen zu halten!
Hier ein Bild vom Auftritt unserer AIM. Stars mit dem bekannten ghanischen Kuenstler Atsu Koliko bei der Komenda Talent Night im September 2009.
Braucht ihr noch ein Weihnachtgeschenk oder wollt ihr euch selber und den Jugendlichen etwas Gutes tun? Dann schaut euch hier unsere Weihnachtsgeschenkidee an:
PS: Und fuer diejenigen unter euch, die noch einen Ausgehtipp brauchen: Am 19.12.2009 steigt das alljaehrliche grosse African Kiss 3 Festival im Freiburger E-Werk. Wir freuen uns euch mit afrikanischem Ambiente und heisser Musik zu begruessen.
Dezember 4, 2009 um 5:31 pm
verfasst von Jörn Preuß
Das Fundament gibt es schon. Die Bausteine wurden im Juni gepresst. Und nun soll das Eine mit dem Anderen verbunden werden.
Alle Beteiligten sind schon ganz aufgeregt – endlich soll es weitergehen. Es fehlt nicht mehr viel. Der naechste Bauschritt des AIM. Ausbildungszentrum (vielen besser bekannt als die AIM. Computerschule) steht bevor. Die Waende und tragenden Saeulen sollen gebaut werden.
African Information Movement errichtet ein Ausbildungszentrum in Komenda (Central Region), in welcher den Schülern innerhalb einer zweijährigen Ausbildung ein Einstieg in folgenden Disziplinen vermittelt wird: PC-Grundwissen und -Anwendungen, Betriebswirtschaftslehre und Projektmanagement, Ökologie und Ressourcenschutz sowie nachhaltiges Tourismusmanagement.
Ein Meeting mit unserem Bauleiter sowie eine abschliessende Besichtigung des Fundaments eroeffnete die Vorbereitungsphase.
Fuer den Weiterbau der Schule braucht man Bausteine. 3200 Stueck wurden im Juni gepresst (siehe fruehere Artikel). Wegen Gefahr des unerlaubten Entwendens wurden sie in der Naehe des Hauses von Joern Preuss gelagert, dem AIM. Projektleiter. Was keiner ahnte: Diese Bausteine waren der ideale Versteckpunkt fuer viele Schlangen, verschiedener Art und Farbe.
Wie auch immer, es muss weitergehen. Die Schlangen wurden vertrieben, und die Bausteine direkt neben dem Fundament der zukuenftigen Schule angehaeuft.
Was wird noch benoetigt?
Wasser gibt es bereits im direkt anliegenden Wasserreservoir (siehe fruehere Artikel).
Flusssand ist ein wenig vorhanden, wurde aber bereits mehr eingekauft, und muss nur noch zum Bauplatz transportiert werden.
Kieselsteine und Holverschalungen werden auch in Kuerze organisiert.
Bauarbeiter – stehen mit Schubkarre, Schaufel und Spachtel bereit.
Da war doch noch etwas? – Zement. Der wird noch benoetigt.
Und dabei koennt ihr uns helfen. Eine SMS mit dem Stichwort ‚Bildung’an 81190 kostet 2,99 Euro fuellt einen halben Sack Zement. Wir brauchen insgesamt 60 Zementsaecke. Das macht umgerechnet 120 Spenden-SMS. Seid mit dabei – und fuellt unsere Zementsaecke.
Wir wollen uns zu Weihnachten gerne selber beschenken und den naechsten Bauschritt unseres Ausbildungszentrums abschliessen. Helft uns dabei, sendet eine SMS mit ‚Bildung’ an 81190, und seht zu, wie der Bau der Schule voranschreitet.
In diesem Sinne – eine besinnliche Vorweihnachtszeit!