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Solaranlagen in Burkina Faso  - SEWA

COMPUTERSCHULE IN GHANA - AIM

JUGENDZENTREN IN CABO VERDE - DELTA CULTURA

 

 

 

Archive for März, 2008

AIM. bei Weltwaerts anerkannt

Eine kurze und wichtige Zwischenmeldung:

AIM. wurde von ‘Weltwaerts’, dem neuen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst des Bundesministeriums fuer wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) anerkannt. Ein grosser Erfolg fuer AIM. Deutschland und Ghana.

Mehr informationen auf
http://www.aim-ev.org
http://www.weltwaerts.de

Liebe Gruesse,
Joern Preuss
AIM. Project Director
Ghana

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Kulturwoche in Bobo

Mit dem Zug in Bobo angekommen, gabs im Rahmen der Kulturwoche unter anderem einen Umzug zu sehen. Die einen führten ein paar Kunststückchen vor, andere hatten sich in schmucke Gewänder gewickelt. Aber seht selbst:


Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo Umzug in Bobo

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Die Bahn kommt…auch nach Ouaga

Zur Eröffnung der Kulturwoche in Bobo ging es am Wochenende westwärts in Richtung der zweitgrößten Stadt Burkinas. Normalerweise nimmt man dafür den Bus, der in ca. sechs Stunden sein Ziel erreicht. Eine andere Möglichkeit ist es aber, mit dem Zug in knapp halber Busgeschwindigkeit durch das Land zu tuckern. Die meisten Reisenden nehmen aber nicht einfach so die langsamere Bahn, sondern fahren damit weiter nach Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste. Nun denn: Morgens, halb zehn in Ouaga am Bahnhof. Hbf Ouagadougou Mit Gedränge wie auf einem Festival stürmt die Masse in den Zug. Survival of the fittest in der Bahnhofshalle Und siehe da: es hat sich gelohnt auf Teufel komm raus der erste am Gleis sein: jeder Einzelne bekommt seinen Vierer-Platz! Viele Plätze bleiben leer Nur im Speisewagen ist es etwas mehr bevölkert. Hier werden nicht nur Bier und Cola, sondern auch Reis mit Sauce für den kleinen Hunger gereicht. Im Speisewagen Dabei versorgt ganz wie in Europa ein kleines Wägelchen den Rest des Zuges mit Popcorn und Getränken. Der Speisewagenwagen Beim Durchstreifen der Abteile findet man so manchen blinden Passagier. Gepäckstück der besonderen Art Wer dabei Hunger bekommt, darf an jedem Bahnhof aus einem reichen Angebot wählen. Brot, gekochte Eier, Fleischspieße und andere Snacks sind durchs Fenster direkt am Gleis erhältlich. Ein Bahnhof einer kleineren… …und der einer größeren Stadt Nach zehn Stunden Fahrt erreichen wir endlich Bobo und freuen uns über das milde Klima im Osten des Landes: hier ist es um einiges milder als in der staubigen Hauptstadt. Hbf Bobo-Dioulasso

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Herausforderungen für die kommenden Monate

Liebe Blogleser,

in den letzten Wochen haben wir stets über den ghanaischen AIM.-Jugendclub informiert. Für manche mag es den Anschein gemacht haben, dass das Hauptprojekt von AIM, der Bau des lokalen Ausbildungszentrums (des „community computer-training centre”), stillsteht, was jedoch unter keinen Umständen der Fall ist. Der Jugendclub ist derzeit unser Flaggschiff. Er repräsentiert unsere Aktivitäten in Ghana und weltweit. Die Arbeit mit den Jugendlichen, das Feedback, das wir von ihnen bekommen, gibt uns den notwendigen Rückhalt und die Bestätigung, dass unser Konzept Früchte trägt. So segelt relativ unbemerkt neben dem Flagschiff das große AIM.-Projekt. Heute möchte ich euch einen kurzen Überblick über die Aktivitäten geben, die an Bord des 4-Masters vor sich gehen.

Fund Raising

Wie im täglichen Leben nicht anders, spielt Geld eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, gute Ideen in die Tat umzusetzen. Dokumente drucken und fotokopieren, sowie Transport- und Kommunikationskosten sind nur kleine Beträge, aber zusammengerechnet schluckt es eine Menge der administrativen Ausgaben. Hinzu kommen die Kosten für den Bau des Ausbildungszentrums. So ist auch AIM. auf Gelder angewiesen, und setzt Priorität in die Beschaffung von Finanzmitteln. In Ghana ist das nicht ganz einfach, jeder Schritt erfordert doppelte Mühen. Dennoch ist es unser Ziel, mittelfristig in Ghana Unternehmen, Stiftungen, Botschaften und gemeinnützige Gesellschaften zu kontaktieren, und um finanzielle Unterstützung zu werben. Die Späher haben ihre Posten bezogen, während unter Deck die Verantwortlichen Anträge schreiben. Es gilt perfekt vorbereitet zu sein, damit im richtigen Moment die dicken Fische im Netz landen.

Öffentlichkeitsarbeit

Vor etwa einem Jahr haben wir unser ghanaisches Schiff offiziell mit dem NGO-Zertifikat auf den Namen AIM. getauft. Mit unseren Aktivitäten konnten wir viele von unserem Konzept überzeugen. Dies gilt es nun noch weiter auszubauen. Eine große Schlange von Matrosenanwärtern, welche als Mitglied bei AIM. aufgenommen werden möchten, hat sich in unserem Heimathafen Komenda gebildet. Gleichzeitig möchten wir die Organisation und unser Konzept noch weiter publik machen und somit Unterstützer, Förderer und Partnerorganisationen gewinnen. Ein wichtiger Schritt dabei war, dass wir Ekow Mensah-Shalders, General Manager der drittgrößten ghanaischen Radiostation (Melody FM), als unseren ehrenamtlichen Publicity Manager an Board ziehen konnten. Mit seinen Erfahrungen und Kontakten wird er uns eine notwendige Stütze sein, die AIM. Flotte gemessen an ihren Zielen, Aufgaben und Aktionen erfolgreich nach außen zu präsentieren.

Bau der Schule

Wie bereits erwähnt, spielen hier die Kosten eine wichtige Rolle. Wir sind auf jede noch so kleine aber entscheidende Unterstützung angewiesen, damit der Bau unseres „Community computer-training centre” voranschreiten kann. An uns selbst ist es aber auch, vorab die notwendigen Schritte vorzubereiten, damit der Bau zügig starten kann, sobald die finanziellen Mittel ausreichend vorhanden sind. Die Probleme beim letzten Bauabschnitt (Teil 1 der Fundamentlegung) wurden von einem Projektteam evaluiert, geeignete Maßnahmen entwickelt. Die Ergebnisse werden nun dem ghanaischen Vorstand zur Entscheidung vorgelegt. So werden wir Zeitverzögerungen und erhöhte Kosten während des Bauvorgangs vermeiden, damit die Flotte auch weiterhin in sicheren Gewässern verkehrt.

Jugendclub

Angedacht ist, dass wir unsere Jugendaktivitäten auf einzelne, ausgewählte Dörfer ausweiten. Es gibt bereits mehrere Anfragen von Nachbarsgemeinden, welche von unseren Aktionen, unserem Konzept, überzeugt sind. Eine solche Ausweitung der Aktivitäten gilt es gut zu planen, damit die Anforderungen nicht unsere Kapazitäten und Ressourcen sprengen. Gleichzeitig gewähren wir unserem bislang einzigen ghanaischer Jugendclub die nötige Aufmerksamkeit. Regelmäßig trainieren wir die Verantwortlichen, erarbeiten und überarbeiten gemeinsam Konzepte und schulen einzelne Jugendclubmitglieder, damit unser Flaggschiff das bleibt, was es ist: Das AIM. Aushängeschild in Ghana und weltweit.

Liebe AIM. Interessenten, ich denke, damit konnte ich euch einen kurzen Überblick über die Situation geben, in der sich AIM. in Ghana derzeit befindet. Bei offenen Fragen, Ideen sowie Unterstützung jeglicher Art, freue ich mich sehr auf euren Kommentar, Email oder auch Anruf.

Soviel für heute, herzliche Grüße aus Ghana,

Jörn Preuß

Project Director

African Information Movement (AIM.)

Komenda, Ghana

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Es werde Licht in Salogo

Vor gut einem Monat haben Markus und ich das Installationsteam der Firma MicroSow auf einer Reise belgeitet. In Salogo, einem kleinen Dorf, 130 km westlich der Hauptstadt Ouagadougou, wurde von SEWA das erste Mal eine Krankenstation elektrifiziert. Aber seht selbst:

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Übung macht den Meister

Mittlerweile haben sich der Theater- und der Singworkshop am Freitag- bzw. Samstagnachmittag etabliert.
Während des Theaterworkshops vergangenen Freitag beschäftigten wir uns hauptsächlich mit Übungen, die dazu dienen, den Bühnenauftritt „lebendiger” zu gestalten. Dazu versuchten wir geräuschlos mit etwa 8-10 „Statisten” eine Baustelle als Kulisse zu erstellen. Die verschiedenen Schauspieler mussten also geräuschlos verschiedene Arbeiten, die auf einer Baustelle stattfinden, darstellen, wie z.B. Graben mit einer Schaufel, Eimer schleppen usw. Das Ganze hört sich relativ einfach an, ist aber ganz schön schwer, reibungslos hinzukriegen, damit die Kulisse anschließend nicht das eigentliche Theater, also z.B. den Dialog im Vordergrund, stört.
Mit solchen und ähnlichen Übungen beschäftigen wir uns momentan, um eine gewissen Grundlage an schauspielerischen Fähigkeiten zu erarbeiten, und auch eine gewissen Routine hineinzubringen, damit anschließend bei Proben zu einem geplanten Theaterstück die grundlegenden Dinge keine Hindernisse mehr darstellen und der Akzent auf das Schauspielern gelegt werden kann.
Am Anfang verhielten sich die jungen Schauspieler alle noch etwas zögerlich auf dem neuen „Terrain”, nicht lange allerdings und das Ganze wurde zu einer sichtlich amüsanten Angelegenheit, die durch ein paar schauspielerische Albernheiten gekrönt wurde.
Wir werden versuchen, uns in der nächsten Zeit erst einmal mit solcher Art von Aufgaben aufzuhalten, um ein paar grundlegende Fähigkeiten, die später beim Einüben eines Stückes hilfreich sein werden, einfach noch einmal durchzugehen. Falls hier jemand geeignete Übungen oder Ideen hat, immer her damit!
Vorerst einmal zum Singen, das am Samstagnachmittag nach dem General Assembly stattfand. Diese Woche waren wir mit drei verschiedenen Liedtexten ausgestattet, die sich die Jugendlichen die Woche zuvor ausgesucht hatten: „Killing Me Softly” in der 1996er Version von den Fugees und der relativ aktuelle Titel „Ghetto” von Akon, einem englischsprachigen Künstler aus dem Senegal. Für ein erstes Treffen mit Singen lief alles ziemlich gut, und ich denke die Chorgruppe wird schnell voranschreiten können, sodass sie die Musikstücke mit einigen „Extras”, wie Solos und Hintergrundchor usw. ausstatten können.
Am Samstag fand dann wie jeden Samstag auch die Jugendclubvollversammlung statt, der alle Mitglieder teilhaben, da hier vor allem organisatorische Dinge angesprochen werden. Natürlich kommen samstags hin und wieder auch besondere Workshops hinzu, wie es in meinem letzten Bericht bereits erwähnt wurde, wenn z.B. Vertreter der Ghana AIDS-Commission Vorträge zu besonderen Themen halten, wie Herr Dramani zwei Wochen zuvor.

Bei dem letzten Samstagsmeeting wurden unter anderem sogenannte „task forces” ins Leben gerufen. Die „task forces” – die neue „Errungenschaft” des Jugendclubs – sind im wörtlichen Sinne „Aufgabengruppen”. Das Ziel dieser Gruppen ist es, fixiert auf ein spezifisches Problem Komendas (wie z.B. Müllverschmutzung) eine Art Projekt zu entwickeln, das zur Lösung des jeweiligen Problems beitragen soll.
Momentan gibt es zwei dieser Gruppen. Die eine versucht nach Lösungen für die erheblichen Trinkwasserversorgungsprobleme zu finden, die andere soll sich mit der Verbesserung der internen Strukturen des Jugendclubs auseinandersetzen, denn noch hapert es hier und da, wenn es auf ein „eingespieltes Miteinander” des Jugendclubvorstandes geht. Hier wird die Gruppe nun ansetzen und Verbesserungsvorschläge einbringen, um die Organisation von Treffen durch den Vorstand zu erleichtern. Innerhalb dieser Woche werden von beiden Teams Ergebnisse erwartet. Genaueres dazu dann im Laufe der nächsten Blogeinträge.

Liebe Grüße aus Ghana,
Max Obbarius
Volunteer bei AIM. in Ghana

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Weine nicht, wenn…

der Regen fällt? - Wenn, dann nur vor Freude! Durch das Pling, Plang, Plong auf dem Wellblechdach war heute Nacht um drei nicht mehr an Schlaf zu denken. Kurz vor der ganz heißen Phase des Jahres (April und Mai) hat es nach fünf Monaten wieder einmal geregnet. Nicht nur Himmel ist so schön bedeckt, wie seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr. Bedeckter Himmel Das geschulte Auge erkennt am Boden, dass mehr als ein paar wenige Tropfen den Boden getränkt haben. Nasse Straße Der sogenannte Mangoregen ist also doch noch gekommen und erfreut für ein paar Tage die Gemüter.

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Stein um Stein

Wenn in Burkina ein Haus gebaut wird, kommt nicht unbedingt ein großer Laster mit jeder Menge frischgebrannten Steinen und lädt seine Fracht mit einem Kran ab. Viel mehr ist es hier an den Bauarbeitern, die Steine selbst herzustellen. Dafür wird nicht mehr benötigt als Zement, Sand, Wasser und eine Form. Die Form Diese wird mit dem Gemisch bis zum Anschlag gefüllt… Füllung Füllung und umgekehrt auf den Boden gesetzt. Umstülpen Nachdem die Form entfernt wurde, müssen die Steine nur noch Trocknen. Fertig So einfach ist das. Fertig

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