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Archive for Juni, 2009

Es wird gebaut ………… Stein für Stein!

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Es geht voran in Komenda. Neue   Steine werden gepresst, welche bald schon zu Waenden werden sollen. Damit soll die AIM. Computerschule / das AIM. Ausbildungszentrum gebaut werden.

Dank einer großzügigen Spende aus Deutschland (siehe frueherer Blogeibtrag), konnten Anfang Juni die Bauarbeiten, für das große Ziel Computerschule, fortgeführt werden.

Bevor es losgehen konnte, durften zunächst der AIM. Jugendclub, die AIM. Volontären und Mitarbeiter anpacken und das Gelände, auf dem später die Blocks gestapelt werden sollten, von Gebüsch und Steinen freimachen.

Building Supervisor Kwasi aus Accra rückte mit drei starken Männern an und verwandelte den Platz, hinter dem Haus des AIM. Directors, in ein Meer aus Blocks.

Vor noch ca. zwei Wochen lag dort nur ein Haufen Sand, der zum Schutz der Natur nicht, wie in Ghana üblich vom Strand, sondern aus Flüssen stammte. Vermischt mit Zement und purer Muskelkraft entstanden daraus knapp 3000 Blocks, die zum Bau der Wände des Ausbildungszentrums verwendet werden.

Gestört oder besser gesagt herausgezögert wurde die Arbeit, durch die einsetzende Regenzeit, welche die Arbeiter zeitweilig zum Abzug zwang und das Abtrocknen der Steine herauszögerte.

Die Arbeit wurde abwechselnd von Volontären oder AIM. Mitarbeitern beaufsichtigt, dass Mischverhältnis von Zement und Sand, die Sauberkeit des Sandes, die Anzahl gepresster Blocks und verbrauchter Zementsäcke kontrolliert.

Anders als die in Deutschland üblich produzierten Steine, sind die ghanaischen Blocks, alle recht individuell und gerade in Farbe und Konsistenz unterschiedlich.

Im nächsten Bauabschnitt werden dann mit den ca. 3200 gepressten Blocks die Mauern der Computerschule hochgezogen.

Über das neue Spendensystem von africahelp.org kannst du dich daran beteiligen. Eine einfache SMS unterstützt uns die benötigten Baumaterialien zu erwerben. Siehe auch: http://www.africahelp.org/sms

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Ja, wir können!

Während die Deutschen AIM. Volontäre schon lange fleißig dabei sind Fante zu lernen, um sich besser in der lokalen Sprache verständigen zu können fand bisher die Kommunikation bei AIM. auf englisch statt.
Dem hat Jan als Deutscher AIM. Volo nun ein Ende gesetzt…

Schon seit geraumer Zeit werden AIM. intern Workshops veranstaltet. Wie zum Beispiel „Management of personal ressources and time“, „The Culture and History of the Fante“, „ How to be a leader“ und noch so einiges mehr… Auf diese Weise wird der Kultur- und Wissensaustausch unter den AIM. Mitarbeitern gefördert.

Seit ca. Zwei Wochen unterrichtet er, die Ghanaischen Mitarbeiter AIM.s in Deutsch, was sehr viel Interesse und Begeisterung unter den Ghanaern geweckt hat. Die Unterrichtsstunden für die AIM. Mitarbeiter hält er regelmäßig jeden Samstag in einem Schulraum an einer nahegelegenen Schule. Zudem bekommt Kojo, der AIM. Project Coordinator, an der Universität Cape Coast Einzelunterricht.

Durch die Deutschstunden und den Fantiunterricht für die Volontäre werden immer mehr gelernte Sprachstücke in den Alltag eingebaut, was zu einem witzigen Sprachmischmasch führt und zu dem , ohnehin schon, angenehmen Klima unter den AIM. Mitarbeitern zusätzlich beiträgt.
Zum täglichen Wortgebrauch in der Kleinstadt Komenda gehoeren nun: „Wie geht es dir?“, „Was machst du?“, und auf besonderen Wunsch von Project Manager Solomon (wer hätte es gedacht?) natürlich „Ich liebe dich!“ und „Küss mich!“

Yes, we can! ;)

Yes, we can! ;)

Gemeinsam lernen foerdert den Kulturaustausch

Gemeinsam lernen foerdert den Kulturaustausch

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Ein Teil der Deutsch-Klasse mit Lehrer Jan

Ein Teil der Deutsch-Klasse mit Lehrer Jan

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Und eine noch eine Neue…

Hallo – ich bin hier. Angerollt gekommen in einem großen dunkelgrünen Auto, nach einer langen Reise durch den Westen des großen schwarzen Kontinents. Die Fülle der Eindrücke des Road Trips machen meine Ankunft in Komenda zu einem Crash einer rasanten Fahrt in den rasenden Stillstand des kleinstädtischen Ghana. Aber die Wohngemeinschaft der AIM-Familie hat mich herzlich aufgenommen – die Airbags der Heimeligkeit haben den Aufprall gefedert.

Ich bin anders als die andern (Freiwilligen) – denn: ich arbeite nur semifreiwillig. Vielmehr ergänze ich mein heißgeliebtes Studium mit wertvollem „Feld“einsatz und werde mir allergrößte Mühe geben, die Arbeit von AIM. zu evaluieren. Ich möchte herausfinden, wie gut und in welchem Umfang sich AIM.’s gut gemeinter Pragmatismus auf die Verältnisse in Komenda auswirkt und wie das mit seinen eigenen Zielen und denen der internationalen Hilfsgemeinschaft zusammenpasst. Was ich herausfinden werde kann ich noch nicht einschätzen, aber langsam werde ich neugierig. Spätestens Ende August, Ende meines Praktikums, werde ich hoffentlich mehr wissen. Und dann bin ich wieder weg. Fliegen? Fahren? Wenn ich das schon wüsste…
Bis dahin bleibt mir aber erstmal, Fanti zu lernen, Kokospalmen zu klettern, jede einzelne Ziege der Stadt zu fotografieren, mit einem Fischer auf seinem Boot zur Arbeit zu fahren, in der Hängematte zu liegen und – mich meiner wissenschaftlichen Lust hinzugeben.

In diesem Sinne: einen schönen Tag!

- Judith

Judith ist kaum in Komenda angekommen und schon afrikanisch-bunt eingekleidet...

Judith ist kaum in Komenda angekommen und schon afrikanisch-bunt eingekleidet...

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