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Solaranlagen in Burkina Faso  - SEWA

COMPUTERSCHULE IN GHANA - AIM

JUGENDZENTREN IN CABO VERDE - DELTA CULTURA

 

 

Kochbuch PDF Download - Fremdkochen für Afrika


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Archive for März, 2009

„Das Volumen ist schon fast perfekt“

Nach einer langen, sehr heftigen Malaria gibt es nach einer eineinhalbwöchigen Pause wieder Neuigkeiten von den beiden Gesangsgruppen aus Komenda und Ayensudo.
Seit kurzer Zeit benutzen wir nun auch den Computer und kleine Musikboxen, damit wir spezielle Songs für die geplante CD üben können.
Es hat sich auch bewährt, ein paar „Hits“ zu Beginn abzuspielen und dazu im Takt Aufwärme-und Tanzübungen zu machen.

Im Komenda-Youthclub kam Jörn, der Projektleiter, letzte Woche zu Besuch, um Teile unseres Workshops zu filmen. Dazu haben wir spontan eine Mini-Choreographie einstudiert. An dem Tag haben sich die Jugendlichen besonders ins Zeug gelegt. Schließlich geht das Filmmaterial an den Jugendclub nach Deutschland, damit die Clubmitglieder dort auch mal einen kleinen Einblick in unsere Arbeit bekommen.

In unserem neuen Jugendclub in Ayensudo sind die Jugendlichen um einiges engagierter und respektvoller als die in Komenda. Das merkt man schon daran, dass ich immer pünktlich von 4-5 Kindern vom Taxi abgeholt werde und sie mir sofort mein Gepäck (Gitarre, Liederbücher, Boxen, Laptop etc.) abnehmen. Wenn ich dann im Klassenzimmer ankomme, stehen alle erstmal auf und wünschen mir einen guten Nachmittag. (Das ist hier das normale Verhalten der Jugendlichen gegenüber einem Lehrer oder einer anderen Autoritätsperson).
Es könnte daran liegen, dass auch immer Michael, Leader des Jugendclubs und Lehrer an der Schule, anwesend ist. Er schreitet aber generell nur ein, wenn ich ihn darum bitte, etwas auf Fante zu übersetzen. Denn manchmal habe ich das Gefühl, dass die Kinder mich nicht ganz verstanden haben.
In Ayensudo gibt es auch immer Freiwillige, wenn es darum geht, dass jemand alleine vorsingen soll. Als ich ihnen die Aufgabe gebe, sich Tanzschritte für einen Song auszudenken, kommen sofort eigene Ideen, die wir sofort umsetzen.
Nach fast zwei Stunden will ich gehen, werde aber noch um einen letzten Song gebeten. Alle geben ihr Bestes! Für eine zweite „Zugabe“ bin ich dann aber wirklich zu müde und vertröste sie auf nächste Woche. Es waren wieder fast 30 Jugendliche da. Das ist um einiges anstrengender, als wenn es nur 10 sind. Dafür kommt aber viel mehr bei raus und das Volumen ist schon fast perfekt.

Letztes Wochenende habe ich das erste Mal vier Jugendliche mitgenommen ins Aufnahmestudio. Zwei aus Komenda, zwei aus Ayensudo. Dorothee, Catherine, James und Isaac waren alle pünktlich und motiviert vor Ort. Und das um 6:30 in der Frühe. Man hat gemerkt, dass sie sich überwinden mussten, alleine vor den anderen ins Mikro zu singen, aber sie haben alle ihr bestes gegeben. Vor allem die Mädels konnten gesanglich überzeugen. Dafür durften die Jungs dann mehr Text sprechen für unseren neuen Werbejingle fürs Radio, den ich vor einigen Wochen produziert habe. Nach den erfolgreichen Aufnahmen vom Jingle und dem Song „get up“ sind wir noch für eine Stunde durch Cape Coast geschlendert und haben Kekse gegessen. Danach habe ich vier glückliche Gesichter ins Trotro gesetzt für die Heimfahrt und bin selber noch ins Internet gegangen um zu arbeiten.

Vorraussichtlich findet übernächstes Wochenende das große Treffen mit „Blakk Rasta“ statt. Mit Solomon, unserem Projectmanager, werde ich nach Accra fahren, um ihn für unser CD-Projekt zu gewinnen. Davor steht aber erstmal noch viel Arbeit und Vorbereitung an.

Eure Milena

AIM. weltwaerts – Praktikantin
Komenda, Ghana

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Travel 4 handicaped

projektet4h

Stephanie vom Radeberger Verein Offroad Travel e.V. hat mich freundlicherweise über das Projekt von ihr und ihrer Mitstreiter/innen informiert!

Das Projekt veranstaltet Touren für behinderte Menschen in Entwicklungsländer, vor allem Afrika, anbieten. Diese Menschen helfen dort aktiv mit, Entwicklungshilfe zu leisten. So werden unter anderem ausgediente Rollstühle, Gehstöcke und anderes verteilt.
Weitere Infos und Videos gibt es hier.

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Dorffest in Patiriß

Vergangenes Wochenende waren wir in Patiri, einem Dorf im Norden von Ouagadougou, auf einem traditionellen Dorffest. Seit SEWA 2005 die Schule des Dorfes mit einer Solaranlage ausrüstete, läd der Naaba (König) des Dorfes, das SEWA-Team jedes Jahr zu seinem Fest. Und so machten wir uns zusammen mit Tim, einem AIM-Volontär aus Ghana, der gerade zu Besuch war, auf den Weg von Ouaga nach Patiri - per Anhalter. Mit dem Stadtbus ging es bis an die Mautstelle am Stadtrand Ouagas und von dort aus ließen wir uns erst von einer Französin und dann von einem Wirtschaftsanwalt und Freund des Königs im tonnenschweren Luxus-SUV mitnehmen. In Patiri angekommen staunten wir nicht schlecht über die Menge an Leuten, die sich in dem kleinen Dorf versammelt hatten. Und noch mehr über das Spektakel um uns herum. Denn plötzlich fanden wir uns inmitten von Salutschüssen, Trommlern und Tänzern wieder, als der Naaba in seinen Hof einzog. Da unser Kollege Yüral uns leider nicht begleiten konnte, waren wir auch ziemlich auf uns allein gestellt und hatten niemanden, der uns vor etwaigen Fettnäpfchen hätte bewahren können. Denn wie begrüßt man einen König? Dürfen wir das überhaupt? Und so haben wir uns auf Geheiß erst ein wenig ehrfurchtsvoll dem König genöhert, aber als wir wie alle anderen auch die Schuhe abstreifen wollten, bevor wir den Teppich vor ihm betreten, hat er nur lachend abgewinkt und uns die Hand geschüttelt. Ganz unkompliziert. Nachdem alle Dorfchefs den Naaba gegrüßt hatten, gab es in den noch leerstehenden Räumen der frisch fertiggestellten Krankenstation ein riesiges Festmahl. Danach wurde getrommelt, getanzt, getrunken, gegrüßt und gelacht. Natürlich haben wir uns die Gelegenheit auch nicht entgehen lassen um noch einmal bei der von SEWA elektrifizierten Schule vorbeizuschauen. Da die Schule bereits 2005 elektrifiziert wurde, ist die offizielle Projektlaufzeit vorbei - dennoch ist es natürlich immer gut, wenn wir uns auch nach dem dritten Nachbesuch persönlich ein Bild von der Situation machen können. Wir haben uns sehr gefreut zu sehen, dass die Anlage in perfektem Zustand ist, gut gewartet und stark genutzt wird. Seit letztem Jahr wird die Schule von einem neuen Direktor geleitet, der aber bestens über die Wartung bescheid wusste - der Wissenstransfer scheint also gut funktioniert zu haben. Noch bevor wir mit den Lehrern redeten, haben wir ein paar Kinder aus dem Dorf gefragt, ob sie abends in die Schule gehen können. Sie erzählten uns, dass sie abends dort ihre Hausaufgaben machten und lernten - bei elektrischem Licht. Patiri scheint sich also wie ein Musterprojekt zu entwickeln. Bleibt zu hoffen, dass in ein bis zwei Jahren, wenn die Batterie durch eine neue ersetzt werden muss, genug Geld angespart wurde, um diese Investition zu stemmen. Da wir im Vorfeld vom Dorf gebeten wurden, auf dem Fest ein wenig zu filmen, ist es uns gelungen, ein paar einmalige Impressionen festzuhalten. Viel Spaß beim ansehen!

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Zwischenseminar in Ghana

Jede Zivi-Generation nimmt etwa zur Halbzeit des Dienstes an einem Zwischenseminar teil, das traditionell in Ghana stattfindet und von der FID-Stelle der AGEH (Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe) organisiert wird, die auch schon unser Vorbereitungsseminar in Köln ausgerichtet hat.

Und auch wir nutzten wie unsere Vorgänger die Gelegenheit des Zwischenseminars dazu, in einem Urlaub ein bisschen die Küstenländer Westafrikas kennen zu lernen. Jan besuchte mit seinen Eltern, die gerade zu Besuch sind, zunächst die zweitgrößte Stadt Ghanas, Kumasi, in der es den vermutlich größten Markt Westafrikas zu bestaunen gibt. Nils nahm sich mit Lukas, dem AMPO-Zivi, eine ganze Woche Zeit für die Anreise zum Seminar um durch Togo zu reisen. So entdeckten wir ganz neue Seiten Westafrikas, die wir aus Burkina nicht kannten: Wir wanderten in den Bergen und im Regenwald, wir genossen den wunderschönen, mit Palmen gesäumten Strand und fanden Spuren der Kolonialgeschichte, z.B. die vielen Sklavenburgen an der Küste oder die Auswirkungen der christlichen Missionierung, die in Ghana sehr erfolgreich stattgefunden hat.

Das Seminar fand dann in Abitifi statt, einem kleinen Dorf auf einem Berg in der Nähe des Volta-Sees. Dort trafen wir uns mit 20 anderen deutschen Freiwilligen, die größtenteils ihre Einsatzplätze in Ghana hatten. Zu unserer Überraschung begrüßte uns auch Max, einer der Seminarbegleiter, der schon unser Vorbereitungsseminar sehr gut betreut hat. Die Teilnehmergruppe war total nett und es war sehr interessant, Erfahrungen aus sechs Monaten Freiwilligendienst in den unterschiedlichsten Projekten auszutauschen. Insgesamt empfanden wir die Woche, in der wir ständig mit den anderen Freiwilligen zusammen waren, als unheimlich deutsch. Plötzlich merkten wir, wie sich unser Blick auf die Kultur unser Heimat verändert hat, wie wir einige Dinge bewusst wahrnahmen, die wir vorher als selbstverständlich erachtet hatten. Und es tat auch einfach sehr gut, einmal für eine Woche den Alltag hinter sich zu lassen und sich von dieser gewissen Anstrengung zu erholen, die damit verbunden ist, in einer fremden Kultur zu leben. Wir hatten viel Zeit uns unsere bisherigen Erfahrungen noch einmal bewusst zu machen und über Vorsätze für die zweite Hälfte nachzudenken. Dabei sind natürlich, wie es bei FID so üblich ist, auch viele schöne Plakate entstanden.

Nach dem Seminar sind wir zur Küste Ghanas gefahren, in die Nähe von Cape Coast. Dort traf Jan seine Eltern wieder und verbrachte mit ihnen noch ein paar wunderschöne Tage am Strand. Nils besuchte noch einige andere Freiwillige, die wir beim Seminar kennen gelernt haben, in ihrem Projekt und war noch im Kakum-Nationalpark, in dem man über Seilbrücken hoch hoben im “3. Stock” des Regenwalds herumklettern konnte. Dann war der Urlaub jedoch auch schon vorbei und wir machten uns auf den Rückweg nach Ouagadougou, der mit dem Reisebus 35 Stunden brauchte, 4 Stunden davon warteten wir an der burkinischen Grenze.

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AIM. gegen den Kinderhandel

Hallo aus Komenda,

nachdem ich euch beim letztenmal ueber das Komenda Beach Cafe berichtet habe, möchte ich euch diesesmal etwas über ein Projekt berichten, das sich an Kinder, Jugendliche und Familien richtet, die deutlich unter der von der Weltbank definierten absoluten Armutsgrenze leben. Bei dem Projekt geht es um Kinderhandel im Zusammenhang mit Kinderarbeit und Kinderprostutition.

Hintergrund: Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) in Cape Coast, Central Region arbeitet im Bereich Good Governance zusammen mit dem regionalen Entwicklungsdienst CEDECOM (Central Region Developement Commission) und ist mit dem Angebot einer Kooperation und der Bitte einer Konzeptionierung an unsere NGO, African Information Movement, herangetreten. Ich denke, das spricht fuer unsere Arbeitsweise und ermutigt uns, uns nicht ausschliesslich auf den Bau des Trainingcentre’s und dem Computertraining zu konzentrieren, sondern gleichzeitig bereits mit gezielten Aktivitäten an der Entwicklung Komenda’s teilzuhaben.

Bevor wir mit der Konzeptionierung des Projektes starteten, haben wir erst einmal Teams gebildet, welche besonders in den Staddteilen direkt am Meer (Amotoe, Sesem und Dutch Komenda) Recherchearbeit leistete. Unsere Recherchen haben ergeben, dass dringend Handlungsbedarf besteht. Einige Familien, vor allem Grossfamilien, sind nicht in der Lage alle Kinder zur Schule zu schicken, da nicht genügend Geld für Schuluniformen, Bücher, Stifte und eine Mahlzeit vorhanden ist. Oftmals haben Familien nicht einmal Geld für den normalen Lebensunterhalt von ihren eigenen Kindern. Dies ist der Grund, warum Kinder, manchmal bereits im Alter von 8 Jahren oder jünger, an Haendler und Schleuser weitergegeben werden, oft mit dem Glaube und der Hoffnung verbunden, dass die Kinder eine anständige Schulausbildung fuer Ihre harte Arbeit erhalten. Eine Analphabetenrate von mancherorts 50% bei Jugendlichen unter 15 Jahren spricht eine deutlich andere Sprache.

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FESPACO 2009

Ouagadougou ist in diesen Tagen für Frunde des afrikanischen Films die Hauptstadt der Welt, denn es ist FESPACO. Dieses Jahr feiert das wichtigeste afrikanische Fimfest auch noch seinen 40. Geburtstag!

Und die Freunde des afrikanischen Films kommen in Scharen! Ouaga ist ungewöhnlich überlaufen von Weissen, die Hotels sind voll und so manche Straße kleidet sich mit einem roten Teppich. Eine Woche lang sind die afrikanischen und Nord-amerikanischen B-Pictures aus den Kinos verbannt, stattdessen laufen anspruchsvollere Filme aus der ganzen Welt, vor allem aber aus Afrika. Die tollsten Gerüchte kursieren in der Stadt, wenn man der Deutschen Welle glauben darf: Denzel Washington und Will Smith sollen sich die Ehre geben, ebenso wie Tiken Jah Fakoly, was allerdings schon wahrscheinlicher ist.

Die Kinosäle sind meist prall gefüllt, sodass wir uns oft mit Plätzen auf den Treppenstufen begnügen müssen. Schade sind allerdings die Eintrittspreise. Mit 1000 CFA (1,50 €) pro Kinokarte ist der Eintritt für die allermeisten Burkinabé recht teuer, was es nicht weiter verwunderlich macht, dass das Kinopublikum oft größtenteils weiß ist. Das wirft die Frage auf, ob ein solches Filmfest nicht auch dazu genutzt werden könnte, einer breiteren Masse, der sonst eher fragwürdige Filme im Fernsehen, Kino oder auf DVD zur Verfügung stehen, qualitativ hochwertige Filme näher zu bringen. Denn nach wie vor ist es so, dass die meisten guten afrikanischen Filme ihren Erfolg eher im europäischen Ausland feiern, während der heimische Markt in Schrottfilmen ertränkt wird.

Praktisch ist, dass die ganze Woche die Mittagspause entfällt und bis drei Uhr durchgearbeitet wird, damit man sich Nachmittags ins FESPACO-Vergnügen stürzen kann. Neben den Kinos locken nämlich noch Gratiskonzerte auf dem riesigen Place de la Nation und eine Handwerksmesse, die wie eine kleine Ausführung der SIAO anmutet.

Sicherlich ist die FESPACO auch ein Moment des Aufatmens für die Kinobesitzer. Denn seit DVD-Player so erschwinglich geworden sind, dass sie zur Grundausstattung einer jeden Bar gehören und man an jeder Strassenecke chinesische Raubkopien zu erschwinglichen Preisen bekommt, musste der grösste Teil der Kinos in der “Kinometropole” Ouagadougou schliessen. Mit dem Filmfest wird vielleicht wieder etwas Geld in die Kassen der Kinos gespült, wobei ich ehrlich gesagt aber nicht weiß, wieviel vom Eintritt tatsächlich an die Kinos geht.

Für uns ist die Fespaco auf jeden Fall ein riesiger Spass und eine tolle Abwechslung! Schön anzuschauen war auch die Eröffnungsfeier im Fussballstadion, die an eine kleine Olympia-Eröffnungsfeier erinnerte. Dazu haben wir auch ein kleines Video gedreht. Viel Spass beim ansehen!

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Reflektion – FID hilft.

„Reflektion über Arbeit und Projekt“, „Rückkehr nach Deutschland“, „Kultur und Religion in Westafrika“ – das waren einige der Themen, die während des fid-Begleitseminars für Weltwärts-Freiwillige behandelt wurden, welches vom 15. bis zum 22. Februar in Abetifi inder Eastern Region Ghanas statt fand. Neben Janna und mir nahmen noch 21 weitere Freiwillige an dem Seminar teil, die ihren Dienst in Ghana, Burkina Faso und dem Senegal verbrachten. Wie schon beim Vorbereitungsseminar wurde uns auch hier die Möglichkeit gegeben, die vorhandene Zeit nach unseren Bedürfnissen zu gestalten. Neben den Workshops war auch noch genügend Zeit vorhanden um sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen oder für sich selber über die eigenen Wünsche und Ziele zu reflektieren.

Da für mich die Zeit bei AIM. inzwischen beinahe vorbei ist, bot sich mit diesem Seminar auch eine gute Möglichkeit die letzten sechs Monate in Komenda Revue passieren zu lassen und zu reflektieren, in wie weit ich es geschafft habe, mich in Ghana zurecht zu finden und mich den kulturellen Gegebenheiten anzupassen.

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AIM. bildet sich fort…

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Bildung ist die Grundlage für Entwicklung! Auf diesen Grundsatz bauen alle Projekte von AIM., und wir gehen mit gutem Beispiel voran! So lautet unser Vorsatz, welcher, seit Ende letzten Jahres auch in die Tat umgesetzt wird.

AIM. Volontär Franz-Dirk hält regelmäßig Workshops für alle AIM. Mitglieder in Ghana ab, die sich um betriebswirtschaftliche Themen wie z.B. Projektplanung und -finanzierung oder Zeitmanagement drehen. Auf diese Weise lernen wir alle gemeinsam die Grundzüge eines Themenbereichs kennen und tauschen uns aus, um von den weltweit gemachten Erfahrungen der anderen zu lernen und zu profitieren.

Speziell für die Deutschen, aber sicher auch für die Ghanaischen AIM. Mitarbeiter, hält unser Chairman Kojo Seminare über die Ghanaische Kultur, speziell die der Fanti,in der Central Region in Ghana ab.

Und noch ein Dritter fühlt sich berufen uns andere an seinem großen Wissen telhaben zu lassen: Natürlich, wer hätte es gedacht?, es ist Solomon, Project Manager AIM.s und immer mittendrin, statt nur dabei =)

Nach einem spannenden Vortrag über Interkulturelle Kommunikation, hat er uns im neuen Jahr an einem Nachmittag geleht: „How to be a leader – Leadership in Administration“ – und uns damit sicher allen interessante Ansätze für unsere tägliche Arbeit in Komenda gegeben; und einen äußerst lehrreichen amüsanten Tag bereitet.

Noch mehr Bildung gab es für ein Großteil der AIM. Mitarbeiter im Februar. Nachden die Freiwilligen Tim und Janna eine Woche in Abitifi in der Eastern Region ein Zwischenseminar von fid (freiwillige internationale dienste der AGEH) für Freiwillige in Westafrika besucht haben, haben sich in der Woche darauf auch Jörn, Solomon, David, Francis und Theo auf den Weg nach Nord-Osten gemacht, um ein fid-Seminar für Mitarbeiter der Trägerorganisationen zu besuchen.

So viele gebildete Menschen auf einem Haufen – dabei muss doch was herauskommen!?

Aber ja, viel (ist) passiert bei AIM., hier also ein kleiner Überblick über die Resultate des letzten Functional Executive Meetings vom 11. Februar 2009:

  • 2 Computer wurden von AIM. an die Senior High School in Komenda gespendet und erfolgreich übergeben. Wir sind davon überzeugt, damit die Ausbildung der Schüler in Informatik unterstützen zu können.blog_240209_3

  • AIM. ist seit Neuem auch in einer Kolloboration mit CEDECOM und DED in ein Projekt zur Bekämpfung des Kinderhandels an der Ghanaischen Küste involviert. Auf Grund von großer Armut ist dies leider ein für Komenda sehr relevantes Thema, in Kürze wird hier über die genaueren Projektzusammenhänge berichtet.

  • Beim Youth Magazine wird es konkret, in ca. 4 Wochen wird das Projekt in den Beiden Jugendclubs in Komenda und Ayensudo starten.

  • Franz arbeitet immer noch fieberhaft an der Finanzierung des Komenda Beach Cafes, eines Internetcafes, in Komenda. Hier herrscht dringender Bedarf, da die Einwohner Komendas und Umgebung keinen Zugang zum Internet haben und weite Wege auf sich nehmen müssen, um dieses nutzen zu können.

  • AIM. hat an einem Kurzfilm Wettbewerb zum Thema: „Democracy is…“ teilgenommen. Der Film, welcher mit Mitgliedern des Youth Clubs in Ayensudo gedreht wurde, ist seit einigen Wochen auf You Tube zu bewundern. Siehe Link: http://www.youtube.com/watch?v=hRy2YT3_eUs

  • Auch personell haben sich im Februar Neuerungen ergeben, Kojo Okyere wird ab sofort unentgeltlich für AIM. arbeiten. Kojo hat ein Diplom in BWL/Marketing und studiert momentan Religion in Cape Coast. Außerdem ist er Lehrer und hat viel Erfahrung in der Arbeit von NGOs, da er lange für eine Organisation in Cape Coast gearbeitet hat. Wir heißen ihn hiermit offiziell herzlich im Team von AIM. Ghana willkommen – als Project Coordinator!

  • In Kooperation mit dem Galli Theater aus Freiburg, wird AIM. einen Theater-Workshops ins Leben rufen, an deren Ende ein Film mit den Jugendlichen Mitgliedern über ihre Zukunftsvision produziert werden soll. The Door is open!blog_240209_2

Viel bewegt sich also im Moment bei AIM. in Ghana, wir alle tragen unser Bestes zum Gelingen dieser Projekte bei; und sind überzeugt davon, alle Projekte erfolgreich umsetzten zu können!

Mit sonnigen Grüßen aus Ghana

Janna Peters

AIM. Volontärin in Komenda, Ghana

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