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Solaranlagen in Burkina Faso  - SEWA

COMPUTERSCHULE IN GHANA - AIM

JUGENDZENTREN IN CABO VERDE - DELTA CULTURA

 

 

 

Archive for Mai, 2008

Rückkehr nach Deutschland

Lieber Blog-Leser,

viele von euch wissen es vermutlich schon, ich (Markus) habe meinen ADA in Burkina vorzeitig beendet. Meine Gründe sind verschiedenster Art und haben sich im Februar und März aufgestaut und haben mir die Entscheidung zurück zu fliegen sehr eindeutig gemacht. Meine Freundin, meine Familie aber auch arbeitstechnische Dinge haben meine Entscheidung geprägt.

Dennoch war es keine leichte Entscheidung und kein einfacher Abschied.

Nun ist schon drei Wochen her als ich in den Flieger stieg und die westafrikanische Welt verließ, um nach Deutschland zurück zukehren.

Ich möchte hiermit allen danken, die mir diesen Auslandsdienst bei SEWA ermöglicht haben. Besonders danke ich für diese unvergessliche Zeit meinem Kollegen Hannes, meinen gewonnen Freunden besonders Hamidou und Tassere und meinen Arbeitskollegen Souley, Solange und Yéral, aber ebenso den anderen Freiwilligen und allen anderen die mich während der neun Monate begleitet haben.

Hier noch einige Bilder der schönen Zeit in Burkina….

und nun nach der Rückkehr im heimischen Garten.

Liebe Grüße aus Mönchengladbach,

euer Markus

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Cinéma royal

Wer im burkinischen Kino nicht gerade einen Bollywoodstreifen

oder eine ivorische Beziehungskiste anschauen möchte,

dem kommt ein guter alter James Bond sehr gelegen.

Hinter den Kulissen des Kinos wird die normaler weise die Filmrolle vorbereitet,

um sie auf einen solchen Apparat aus alten Zeiten zu schnallen,

der den Film auf die gegenüberliegende Mauer wirft.

Zur Zeit ist es aber selbst nach Einbruch der Dunkelheit so warm, dass die riesigen Beamer heißlaufen würden. Darum wird gerade ein DVD-Player mit selbstgebauter Lüftung benutzt.

Und mit einem gewohnten Beamer

gibt es fast drei Stunden 007 zu sehen.

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Aktiver AIM. Jugendclub

Während die Youth Club Members nun fast einen Monat Schulferien hinter sich haben, nähert sich der Beginn der Regenzeit in Ghana deutlich. Noch hält sich der Regen in Grenzen, sodass sich der Jugendclub ungestört zu einer Menge von Workshops während der Ferien treffen konnte.

Cultural Group

Ganz besonders aktiv war während der Ferienzeit die Culture Group. Bis zu dreimal die Woche trafen sich die Jugendlichen, um mit dem Tanzen und Trommeln voranzukommen. Uns ist es jetzt nach den Ferien auch gelungen, einen professionellen Lehrer zu ergattern - der hat jetzt bereits einen „Culture”-Workshop geleitet. Alle waren begeistert! Mr. Abaka, so sein Name, macht das Ganze auf freiwilliger Basis (Vielen Dank!) - stark dafür, dass er mit seiner Culture Group (nur eine seiner drei verschiedenen Musikgruppen) weltweit tourt und selbst in Amerikas Spitzenuniversität Princeton den Schülern lehrt das Tanzbein zu schwingen.

Bead-making

Anlässlich des „African Kiss II”-Festivals, das von unserem Deutschen AIM. Jugendclub organisiert wird und am 13. Juli in Freiburg i. Breisgau stattfindet, stellt der ghanaische Jugendclub momentan eigene „afrikanische Armbänder und Ketten” her, die bei der Benefizveranstaltung zum Verkauf angeboten werden sollen. Die Ketten werden entweder aus Rohrstöcken, die eigens bearbeitet, gefärbt und poliert werden, oder aus verschiedenen bemalten Tonstücken und auch Muscheln oder bestimmten Pflanzensamen hergestellt.

Beach Day

Um die Ferien auch so richtig genießen zu können organisierten wir einen Entspannungstag am Stand. Einen gewissen Anlass gab es auch: Vier der Jugendclubmitglieder hatten gerade ihre Abschlussprüfungen an der Junior High School geschrieben. Sollten sie diese bestehen, ermöglicht ihnen dies den Eintritt in die Senior High School (so was wie Oberstufe). Hierfür wünschen wir ihnen alles Gute und drücken die Daumen

AIM. Youth Club meets Future Hope People

Am ersten Wochenende nach den Ferien fand unser erster Austausch mit der Partner-NGO “Future Hope People” statt. Future Hope People operieren im Nachbarort Kissi. Zusammen mit den zuständigen Projektverantwortlichen organisierten wir ein Sportfestival in Komenda - dazu kamen dann nicht weniger als 30 Jugendliche vom Future Hope People Jugendclub nach Komenda um in Freundschaftsmatches in gemischten Teams mit- und gegeneinander anzutreten. Ein großes Jungen- und ein Mädchenfußballturnies, sowie „Völkerball”, das hier unter dem Namen „Spyball” eingeführt wurde, standen auf dem Spielplan.

Reichlich Trommeln von beiden Jugendclubs und ein Partyanimateur in der Gestalt von Solomon Appiah, unserem Projektmanager, der besser entertaint, als jedes Cheerleader -Team (und der laut seiner Aussage leider kein Fußball spielen konnte, da Ballack ihm seine persönlichen Schuhe nicht mitgebracht hatte) brachten also für etwa 2 Stunden eine super Party in die Nähe des Komenda Fußballfeldes.

Nach diesem erfolgreichen Ereignis freuen wir uns auch in Zukunft auf weitere Austausche zwischen den beiden Jugendclubs! Viel Dank geht dabei natürlich auch an die Organisatoren und Jugendlichen von Future Hope People (www.future-hope-people.de).

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Unterwegs in Westafrika - TEIL 2 (Ghana: Strand,Dschungel und Kanonen)

…nun sind wir auf der vierten und letzten Etappe auf der Rundreise von Klara und mir (Markus) durch Westafrika und diese ging nach Ghana. Die einzige ehemalige britische Kolonie in Westafrika - somit englischsprachig.

Zunächst machten wir Station in Kumasi bei JENS (sei gegrüßt!) und besuchten den anliegenden Kratter-See. In Kumasi ist Kofi Annan geboren und auch zur Schule gegangen.

Nach einer Nacht in Kumasi brachen wir auf, um ans lang ersehnte Meer zu gelangen und landet direkt im paradiesischen “Green Turtel Beach” (Bei Takoradi).

Nach den erlohelden Strandtagen machten wir uns auf den Weg nach Cape-Coast, der Bildungshauptstadt Ghanas.

Dort besichtigten wir die nahe gelegene Festung von Elima, die den ersten Stützpunkt europäischer Herkunft in Westafrika bildet und von den Portugiesen erbaut wurde. Später übernahmen die West-Indien-Kompanie der Holländer die Festung und betrieben weiter den Sklavenhandel mit den amerikanischen Kolonien. Später wurde Elmina an die Briten verkauft.

Zurück in Cape Coast spazierten wir zur Festung in Cape Coast - Cape Coast Castle. Diese Burg wurde von Holländern erbaut, darauf von vielen verschiedenen Parteien umkämpft: Schweden, einheimische Fetu, Dänen, Schweden und Briten. Hier war der Hauptstützpunkt der Briten für ihren Sklavenhandel der mehrere Millionen Afrikaner nach Amerika brachte.

Heute ist es wie die Festung von El Mina unter UNESCO-Weltkultur Schutz gestellt und ist ein Museum zur Erinnerung an den grausamen und menschenverachtenen Sklavenhandel in der Zeit des 16. Jh. bis 1815 (Verbot des Sklavenhandels) durch Portugiesen, Holländer und Briten, wie anderen europäischen Staaten.

weiter ging unsere Reise in den Kakum-National-Park. Nach einer aufregnden Nacht mitten im Regenwald kletterten wir in der Herrgottsfrühe über sieben Brücken (bis zu 40 Meter) durch die Urwaldwipfel. Eine unglaubliche Atmosphäre - wir konnten sogar Jimpansen sehen.

Zu letzt fuhren wir nach Accra (Hauptstadt) und fuhren über die gut ausgebaute 4-spurigen Autobahn (in Burkina undenkbar) zurück nach Ouagadougou.

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Schüler Eric Essah aus Komenda/Ghana

Um nicht nur aus unserer Sicht auf das Projekt einzugehen und aus Ghana zu berichten, sondern Euch als Lesern auch die Möglichkeit zu geben, Ghana aus der Perspektive der lokalen Bevölkerung mitzukriegen, hat sich der Jugendclub folgendes überlegt: Einige Mitglieder des Jugendclubs werden ihren eigenen Blogeintrag verfassen. Auf diese Weise erfahrt ihr Leser mehr über die Zielgruppe des Projektes, und vor allem auch bekommen die Jugendlichen die Möglichkeit, durch Ihre Beiträge auf sich aufmerksam zu machen und in einen „interkulturellen” Austausch zu treten.

So haben die interessierten Jugendlichen vorerst einmal alle „irgendwas und etwas über sich selbst” (So hieß die Aufgabe) geschrieben. Das erstens, weil die Jugendlichen so eine Möglichkeit haben sich vorzustellen, und zweitens, weil die Jugendlichen von etwas wie einem „Blog” noch nie gehört haben und wir uns erhoffen, dass die Jugendlichen möglichst ohne unsere Anweisungen, sondern durch Anregungen und Fragen der Leser ermuntert und in die richtige Richtung geleitet werden.

Wir werden dies so weiterführen, dass sich die Jugendlichen in regelmäßigen Abständen treffen, um neue Blogeinträge zu verfassen, die dann uns, bzw. dem jeweiligen Volontär, auf dem Computer abgetippt werden und dann unverändert veröffentlicht werden - jegliche Leser-Kommentare werden dann für die jeweiligen folgenden Treffen für die Jugendlichen ausgedruckt, so dass diese in den Austausch mit den Lesern treten können - dies solange sie noch nicht Zugang zu den benötigten Computern mit Internetzugang haben.

Liebe Leser. Wir würden euch dann persönlich noch einmal darum bitten, besonders eifrig auf die Beiträge mit Kommentaren oder Nachrichten zu reagieren - denn das erfreut die Jugendlichen und motiviert sie weiterhin. Wir haben die Texte bewusst nicht auf Deutsch übersetzt, und würden euch darum bitten, auf Englisch zu antworten. Falls ihr meint, dass es einer Übersetzung benötigt, teilt uns das bitte mit.

Lieben Dank, und nun viel Spaß beim Lesen, Antworten und Austauschen.

[Die Texte der Jugendlichen sind unverändert widergegeben (lediglich Rechtschreibfehler sind korrigiert) und dem freien Gestaltungswillen des jeweiligen Jugendlichen überlassen.]

My name is Eric Essah, I am fifteen years old and I attend College Practise at Junior High School B in Komenda. Mathematics is my favourite subject.

The food I like best is rice and stew and the game I like best is Lido.

If you have any questions or comments I will be forwarded your e-mails or blog commentaries. Otherwise you can of course also send me a letter; my post address is as follows:

Eric Essah

P.O. Box KM 5

Central Region

Ghana

The Acute Shortage of Water in Komenda and Poor Sanitation

Water and sanitation is the backbone of life. We cannot leave them out when we are dealing with social issues.

Komenda, Edina, Eguafor, Abrem all belong to one district in the Central Region as parts of Ghana. And all these towns are developing faster than Komenda because we do not have someone to talk on our behalf for us.

However, as we do not have anyone to talk on our behalf, we neither have water to drink nor for domestic use (cooking, washing, etc) and our sanitation is very poor.

Also, our situation is bad because we do not have toilets and dustbins around. So we just throw the rubbish wherever we like and we go to toilet anywhere. And our people are dying because of diseases in the town.

On sanitation problem we want the District Chief Executive to help us to build toilets and they should provide dustbins for the people of Komenda so that we will put the rubbish in the dustbins and we will stop going to toilet at the beach because all this causes diseases to the people of Komenda.

However, we the school children are always late to school because we do not have water so we have to go to look for water before we can bath - that causes us to be late.

On water problems we want the Assembly Men to talk to the Regional Minister to give us a poly tank so we can keep water in it and we will have water every time.

Poem

The title of my poem is “HIV or Auntie Esi”

HIV/AIDS or Auntie Esi

I am HIV/AIDS

And some students call me Aunti Esi.

And the first letters of my name are seven.

But I have killed more than millions of people in the world.

And I don’t know whether you are young or old, rich or poor,

I am always ready for anyone in the world.

Everyone in the world is afraid of me.

So my sisters, my brothers, and my friends aware of yourself!

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Die Müllabfuhr in Ouaga

Ein Mal in der Woche kommt bei uns die Müllabfuhr vorbei.

Dafür fahren zwei Frauen mit einer Eselkarre durchs Viertel und entladen die Tonnen derer, die ihren Müll nicht gleich vor der Haustür verbrennen auf den eigenen Wagen.

Gleich vor Ort wird dann der Müll getrennt. Flaschen, Tüten usw, die noch verwendet werden können, kommen in die ein Ecke. Der Rest des Wagens ist gefüllt von absolut nicht mehr Brauchbarem und wird an einer etwas abgelgenen Stelle des Viertels entladen und dort verbrannt.

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