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Solaranlagen in Burkina Faso  - SEWA

COMPUTERSCHULE IN GHANA - AIM

JUGENDZENTREN IN CABO VERDE - DELTA CULTURA

 

 

 

Archive for Januar, 2007

+++BREAKING NEWS+++Angriff auf SEWA-Burkina+++”Wir sind gewappnet!”

SchlachtplanSEWA-Burkina muss sich schützen. Denn auf mysteriöse Weise verschwinden aus unserem Büro im Microsow Firmentrakt unerklärlich sämtliche Kugelschreiber. Passieren Tag aus, Tag ein unzählige Besucher das Büro zum Grüßen und Fragen klären, verlieren wir schnell den Überblick über mögliche Diebe. Also blieb uns bisher nichts anderes übrig, als fleißig nachzukaufen. Wir müssen dieser Odyssee endlich ein Ende setzen! Im Vorraum des Büros befindet sich der Schreibtisch unseres Kontakt- und Ämtergurus Yéral, der für seine Kugelschreiberkleptomanie bekannt ist. Doch wir können ihm einfach nichts nachweisen. Also versuchten wir versuchten wir bisher beim Vorbeilaufen unsere eigenen Verluste durch kurzes Zupacken wieder auszugleichen, aber die Quote des Erwischens ist einfach zu hoch, und er ein guter Bewacher. Also bewaffneten wir uns mit Kugelschreiber und Papierschnipseln, um in mühevoller Handarbeit das Eigentum von SEWA zu sichern. Wir sind gewappnet für den Kampf! Komm ruhig, Yéral!

Wir wappnen uns zum KampfUns kriegt so einfach keiner mehrDen Dieb mit seiner Beute auf frischer Tat ertappt

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Partnerschaft mit Afrika

Ganz Ghana steht die Tage Kopf. Zum ersten Mal in der Geschichte Ghanas besucht ein deutscher Präsident das Land an der Goldküste. Grund hierfür ist das von Bundespräsident Horst Köhler initiierte zweite „German Africa Forum – Partnerschaft mit Afrika“, welches vom 12. bis 14. Januar im “Kofi Annan International Peacekeeping Training Centre” in Accra stattfinden wird.

Unter dem Motto „Zwei Generationen – eine Zukunft“ treffen hochrangige Staatschefs, Intellektuelle und Jungunternehmer aus Europa, insbesondere Deutschland, und aus westafrikanischen Staaten zusammen, um über eine weitergehende Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika zu diskutieren, und sich in vier Arbeitsgruppen ueber Bildung, Konflikte, Umwelt und Politik auszutauschen.

Bereits bei dem ersten Treffen 2006 in Wittenberg machte die Botschafterin der Republik Mali, Fatoumata SirĂ© DiakitĂ©, mit dem plastischen Satz „wenn Europa sich nicht in Afrika engagiert, kommen meine Landsleute eben nach Europa“ klar, worauf es den afrikanischen Staaten bei diesem Forum ankommt. Ebenso Bundespräsident Horst Köhler verdeutlichte in seiner Einladung die Bedeutung des zweiten Afrikaforums: „Am Schicksal Afrikas entscheidet sich die Menschlichkeit unserer Welt”.

Wie viele andere in Afrika tätige Nicht-Regierungs-Organisationen hat sich auch AIM. erfolglos um eine Akkreditierung für das Treffen in Accra bemüht, um den Teilnehmern in der Arbeitsgruppe Bildung ihr Konzept für eine erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit und ein Vorbeugen des Emigrationsgedankens in Afrika vorzustellen. So bleiben die Politiker und Unternehmer unter sich, ohne den Arbeitern an der Basis Gehör zu schenken.

African Information Movement wird dennoch nach Accra reisen und über private Kanäle sich mit dem ein oder anderen interessierten hochrangigen Politiker treffen, und ihnen die Dringlichkeit einer ehrlichen Partnerschaft mit Afrika ans Herz zu legen, damit der propagierte Dialog auf gleicher Augenhöhe ein Stückchen näher in den Focus gerät.

AIM. – Projektmanager Solomon Appiah und Projektkoordinator Jörn Preuß werden sich in Accra unter anderem auch mit Gernot Erler besprechen, Schirmherr von AIM., Mitglied des Bundestages und Staatsminister im Auswärtigem Amt.

Nähere Details der Reise werden im Anschluß bei Africa-Help.org veröffentlicht.

Jörn Preuß

Internationaler Kulturmanager & AIM. Projektkoordinator in Ghana

[Kommentare ausdrücklich erwünscht und erhofft!]

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Kalt ist es in Afrika!

Tasséré am bibbern!Wir hielten es für unmöglich, müssen uns aber unserem Vorurteil beugen: Auch in Afrika kann man frieren. Wenn die Temperatur nachts auf 15°C fällt, ziehen wir uns den Pullover über, wenn es auf dem Moped durch die Stadt geht, noch eine Jacke. Doch was mit unseren afrikanischen Freunden? Berichten wir vom Winter in Deutschland könnten sie weinen, denn schon ihr Winter macht ihnen ganz schön zu schaffen. So feierten wir Silvester mit unserem Freund Tasséré, bei dessem Anblick man glatt glauben konnte, es herrschen sibirische Temperaturen. Doch diesen Abend fiel das Thermometer nur auf 19.8°C. Eingewickelt in Strickpulli, Jacke, Mütze und Handschuhe hofft er auf das Ende der kältesten Zeit, die noch bis Februar anhält. Wir wünschen ihm ein eisernes Durchhaltevermögen!

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Ferienrückblick Etappe 3

Ab in die Sahelzone: Die letzte, und anstrengenste Tour führt uns in den Norden des Landes, in die Sahelzone. Hier ist unser Ziel das kleine Dorf Oursi, wo wir die ersten Sanddünen besuchen wollen,die die Nähe Burkina Fasos zur Sahara zeigen. 100 Kilometer vor unserem Ziel lassen wir die letzte geteerte Straße hinter uns, und düsen mit dem 4-Rad-Antrieb durch die leblose Sahelzone, in der wie aus dem Nichts sich kleine Dörfer zeigen, die inmitten von endlosen Steinlandschaften ihr leben bestreiten, die nur vereinzelt von trockenen Bäumen durchzogen werden.
Auch hier bleibt uns keine Panne erspart. So stecken wir erst im Sand fest, später soll uns auf den löcherigen Pisten noch der Stoßdämpfer wegreizen. Doch das mindert nicht die gewaltigen Eindrücke der ersten Wanderdünen aus feinstem Wüstensand.
OURSI - 100 Kilometer durchs NichtsOURSI - Am Fuße der SaharaOURSI - Mit dem Jeep im Sand festgesetztOURSI - Wegweiser zum WüstenmuseumOURSI - Barfuß durch die DünenOURSI - Eintritt in die Sahara

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Ferienrückblick Etappe 2

Trip in den Westen des Landes: Mit dem Leihwagen machen wir uns auf den Weg nach Banfora. Hat um die Hauptstadt herum die Trockenzeit schon ihre Kraft demonstriert, ist der Westen noch in grüne Zuckerrohrfelder und Mangoplantagen gehüllt. Ziel sollen die wundervollen Wasserfälle sein, die auch zum baden einladen. Unter strahlend blauem Himmel sind wir die einzigen Besucher, die sich stundenlang im kühlen Nass von den trockenen Pisten erholen können.
Cascades - Planschen im DezemberCascades - Die Trockenzeit einen Augenblick wegspülen
Am Abend geht es weiter zum Lac des Hippopotam, um hoffentlich in der Dämmerung Nilpferde in ihrem Lebensraum auftauchen zu sehen. Im kleinen Fischerboot geht es bis auf 20 Meter an die gefährlichen Tiere heran, die sich in ihrem Rudel zeigen, und von Zeit zu Zeit ihr gewaltiges Maul präsentieren.
LAC - Im Fischerkahn 20 Meter neben den NilpferdenLAC - Ein gewaltiges Maul verteidigt sein RevierLAC - Sonnenuntergang über dem Nilpferdsee
Zu guter Letzt machen wir noch einen Abstecher in die Altstadt der zweitgrößten Stadt Bobo Dioulasso, wo die älteste Moschee des Landes noch für das obligatorische Touri-Foto herhalten muss, und wir in die Geheimnisse des Brauens des Landestypischen Hirsebieres Dolo eingeführt werden.
BOBO - Die älteste Moschee des Landes BOBO - Hirsebier Dolo brodelt in der Altstadt

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Ferienrückblick Etappe 1

Ausflug auf die Nazinga Ranch: Mit dem Bus ging es von der Hauptstadt Ouaga 150 Kilometer in den Süden, in ein Örtchen mit dem romantischen Namen Pô. Schon auf dem Weg überraschte uns eine Buspanne mitten im Busch, die aber 5 staunende, und ein arbeitender Afrikaner schnell beheben konnten.
Po - Buspanne im Busch
Von Pô aus sollte am nächsten morgen unsere Tour in den Nationalpark Nazinga beginnen, mit einem alten Peugeot über 50 Kilometer Staubpiste, um Elephanten, Krokodile und Affen in freier Wildbahn zu erleben! Auch hier überraschte uns ein Platten, der am Krokodilbecken behoben werden musste.
Po - Krokodil kreuzt unseren WegPo - Reifenpanne am Krokodilsumpf
Allesgut überstanden trafen wir zufällig auf Affen und auf die erhofften Elefanten.
Po - Affen in freier WildbahnPo - Elefanten im Busch Po - Einzigartige Erinnerungen festhaltenPo - Elefanten am WasserbeckenPo - Elefanten am Wasserbecken 2Po - Posen für das Fotoalbum mit Freund Tasséré
Zurück ging es, völlig keimig durch die Staubpisten war in der Hauptstadt eine Grundentkeimung angesagt.
Po - Das Abbild einer aufregenden Tour

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Auf der Suche nach Weihnachtsflair und Neujahrsstimmung…

In Deutschland ist der Weihnachtsbaum inzwischen aus dem Fenster geflogen, Brandlöcher in der Kleidung von Silvester sind längst vergessen. Die Aufregung legt sich, in den Geschäften verschwindet die Deko. 5000 Kilometer südlich von Deutschland war von dem üblichen Trubel erst gar keine Spur, und trotzdem haben auch wir die Feiertage gut überstanden und melden uns nach unserem Urlaub zurück zum Dienst!
Bei durchschnittlich 30°C habe ich nicht damit gerechnet, dass feierliches Weihnachtsflair Einzug ins Zividomnizil hält. So habe ich mit meiner Familie die Zeit genutzt, und ihnen bei einer Tour durchs Land meine neue Welt zu zeigen.
OUAGA - Der kleine Eiffelturm in der Hauptstadt
Neben dem bescheidenen Hauptstadt - Sightseeing ging es quer durch Burkina.Es folgt ein kleiner Ferienrückblick…

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Von Entwicklungszielen ueber Umweltmanagement zum Vizepraesidenten

[Dies ist der siebente Artikel unseres Projektmanagers Solomon Appiah. Mit seinen wöchentlichen Berichten im AIM. – Blog möchte er uns einen Einblick in die Geschichte, die grossen und kleinen Probleme der Gegenwart, tägliche Begebenheiten und Traditionen in Komenda geben. In dem heutigen Artikel berichtet er ueber die Teilnahme am MDGs Campaign Workshop.

Kritik und Kommentare, Lob und Hintergrundfragen ausdruecklich erwünscht und erhofft.

Eine Bitte an die Leser: Bitte hinterlasst Kommentare, ob es notwendig ist die englischen Artikel in Deutsch zu uebersetzen. Lieben Dank.]

Ghana Millennium Development Goals (MDGs)

Training workshop

Report from Solomon Appiah

BACKGROUND

The Millennium Development Goals Campaign is a network of civil society engaged in an advocacy to ensure the attainment of the MDGs in Ghana. As part of its activities, the campaign is to monitor progress towards achieving the goals within three pilot districts i.e.

- Bongo,

- Afram Plains North and

- K.E.E.A.

AIM. PRESENCE

African Information Movement (AIM.) was given an official invitation to partake in an two-day workshop by the Chief of Executive Officer (CEO) of Social Enterprise Development Foundation Of West Africa (SEND Foundation) upon recommendation by Mr. Habib Mohammed planning Officer Of K.E.E.A. district assembly and Mrs Koomsen’s daughter (Adobia) from ANCER. AIM. was represented by Justina Entsuah-Mensah (Proposed Local Board member and proposed Youth Club Leader) and Solomon Appiah (Project Manager).

AIM. CONTRIBUTIONS

African Information Movement (AIM.) was actively involved in roundtable discussion on issues pertaining socio-economic and political stands of the people of Ghana. However AIM. was applauded and given standing ovation for its contribution in waste management. AIM. Project Manager Solomon Appiah brought to the participants the strategy AIM. has adopted in managing waste in Komenda. That is – selling a pure water for ¢ 400 (normal price in Komenda) under condition that if you are able to bring the sachet back, you will get a change of ¢ 100 of which the neighbours of AIM. – Project Coordinator Joern Preuss are actively responding. That’s Mr. Joern concept. The organizers of the meeting welcomed the concept whole-hearted and tasked the various organizations to adopt AIM.’s strategy. They also promised to send the concept to the national level.

BIG NEWS

millenniumchallenge4.jpg

After the workshop, 11-member monitoring team was established to monitor progress towards achieving the Millennium Development Goals in the Komenda – Edina – Eguafo – Abrem District Assembly. However, African Information Movement Project Manager Solomon Appiah was appointed the vice-president/chairman of the district monitoring team.

Solomon Appiah

Projektmanager von African Information Movement AIM. in Ghana;

Lehrer und Journalist;

Gewählter Gemeinderat vom K.E.E.A. Distrikt, Wahlbereich Komenda / Amatoe.

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Gesundes neues Jahr 2007

millenniumchallenge1.jpg

.. wünscht euch das gesamte AIM. – Team aus Ghana. Wir hoffen, ihr seid alle gut reingerutscht und euer Jahr hat gut begonnen.

Wochenbericht N° 5

Unsere guten Vorsätze für das neue Jahr:

+++ NGO – Registrierung +++

Sozusagen als Weihnachtsgeschenk war es AIM. möglich, ein Empfehlungsschreiben des Distrikchefs zu erhalten, welcher die Registrierung von AIM. als Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) in Ghana begrüsst. Mit diesem Brief können wir nun das endgültige NGO-Zertifikat in Accra zu beantragen. Wir haben vor, dieses bis Ende Januar in unseren eigenen Händen zu halten.

+++ AIM. – Youth Club in Ghana +++

Eric Sommer hat das Konzept des Jugendclubs mittlerweile übersetzt. Mit der von uns ausgewählten Jugendclubleiterin Justina Entsuah-Mensah werden wir die nächsten Schritte abklären, so dass wir bis Ende Februar das erste Treffen des Jugendclubs bekanntgeben können.

+++ Lokaler Vereinsvorstand +++

Wie bereits verkündet, wird das erste Local Board Treffen am 21. Januar 2007 stattfinden. Bis dahin gilt es noch reichlich Vorbereitungen zu treffen, um den Erfolg des Meetings zu garantieren.

+++ Renovierung des Wasserreservoirs +++

Im Jahre 2005 baute AIM. ein Wasserreservoir auf dem Grundstück, welches für das benötigte Wasser während des Baus sowie für den späteren Toilettenwasserbedarf der Computerschule genutzt werden soll. Leider machten sich ein paar Langfinger daran zu schaffen, so dass wir nun das Wasserbehältnis renovieren müssen. Geplanter Fertigstellungstermin ist dabei ebenfalls Ende Januar.

+++ Fundamentlegung +++

Großes Ziel für das Jahr 2007 ist die Fundamentlegung der Computerschule. Bestmöglichster Bautermin aufgrund der hiesigen Wetterbedingungen sind die Monate Februar und März. Leider fehlen noch immer ca. 3000,- €. Die AIM. – Teams aus Deutschland und Ghana sind jeweils in intensiver Sponsorensuche und in Stiftungsanschreiben vertieft. Um dieses Ziel fristgerecht zu erreichen, bedarf es jedoch gleichzeitig der Hilfe von Privatspenden. Jeder kleine Beitrag kann uns behilflich sein, damit wir Ende März die erfolgreiche Fundamentlegung vermelden können. Lieben Dank für eure aktive Mithilfe.

+++ Millennium Development Goals Campaign (MDG) +++

Ende Dezember bekam African Information Movement die Einladung, an dem zweitägigen MDG Trainings Workshop in Ghana teilzunehmen. Ziel ist die Vermittlung der MDG – Ziele und ihrer Indikatoren. Aus dem Teilnehmerkreis wurde ein 11-köpfiges Monitoring Team ausgesucht, welches die MDG – Aktivitäten und deren Zielerreichung überwachen wird. Unser Projektmanager Solomon Appiah wurde innerhalb dieser Gruppe zum Vizevorsitzenden gewählt. Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen ihm bei der Ausübung seiner Tätigkeiten die besten Erfolge und stets ein kritisches Auge. ;)

Solomon Appiah wird in Kürze selbst über den Verlauf dieses Workshops im AIM. – Blog berichten. Macht euch bereit auf spannende Details des Programms, es lohnt sich.

Auf ein baldiges Wiedersehen, herzliche Grüße aus Komenda,

euer AIM. – Ghana Team

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