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Archive for Januar, 2007Hollywood verfilmt Blutdiamanten
Bemerkenswert ist, dass DiCaprio während der Dreharbeiten laut der Organisation Survival International einen Brief botswanischer Kalhari Buschmänner mit dem Aufruf zur Hilfe erhielt:
Die Menschen wurden laut Survival International von der Botswanischen Regierung aus Ihrer Heimat vertrieben, damit das Gebiet für den Diamanten-Konzern DeBeers frei wird. De Beers reagiert derweil schon in der Defensive, da das Thema immer mehr Öffentlichkeit findet und produzieren eilig eine Imagekampagne um ihre Kunden nicht zu verlieren. Hier der Trailer von “Blood Diamond”, in die Kinos kommt der Film am 25. Januar. Mehr zum Thema +++BREAKING NEWS+++Angriff auf SEWA-Burkina+++”Wir sind gewappnet!”
Partnerschaft mit AfrikaGanz Ghana steht die Tage Kopf. Zum ersten Mal in der Geschichte Ghanas besucht ein deutscher Präsident das Land an der Goldküste. Grund hierfür ist das von Bundespräsident Horst Köhler initiierte zweite „German Africa Forum – Partnerschaft mit Afrika“, welches vom 12. bis 14. Januar im “Kofi Annan International Peacekeeping Training Centre” in Accra stattfinden wird. Unter dem Motto „Zwei Generationen – eine Zukunft“ treffen hochrangige Staatschefs, Intellektuelle und Jungunternehmer aus Europa, insbesondere Deutschland, und aus westafrikanischen Staaten zusammen, um über eine weitergehende Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika zu diskutieren, und sich in vier Arbeitsgruppen ueber Bildung, Konflikte, Umwelt und Politik auszutauschen. Bereits bei dem ersten Treffen 2006 in Wittenberg machte die Botschafterin der Republik Mali, Fatoumata Siré Diakité, mit dem plastischen Satz „wenn Europa sich nicht in Afrika engagiert, kommen meine Landsleute eben nach Europa“ klar, worauf es den afrikanischen Staaten bei diesem Forum ankommt. Ebenso Bundespräsident Horst Köhler verdeutlichte in seiner Einladung die Bedeutung des zweiten Afrikaforums: „Am Schicksal Afrikas entscheidet sich die Menschlichkeit unserer Welt”.
Wie viele andere in Afrika tätige Nicht-Regierungs-Organisationen hat sich auch AIM. erfolglos um eine Akkreditierung für das Treffen in Accra bemüht, um den Teilnehmern in der Arbeitsgruppe Bildung ihr Konzept für eine erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit und ein Vorbeugen des Emigrationsgedankens in Afrika vorzustellen. So bleiben die Politiker und Unternehmer unter sich, ohne den Arbeitern an der Basis Gehör zu schenken. African Information Movement wird dennoch nach Accra reisen und über private Kanäle sich mit dem ein oder anderen interessierten hochrangigen Politiker treffen, und ihnen die Dringlichkeit einer ehrlichen Partnerschaft mit Afrika ans Herz zu legen, damit der propagierte Dialog auf gleicher Augenhöhe ein Stückchen näher in den Focus gerät. AIM. – Projektmanager Solomon Appiah und Projektkoordinator Jörn Preuß werden sich in Accra unter anderem auch mit Gernot Erler besprechen, Schirmherr von AIM., Mitglied des Bundestages und Staatsminister im Auswärtigem Amt. Nähere Details der Reise werden im Anschluß bei Africa-Help.org veröffentlicht. Jörn Preuß Internationaler Kulturmanager & AIM. Projektkoordinator in Ghana [Kommentare ausdrücklich erwünscht und erhofft!] Kalt ist es in Afrika!
Ferienrückblick Etappe 3Ab in die Sahelzone: Die letzte, und anstrengenste Tour führt uns in den Norden des Landes, in die Sahelzone. Hier ist unser Ziel das kleine Dorf Oursi, wo wir die ersten Sanddünen besuchen wollen,die die Nähe Burkina Fasos zur Sahara zeigen. 100 Kilometer vor unserem Ziel lassen wir die letzte geteerte Straße hinter uns, und düsen mit dem 4-Rad-Antrieb durch die leblose Sahelzone, in der wie aus dem Nichts sich kleine Dörfer zeigen, die inmitten von endlosen Steinlandschaften ihr leben bestreiten, die nur vereinzelt von trockenen Bäumen durchzogen werden. Ferienrückblick Etappe 2Trip in den Westen des Landes: Mit dem Leihwagen machen wir uns auf den Weg nach Banfora. Hat um die Hauptstadt herum die Trockenzeit schon ihre Kraft demonstriert, ist der Westen noch in grüne Zuckerrohrfelder und Mangoplantagen gehüllt. Ziel sollen die wundervollen Wasserfälle sein, die auch zum baden einladen. Unter strahlend blauem Himmel sind wir die einzigen Besucher, die sich stundenlang im kühlen Nass von den trockenen Pisten erholen können. Ferienrückblick Etappe 1Ausflug auf die Nazinga Ranch: Mit dem Bus ging es von der Hauptstadt Ouaga 150 Kilometer in den Süden, in ein Örtchen mit dem romantischen Namen P. Schon auf dem Weg überraschte uns eine Buspanne mitten im Busch, die aber 5 staunende, und ein arbeitender Afrikaner schnell beheben konnten.
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