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Not FoundThe requested URL /head/4.txt was not found on this server.top5result.com Archive for Januar, 2007AIM Wochenbericht #7+++ Zweites Vorstandstreffen +++ Um den Informationsbedarf der ghanaischen Vorstandsmitglieder um das AIM. Projekt zu stillen, wurde für Sonntag, den 4. Februar 2007, das zweite Vorstandstreffen einberufen. Tagesordnungspunkte sind primär die bisherigen Aktivitäten von African Information Movement sowie die Aufgaben des Vorstands. Ebenso wird über die Finanzierun des Projektes und die Gründung des Jugendclubs in Komenda gesprochen. Wir werden über das Treffen im Anschluss im AIM. Blog bei Africahelp.org berichten. +++ Renovierung des Wasserreservoirs +++ Statt der veranschlagten „eine Woche“ wird die Renovierung etwa drei Wochen benötigen. Mittlerweile wurde die Erde um das Reservoir herum vollständig ausgehoben. Die Maurer haben das Reservoir am Montag von außen verputzt. In den nächsten zwei Tagen wird der Maler es von aussen mit Bitumen (Teer) verstreichen, damit kein salzhaltiges Wasser mehr in das Wasserbehältnis eindringen kann.
Anfang nächster Woche beginnen die Arbeiten, um das Reservoir abzudecken. Zuerst zimmert der Zimmermann (Z und z nochmals z) eine Verschalung, bevor der „Steel bender“ (Stahlbeuger) die Eisen in diese zur Verstärkung des Deckels einlegt. Anschliessend wird das Ganze vom Betonmeister ausgefüllt, fertig ist der Deckel. Meine Baufachsprache ist unbestechlich. Wir halten euch auf dem Laufenden. +++ Allgemeines +++ Es wird wieder heiß in Ghana. Nein, diesesmal liegt es nicht an Horst Köhler, der nach Ghana kommt. Der Hamatan (kalter Wind aus dem Norden) lässt stark nach und die Temperaturen steigen. Das bedeutet für uns, dass wir noch mehr auf Strom angewiesen sind. Ein Light-Off (regelmässiger, eingeplanter Stromausfall) am Tage – keine Ventilatoren – macht es im Hause nicht aushaltbar. Unsere ganz private Wunschliste für nächstes Jahr Weihnachten: Ein eigener Stromgenerator. Tiefkühlpizza. Und ne Dönerbude um die Ecke. Aber schön wärs, wenn ihr uns nicht bis Weihnachten warten lasst. Jörn Preuß Internationaler Kulturmanager & AIM. Projektkoordinator in Ghana AIM Wochenbericht #6+++ Functional Executive +++ Das erste offizielle Treffen der „Functional Executive“ des lokalen Vereinsvorstandes hat am 25. Januar stattgefunden. Angesprochene Themen waren unter anderem: Die Renovierung des Wasserreservoirs, nächste Schritte für den Start der Fundamentlegung für die AIM. – Computerschule, Gründung des AIM. – Jugendclubs in Komenda und Spenden bzw Sponsoringakivitäten in Ghana. An dieser Stelle möchten wir euch die Functional Executive (FE) als ausführenden Arm des AIM. – Vorstandes in Komenda näher vorstellen. Kojo Mbir – 1. Vorstandvorsitzender des lokalen Vereinsvorstandes in Komenda; selbständiger Unternehmer und geschätzter Bürger
Justina Entsua-Mensah – Mitglied des Vorstandes in Komenda; Leiterin des AIM. – Jugendclubs in Komenda; Lehrerin im Nachbarort Dutch-Komenda; Jörn Preuß – Mitglied des Vorstandes in Komenda; AIM. – Projektkoordinator; Selbständiger internationaler Kulturmanager; Solomon Appiah – Sekretär des Vorstandes in Komenda; AIM. – Projektmanager; Lehrer im Nachbarort Ayensudo; gewählter Gemeinderat von Komenda im Wahlbereich Amotoe; Eric Sommer – Volontär von AIM. in Komenda +++ Renovierung des Wasserreservoirs +++ Die Arbeiten gehen eifrig voran. Bis 29/01/07 wird das Wasserreservoir von aussen verputzt, damit der Maler seine Arbeit starten kann. Anschließend werden die Gräben wieder geschlossen und die Abdeckung des Reservoirs begonnen.
+++ Jugendclub +++ Justina Entsua-Mensah und Eric Sommer besuchten die Tage die Direktoren der vier in Frage kommenden Schulen (Junior Secondary Schools, Sekundarstufe 1) um ihnen die Idee des AIM. – Jugendclubs näher zu erläutern. Ende nächster Woche werden Solomon Appiah, Jörn Preuß, Justina Entsua-Mensah und Eric Sommer den Schülern dieser vier Schulen die Ziele des Jugendclubs vorstellen und sie zu einem ersten informellen Treffen einladen. Jörn Preuß Internationaler Kulturmanager & AIM. Projektkoordinator in Ghana AIM Wochenbericht #5+++ Afrika Forum in Accra / Ghana +++ In einem Exklusivinterview, welches beim lokalen Radiosender Ahomka FM ausgestrahlt wurde, mit Gernot Erler, Schirmherr von AIM. und Staatssekretär im Auswärtigen Amt, durch unserem Projektmanager Solomon Appiah verdeutlichte Erler seine Rolle während des Forums und des Köhler-Aufenthaltes in Ghana. Er war sehr erfreut, AIM.-Projektverantwortliche in Accra zu treffen und ermunterte die Bevölkerung und insbesondere die Jugend in Komenda, unser Projekt zu unterstützen. Bei nächster Gelegenheit wird er selbst nach Komenda kommen, um die Projektfortschritte persönlich zu verfolgen und den Menschen in Komenda einen Besuch abzustatten. Ebenso versprach er, unser Anliegen durch unser Konzept den Vorsitzenden der einzelnen Arbeitsgruppen näher zu bringen. Ob dies nun so getan wurde, können wir nicht zurückverfolgen. Sicher ist, dass sich Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieciarek-Zeul freute, ein Konzept von AIM. persönlich zu erhalten. (Mehr Informationen zum Forum in den beiden vorherigen Blogs von AIM. Lesen lohnt sich.) +++ Lokaler Vereinsvorstand +++
An dieser Stelle möchten wir Kojo Mbir, dem langjährigen Begleiter und Unterstützer von AIM. in Komenda, herzlich zur Wahl zum 1. Vorsitzenden des lokalen Vereinsvorstandes von African Information Movement gratulieren. Die Wahl verlief afrikanisch-demokratisch, es gab keine Unregelmässigkeiten. Der Vorstand umfasst derzeit leider nur sechs der sieben Mitglieder, unser siebentes Mitglied konnte überraschend nicht teilnehmen. Mitglieder im Vorstand sind: ein Unternehmer/Schriftsteller, ein Sozialarbeiter, zwei junge Lehrerinnen, ein Gemeinderat und ein deutscher Vertreter, derzeit Jörn Preuß. Solomon Appiah arbeitet im Vorstand als Sekretär ohne Stimmrecht. +++ Renovierung des Wasserreservoirs +++ Die notwendigen Renovierungsarbeiten für das Wasserreservoir auf dem Grundstück der zukünftigen AIM. – Computerschule haben begonnen. Mit Spezialfarbe werden die Aussenmauern angestrichen, um das Wasser vor eindringendem Salz zu schützen. Anschliessend wird das Reservoir mit einem Betondeckel verschlossen. Die Arbeiten werden etwa eine Woche andauern. +++ Fundamentlegung +++ Der erste Schritt für den baldigen Start der Fundamentlegung wurde getan. Das Gestrüpp wurde abgebrannt, nun müssen nur noch einzelne Bäume und Sträucher entfernt werden, welche die Bauarbeiten behindern könnten. Gegen Anfang Februar wird mit dem Pressen der Backsteine begonnen, anschliessend wird das Fundament ausgehoben. Leider fehlen noch immer etwa die Hälfte der veranschlagten Kosten von ca. 8000,- € für die Fundamentlegung. Bei AfricaHelp.org könnt ihr das Voranschreiten der Arbeiten verfolgen und eurer Spende beim Helfen zusehen. Jörn Preuß Internationaler Kulturmanager & AIM. Projektkoordinator in Ghana „Partnerschaft mit Afrika – Ein Resümee“Das Afrika Forum „Partnerschaft mit Afrika – Zwei Generationen, eine Zukunft“ ist nun schon 10 Tage alt, der Trubel in Ghana vorbei, und es scheint, als waere vieles so, wie es vorher war. Das stimmt so nicht ganz. Die Ergebnisse des Forums können einiges bewegen, müssen es aber zwingerweise nicht. Für AIM. war es nicht das Forum, da wir hierfür keine Akkreditierung erhalten haben, aber ein Side-Event, welches uns einen enormen Schritt voran gebracht hat. Es war uns möglich in das Golden Palm Beach Hotel vorzudringen. Verkleidet als ghanaischer Politiker und deutscher Jungunternehmer sind wir (Solomon Appiah & Jörn Preuß) vorbei an den Sicherheitskontrollen bis in die Lobby des Edelhotels vorgestossen, an dem sich die hochrangig vertretenen Forumsteilnehmer zum Plausch nach dem Forum versammelten. Sechs Staatspräsidenten, führende Politiker aus Deutschland und Afrika, afrikanische und deutsche Jungunternehmer, und, nicht zu vergessen, ein ordentlicher Schwung an Journalisten waren in dem Hotel untergebracht. Die ganz großen Namen saßen wohl noch in Besprechungen, aber mit dem Angebot der Anwesenden waren wir zufrieden. Nachdem wir es uns ein wenig gemütlich gemacht hatten, kamen wir auch schon mit verschiedenen Teilnehmern ins Gespräch. Diese vermittelten uns, dass dieses Forum die Erwartungen übertreffe: frische Ideen der Jungunternehmen, Detailfreudigkeit, rege Beteiligung der Präsidenten. Klingt vielversprechend. Ebenso Gernot Erler, Schirmherr von AIM. und Staatssekretär im Auswärtigen Amt, zeigte sich vom Forum begeistert, wie er uns in einem Privatgespräch erklärte. Hört sich alles nicht schlecht an. Die Abschlußerklärung der „Gruppe von jungen Führungspersönlichkeiten“ von Accra liest sich zukunftsweisend. Worte der Dankbarkeit erhört zu werden, aber eben auch eine Reihe von Forderungen an die Staatsoberhäupter und Politiker bezüglich der Themen „Umwelt und natürlicher Lebensraum“, „Alltägliche Gewalt und bewaffnete Konflikte“, „Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten“ sowie „Politische Partizipation“ verdeutlichen die Bedeutung, welche die jungen Führungspersönlichkeiten dem Afrika Forum zumessen. Diese Forderungen gehen dabei an Afrikanische Staaten und auch Deutschland bzw. Europa. Damit schließt sich der Kreis zu der Eröffnungsrede von Horst Köhler, in welcher er betont hatte, „dass wir im Norden unser Verhalten ändern müssen.“ (Zitat von Horst Köhler, Eröffnungsrede zweites German Africa Forum, 12.01. – 14.01.2007, Accra, Ghana, ) Jörn Preuß Internationaler Kulturmanager & AIM. Projektkoordinator in Ghana
[Kommentare ausdrücklich erwünscht und erhofft!] Appell an Komenda[Dies ist der siebente Artikel unseres Projektmanagers Solomon Appiah. Mit seinen Berichten im AIM. – Blog von AfricaHelp.org möchte er uns einen Einblick in die Geschichte, die grossen und kleinen Probleme der Gegenwart, tägliche Begebenheiten und Traditionen in Komenda geben.
Kritik und Kommentare, Lob und Hintergrundfragen ausdruecklich erwünscht und erhofft.
Eine Bitte an die Leser: Bitte hinterlasst Kommentare, ob es notwendig ist die englischen Artikel in Deutsch zu uebersetzen. Lieben Dank.]
Erfahrungsbericht: Praktikum in Ghana
Inzwischen habe ich meine ersten fünf Wochen Ghana arbeitenderweise für African Information Movement absolviert. Ich habe mich nach einigen kleineren Schwierigkeiten den hiesigen Gegebenheiten angepasst und mich eingelebt. Zeit für einen ersten Bericht: Mein Flieger landete am 13. Dezember in Accra, und nach einer mehr oder weniger gemütlichen Fahrt mit diversen Trotros (die ghanaische Variante des ÖPNV) kamen wir spätabends in Komenda an, unserem Wohn- und Projektort. In den folgenden Tagen gab es so einige Fragen zu klären, die das Leben hier so mit sich bringt, beispielsweise:
Das sind alles alltägliche Dinge, die man erstmal herausfinden muss, aber die Ghanaer machen es einem relativ leicht, sich einzufinden. In den ersten Tagen habe ich dutzende Male „Akwaaba“ vernommen, was „Willkommen“ heißt. Gastfreundschaft wird hier großgeschrieben. Nach wenigen Tagen hatte ich auch das Vergnügen, mein erstes Fufu (das ghanaische Nationalgericht) serviert zu bekommen. Sicher etwas gewöhnungsbedürftig, aber der ghanaische Speiseplan bietet nicht allzu viel Abwechslung, und schlecht schmeckt Fufu absolut nicht ;) Nach ein paar Tagen Eingewöhnung und diversen touristischen Ausflügen (z.B. in den Kakum-Nationalpark, auf dem man eine Hängebrücke begehen kann, die 40 Meter über dem Boden des Regenwaldes verläuft), begann dann so langsam die Mitarbeit im Projekt, über das hier regelmäßig Blogs erscheinen. Mein Hauptaufgabenbereich ist die Unterstützung beim Aufbau eines hiesigen Jugendclubs sowie Überwachung der Fundamentlegung des Computer-Trainingszentrums. Desweiteren unterstütze ich die Arbeit unseres Projektkoordinators, soweit es mir möglich ist. Dazu gehört unter anderem, Übersetzungen von deutschen Dokumenten in Englisch anzufertigen. Der Arbeitsalltag ist nicht allzu anstrengend, man sollte sich jedoch in Geduld üben, denn Ghanaer sind nicht gerade die Meister der Pünktlichkeit. Das gehört zu den Dingen, an die man sich erstmal gewöhnen muss, und mit denen sich Europäer vielleicht schwertun. Offenheit und Respekt vor den einheimischen Sitten, gepaart mit einem Schuss Abenteuerlust und Englischkenntnissen sind eigentlich alles, was man an Vorraussetzung für einen Aufenthalt in Ghana braucht. Die Mitarbeit bei AIM. macht mir großen Spaß und gibt mir die Möglichkeit, Erfahrungen in vielen verschieden Bereichen zu machen. Ich verbessere mein Englisch, ich lerne, Verhandlungen zu führen (und verhandelt wird bei allem, was man kauft oder in Auftrag gibt), desweiteren mutiere ich zum Experten für das Baugewerbe, was ich mir nicht so hätte träumen lassen. Ein Volontariat bei AIM. hat den großen Vorteil, dass man seine eigenen Bereiche hat, für die man verantwortlich ist, und man an diesen Herausforderungen wachsen kann. Es ist schon etwas anderes, ob man wirklich der Verantwortliche für einen Bau ist, oder ob man ein paar Stunden pro Tag Kinder im Waisenhaus beaufsichtigt. Also, wer interessiert ist an einem kleinen Abenteuer inklusive abwechslungsreicher Arbeit, kann ja mal anfragen, wie die Aktien für ein Volontariat bei AIM. stehen. Denn das Projekt wird noch ein paar Jahre laufen… Grüße an alle Besucher von africa-help.org Eric Sommer
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