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Solaranlagen in Burkina Faso  - SEWA

COMPUTERSCHULE IN GHANA - AIM

JUGENDZENTREN IN CABO VERDE - DELTA CULTURA

 

 

 

Archive for Februar, 2007

Ne echt burkinische Grillsause

Wenn man sich in Deutschland zum Grillen verabredet, lauten die üblichen Standardfloskeln “Ich bring die Würste mit”, “…ich den Kartoffelsalat”, “…und ich das Bier!”. Deutschland. Wir sind hier aber in Burkina, da herrschen andere Sitten. “Wer tötet das Schaf, wer bringt Öl und Salz mit, und wer baut den Grill?”

Unser stolzes Schaf weiß nicht, dass seine Zeit gekommen istBeim schärfen des MessersDie Henker bei der Arbeit
Dem getöteten Schaf wird die Haut abgezogen

So verabredeten wir uns Sonntag zum Schaf essen, welches wir als Geschenk bei einem Schulbesuch von den Dörflern entgegen nehmen durften. SEWA und die befreundete Firma Microsow, die für uns die Schulelektrifizierungen durchführen.

Yďż˝ral, unser GrillmeisterDie leckeren Keulen über dem Feuerin gemütlicher Runde

Für alle Aufgaben fand sich jemand, und so wurden aus alten Bauziegeln und Wellblech fix ein Grill gebaut. Das Schaf wurde geschlachtet, dass Fell abgezogen, und die Keulen über dem Feuer in burkinischer Sitte mit viel Öl gegahrt. Begleitet von der Teezeromonie ein sehr geselliges Unterfangen, und eine große Freude für den Gaumen!

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Aktiver Jugendclub

Unser AIM. – Jugendclub in Komenda besteht erst in drei Wochen, aber in denen ging es schon mächtig ab. Eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Aktivitäten: das erste Youth Club Meeting (YCM), Fußball- und Netballspielen, das zweite YCM sowie drei Workshops (Graphik Design, Nähen und Beadmaking (Herstellung von Ketten, Armbaendern, Ohrringen)).

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Am vergangenen Wochenende erneut zwei Aktionen:

Das dritte YCM am Samstag verlief sehr erfolgreich. Die Teilnehmer der bisherigen Workshops berichteten von ihren Aktionen und präsentierten ihre Arbeit.

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Am Sonntag trafen sich die Mitglieder des Workshops „Culture“, leider kam jedoch der Lehrer nicht. Auch so kann es gehen. Wir werden ihm Dampf machen, dass er zum nächsten Treffen auch wirklich erscheint.

Und so geht es die nächsten 10 Tage weiter:

Aktivität

Datum

Workshop “Graphik Design“

Dienstag, 27/02/07

Workshop “Beadmaking”

Mittwoch, 28/02/07

Workshop “Sewing”

Donnerstag, 01/04/07

Workshop “Choral/Singing”

Freitag, 02/02/07

Clean-up Campaign for “Ghana @ 50”

Samstag, 03/02/07

Viertes Youth Club Meeting

Samstag, 03/02/07

Workshop “Poem”

Sonntag, 04/02/07

Workshop “Culture”

Sonntag, 04/02/07

Parade “Ghana @ 50”

Dienstag, 06/02/07

Nach der Parade wird dann groß gefeiert, schließlich wird Ghana nur einmal Fünfzig. Wir werden berichten ..

Jörn Preuß

Selbständiger Internationaler Kulturmanager & AIM. Projektkoordinator in Ghana

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Batucadeiras feiern Geburtstag

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Und weiter geht die Reise…

Haben wir uns Dienstag nur an den Stadtrand begeben, war unsere gestrige Reise 100 Kilometer nördlich gelegen. Wie vorgenommen ging es dahin nur mit Auto, dennoch nicht weniger anstrengend. 3 Schulen wollten wir besuchen, davon zwei, die schon elektrifiziert wurden. Bei der dritten Schule stichelten wir Eltern und Lehrer mit Fragen, um herauszufinden, ob sie neben ihren großen Versprechungen zur Nutzung der Anlage auch im Stande sind, die spätere Wartung zufrieden stellend zu übernehmen. Und je weiter uns die Reise führte, umso größer wurden die Geschenke. Eine Schule freute sich sehr über den Besuch, hat seit der Installation Abendkurse mit alten Dörflern durchführen können, die selbst noch im Alter von 50 Jahren Lesen und Schreiben lernen wollen. Die Anlage war nach einem Jahr noch im Topzustand, und die Schulgemeinschaft glücklich über unseren Besuch. Zum Dank gab es diesmal zwei Hähne. Bei dem angesprochenen Vorbesuch wollte sich das Dorf auch erkenntlich zeigen, und uns vielleicht etwas motivieren, uns mit der Installation zu beeilen. Zum Dank: Ein Schaf. Das wartet nun vor der Firma auf seine Exekution…Fortsetzung folgt.

In Bema zum Dank ein SchafKinder die abends lernenNachbesuch geglückt - Hühner empfangen

Nach 60 Kilometern Piste und Busch ließ sich die Rückreise dann auch noch genießen… ich gemeinschaftsarbeit entzündete mein Kollege Yďż˝ral für mich die Kohle zum Shisha rauchen.
Buschbrand für meine Shisha-KohleChill nach der anstrengenden Reise

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Jeffrey Sachs zum Thema Hilfe für Afrika

Jeffrey Sachs, US-Ökonom und Berater bei den UN Millenium Development Goals, gab der Süddeutschen Zeitung ein Interview.

Keiner in Europa glaubt daran, irgendwelche Ziele erreichen zu können. Man wartet lieber bis zur nächsten Wahl, bevor heikle Themen wieder thematisiert werden. Es gibt zu viele Zweifel und deshalb in Afrika keine Chance, die Nahrungsmittelproduktion, den Infrastrukturaufbau oder den Kampf gegen die Malaria auch nur zwei Jahre im Voraus zu planen. Wir stecken fest, müssen um minimale Beträge kämpfen und warten Jahr für Jahr auf das große Geld. Dabei sollten wir uns längst ernsthafte Gedanken darüber machen, was wir mit den versprochenen 50 Milliarden Dollar in Afrika überhaupt anstellen wollen.

Die Haltung im Interview, dass Afrika aus europäischer Sicht vor allem zum Selbstschutz geholfen werden sollte, muss im Kontext des Interviews gesehen werden, in dem es um die Frage langfristig gedachter Politik geht.

> sueddeutsche.de - Jeffrey Sachs Interview “Noch sind wir zu retten”
> Wikipedia - Jeffrey Sachs

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Namuncha Zentrum fuer Bildung - Namuncha centre for Children Education

Blog No.1

Hallo liebe Besucher von africahelp.org,

mit diesem Artikel beginnt eine neue Serie von Tagebucheinträgen, die euch ein weiteres Entwicklungshilfe-Projekt in Afrika vorstellen wird. Das Namuncha Projekt – „Namuncha Centre For Children Education“ in Kenia, Ostafrika.

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Dies ist das erste Projekt, welches von Africahelp.org unterstützt wird und keine Partnerorganisation in Europa hat. Das Projekt wird komplett von kenianischen Einheimischen (den Masaii) entwickelt und organisiert. Der Kontakt mit dem Projektkoordinator Joseph Kishau entstand durch Jörn Preuß, dem African Information Movement (AIM.) – Projektkoordinator in Ghana, bei einer UNO – Arbeitsgruppe in Genf (Schweiz).

Wir sind sehr dankbar, dass dieser Kontakt und Africahelp.org es nun ermöglichen, das Namuncha Projekt über den Blog einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Wir haben uns dazu entschieden, das Projekt peu à peu vorzustellen und jede Woche einen neuen Aspekt des „Namuncha Centre For Children Education“ unter die Lupe zu nehmen. Der Ablauf sieht wie folgt aus.

  1. Vorstellung des Projektorts / Klima
  2. Vorstellung der Bevölkerung / der Bevölkerungsstruktur
  3. Probleme der Bevölkerung / Bildungssituation?
  4. Ansatz und Ziele des Projektes?
  5. Was wurde bisher erreicht?
  6. Die nächsten notwendigen Schritte?
  7. Details zum Projekt / Kosten

Wir hoffen euch damit so viel Informationen wie möglich zu geben, und euch neugierig zu machen, mehr über das Projekt zu erfahren, und in persönlichen Kontakt mit den Verantwortlichen des Projektes zu treten. Dabei wird euch Jörn Preuß gerne behilflich sein.

Nächste Woche geht es los, wir freuen uns darauf ..

Jörn Preuß

Selbständiger Internationaler Kulturmanager & AIM. Projektkoordinator in Ghana

Dear visitors of africahelp.org,

Starting with this article, a new series of articles is going to present you a further development aid project in Africa: The Namuncha Project – “Namuncha Centre for Children Education” in Kenya, Eastern Africa.

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This is the first project supported by africahelp.org that is not originated in Germany. The project is developed and organized completely by Kenyan locals (the Masaii’s). The contact with the project coordinator, Joseph Kishau, was established by Jörn Preuß (African Information Movement, AIM. – Project Coordinator in Ghana), at an UNO – Working group in Geneva (Switzerland).

We are very grateful to have now the possibility, by using this platform, to present the Namuncha Project to a broader public.

We have decided to introduce the project peu-à-peu by taking weekly a closer look at a new aspect of the “Namuncha Centre for Children Education”. The schedule will be as follows:

    1. Presenting the place of the project, including climate circumstances
    2. Presenting the population’s structure
    3. People’s problems, educational situation
    4. Approach and objectives of the project
    5. What has been done so far
    6. The next necessary project steps
    7. Building / Cost details

We hope to give as much information as possible to make you eager learning more about the project and to get in personal contact with the responsible persons of the project. Jörn Preuß would like to help you establishing this contact.

We’re going to start next week and are looking forward…

Jörn Preuß

International Arts Manager & AIM. Project Co-ordinator in Ghana

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AIM Wochenbericht #11

+++ AIM. – Jugendclub in Ghana +++

Wie berichtet haben diese Woche die ersten Workshops des Jugendclubs begonnen. Graphik Design am Dienstag war noch recht dürftig besucht. Am nächsten Tag machten die Schüler dies jedoch wieder gut, organisierten sich selbst und besuchten den Graphiklehrer um ihre Arbeit vom Vortag zu beenden. So hat der AIM. Youth Club seinen ersten eigenen Banner. Wir sind hoch erfreut ;). Am Donnerstag trafen sich die Teilnehmer des Workshops „Nähen“. Hierbei geht es hauptsächlich um die Herstellung von „nsu bags“. Nsu heißt in der einheimischen Sprache (Fante) Wasser. An jeder Ecke kann ein kleine Plastiktüte mit Wasser gekauft werden. Leider schmeißt ein jeder dieses kleine Plastikding weg, egal wohin. AIM. in Ghana sammelt seit einiger Zeit die Tüten und hat ein eigenes Pfandsystem eingeführt, um den Müll in Komenda ein wenig einzugrenzen. Die Frage jedoch stets: Was tun mit den leeren Wassertüten? Nun haben wir die Antwort gefunden: Wir nähen Taschen. Sieht schick auch, und kommt gut an. Zusätzlich werden mit Stoff Botschaften auf die Taschen gestickt, wie zum Beispiel „Kepp Komenda clean“, „Ghana @ 50“ und „AIM. Youth Club“. Anschließend wird der Jugendclub die Taschen verkaufen und verdient damit sein erstes Geld für die Durchführung eigener Aktionen.

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+++ Renovierung des Wasserreservoirs +++

Die Renovierung ist so gut wie abgeschlossen. Am Dienstag wurden die notwendigen Baumaterialien für den letzten Schritt, die Abdeckung des Reservoirs; auf das Land gebracht. Der Beton (Zement, Sand, Steine und Wasser) wurde zusammengestellt und in die Verschalung gegossen. Mr. Arko, der Bauchef von Komenda, gewährleistete mit seiner persönlichen Arbeitskraft die Qualität der Abdeckung. Nun muss die Mischung noch zwei Wochen trocknen, bevor der Schreiner die verschalung wieder entfernen kann und wir den Deckel auf Stabilität testen können.

Ein quadratisches Loch zum Einstieg und zum Einfüllen des Wassers wurde gelassen. Damit kein Unbefugter Wasser entnehmen kann (Wasser ist sehr begehrt), wird anschliessend noch eine abschliessbare Eisentür eingebaut.

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+++ Functional Executive +++

Zum dritten Mal trafen sich die Projektverantwortlichen des AIM. in Ghana offiziell, um über die Projektereignisse der letzten zwei Wochen und die nächsten Schritte zu sprechen. Tagesordnungspunkte waren insbesondere die Aktivitäten des Jugendclubs, dessen offizielle Gründungsveranstaltung auf Samstag, den 31. März 2007 gelegt wurde. Ebenso wird sich der AIM. Youth Club bei den Aktivitäten von Ghana @ 50 beteiligen. Am 6. März feiert Ghana seinen 50. Jahrestag seit der Unabhängigkeit. Ganz Ghana ist schon in Aufruhr, kaum einer hat noch keine rot-gelb-grüne Flagge.

Jörn Preuß

Selbständiger Internationaler Kulturmanager & AIM. Projektkoordinator in Ghana

[Kommentare ausdrücklich erwünscht und erhofft!]

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Auf dem Mofa durch die Lande…

Unser Verein SEWA elektrifiziert nicht nur Schulen, sondern will auch noch Jahre später wissen, was aus der solaren Beleuchtung geworden ist. So schwangen wir uns gestern auf das Moped unseres Kontaktgurus und Stiftediebs Yďż˝ral, um die ersten Schulen zu besuchen, die durch SEWA Licht erhielten.

Sonnenpanel für Licht zum LernenElektrifizierter Klassenraum

Auf dem Rücksitz seines klapprigen Rollers kämpften wir uns erst durch die wüste Innenstadt, in der Mofas selbst zu viert nebeneinander fahren, und noch überholt werden. Am Stadtrand wurde es ruhiger, und der Roller schneller.

Die Clique - deformiert durch den FahrtwindDie Schulkids im Schatten der Flagge

Flagge Mit vom Wind deformiertem Gesicht, und roter Nase durch die brennende Sonne erreichen wir bald unser erstes Ziel, auch zur zweiten Etappe reicht noch eine geteerte Straße heran. Erst die letzte Schule des Tages sollte sich als wahre Aufgabe präsentieren. Mit dem Mofa sollte es nun noch 10 Kilometer durch den Busch gehen, kein Strom, kein Wasser, kaum ein Mensch. Die Schlaglöcher tief, der Boden sandig, die Umgebung trocken!
ab durch den Busch!Die Schulvertreter und unser Mofa!

Immerhin hat sich die Strecke gelohnt. Herzlich empfangen von lachenden Kindern und einer zufriedenen Schulgemeinschaft dürfen wir auf dem Rückweg wieder einen Hahn unser eigen nennen! Da war es nach getaner Arbeit eine echte Belohnung, die trockene Kehle und die heiße Luft mit einer Wohlverdienten eisgekühlten Cola wiederzubeleben. Dazu kam der leckere Hahn, der die Strapazen des Tages verpuffen ließ, und uns für die nächste Reise motivierte - diesmal aber mit dem Auto.

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Jugendzentren in Cabo Verde

delta culturaWir sind sehr glücklich, ein weiteres Projekt vorstellen zu dürfen!

Cabo VerdoDelta Cultura ist ein unabhängiger caboverdeanischer Verein mit Partnerorganisation in Österreich. Die Inseln von Cabo Verde vor der afrikanischen Westküste haben mit einer starken Abwanderung der Jugend zu kämpfen. Delta Cultura baut Jugendprojekte auf, die Perspektiven schaffen sollen.

Erfahren Sie jetzt mehr über Delta Cultura!
> Delta Cultura - offizielle Website | Africa-Help.org Infoseite
> Wikipedia.org - Cabo Verde

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Kooperation mit Africahelp.org: Gemeinsam sind wir stärker!

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