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Archive for Januar, 2007

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Hollywood verfilmt Blutdiamanten

US-Film Blood DiamondIn einem neuen Film mit US-Schauspieler Leonardo DiCaprio geht es um das Diamantengeschäft in Afrika, welches nicht zuletzt auch zur Finanzierung von Kriegen dient – sei es nun von Seiten einiger Rebellengruppen oder Regierungen. Das Problem existiert vor allem in Liberien und Sierra Leone. In der Filmwelt wurde das Thema, auch als das der Konfliktdiamanten bekannt gewordenen Edelsteine, auch schon in “Lord of War” aufgegriffen.

Bemerkenswert ist, dass DiCaprio während der Dreharbeiten laut der Organisation Survival International einen Brief botswanischer Kalhari Buschmänner mit dem Aufruf zur Hilfe erhielt:

“Freunde haben uns erzählt, daß Sie in dem Film mitspielen, der zeigt, welche Leiden Diamanten verursachen können. Als wir von unserem Land vertrieben worden sind, hatte man uns gesagt, dies sei wegen der Diamantenvorkommen notwendig.
Bitte helfen Sie uns. Wir wissen, Sie sind ein berühmter und respektierter Mann, und wenn Sie sprechen, hören viele Menschen zu. Wir möchten nur nach Hause gehen, jagen und sammeln, wie wir es immer getan haben.”

Die Menschen wurden laut Survival International von der Botswanischen Regierung aus Ihrer Heimat vertrieben, damit das Gebiet für den Diamanten-Konzern DeBeers frei wird. De Beers reagiert derweil schon in der Defensive, da das Thema immer mehr Öffentlichkeit findet und produzieren eilig eine Imagekampagne um ihre Kunden nicht zu verlieren.

Hier der Trailer von “Blood Diamond”, in die Kinos kommt der Film am 25. Januar.

Mehr zum Thema
> Wikipedia – Blutdiamanten
> medico international – Sierra Leone: Unvergänglich – und mit Blut befleckt
> geoscience – Blutdiamanten -Afrika im Zeichen des Bürgerkriegs
> diewelt.de – DiCaprio und die Blutdiamanten

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+++BREAKING NEWS+++Angriff auf SEWA-Burkina+++”Wir sind gewappnet!”

SchlachtplanSEWA-Burkina muss sich schützen. Denn auf mysteriöse Weise verschwinden aus unserem Büro im Microsow Firmentrakt unerklärlich sämtliche Kugelschreiber. Passieren Tag aus, Tag ein unzählige Besucher das Büro zum Grüßen und Fragen klären, verlieren wir schnell den Überblick über mögliche Diebe. Also blieb uns bisher nichts anderes übrig, als fleißig nachzukaufen. Wir müssen dieser Odyssee endlich ein Ende setzen! Im Vorraum des Büros befindet sich der Schreibtisch unseres Kontakt- und Ämtergurus Yral, der für seine Kugelschreiberkleptomanie bekannt ist. Doch wir können ihm einfach nichts nachweisen. Also versuchten wir versuchten wir bisher beim Vorbeilaufen unsere eigenen Verluste durch kurzes Zupacken wieder auszugleichen, aber die Quote des Erwischens ist einfach zu hoch, und er ein guter Bewacher. Also bewaffneten wir uns mit Kugelschreiber und Papierschnipseln, um in mühevoller Handarbeit das Eigentum von SEWA zu sichern. Wir sind gewappnet für den Kampf! Komm ruhig, Yral!

Wir wappnen uns zum KampfUns kriegt so einfach keiner mehrDen Dieb mit seiner Beute auf frischer Tat ertappt

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Partnerschaft mit Afrika

Ganz Ghana steht die Tage Kopf. Zum ersten Mal in der Geschichte Ghanas besucht ein deutscher Präsident das Land an der Goldküste. Grund hierfür ist das von Bundespräsident Horst Köhler initiierte zweite „German Africa Forum – Partnerschaft mit Afrika“, welches vom 12. bis 14. Januar im “Kofi Annan International Peacekeeping Training Centre” in Accra stattfinden wird.

Unter dem Motto „Zwei Generationen – eine Zukunft“ treffen hochrangige Staatschefs, Intellektuelle und Jungunternehmer aus Europa, insbesondere Deutschland, und aus westafrikanischen Staaten zusammen, um über eine weitergehende Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika zu diskutieren, und sich in vier Arbeitsgruppen ueber Bildung, Konflikte, Umwelt und Politik auszutauschen.

Bereits bei dem ersten Treffen 2006 in Wittenberg machte die Botschafterin der Republik Mali, Fatoumata Siré Diakité, mit dem plastischen Satz „wenn Europa sich nicht in Afrika engagiert, kommen meine Landsleute eben nach Europa“ klar, worauf es den afrikanischen Staaten bei diesem Forum ankommt. Ebenso Bundespräsident Horst Köhler verdeutlichte in seiner Einladung die Bedeutung des zweiten Afrikaforums: „Am Schicksal Afrikas entscheidet sich die Menschlichkeit unserer Welt”.

Wie viele andere in Afrika tätige Nicht-Regierungs-Organisationen hat sich auch AIM. erfolglos um eine Akkreditierung für das Treffen in Accra bemüht, um den Teilnehmern in der Arbeitsgruppe Bildung ihr Konzept für eine erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit und ein Vorbeugen des Emigrationsgedankens in Afrika vorzustellen. So bleiben die Politiker und Unternehmer unter sich, ohne den Arbeitern an der Basis Gehör zu schenken.

African Information Movement wird dennoch nach Accra reisen und über private Kanäle sich mit dem ein oder anderen interessierten hochrangigen Politiker treffen, und ihnen die Dringlichkeit einer ehrlichen Partnerschaft mit Afrika ans Herz zu legen, damit der propagierte Dialog auf gleicher Augenhöhe ein Stückchen näher in den Focus gerät.

AIM. – Projektmanager Solomon Appiah und Projektkoordinator Jörn Preuß werden sich in Accra unter anderem auch mit Gernot Erler besprechen, Schirmherr von AIM., Mitglied des Bundestages und Staatsminister im Auswärtigem Amt.

Nähere Details der Reise werden im Anschluß bei Africa-Help.org veröffentlicht.

Jörn Preuß

Internationaler Kulturmanager & AIM. Projektkoordinator in Ghana

[Kommentare ausdrücklich erwünscht und erhofft!]

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Kalt ist es in Afrika!

Tassr am bibbern!Wir hielten es für unmöglich, müssen uns aber unserem Vorurteil beugen: Auch in Afrika kann man frieren. Wenn die Temperatur nachts auf 15C fällt, ziehen wir uns den Pullover über, wenn es auf dem Moped durch die Stadt geht, noch eine Jacke. Doch was mit unseren afrikanischen Freunden? Berichten wir vom Winter in Deutschland könnten sie weinen, denn schon ihr Winter macht ihnen ganz schön zu schaffen. So feierten wir Silvester mit unserem Freund Tassr, bei dessem Anblick man glatt glauben konnte, es herrschen sibirische Temperaturen. Doch diesen Abend fiel das Thermometer nur auf 19.8C. Eingewickelt in Strickpulli, Jacke, Mütze und Handschuhe hofft er auf das Ende der kältesten Zeit, die noch bis Februar anhält. Wir wünschen ihm ein eisernes Durchhaltevermögen!

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Ferienrückblick Etappe 3

Ab in die Sahelzone: Die letzte, und anstrengenste Tour führt uns in den Norden des Landes, in die Sahelzone. Hier ist unser Ziel das kleine Dorf Oursi, wo wir die ersten Sanddünen besuchen wollen,die die Nähe Burkina Fasos zur Sahara zeigen. 100 Kilometer vor unserem Ziel lassen wir die letzte geteerte Straße hinter uns, und düsen mit dem 4-Rad-Antrieb durch die leblose Sahelzone, in der wie aus dem Nichts sich kleine Dörfer zeigen, die inmitten von endlosen Steinlandschaften ihr leben bestreiten, die nur vereinzelt von trockenen Bäumen durchzogen werden.
Auch hier bleibt uns keine Panne erspart. So stecken wir erst im Sand fest, später soll uns auf den löcherigen Pisten noch der Stoßdämpfer wegreizen. Doch das mindert nicht die gewaltigen Eindrücke der ersten Wanderdünen aus feinstem Wüstensand.
OURSI - 100 Kilometer durchs NichtsOURSI - Am Fuße der SaharaOURSI - Mit dem Jeep im Sand festgesetztOURSI - Wegweiser zum WüstenmuseumOURSI - Barfuß durch die DünenOURSI - Eintritt in die Sahara

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Ferienrückblick Etappe 2

Trip in den Westen des Landes: Mit dem Leihwagen machen wir uns auf den Weg nach Banfora. Hat um die Hauptstadt herum die Trockenzeit schon ihre Kraft demonstriert, ist der Westen noch in grüne Zuckerrohrfelder und Mangoplantagen gehüllt. Ziel sollen die wundervollen Wasserfälle sein, die auch zum baden einladen. Unter strahlend blauem Himmel sind wir die einzigen Besucher, die sich stundenlang im kühlen Nass von den trockenen Pisten erholen können.
Cascades - Planschen im DezemberCascades - Die Trockenzeit einen Augenblick wegspülen
Am Abend geht es weiter zum Lac des Hippopotam, um hoffentlich in der Dämmerung Nilpferde in ihrem Lebensraum auftauchen zu sehen. Im kleinen Fischerboot geht es bis auf 20 Meter an die gefährlichen Tiere heran, die sich in ihrem Rudel zeigen, und von Zeit zu Zeit ihr gewaltiges Maul präsentieren.
LAC - Im Fischerkahn 20 Meter neben den NilpferdenLAC - Ein gewaltiges Maul verteidigt sein RevierLAC - Sonnenuntergang über dem Nilpferdsee
Zu guter Letzt machen wir noch einen Abstecher in die Altstadt der zweitgrößten Stadt Bobo Dioulasso, wo die älteste Moschee des Landes noch für das obligatorische Touri-Foto herhalten muss, und wir in die Geheimnisse des Brauens des Landestypischen Hirsebieres Dolo eingeführt werden.
BOBO - Die älteste Moschee des Landes BOBO - Hirsebier Dolo brodelt in der Altstadt

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Ferienrückblick Etappe 1

Ausflug auf die Nazinga Ranch: Mit dem Bus ging es von der Hauptstadt Ouaga 150 Kilometer in den Süden, in ein Örtchen mit dem romantischen Namen P. Schon auf dem Weg überraschte uns eine Buspanne mitten im Busch, die aber 5 staunende, und ein arbeitender Afrikaner schnell beheben konnten.
Po - Buspanne im Busch
Von P aus sollte am nächsten morgen unsere Tour in den Nationalpark Nazinga beginnen, mit einem alten Peugeot über 50 Kilometer Staubpiste, um Elephanten, Krokodile und Affen in freier Wildbahn zu erleben! Auch hier überraschte uns ein Platten, der am Krokodilbecken behoben werden musste.
Po - Krokodil kreuzt unseren WegPo - Reifenpanne am Krokodilsumpf
Allesgut überstanden trafen wir zufällig auf Affen und auf die erhofften Elefanten.
Po - Affen in freier WildbahnPo - Elefanten im Busch Po - Einzigartige Erinnerungen festhaltenPo - Elefanten am WasserbeckenPo - Elefanten am Wasserbecken 2Po - Posen für das Fotoalbum mit Freund Tassr
Zurück ging es, völlig keimig durch die Staubpisten war in der Hauptstadt eine Grundentkeimung angesagt.
Po - Das Abbild einer aufregenden Tour

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