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Archive for Oktober, 2006

Nigeria – Telefonieren dank Biodiesel

Die GSM Association, Ericsson und MTN starteten in Lagos, Nigeria ein Testprojekt zum Betrieb von Mobilfunk-Basisstationen die mit Biodiesel betrieben werden.

Was gut daran ist: eine günstige Methode, die Hauptstadt Nigerias mobil erreichbar zu machen, Schonung der Umwelt und natürlich einen größeren Absatz von Rohstoffen aus lokaler Produktion.

So werden die für den Biodiesel notwendigen Stoffe – Erdnüsse, Kürbis und Palmöl – alle von nigerianischen Bauern produziert.

Mehr dazu
Golem – Afrikaprojekt: Mobilfunk auf Biodiesel-Basis

Comments (2)

Brennofen Einweihung!!!

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Der Bau kann bald beginnen!

Erste Nachrichten von unserem Volontär Benny.

Zunächst einmal, ich bin gut in Ghana angekommen. Wir (Joe, Jannik, Flo, Evans, Benny) haben die letzten paar Tage jetzt in Accra verbracht, und die Jungs gestern zum Flughafen begleitet. Joe und ich waren unterwegs, Joe wollte mir einige Leute vorstellen und Kontakte klar machen.

Auf unserer Tour waren wir unter anderem auch bei Christiane Bergmann, der Architektin, die sich schon einmal mit unseren Bauplänen für das Schulgebäude beschäftigt hat.

Zunächst haben wir die Sachen angebracht, die Joe aus Deutschland mitgebracht hatte: die Möglichkeit, das Haus erweitern zu können, die Einplanung eines storerooms, etc..

Dementsprechend wird wohl der neue Plan abgeändert. Das Gebäude wird ein einfaches nach zwei Seiten hin abfallendes Dach bekommen. Das wird die eventuelle spätere Erweiterung der Schulungsräume erleichtern. Zudem wird das Gebäude nicht quadratisch sein, sondern eher in die Länge gezogen (ca. 12 auf 14 Meter). Zwecks Belüftung wird das Gebäude ein cross ventilation erhalten, sprich jeder Raum muss auf zwei gegenüberliegenden Seiten Fenster haben, so dass das Gebäude von einer zur anderen Seiten quer durchlüftet bzw. belüftet werden kann. Die WC’s würden hinter dem office angeordnet sein (geschickter, da sie nun nicht mehr am Hauptdurchgang liegen und sich an einer Außenwand befinden, für den Abfluss).

Zudem konnten wir noch einige andere sehr interessante Sachen mit Frau Bergmann besprechen. Zunächst einmal zu den Baumaterialien:

Strandsand, mit dem geplant war zu bauen, könnte problematisch werden. Zum einen hat er eine Körnung, die von der Größe her immer gleich ist. Zum Bauen wird jedoch Sand benötigt, der unterschiedliche Körnungen hat, somit Zwischenräume im Gefüge aufgefüllt werden können und dadurch das Baumaterial eine viel höhere Stabilität erhält. Zum anderen ist Strandsand sehr salzhaltig. Joe hat vor Ort in Erfahrung gebracht, dass der Sand nach einer gewissen Lagerzeit (3-4 Monate) durch den Regen vom Salz frei gewaschen werden würde. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um Kochsalz, das einfach weggespült wird, sondern um Salzmineralien, die bei dem bisschen Niederschlag in Komenda nie raus gewaschen werden würden. Für so etwas gibt es hoch aufwendige Sandwaschanlagen.

Zu dem Baustahl/Eisen: Wir sind hier an der Küste, sprich die Luft ist wahnsinnig Salzhaltig. Die Lagerung von unserem Baustahl ist scheinbar o.k., jedoch werden wir Probleme bekommen, wenn wir mit dem Bau beginnen. Nehmen wir an, das Fundament steht und es kommt zur Baupause, um weitere Finanzmittel aufzutreiben. Der Stahl schaut aus dem Fundament raus und wird innerhalb kürzester Zeit das Rosten anfangen, bzw. auch in verhältnismäßig kurzer Zeit zusammengerostet und unbrauchbar sein. So müssen wir uns hier etwas überlegen (Vielleicht gibt es die Möglichkeit das Zeug zu lackieren und so wenigstens einigermaßen zu schützen, mal sehen).

Auch bei den Granitsteinen die benötigt werden, müssen es welche mit bestimmter Grösse,

Zu der Konzeption: das ist das, worauf wir (Joe und Ich) uns jetzt die nächsten Wochen konzentrieren werden, damit sie steht, wenn Joe geht. (So war ja eigentlich auch mein Auftrag).Wenn wir Frau Bergmann eine gute Konzeption vorlegen, wird sie uns einige Türen öffnen können, unter anderem auch zu eventuellen Sponsoren vor Ort. Auch Joe ist nach wie vor noch dran Sponsoren aufzutreiben.

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Ankunft in Ghana

Ankunft in GhanaFolgender Beitrag stammt von Joe, einem freiwilligen Helfer von AIM e.V.

Nach all den Vorbereitungen in Deutschland geht es für mich endlich für 6 Wochen nach Ghana mit dem Ziel, das Konzept vor der Fundamentlegung der Schule zu prüfen und die nächste Bauphase an Jörn und Benny zu übergeben.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Unterstützern für die große Hilfe bedanken, die wir erfahren durften, um die nächsten Schritte einzuleiten. Bei allen Fördermitgliedern, bei unseren Partnerschulen (Wentzinger- und Rotteckgymnasium), bei unseren Unterstützern aus Görlitz, bei all den freiwilligen Helfern, den Spendern/ Partnern und vor allem bei allen Freiburger Jugendlichen, die unser Projekt zum Rocken bringen.

Überraschenderweise haben sich noch zwei Freiburger Schüler (Jannik und Floh) von unserer Partnerschule(Rotteck Gymnasium) kurzfristig entschlossen, sich mir nach Ghana anzuschliessen. 2 Wochen, die Sie nicht mehr vergessen werden.

Sie haben es geschafft, den Kontakt zu einer Schule in Komenda herzustellen, die auch das Projekt unterstützen möchte. Mit den SchülerInnen haben Sie die Post aus Deutschland beantwortet.

Und natürlich haben Sie einige Kacheln vom Rotteck- Schulfest nach Komenda mitgebracht, die darauf warten, eine Wand des Schulgebäudes zu schmücken.

Vielen Dank Jannik und Floh!! Es hat super viel Spaß mit Euch gemacht, ich hoffe Euren Mägen geht es wieder gut. Eßt eine Pizza für mich mit und grüßt Freiburg ganz herzlich von Komenda.

Bis Januar fehlen uns noch 5000,00€, um die Fundamentlegung abschliessen zu können. Der neue professionelle Bauplan ist fast fertig. Wir sagen Christiane Bergmann( Bauingenieurin in Ghana) für Ihre Hilfe Danke und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Wer nocht nicht weiß, wem er/sie für Weihnachten was gutes tun soll:

AIM. freut sich über jeden Beitrag, der uns hilft, die Bauphase erfolgreich abschliessen zu können.

> Jetzt zur AIM Projektseite

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