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Solaranlagen in Burkina Faso  - SEWA

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Archive for Oktober, 2008

Essen in…Djibo – Ein Serien-Spezial

Für unsere Serie “Essen in Ouaga” gibt es heute eine Sonderfolge. Denn auf unserer Nachbesuchsreise in Djibo gab es auch kulinarische Entdeckungen. Zum Beispiel Tô mit Baobabsoße.

Am Morgen unserer Abfahrt schauten wir noch ein letztes Mal bei Verwandten von Yéral vorbei um uns zu verabschieden. Spontan lud man uns zum Frühstück auf eine Spezialität aus Djibo ein: Tô mit Baobabsoße. Tô, das burkinsische Nationalgericht, ist eine Art schleimiger Knödel, den man zum Beispiel aus Mais oder Hirse machen kann und der im besten Fall nach nichts schmeckt. Wie die Baobabsoße zubereitet wird wissen wir nicht, lediglich, dass dafür die Blätter des Affenbrotbaumes verwendet werden.

Und auch wenn der Anblick es nicht unbedingt vermuten lässt, so schmeckt das ganze doch recht gut. Der leicht scharfe und würzige Geschmack wirkt am Morgen belebend.

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Nachbesuchsreise im Norden

Vom 15. bis zum 17.10. waren wir zusammen mit unserem Mitarbeiter Yéral unterwegs um die Schulen von Pétéga, Loura, Borguindé, Barga und Niou zu besuchen. Außerdem sahen wir uns zwei Schulen an, die eventuell für zukünftige Installationen in Frage kommen

Der PickupFrüh am Morgen des ersten Tages packten wir einen gemieteten Pickup voll mit den Dingen, die wir für die anstehende Reise brauchen würden und machten uns auf in Richtung Djibo, einer Stadt im Norden des Landes, der ärmsten Region Burkinas, dort wo die meisten der für diese Reise vorgesehenen Ziele lagen.

WährendDie 'Strasse' nach Djibo verdient diese Bezeichnung nicht wir die ersten Kilometer bis Kongoussi noch gemütlich auf einer Teerstraße zurücklegen konnten, mussten wir dann bis Djibo mit einer völlig zerkraterten Piste vorliebnehmen, auf der man ohne Geländewagen keinen Meter zurücklegen kann.

Schaut man aus dem Fenster, so sieht man nun, dass die Regenzeit im Grunde vorbei ist, dass das Grün dem Gelb weicht. Und je weiter man nach Norden kommt, desto stärker verändert sich die Landschaft. Plötzlich dominiert der rote Sand, und die Landschaft könnte - sieht man von den wenigen Bäumen ab - ebensogut auf dem Mars liegen. Außerdem gibt es endlich die lange vermissten Berge, wengleich auch nicht besonders hohe.

Schließlich kommen wir in Djibo an und machen uns gleich weiter auf den Weg nach Pétéga, wo SEWA vor zwei Jahren eine Schule mit solarem Licht ausgerüstet hatte. So fahren wir noch eine gute Stunde durch die Savanne - wunderbare Afrika-Landschaft, wie man sie vom heimischen Fernseher kennt.Savanne Nur dass diesmal keine beruhigende Stimme über wilde Tiere spricht, sondern der Motor brummt und die Radaufhängung scheppert. An uns vorbei ziehen Hirten mit ihrem Vieh; Touareg, die majestetisch auf ihren Kamelen thronen und Menschen, die zu Fuß unter sengender Sonne die kilometerlange Strecke in ihr Dorf zurücklegen. Um uns nicht zu verfahren, nehmen wir einige Leute auf der Ladefläche mit nach Pétéga, die uns den Weg zeigen können.

In Pétega angekommen, beginnt für uns die Arbeit. Wir wollen wissen, ob die Anlage noch funktioniert, ob sie genutzt und gewartet wird, was sie dem Dorf bringt und noch Vieles mehr. Die Schule ist im Moment noch nicht in Betrieb, denn es ist Erntezeit und so gut wie alle Kinder müssen auf den Feldern mithelfen. Der Direktor ist nicht da, also lassen wir uns die Anlage von den Lehrern zeigen. Alles funktioniert perfekt. Wir unterhalten uns mit den Lehrern über Nutzung und Wartung der Anlage, füllen einen Fragebogen aus, der uns hilft, das Projekt zu evaluieren. In Pétéga läuft im Grunde alles genau so wie wir uns das wünschen. Man kümmert sich um die Anlage und sie bringt den Kindern großen Nutzen. Lediglich ein Schönheitsfehler: die Elternvertreter schließen eine zusätzliche Batterie an, die sie ab und an zum Fernsehen im Dorf verwenden. Dies ist jedoch ein eindeutiger Verstoß gegen die Vereinbarungen mit SEWA, die vor der Installation mit dem Direktor und der Elternvertretung getroffen wurden. Wir erklären den anwesenden Lehrern noch einmal, dass zusätzlich an die Solaranlage angeschlossene Geräte diese beschädigen können und die Lebensdauer der Anlage verringern. Es ist schade, dass sich in manchen Schulen nach einiger Zeit nicht mehr an unsere Anweisungen gehalten wird. Aber genau deshalb ist es ja so wichtig, dass wir die Schulen in regelmäßigen Abständen besuchen.

Und so fahren wir zurück nach Djibo, denn inzwischen ist es fünf Uhr und nach Einbruch der Dunkelheit sollte man hier nicht mehr unterwegs sein. Ich (Jan) fahre hinten auf der Ladefläche des Pickups, die Leute, an denen wir wir vorbeifahren starren uns ungläubig an. Wenn ich sie grüße, verwandelt sich ihr Gesichtsausdruck meist in ein freundliches Lächeln. Zurück in Djibo, ist es einfach, ein erstes Wort Fulfuldé, die Sprache der Peulh, zu lernen: “Toubakou” bedeutet Weisser, denn es ist das, was die Kinder uns hinterherrufen.

Die Nacht verbringen wir im Gästehaus des traditionellen Dorfchefs von Djibo, am nächsten Morgen heisst es früh (5.30) aufstehen, um zwei Schulen einen Vorbesuch abzustatten. Diese sind derart gut im Busch versteckt, dass wir eine ganze Weile brauchen, bis wir sie überhaupt finden. Dass die Dörfer hier jemals an das staatliche Stromnetz angeschlossen werden, erscheint unwahrscheinlich.

An den Schulen angekommen unterhalten wir uns mit dem Dirketor, den Elternvertretern und den Lehrern, erklären ihnen unser Angebot und zu welchem Engagement sie sich verpflichten müssen, wollen sie von einer Solaranlage profitieren. Zum Dank für unsere Bemühungen schenkt man uns einen prächtigen Hahn. Wir freuen uns riesig, auch wenn er uns am Abend darauf um unsere Nachtruhe bringt.

Die APE schenkt uns einen HahnDer Hahn nimmt im Auto Platz

Auf ähnliche Art verbringen wir auch den Rest unserer Reise. Am Ende können wir eine äußerst positive Bilanz ziehen: bei allen Schulen, die wir besuchten, funktionierten die Anlagen und wurden gut genutzt.

Hier noch einige Impressionen von der Reise:

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AIM. Youth Club Magazine

Knapp acht Wochen bin ich bereits in Komenda und neben der Arbeit im Youth Club schreitet auch die Planung meines eigenen, neuen Projekts für den Jugendclub voran. Jetzt da mein Konzept so gut wie fertig ist, kann ich einen genaueren Überblick über die Abläufe und Inhalte des Zeitungsworkshops geben:

Die Jugendlichen werden die Artikel für die Zeitung auf Englisch verfassen, nachdem sie sich auf die Themen festgelegt haben, über die in der jeweiligen Ausgabe berichtet werden soll. Diese können sämtliche Themen sein, welche die Redaktion für wichtig oder interessant befindet, z.B. könnten das die Umweltverschmutzung in Komenda, Jugendaktivitäten in der Region oder auch Kurzgeschichten oder ähnliches sein, der Phantasie der Jugendlichen sind hier keine Grenzen gesetzt! Neben der Verbesserung des schriftlichen Ausdrucks werden alle Texte und Artikel gemeinsam korrigiert.

Da die sämtliche Texte und Bilder, die in der Zeitung erscheinen sollen auf den Computer übertragen und dort bearbeitet und zusammengefügt werden müssen, bietet sich den Jugendlichen auch die Möglichkeit Kenntnisse bezüglich Schreib-, Graphik- und Layoutprogrammen am Computer auf diese Weise zu erwerben bzw. zu verbessern und zu vertiefen.

Ein weiterer Inhalt des Workshops wird das Suchen bzw. Gewinnen von Sponsoren, die Anzeigen in der Zeitung schalten wollen. Die Jugendlichen werden auch in diese Arbeit eingebunden, indem wir gemeinsam Anfragen an Sponsoren verfassen um diese dann auch gemeinsam aufzusuchen. Es wird ein gemeinsamer Finanzierungsplan des Projekts erstellt, um alle Ausgaben und Einnahmen zu kalkulieren. Davon ausgehend wird dann auch die Auflage und Seitenzahl der Zeitung gemeinsam bestimmt.

Auch ein Besuch in der Druckerei ist geplant, auf diesem Weg können die Mitglieder lernen wie ein Drucker arbeitet, vielleicht ist sogar eine Führung durch die Druckerei möglich.

Der Youth-Magazine-Workshop beinhaltet auch einen kreativ-gestaltenden Bereich. Die Gestaltung eines Logos, welches charakteristisch für die Jugendzeitung sein wird, sowie die jeweilige Gestaltung des Deckblatts und das Erstellen des Seitenlayouts sind dabei die Hauptbestandteile dieses kreativen Bereichs.

Außerdem werden bestimmte Rubriken fester Bestandteil der Zeitung sein, wobei die wichtigste eine Seite für AIM Jugendclub aus Freiburg sein wird, auf der die Deutschen Jugendlichen auf Englisch über sich und wichtige Themen aus Deutschland berichten können. Weitere Rubriken könnten Gedichte, Rätsel, eine mädchen- oder Frauenseite oder eine Fotogalerie mit den schönsten Bildern der Jugendlichen sein.

So wird die Gruppe der Teilnehmer von drei Arbeitsgruppen(Schreiben, administrative Aufgaben und Gestaltung) unterteilt, die größtenteils unabhängig voneinander arbeiten können.

Die Zeitung soll später in Komenda und der ganzen Region an Schulen und öffentlichen Einrichtungen verkauft werden, damit sie dort Jugendlichen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden kann.

Genug fuer heute, jetzt wieder ran an die Arbeit. Ich freue mich auf eure Ideen, Fragen, Kommentare,

Herzliche Gruesse,

Janna Peters

AIM. weltwaerts Voluntaerin

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Essen in Ouaga: Folge 3 – Brouchettes à la Baguette

Ein weiteres unser Lieblingsgerichte hier in Ouagadougou: Brouchettes à la Baguette (Fleischspieße in Baguette)!

Diese leckeren Sandwiches bekommt man an vielen Ständen am Straßenrand:

Zu den Fleischspießen kommen Gurken und Zwiebeln in das Brot und das Ganze wird dann noch mit einer leckeren Sauce aus Öl, Knoblauch, Kräutern und Piment (ein sehr beliebtes und sehr scharfes Gewürz) garniert.

Von einem dreiviertel Baguette mit fünf Fleischspießen wird man gut satt und das Gericht kostet 350 F CFA, also etwa 50 Cent.

In dem “Restaurant” gibt es sogar einen winzigen Fernseher, auf dem wir dann gemütlich das Championsleague-Spiel Madrid gegen Turin anschauen konnten. Dazu gehört natürlich ein burkinisches Bier: ein Sob.bra (500 F CFA, 75 Cent)!

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Let’s make money – ab 30. Oktober im Kino

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Alles neu macht der Oktober

Viele Veränderungen standen und stehen diesen Monat im AIM. Youth Club an. So muss der Jugendclub seit Anfang Oktober auf seinen Youth-Club-Leader und und AIM. auf seinen Volunteers-Guide verzichten. Theo muss Komenda verlassen hat, um im Bechem ein Training College zur Lehrerausbildung zu besuchen. Beide Posten bleiben zunächst unbesetzt, wenngleich auch schon mögliche Nachfolger in Aussicht stehen. Das gesamte AIM. Team in Ghana vermisst seinen Youth Club Leader, Volunteers Guide und Freund, der, wenn auch weit weg im Norden, immer noch Teil des AIM. Teams ist. Wir wünschen ihm alles Gute auf seinem Weg!

Die nächste Neuerung betrifft die Cultural Group des Jugendclubs, für die wir endlich wieder einen fähigen Trainer gefunden haben, der die Gruppe von nun an regelmäßig unterrichten wird. Philip, der von allen „Magibo“ genannt wird, ist Lehrer an der Junior High School in Komenda und hat früher eine Cultural Group in Takoradi geleitet. Seine Einführung in den Jugendclub war sehr erfolgreich und sowohl er, als auch die Jugendlichen, haben großen Spass daran zusammen neue Tänze und Trommelrhythmen zu trainieren.

Noch mehr neues gibt es auf der Personalebene: Dirk aus Köln und Milena aus Freiburg, die neuen AIM. Volontäre, sind am 4. bzw. 12 Oktober in Komenda angekommen. Während Dirk sich vornehmlich um Fundraising und die Finanzen von AIM. kümmern wird, wird Milena hauptsächlich im Jugendclub aktiv werden. Beide werden in kürze selbst über ihre genauen Tätigkeiten berichten. Auch wir berichten bald wieder über das Voranschreiten unserer Projektideen.

sonnige Grüße aus dem Volunteers Headquarter in Komenda

Tim und Janna,

Deutsche AIM. Volontäre in Ghana

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Riche en culture

In Ouaga ist kulturell zur Zeit der Teufel los. Zuletzt dank dem Theaterfestival “Récréatrâles”.

Ouagadougou hat auch kulturell einiges zu bieten. Neben den europäischen Einflüssen, wie den Veranstaltungen des Centre Culturel Francais und des vor wenigen Wochen neu eröffneten Goethe-Instituts, gibt es jede Menge andere interessante Veranstaltungen, wie zum Beispiel “Récréatrâles”, ein internationales Theaterfestival.

Bereits seit Mitte August treffen sich Schauspieler, Regisseure und Autoren aus ganz Afrika hier in Burkina Faso um sich auszutauschen und an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. Die dabei entstandenen Stücke werden in diesen Tagen der Öffentlichkeit präsentiert - jeden Abend gibt es mehrere Aufführungen!

Wir haben uns zwei Theaterstück angesehen: Da erste Stück hieß “A la vie A la mort”. In der Komödie ging es um die letzten Gespräche zweier Gefängnisinsassen, von denen der eine zum Tode verurteilt ist. Dabei wurden nicht nur verschiedene politische Ansichten, sondern auch alle Weltreligionen in einem heiter-lustigen Licht betrachtet. Wir waren begeistert!

'A la vie à la mort'

Das zweite Theaterstück hieß “Et le soleil sourira à la mer” und handelte von drei illegalen Einwanderern auf der Schiffsreise nach Europa. Der Regisseur hatte einige interessante Inszenierungsideen, die uns sehr gut gefallen haben.

'Et la soleil sourira à la mer''Et la soleil sourira à la mer'

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Essen in Ouaga: Folge 2 – Spaghetti

In der zweiten Folge unserer Serie über den Speiseplan eines ADAlers widmen wir uns den Spaghetti, dem sicheren Hafen eines jeden europäischen Magens

Richtig gut um Spaghetti zu essen ist das Restaurant “Chez USA” bei uns um die Ecke. Schon etwas gehobenere Preisklasse, sehr leker, nettes Personal und nah am Büro.

Chez USA samt BesitzerDas Personal

Die Spaghetti gibt es mit Tomatensauce und ein paar Stückchen Fleisch, dazu wird Brot serviert und alles zusammen kostet 500 CFA, also etwa 75 Cent.

Nils hat HungerDie Spaghetti

Ein sehr gutes Gericht, wenn man noch frisch aus Europa kommt und seinen Magen schrittweise an die neue Umgebung gewöhnen möchte.

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