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Archive for April, 2007

Besuch bei Mario Lucio

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Wahlausgang in Nigeria mit neuem Präsidenten und Toten

Trotz Kritik und Drohungen seitens der Konkurrenten konnte Yar’Adua, ein 56 jähriger Muslim, sich in den Wahlen zum neuen Präsidenten Nigerias behaupten. Die Volksdemokratische Partei bleibt damit unter einem neuen Präsidenten an der Macht.

Dagegen sind nationale wie internationale Beobachter der Ansicht, die Wahlen seien “nicht glaubwürdig” und würden “internationalen Standarts nicht entsprechen”.

Gruppen aus den verschiedenen Lagern sind verantwortlich für über 200 Tote, darunter sehr viele Polizisten. So sollen Menschen in einigen Fällen mit Gewalt zur Abgabe ihrer Stimme für eine bestimmte Partei gezwungen und tausende Stimmzettel durch Gewaltätige gestohlen worden sein.

Weitere Konflikte werden befürchtet.

Die Oppostionsparteien haben vor, das Ergebnis der Wahlen vor Gericht anzukämpfen. Ob sie damit eine Chance haben, sei in Frage gestellt. Sicher ist jedoch, dass die Spaltung des Landes in Muslime und Christen weitere Konflikte hervorrufen wird.

Als achtgrößter Ölproduzent spielt Nigeria auch für westliche Industrie-Vertreter eine bedeutende Rolle. Unruhen im Land könnten gerade seitens der USA politische Reaktionen mit sich ziehen, der Ölpreis ist mittlerweile gestiegen.

Der amtierende Präsident Yar’Adua zweifelt jedoch weder an Ergebnissen noch an der Sicherheit in Nigeria.

> Telepolis – Umstrittener Wahlausgang in Nigeria
> Africa-Help.org – Nigeria’s Öl – Eher Fluch als Segen?

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Tanzen statt Pauken! ;-)

Wieder ein sehr kleiner, aber lustiger Videobeitrag aus Ghana!




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Staatsbesuch am Messestand

Im Februar diesen Jahres fand in Dori, Hauptstadt der Sahel-Provinz im Nordosten Burkinas, eine Landwirtschaftstagung statt, an der auch SEWA/MicroSow teilnahm. Mit dem CIP - unserem intelligenten Solar-Akkupack - waren wir dabei, um mit einigen hohen Funktionären in Kontakt zu treten, die unser Projekt eventuell unterstützen könnten. Durch Verhandlungen mit den großen Baumwollorganisationen SOFITEX und SOCOMA erhoffen wir uns nämlich, den Vertrieb unseres Produktes in Zukunft effizienter gestalten zu können.
Schrauben, Zerren, Zurren - MessearbeitVorbereitung für den Besucherandrang
Neben dem üblichen Messe-Gerangel, dem Sich-den-Mund-fusselig-reden und dem Sich-die-Beine-in-den-Bauch-stehen gab es diesmal ein besonderes Highlight: Der Präsident persönlich, Staatsoberhaupt Blaise Compaoré, war als Besucher und Redner für die Tagung angekündigt. Nach wilden Spekulationen, ob er sich denn nun wirklich hier oben in die Einöde wagen würde, um vor ein paar Bauern und Funktionären zu reden, hörten wir am Messetag plötzlich Hubschrauber. Die gewaltige Wagenkolonne mit Militär- und Polizeieskorte fuhr auf den Platz und versperrte für Stunden die An- und Abfahrt anderer Wagen. Etwas später dann stand Herr Compaoré tatsächlich vor unserem Stand und ließ sich bereitwillig von Dimas, dem Techniker, die Feinheiten des CIPs erklären.

Staatsbesuch beim SEWA-Projekt

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Rap aus Burkina Faso – Musikvideo

Was lange währt wird endlich… lassen wir das. Fakt ist, dass seit einiger Zeit das Musikvideo fertig ist, welches wir Anfang des Jahres hier in Ouagadougou gedreht haben (ADA-Blog berichtete). Aufgrund der großen Nachfrage könnt ihr das Werk jetzt endlich auch hier im Netz betrachten - wie die Burkinab� beim lokalen Fernsehsender SMTV und wohl bald auch bei der staatlichen Anstalt rtb.

Viel Spaß
Malte, Producer ;)

Youtube Link

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Zurueck aus Ghana

Nach 8 Monaten in Afrika, davon 6 Monate in Ghana als AIM. Projektkoordinator aktiv, ist Jörn Preuß wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen.

” Jörn Preuss, selbstständiger Kulturmanager, der unser Projekt in Komenda das letze halbe Jahr vor Ort begleitet hat, ist wieder aus Komenda zurück. Gemeinsam mit den Mitarbeitern in Komenda konnte er die Arbeit in Komenda ein gutes Stück weiter bringen. Während seines Aufenthaltes hat er u.a. wichtige Kontakte für unseren Verein geknüpft, ein Team ” AIM. Ghana” aufgebaut und die AIM.-Jugendgruppe in Ghana gegründet und erste Workshops initiiert. Vor seiner Abreise konnte der erste Teil der Fundamentlegung fast vollständig abgeschlossen werden. Solomon Appiah, unser ghanaischer AIM.-Projektmanager, wird den Bauabschnitt zum Abschluss bringen.

marching_6march_8.jpg

Wir danken Jörn für seine ausserordentliches, ehrenamtliches Engagement!

AIM. Deutschland

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Fussballmeisterschaft mit ‘Nebeneffekten’

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Aller guten Dinge sind drei

Aufmerksame Blog-Leser erinnern sich: Unsere Karriere als Schul-Elektrifizierer fing im Oktober letzten Jahres an. Die Schule von Goumsin erstrahlt seit nunmehr fast einem halben Jahr unter dem SEWA-Licht. Der zweite Streich folgte dann in Barga, letzten Monat. Aber aller guten Dinge sind drei, dachten wir uns, und konnten so dann auch endlich unsere dritte Schule in Angriff nehmen: Karaba.

Eines der zwei Schulgebäude in KarabaLehmhütten in Karaba

Diesmal ging es in den Westen des Landes: Karaba, ein kleines Dorf in der Provinz Houndé, hat bis heute nicht das Glück gehabt, an das nationale Stromnetz angeschlossen zu sein. Trotzdem möchten die Kinder der Umgebung gern noch nach Sonnenuntergang lernen - vor allem, da sowohl in der Grundschule als auch in den weiterführenden Schulen der Umgebung bald die schwierigen Abschlusstests anstehen. Ohne elektrisches Licht, im flackernden Schein der Petroleumlampen zwar ein löbliches, aber schwieriges Unterfangen.

Um diesem Umstand Abhilfe zu schaffen, rückte die Microsow-Installationsmannschaft mit Mathias und mir als Dokumentaristen an. In Windeseile stand die Anlage: auch Dank des unermüdlichen Einsatzes von Praktikant Serge im gut 45°C heißen Plafond des Klassenzimmers, wo er die Verkabelung legte. Schon gegen 18.30 Uhr konnte so das Licht ein erstes Mal testweise betrieben werden - auch wenn die Batterien natürlich noch nicht geladen waren.

45°C - auch für einen Burkinabè eine Herausforderungdie ihre Spuren hinterlässt.Auf dem Dach installiert Marc das Solarpanel

Nachdem das Team am nächsten Morgen abgerückt war blieb ich - ähnlich wie Mathias in Barga - noch einige Tage im Dorf. Dort konnte ich die ersten Schritte der Bewohner mit dem neuen Licht begleiten, Gespräche über Instandhaltung und nachhaltige Nutzung führen und, ganz nebenbei, noch einen schönen Eindruck vom burkinischen Dorfleben bekommen.

Schon am nächsten Abend versammelt man sich im Lichtschein.um gemeinsam zu lernen

*edit: uups, Autor vertauscht. Dies hat natürlich Malte geschrieben :-)

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