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Save our Children! Unser erstes Filmprojekt.

DER AIM FILMWORKSHOP

…and Action!

Das erste richtige Filmprojekt kam schneller als geplant.
Beginnen wollte ich den AIM. Filmworkshop eigentlich, indem man auf spielerische und interessante Weise die wichtigsten theoretischen Ansätze der Filmproduktion vermittelt und dann mit dem praktischen Teil anfängt. Durch das „Galli Movie Project“ wurde die Reihenfolge kurzerhand umgedreht. Es stellte sich schnell als sehr gute Einstiegsaufgabe für die Jugendlichen heraus und verstärkte die Motivation im Anschluss mehr vom Drehen und Schneiden zu lernen. Manchmal tut es eben gut ins kalte Wasser geworfen zu werden – gerade wenn es hier immer über 25°C warm ist.

Beim Galli-Movie-Project geht es darum, dass man Jugendlichen in Form eines künstlerischen Projekts (Film) eine Plattform gibt, auf der sie ihre Wünsche, Visionen und Meinungen über ihr soziales Lebens- und Wohnumfeld frei äußern können. Das Projekt ist ein internationales Projekt. Verschiedene NGO´s in den unterschiedlichsten Ländern der Welt nehmen an diesem Projekt teil. Anschließend werden in der Zentrale in Deutschland alle Kurzfilme (max. 15 Min) gesammelt.

Um raus zu finden, über was die Jugendlichen gerne sprechen wollen, trafen wir uns alle und kamen schnell auf das Thema des Films. Jeder der Jugendlichen wollte gerne etwas zum Thema Umweltverschmutzung sagen. Ich war wirklich erstaunt, wie schnell beim Brainstorming Umweltthemen zusammen kamen, über die berichtet werden sollte. Durch Amina, das jüngste Mitglied im Youth Cclubs, kam der Titel „Save our Children“ zustande. Volle Motivation und alle sind dabei! Eben ein klasse Start!

Francis, ein sehr engagiertes Mitglied des Youth Clubs und ich haben darauf hin das Drehbuch für den Film geschrieben.
Es war am sinnvollsten den Film in zwei Parts zu teilen. In Part 1 geht es darum, Komenda und die Lebenssituation vor Ort erstmal den Zuschauer vorzustellen, bevor man im zweiten Part die Umweltverschmutzung zeigt und die Visionen und Wünsche für eine besser Zukunft anspricht.
Wir haben uns für den ersten Part gedacht, dass dies am besten geht, wenn uns die Jugendlichen selber durch Komenda führen.
Dafür haben wir zwei Routen geplant, die einmal von einem Jungen (Francis) und einmal von einem Mädchen (Cathrin) gezeigt werden. Während Francis Route ganz Komenda zeigt, zeigt Cathrins Route wie man in Komenda lebt und wohnt. Wir haben die Routen unabhängig voneinander gedreht, beim Schneiden wurden sie aber vermischt, so dass es aussieht als ob Francis und Cathrin gleichzeitg laufen.

Durch einen guten Zeitplan konnten wir den gesamten Part 1 an einem Tag drehen und am darauf folgenden Tag angefangen die Wünsche der Jugendlichen und gleichzeitig die Umweltprobleme in Komenda mit 25 Bildern in der Sekunde fest zu halten.
Ich kann nicht genau sagen was bei den Dreharbeiten das Beste war. Die gute Arbeitsatmosphäre, die Crew oder, dass fast alles so geklappt hat wie es im Drehbuch stand und jeder am Ende glücklich war, mit dem, was er zum Film beigetragen hat. Normalerweise hätte man sich noch mehr Zeit nehmen sollen um alles etwas lockerer an zu gehen und noch sauberer zu arbeiten – aber der Abgabetermin für das Projekt war nicht von uns festgelegt und so mussten wir in zwei Woche alles fertig haben.
Am Ende haben wir es in nur 13 Tagen von der Idee bis zum geschnittenen Endprodukt geschafft.

Ein paar Impressionen vom Set:

Die Filmcrew

Theresa, Tom und Francis SANDWINNING

Francis mit der Kamera

Tom und Francis WAY THROUGH KOMENDA

Zum Abschluss haben wir uns alle in der „Stadthalle von Komenda“ getroffen, und mit Popcorn, Keksen und kalten Getränken den fertigen Film per Beamer auf der Wand geguckt.

Jetzt wünschen WIR euch viel Spaß mit unserem ersten Film.
Start2think & Save our Children.

jeah

Me da wo ase! (Danke!)

Euer Tom Plümmer

DER FILM

Save Our Children from start2think on Vimeo.


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Santa Claus is coming to town…

… und zwar in Gestalt von African Information Movement (AIM.).

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In einer langen, dunklen Augustnacht kam ein Container für AIM. Ghana aus Deutschland in Komenda an. Fast fünf Monate ist das nun her und all die Computer, Scanner, Drucker und Monitore, die Schubkarre, die Fliesen, der Betonmischer und die Fahrräder und noch einiges  mehr haben uns Projekte ermöglicht und viele Arbeiten erleichtert. Bestes Beispiel hierfür ist das AIM. Cyber Café, welches nun seit einigen Wochen erfolgreich geöffnet ist.

Im Dezember stapelten sich jedoch noch immer Bettücher, Kissen, Plüschtiere, Spielzeug und Anziehsachen in unserem Lagerraum, welche keine direkte Verwendung in der Projektarbeit von AIM. fanden. So entstand die Idee all die Gegenstände an ein Waisenhaus zu spenden und den Kindern so eine ordentliche Weihnachtsüberraschung zu bereiten.

Gesagt, getan – ein uns bekanntes,serioeses Waisenhaus im KEEA-Distrikt wurde kontaktiert und am 18. Dezember packten Jörn, Solomon und Janna alle Sachen zusammen und machten sich, in Begleitung eines Journalisten des Daily Graphic, auf den Weg nach Eguafo zum Sankofa Mbofra Fie Kinderheims.

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In Eguafo wurde deutlich, dass die Spenden hier dringend benötigt wurden, Bettücher und Kissen waren so gut wie nicht vorhanden und auch Kleidung und Spielsachen wurden dringend benötigt, wie David, der engagierte Gründer, berichtete. Zusätzlich zum Heim hat er auch eine angeschlossene Schule für die Kinder gegründet, die auch andere Kinder aus dem Ort besuchen können. Vor der gewaltigen Kulisse des Regenwaldes lernen hier die Kinder unter Bambusdächern auf wackligen Holzbänken, während David fleißig Spenden sammelt, um die Schule erweitern zu können. Bis jetzt, berichtete David, können die Heimkinder nur bis zum Abschluss der Junior High School unterrichtet und im somit auch im Heim beherbergt werden – das möchte er so schnell wie möglich ändern. Seit 2006 besteht das Heim, welches sich ausschließlich über Spenden finanziert.

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Zurück am Haus fand dann die große Bescherung statt. Die Augen der Kinder wurden immer größer, genau wie der Haufen auf der Mauer vor dem Haus, auf dem ein großer Kapitän Blaubär thronte. Zusätzlich zu den bereits erwähnten Dingen spendete AIM. noch fünf Säcke Reis um Weihnachten auch kulinarisch aufzuwerten. Nach einer kleinen Ansprache von Solomon und Jörn und einem Gruppenfoto mit einigen der Kinder wurde dann alles im Haus verstaut, mit den Plüschtieren gekuschelt, vor allem aber wurde sich herzlichst bedankt für die große Weihnachtsüberraschung.

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Frohe Weihnacht, euer AIM. team aus Ghana.


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24 Leute basteln an einem Werkzeugkasten … 2 Tage Umwelt-Workshop in Komenda

Am 21. & 22. Oktober 2009 fand in Komenda ein Workshop zum Thema „Socially acceptable water supply and sanitation solutions for peri-urban areas“ statt. Es ging hierbei um die Ausarbeitung einer „Toolbox“, einem Konzept, welches alle erdenklichen Lösungen für jede Kategorie eines Problems beinhaltet.

Konkret heisst das Problem hier: Wie lässt sich die Situation in Bezug auf sanitäre Anlagen in Komenda verbessern? Die Toolbox soll Lösungsvorschläge für den Bereich der Wasserversorgung, der Toiletteninstallation, der Verwertung der Ausscheidungen & der Belastung des Bodens liefern. Ist sie fertiggestellt, soll man sich ihrer in Komenda bedienen können und Fragen wie „Welche Toilettenlösung ist am rentabelsten bei welchen Bodenbedingungen und wie lassen die Ausscheidungen sich entfernen oder gegebenenfalls anderweitig verwenden?“ durch die individuellen Lösungsvorschläge der Toolbox beantwortet werden können.

Zur Entwicklung eines solchen Konzepts waren auch Spezialisten der unterschiedlichen Arbeitsbereiche aus Deutschland in Komenda:

Dr. Himmelsbach und Frau Nick von der BGR (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe) befassen sich mit Bodenanalysen und Grundwasserforschung.

Herrn Bergers Firma Berger Biotechnics entwickelt Toilettenanlagen & -systeme und ist auch auf dem Gebiet der Entwicklung von Trockentoiletten sehr innovativ.

Dr. Germer von der Universität Hohenheim ist Agronom und befasst sich mit der Verwertbarkeit von biologischen Abfällen in der Landwirtschaft.

Daneben waren viele wichtige Vertreter von diversen lokalen Einrichtungen wie Assemblymen, Lehrern des Komenda College of Education, Professoren der Universität Cape Coast sowie Vertretern des Chief geladen.

In den zwei Tagen des Workshops wurde viel analysiert, was die aktuelle Situation angeht (Nachmittags fanden auch Ortsbesuche und Besichtigungen von bestehenden Anlagen statt) und es wurden Aufgaben vergeben, die zur gemeinsamen Fertigstellung der Toolbox dienen.

AIM. fällt hierbei ein wichtiger Punkt zu: AIM. stellt auf der einen Seite die Brücke zum Volk dar, kann Stimmen vernehmen und deuten, den Grad der Akzeptanz messen, Unterstützer finden & bei der Anwendung der Toolbox in Komenda durch Ortskenntnis entscheidende Hilfe leisten. Auf der anderen Seite kann AIM. Leute finden, die ausgebildet werden können, wissenschaftliche Arbeit vor Ort zu leisten und Hinweise zur Optimierung der Toolbox zu geben, sowie Leute, die das Wissen über die Brisanz der Situation und die möglichen Lösungen verbreiten können.

Eine Deadline ist auf den 14. Januar 2010 gesetzt. Bis dahin soll die Toolbox in einer ersten Form stehen und man wird sich erste Gedanken über deren Anwendung in Komenda machen können. Insgesamt ist das Projekt auf 3 einhalb Jahre ausgelegt.

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AIM. ganz umweltbewusst

Was ist eigentlich eine Trockentoilette? Wie viele Brunnen gibt es in Komenda? und Wo entsorgt man am besten seinen Abfall ohne die Umwelt dauerhaft zu schaden?

Fragen ueber Fragen – und AIM. begibt sich auf die Suche nach Antworten.

In Kooperation mit zwei Ingenieuren aus Deutschland, die bereits ueber viel Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit verfuegen, ist AIM. nun einen ganzen Schritt weiter in der Planung und Realisierung des Umweltprojektes, welches zum Ziel hat die Toiletten- und Abwassersituation in Komenda zu verbessern.  

 

Hauptbestandteil soll der Bau von EcoSan Toiletten sein, die ohne Wasser funktionieren. Ausserdem wird duch dieses Toilettensystem oekologischer Duenger aus den Ausscheidungen gewonnen. Des weiteren besteht die Idee, einen oeffentlichen Platz zum Waeschewaschen und Duschgelegenheiten anzuschliessen um auch die Umweltverschmutzung durch Abwasser zu vermindern.

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Als ersten Schritt galt es jedoch sich einen detaillierten ueberblick ueber die akuten Wasserversorgungs- und Abfallprobleme in Komenda zu verschaffen:

 

Karte von Komenda mit allen Brunnen

Karte von Komenda mit allen Brunnen

Nachdem eine Kartenskizze vom Stadtgebiet Komendas erstellt wurde, haben sich Francis und Janna aufgemacht jeden noch so versteckten Brunnen aufzustoebern und auch in die verdrecktesten Toilettenschuessel  einen Blick zu werfen. Alles wurde genau in den Karten vermerkt, so dass es nun neun verschiedene Karten mit je allen Brunnen, oeffentlichen Toiletten, Wassertanks, Muellhalden, durch Faekalien verschmutzte Gebiete, allenSchulen samt Toilettenvorrichtungen, allen oeffentlichen Wasserhaehnen mit Frischwasser und allen Polytanks gibt.

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Die Notwendigkeit etwas zur Verbesserung der Muell- und Wassersituation in Komenda zu tun wurde bei diesem einmal mehr deutlich: in einigen Teilen der Stadt gibt es nur unzureichenden Zugang zu Frischwasser, viele Schulen besitzen keine- oder kaputte Toiletten, die oeffentlichen Toiletten, die es gibt sind verdreckt und kaputt, waehrend die Benutzung Geld kostet. Besonders in Flussnaehe, am Strand und an der Lagune vermischen sich riesige Abfallberge mit schmutzigem Abwasser – ausgerechnet hier ist eine sehr hohe Bevoelkerungsdichte, viele Kinder spielen in diesem Dreck.

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Mit dem neu gewonnenen Material und der Unterstuetzung unserer Partner sind wir nun auf der Suche nach interessierten Sponsoren um sobald wie moeglich unser Konzept in die Tat umzusetzen.

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Froehlicher Mitarbeiteraustausch bei AIM.

Waehrend Solomon und Joern einen Besuch bei AIM. Deutschland in Freiburg abstatten, hat AIM. Ghana ersatzweise auch Besuch aus Deutschland bekommen - Jannik und Flo stellen sich vor:

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Nach alter Tradition war unsere Planung, am 25. Juli nach Ghana zu reisen, eher von unstrukturierter und aufregender Natur. Das Visum mussten wir persönlich in Berlin abholen, weil wir den ersten Visumsantrag ohne Reisepass geschickt hatten, das Ticket (bestellt im Internet) sah eher nach einer unverständlichen spanischen Rechnung aus und unser Schlafplatz in Komenda musste erst noch gefunden werden.

Natürlich wusste “unsere” NGO AIM. das wir kommen, nur das “wann” und “was wir tun” stand lange in den Sternen. So machten wir uns also dann auf den Weg und flogen doch glatt in der Buisness Class, dank der lieben Lufthansa, für 2 Monate nach Ghana.

Wir, Florian Koch (Vorsitzender der Jugendarbeit AIM. in Freiburg) und Jannik Held (ehemaliger Koordinator von AIM. und dem Rotteckgymnasium), sind beide aus Freiburg und engagieren uns seit ein paar Jahren mit vollem Einsatz für AIM..

Da wir uns gerade in der Schwebephase zwischen Schule und Studium befinden und wir uns mit dem Zivildienst das nötige Kleingeld erarbeitet haben, beschlossen wir, Ghana mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und AIM. Ghana zum wiederholten mal zu besuchen. Unser letzter und erster Besuch liegt jetzt schon 3 Jahre zurück- die Planung war ähnlich chaotisch.

Die Zielsetzung unseres jetzigen Aufenthaltes war eine einmonatige Reise durch das Land, die Mitarbeiter von AIM. Ghana persönlich kennenzulernen und die Fortschritte der NGO zu begutachten. Im Grunde hat sich unsere Zielsetzung voll und ganz erfüllt und sich unser Aufenthalt total gelohnt! Wir wurden sehr nett in die AIM. Family aufgenommen und uns wurde mit großer Offenheit alles gezeigt, erklärt und wenn nötig auch aufgemalt. (Es wurde gerade ein Stadtplan von Komenda erstellt.) Wir konnten fleißig mithelfen, einen Container voller Computer, Fahrräder, Tischen, Stühlen etc. auszuräumen, haben einige Jugendclubstunden geleitet, den AIM. Mitarbeitern Deutschunterricht gegeben und zusammen mit dem Jugendclub die Stadt aufgeräumt.

Gegen Ende unseres Aufenthalts war der Betrieb von AIM. durch die Ferien und Geschäftsreise einiger AIM. Mitarbeiter nach Deutschland eingeschränkt und wir konnten auch wegen unseren regelmäßigen Aufenthalten im Krankenhaus weniger Initiative zeigen.

Trotzdem nehmen wir genügend Photomaterial, Eindrücke und neue Motivation mit nach Hause und werden am Rotteckgymnasium unsere Errungenschaften und Erfahrungen über die Arbeit von AIM. so bald wie möglich präsentieren.

(Unsere Reise durch Ghana war mit Sicherheit sehr erlebnisreich und horizonterweiternd, hatte aber auch ihre Rückschläge: unsere Krankheitsbilanz war leider insgesamt verheerend und zeitraubend     – aber zum Glück nichts wirklich schlimmes!!!)

Vielen Dank an die ghanaischen Mitarbeiter von AIM., die Voluntäre‚ und natürlich Joern dem “director” :).

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Afrikanische Nächte sind dunkel…

… besonders bei Stromausfall. Und genau das war eben der Fall, als der lang erwartete Container für AIM. aus Deutschland endlich in Komenda ankam. Gegen 2 Uhr nachts erreichte der vollgeladene LKW aus Tema endlich sein Ziel.

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AIM. Mitarbeiter und Freunde warteten schon gespannt, mehr oder weniger müde aber motiviert und bereit mit anzupacken.

Unter erschwerten bedingungen, wie dem bereits erwähnten Stromausfall und der Tatsache, dass der LKW ein gutes Stück entfernt vom angepeilten Lagerraum im Schlamm stecken blieb begann dann geschäftiges aus-, ein-, hin- und hergeräume. In einem Labyrinth aus Kisten und Kästen und Computerteilen, provisorisch mit Taschenlampen beleuchtet wurde also fleißig sortiert, geschleppt und verstaut.

Erstaunliche Dinge, wie ein winzig kleines Bügeleisen, ein Fleischwolf und eine Solarlichterkette ( in Afrika natürlich auch viel sinnvoller anzuwenden…)  kamen zum Vorschein.

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Computer, Drucker,und Scanner, eine Schubkarre, Fliesen, ein Betonmischer und Fahrräder machten dann  doch den Großteil der Ladung aus Deutschland aus und sind ein absolut großer Gewinn und eine riesige Hilfe für die Arbeit von AIM. in Komenda. Zum wiederholtem Mal, geht ein großes Dankeschön an die Spender des Containers und all die fleißigen Helfer in Deutschland!

Um fünf Uhr früh war dann endlich alles an Bestimmungsort und Stelle und alle Helfer durchgeschwitzt übermüdet aber äußerst zufrieden. Blieb nur noch den LKW aus seiner misslichen Lage zu befreien…

Pure Muskelkraft zu frueher Morgenstunde...

Pure Muskelkraft zu frueher Morgenstunde...

Das stellte sich als gar nicht so einfach heraus, so dass nach einigem Probieren und Schieben Judith noch ihren Land Rover zur Hilfe holen musste.

So kam der Laster dann auch schnell aus seinem Schlammloch heraus – etwas zu schnell allerdings, so wurde die Stromleitung einer nahegelegenen Kirche heruntergerissen. Funken sprühen zum Abschluss einer langen Nacht – der Strom war wieder gekommen…

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African Kiss – der AIM. Jugendclub singt!

Die CD-Produktion geht ihrem Ende entgegen, wir planen ein großes Musik-Video und die Jugendlichen werden von Woche zu Woche “Auftritts-Reifer”.

Da es nun eine Deadline Mitte August gibt, bei der alle Songs fertig aufgenommen sein müssen und nach Deutschland geschickt werden sollen, verbrachten wir mehrere Tage im Studio in Cape Coast.

Auch in Accra war ich wieder auf der Jagd nach guten Feature-Musikern für das Album.  Glücklicherweise klappte diesmal alles hervorragend. Sammi B., Atsu Koliko und Old Sodja haben uns ihre erfolgreichen Stimmen geliehen.

Aus der Zusammenarbeit wurden sogar enge Freundschaften und wir können uns an einer großen Unterstützung erfreuen.

Teilweise wurde die Zeit bis hin zur Deadline sehr knapp, da ich die Kinder nur Samstags ins Studio mitnehmen konnte. Denn die Schule geht bis Nachmittags und Sonntags steht die Kirche ganz oben auf dem Tagesablauf der Schüler.

catherine, Jugendclubmitglied, bei Studioaufnahmen in Cape Coast

catherine, Jugendclubmitglied, bei Studioaufnahmen in Cape Coast

Die wenigen Samstage, die ich mit den Jugendlichen im Studio verbringen konnte, waren großartig. Mir wurde bewusst, dass die meisten von Ihnen überhaupt nie aus ihrem Dorf rauskommen. Sie kamen morgens überpünktlich zum Treffpunkt, was ich schon sehr erfreulich fand und trugen ihre besten und schicksten Kleider, die sie besitzen.

Wenn sie gerade nicht mit Aufnahmen dran waren, übten sie fleißig ihren nächsten Part.

Nach Beendigung der Arbeit ging es noch an den Strand mit einem erfrischenden Eis. Es war schön, die glücklichen Gesichter mit Stolz in den Augen zu sehen.

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Wenn die Musik im fertig im Kasten ist, möchten wir ein professionelles Musikvideo zu “Stick together”, einem der sieben Songs, drehen. Dazu steht wieder viel Arbeit an: eine Choreographie, Handlung, Kostüme etc…

Unterstützt werden wir vorraussichtlich von Old Sodja und Atsu Koliko, die beide bei dem Song vertreten sind.

Auch in Deutschland arbeitet der Jugendclub an sieben Songs für die CD. Das Album wird also sehr vielfältig sein. Wir sind alle sehr gespannt. Gemeinsam machen wir uns nun Gedanken über die Gestaltung des CD-Booklets. Bei einer Sache sind wir uns auch schon einig: der Name der CD soll “African Kiss” sein, gleichnamig zum African Kiss Festival in Freiburg, welches dieses Jahr im November stattfinden wird.

(von Milena, AIM. weltwaerts Praktikantin)

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AIM. Jugendclubs im Kakum National Park

Verschlungene Lianen, Bäume so hoch wie Wolkenkratzer, tellergroße Blätter, exotisches Vogelgezwitscher im dunkelgruenen Dickicht…

…und mittendrin, im Ghanaischen Regenwald – ca. 70 Jugendliche, die interessiert einem Tourguide lauschen und von denen einige sogar die, für sie wichtigsten, Fakten mitschreiben.

Wir befinden uns nördlich von Cape Coast, im Kakum National Park in der Central Region in Ghana auf einer Exkursion mit den zwei AIM. Jugendclubs aus Komenda und Ayensudo

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Ganz aufmerksam sind die Jugendclubmitglieder, kaum das wir den Wald betreten haben. Und das, nachdem sie keine zwanzig Minuten zuvor, die gesamte einstündige Fahrt von Komenda zum Nationalpark, noch einen permanenten Sturm aus afrikanischem Gesang, Rhythmus und überschäumender Freude produziert haben.

In einem Mix aus Fante und Englisch, damit auch Volus und der Director etwas verstehen, berichtet der Ranger anschaulich und informativ über das Ökosystem Regenwald und seine verschiedenen Pflanzen- und Tierarten.

Wir lernen, in welchem Baum Papageien nisten, aus welchem traditionell Weihrauch gewonnen wird und welche Baumrinde zu wohlriechendem Parfum verarbeitet wird.

Nach diese lehrreichen Expidition durch den dichten Urwald, begeben wir uns in luftige Höhen…

Einzigartig in Ghana, bietet der Kakum National Park den Canopy Walk: Eine aus fünf Hängebrücken bestehende und insgesamt über 300 Meter lange Begehung des Regenwaldes in luftigen 30 Meter Höhe. Hier kann man gut Vögel beobachten und das riesige Waldareal von oben betrachten ohne ihm dabei zu schaden.

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Bis auf drei Jugendclub Mitglieder wagen sich auch alle auf die wackeligen Brücken. Der ein oder andere bekommt dabei einen ordentlichen Adrenalinstoß, was sich wahlweise in lässigen Tanzschritten in den Baumwipfeln des Regenwalds, lautem kreischen oder auch einfach der permanenten Wiederholung des Satzes: „I’m not scared at all!” äußert.

Nachdem alle den atemberaubenden Ausblick genossen und mit mehr oder weniger wackeligen Knien wieder festen Boden unter den Füßen haben, wird der lehrreiche Tag, noch mit einer Führung durch die anschaulich-bunt gestaltete Ausstellung zum Kakum National Park abgerundet.

Ganz entspannt im Schatten, stärken sich alle mit den von zu Hause mitgebrachten Lunch Pakten und erholen sich von so viel Input, Bewegung und Adrenalinzufuhr.

Noch ein paar Gruppenfotos vor der imposanten Kulisse des Regenwaldes und schon ging es zurück an die Küste nach Komenda und Ayensudo.

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