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Solaranlagen in Burkina Faso  - SEWA

COMPUTERSCHULE IN GHANA - AIM

JUGENDZENTREN IN CABO VERDE - DELTA CULTURA

 

 





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Das Nkanbɔmu Festival vom 4.-6. Juli 2014

Am Freitag, den vierten Juli war es endlich soweit: das Nkanbɔmu Festival begann! Ein Festival, bei welchem die Jugendlichen zeigen können, was sie in den AIM. Projekten gelernt haben, um über die Aktivitäten von AIM. aufzuklären und gemeinsam zu feiern.

Francis, Emmanuel und Anna vom Organisationsteam schauten am Freitagmittag etwas mulmig gen Himmel – der Regen wollte nicht aufhören und stundenlanger Stromausfall ließ die letzten Vorbereitungen stocken. Keine guten Voraussetzungen für Filmvorführungen im Freien – doch rechtzeitig zwei Stunden vor der Festivaleröffnung verzog sich der Regen und der Strom kam zurück. So konnten wir pünktlich starten. Schnell füllte sich der Marktplatz Komendas, vor allem Kinder und Jugendliche waren im Publikum. Das Musikvideo „Go Blackstars“ eröffnete den Abend, es folgten Dokumentationen – unter anderem die Uraufführung der Reportage des jetzigen Movie Workshops von Ayensudo – und der Trailer des Akatakyi Dance Theatre. Der Movie Workshop aus Komenda hatte kleine Clips vorbereitet, auf denen z.B. Ohrfeigen oder Fußballtricks imitiert und durch geschickte Szenenfolgen realisiert wurden. Dies war ein schöner und lustiger Abschluss des Abends. Unser Moderator Isaac Mensah verstand es, aus der Filmshow ein interaktives Entertainment zu machen – das Publikum hat gelacht, gerufen, gelernt und Spaß gehabt.

Auch am Samstag drohte der Regen das Programm zu verzögern – doch wieder hörte es pünktlich auf. Der Marktplatz wurde blitzblank gefegt, dekoriert, und die Bühne mit Pavillons und Stühlen umstellt. Nach Eröffnungsgebet, der Nationalhymne und einer Rede von Papa Kojo Mbir, dem Vorsitzenden von AIM., begann das Festival mit einem Welcome Dance des Akatakyi Dance Theatres. Es folgten zwei Culture Groups, unter anderem die des Flüchtlings-Camps nahe Ayensudo, welche hauptsächlich aus Tänzerinnen und Trommlern von der Elfenbeinküste besteht. Es war spannend zu sehen, wie sich der ghanaische und der ivorische Tanz stilistisch so unterschieden und dann doch Gemeinsamkeiten zu entdecken. Die K2 Group tanzte zu Hip Hop und die Heroes gaben sich ein Fußballmatch. Leider mussten wir das Samstag-Programm wegen eines Stromausfalls verkürzen – dies nutzten die Culture Groups, um zusammen mit dem Publikum den Tag ausklingen zu lassen, eine Möglichkeit für alle, mitzumachen.

Am Sonntag war das Wetter fantastisch, perfekt für den Strandtag. Die Musikanlage sorgte für gute Laune, der Strand wurde zum Tanzen, für Spiele und Fußball genutzt und es war ein wunderschöner Abschluss eines spannenden Wochenendes.

 

Die ersten Ideen für eine Durchführung im nächsten Jahr stehen bereits!

 

Beitrag von Anna Kallage, weltwärts-Freiwillige bei AIM.

 

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Elektrifizierung in Selbo

Danke, Internet!

Als wir 2011 das Dorf Selbo im Norden burkina Fasos besucht haben, bot uns die dortige Schule ein trauriges, für Burkina Faso leider typisches Bild. Die ca. 180 Schülerinnen und Schüler lernten in einer Umgebung, die man aus europäischer Perspektive nur mit gutem Willen als Schule bezeichnen kann. Es waren wesentlich mehr Schulkinder dort, als in die wenigen Klassenräume passen würden. Also wurde der Unterricht teilweise nach draußen, unter improvisierte Sonnendächer verlagert. Die vorhandenen Gebäude der Schule bieteten allerdings nicht viel mehr Schutz als die Sonnendächer. Im Dach der Schule klaffte ein großes Loch.

Die 1800 Einwohner von Selbo haben gelernt, aus dem Wenigen was sie haben das Beste zu machen. Improvisieren war auch an der Schule in Selbo an der Tagesordnung. Aber es werde besser, wurde uns versichert. Die Lehrer und die Eltern der Kinder  waren engagiert und haben am ersten Tag nach unserem ersten Vorbesuch bereits einen Antrag für eine Solaranlage bei uns eingereicht. Im Antrag stand, dass ein neues Schulgebäude in Planung ist, und die Anlage dann auf dem neuen Gebäude installiert werden kann. Tatsächlich hatten die Bewohner von Selbo sich bereits seit längerer Zeit für ein neues Schulgebäude engagiert. Unser Eintreffen war also ein Glück für die Schule, da wir die neuen Klassenräume gleich mit elektrischem Licht ausstatten könnten. Aufgrund des außergewöhnlichen Engagements der Schule und des Dorfes wollten wir Selbo unbedingt unterstützen. Wir hatten innerhalb eines Jahres einen Spender für die Schule gefunden.


In Burkina Faso sollte man sich nicht darauf verlassen, dass Projekte -  insbesondere Bauprojekte - so laufen wie sie geplant waren.  Diesmal war es leider anders. Die neuen Klassenzimmer wurden gebaut. Wir (SEWA) konnten unser Versprechen, die Schule mit einer Solaranlage auszustatten, nicht einhalten. Das Unternehmen, das uns die Spende schon fest zugesagt hatte, ist in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, und konnte die nötigen Mittel nicht aufbringen.

Um das Projekt nicht sterben zu lassen, haben wir uns nach der Absage des Spender-Unternehmens dazu entschlossen, die Spendenportale im Internet auszuprobieren. Betterplace bietet hierfür eine exzellente Plattform und auch die nötigen Werkzeuge um Formulare direkt in unsere Internetseite einzubinden. Wir hatten noch nicht viel Erfahrung damit gemacht, Spenden im Internet zu sammeln. Und dennoch: langsam aber sicher kamen mehr und mehr Spenden zwischen 10€ und 1000€ zusammen, von insgesamt 14 teilweise anonymen Spendern.

Nach einem weiteren Vorbesuch im Februar konnten wir schließlich Nägel mit Köpfen machen.  Unsere Techniker sind am Abend des 18. März angereist, und haben früh morgens am nächsten Tag mit den Arbeiten begonnen. Zwei 75 Watt SolarWorld Paneele wurden auf dem Dach fest geschweißt. Vor dort aus wurden spezielle Gleichstromkabel verlegt, die die PV-Paneele, Laderegler, Batterien, Lichtschalter und schließlich die Lampen mit Strom versorgen.


Es hat den ganzen Tag gedauert, bis die Anlage installiert war und die Lichtschalter in zwei der neuen Klassenzimmer das erste mal gedrückt werden konnten. Die Lehrer und Elternvertreter, die schon vorher mit Interesse das Geschehen verfolgt hatten, wurden von uns noch  einmal  für die Benutzung und Pflege der Anlage geschult. Die wichtigsten Regeln und Kontaktinformationen werden bei jeder Installation auf einer großen Tafel fest an die Wand geschraubt.

Am Abend des 19. März 2014 hatte die Schule in Selbo etwas bekommen, was für Schulen in vielen anderen Teilen der Welt die völlige Normalität ist: Lichtschalter, die man nach Bedarf drücken kann. Die Anlage liefert völlig kostenfrei bis zu 6 Stunden Licht pro Tag. Die Klassenräume können nun auch genutzt werden, wenn wegen starken Sandwinden die Fensterläden zugeklappt werden müssen. Abends können sich die Lehrer nun in der Schule auf den Unterricht vorbereiten oder fortbilden, statt vor einer schwachen Petroleumlampe zu sitzen. An vielen solar beleuchteten Schulen bieten die Lehrer abends auch Alphabetisierungskurse für die erwachsene Dorfbevölkerung an.  Die Schülerinnen und Schüler kommen abends noch einmal in die Schule, weil sie zu hause kein Licht zum Lesen haben.

In den nächsten zwei Jahren werden wir noch mindestens drei mal in Selbo vorbei schauen. Bei den Besuchen kontrollieren wir den technischen Stand der Anlage, und ob sie auch korrekt gewartet wird. Außerdem versuchen wir festzuhalten, was sich durch die Installation im Dorf geändert hat. Die meisten Faktoren lassen sich nicht einfach in Zahlen ausdrücken, aber einer der Faktoren die wir messen können ist die Entwicklung der Abschlussquote - also wie viel Prozent der Schüler ihre Abschlussprüfung bestehen. Unserer Erfahrung nach (bisher 63 elektrifizierte Schulen) ist bis 2016 ein Anstieg von 20-40% nicht ungewöhnlich.

Improvisation ist an der Schule in Selbo wahrscheinlich weiterhin an der Tagesordnung. In Burkina gibt es immer zu wenig Schulbänke und Bücher. Durch das Engagement der Bevölkerung sind aber in den letzten Jahren neue Gebäude entstanden und eine Solarlichtanlage installiert worden. Die Schule kann sich jetzt sehen lassen und bietet eine gute Umgebung für die mehr als 200 Schüler, 6 Lehrer und hoffentlich zahlreiche Erwachsene die lesen und schreiben lernen wollen.

Übrigens: es gibt auch weiterhin die Möglichkeit SEWA über betterplace.org zu unterstützen! Hier können Sie einer Krankenstation zu einer Solaranlage verhelfen!

 

 

Projektreferenz: 

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Solarenergie für Schulen – warum eigentlich?

Vor 5 Jahren hat SEWA an der Grundschule Yagances eine Solaranlage installiert. Die Anlage wird täglich von den Schülern und Lehrern genutzt. Doch warum ist abendliche Beleuchtung für eine Grundschule eigentlich ein so großer Vorteil? Der Direktor Sokoma Bambara hat es uns erklärt:

 

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Erster Nachbesuch der Krankenstation in Sambin

Nachdem im Mai 2013 die Krankenstation des Dorfes Sambin durch Spenden des Georg Thieme Verlags mit einer Solaranlage ausgestattet werden konnte, hat SEWA der Krankenstation im Januar den ersten Follow-up Besuch abgestattet. Die Solaranlage wird stark genutzt und erleichtert dem Personal die Arbeit ungemein.

Auf den letzten Kilometern führt die Reise über eine staubige SandpisteObwohl das Dorf Sambin nicht einmal 80 Kilometer von Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos, entfernt liegt, ist es nicht an das nationale Stromnetz angeschlossen. Seit Mai 2013 jedoch verfügt dort zumindest die Krankenstation über elektrisches Licht. Mit der finanziellen Unterstützung des Georg Thieme Verlags konnte SEWA dort eine Solar­anlage installieren, die nun auch nachts die Räume der Geburten- und Krankenstation beleuchten kann.

Um mit den Angestellten der Krankenstation über ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit der Solaranlage zu sprechen, hat sich nun erneut ein Team von SEWA auf den Weg ins Dorf gemacht. Das Dorf ist nur über staubige Sandpisten zu erreichen, die lediglich mit einem Geländewagen zu bewältigen ist. Einige Kilometer von der Teerstraße entfernt erreicht man den Markt von Sambin. Doch bevor das Team sich zur Krankenstation begibt, stattet es dem Dorfchef einen Besuch ab. Nach Tradition der Mossi wird allen Fremden noch vor der Begrüßung Wasser angeboten, erst nach dieser Erfrischung unterhält man sich über den Grund des Besuchs.

Der Dorfchef empfängt die Gäste vor seinem HausDer Dorfchef, der Sab Naba, erzählt, dass sich eine seiner älteren Verwandten erst kürzlich nächtlich behandeln lassen musste, wobei die Solaranlage enorm geholfen hätte. Damit ist sie kein Einzelfall: An der Krankenstation angekommen berichtet die Krankenschwester das im Monat etwa 180 Patienten Nachts an der Krankenstation behandelt werden. Besonders Geburten finden häufiger nachts statt und sind ohne anständige Beleuchtung schwierig. Monatlich erblicken nachts durchschnittlich 15 Kinder an der Krankenstation Sambins das Licht der Welt. Durch die Solaranlage sind die Zeiten nun vorbei, in denen die Hebamme sich eine Taschenlampe zwischen Kopf und Schulter klemmen musste oder Angehörige bitten musste, ihr eine Lampe zu halten. „Das Licht hat unsere Aufgabe sehr, sehr viel leichter gemacht und das kommt auch den Patienten zu Gute“, so die Krankenschwester Seïtta Sana.

Im Gespräch mit dem Verwaltungsrat der Krankenstation, der aus Bewohnern Sambins besteht, und dem Krankenpersonal wird klar, dass die Regeln zur Wartung und Nutzung der Solaranlage bekannt sind und eingehalten werden: So werden beispielsweise die Solarpaneele regelmäßig gereinigt, was besonders in den staubigen Monaten von Januar bis März wichtig ist, um die Leistungsfähigkeit der Solarpaneele zur erhalten.

Das Projekt scheint auf sehr gutem Weg zu sein. Über die kommenden eineinhalb Jahre wird SEWA der Krankenstation noch mindestens zwei weitere Besuche abstatten, um nach dem Rechten zu sehen. Nach einem Gruppenfoto und den Verab­schiedungen macht sich das Team auf in ein benachbartes Dorf. Nur ein Dutzend Kilometer entfernt liegt das Dorf Rakaye, das auch über eine Krankenstation verfügt, aber ebenfalls nicht an das Stromnetz ange­schlossen ist. Der Besuch soll prüfen, ob hier schon bald die nächste Solaranlage SEWAs installiert werden könnte.

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Zu Besuch in Burkina Faso

Pünktlich zum Jahresbeginn ist derzeit der SEWA Vorsitzende Jan Sonntag in Burkina Faso unterwegs, um einige Projekte des Vereins zu besuchen und alten Bekannten und Partnern einen Besuch abzustatten.

Solange Bambara testet das neue Projektverwaltungsprogramm„Neben den Reisen an einige der Dörfer in denen SEWA Schulen und Krankenstationen elektrifiziert hat, geht es bei meinem Besuch vor allem darum, die Projektverwaltung für die stetig wachsende Zahl an Projekten anzupassen. Damit geht SEWA sicher, dass der deutsche und der burkinische Teil des Vereins auch nach mehr als 60 elektrifizierten Schulen und 10 Krankenstationen, stets den Überblick über die Situation in den Projekten behalten. Dazu werde ich in den kommenden 2 Wochen die burkinischen SEWA Mitarbeiter Solange Bambara und Yéral Dicko mit einem neuen Projektverwaltungsprogramm vertraut machen, das wir gemeinsam weiterentwickeln wollen.

Über die Arbeit für SEWA hinaus ist es auch einfach wieder schön in Burkina zu sein und alte Gesichter wieder zu sehen, die ich noch meiner Zeit als Zivi bei SEWA 2008-2009 kenne. Zwar kann man heute dank E-Mail und Co. problemlos über die lange Distanz kommunizieren, aber es ist doch schön sich wieder persönlich gegenüberzustehen.

Ouagadougou hat sich seit meinem letzten Besuch sehr verändert: es gibt eine neue Ringstraße, die Stadt ist weiter gewachsen und überall wird weiter gebaut. Es ist spannend zu sehen wie sich die Stadt weiterentwickelt und man malt sich aus, wie einige Orte wohl beim nächsten Besuch aussehen werden.“

 

 

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3 Monate Ghana – Erlebnisse, Erfahrungen, Ehrgeiz

Inzwischen sind schon knapp drei Monate vergangen, seit wir in Komenda eingezogen sind. Seitdem hat sich viel getan – und es ist viel passiert.

Wir haben uns nun schon sehr gut in Komenda eingelebt. Fehlendes fließendes Wasser und Klospülung mittels Nachschütten ist inzwischen zum Standard geworden. Auch Dinge wie Käse oder Steaks, die wir aus Deutschland gewohnt sind, werden nicht mehr so sehr vermisst wie am Anfang. Denn dafür gibt es hier schließlich viele andere, leckere lokale Gerichte, die wir zum Großteil sehr genießen. Da kann keine deutsche Tiefkühlpizza mithalten.

Langsam fühlt sich jeder von uns AIM.-Freiwilligen immer mehr zuhause in der neuen Umgebung. Man verläuft sich nicht mehr wie am Anfang und kennt schon eine Menge Menschen mit Namen, weiß die ungefähren Lebensmittelpreise und wie viel die Transportmittel kosten.

Durch unseren Fante-Unterricht (die Sprache in unserer Umgebung) können wir bereits Sätze bilden und Antworten auf bestimmte Fragen geben. Auch die Begrüßung, Verabschiedung und ähnliches können wir auf Fante durchführen, was sehr positiv bei den Bewohnern Komendas ankommt.

Unsere Arbeit an den Schulen macht sehr viel Freude. Eva und Ansgar geben ihre Magazin-Workshops inzwischen an vier verschiedenen Schulen und fahren dafür teilweise bis ins 20 Kilometer entfernte Elmina. Neben der Arbeit an den Grundlagen schreiben die Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Magazin-Workshops auch schon fleißig Texte. Eva und Ansgar planen die Herausgabe des ersten Magazins im April 2014.

Im zehn Kilometer entfernten Ayensudo leitet Ansgar seit ein paar Wochen zudem noch den Radio-Workshop. Zweimal in der Woche fährt er dazu zur Junior High School und unterrichtet eine Gruppe von etwa 15 Schülern.

An der gleichen Schule geben Anna und David Unterricht im Filme machen. Dienstags und mittwochs findet der Movie-Workshop statt und wird genau wie der Radio-Workshop von etwa 15 Schülerinnen und Schülern besucht. Der Movie-Workshop bringt zudem schon erste Ergebnisse. Nach mehreren Einheiten über das Thema „Interview“ haben die Schüler schon mehrere Interviews geführt und gefilmt. Außerdem wissen sie bestens über die verschiedenen Einstellungsgrößen Bescheid und arbeiten in zwei verschiedenen Arbeitsgruppen. Die Arbeitsgruppe „Sound“ beschäftigt sich mit der Tonaufnahme, die im Film eine sehr wichtige und oft unterschätzte Rolle spielt – die Arbeitsgruppe „Picture“ beschäftigt sich mit allem, was die Kamera filmt. Zurzeit arbeiten wir in Ayensudo an einem Report über die Schule. Das wird dann neben den vielen kleinen Videos zur praktischen Arbeit das erste große Projekt werden.


 

In Komenda leiten Anna und David den zweiten Movie-Workshop. Vor ein paar Wochen entstand das unterhalb dieses Blogeintrags zu sehende Vorstellungsvideo – bis auf den Schnitt komplett durch die Schülerinnen und Schüler entstanden. Keine Perfektion, aber ein gutes Ergebnis für zwei Monate Movie-Workshops in Komenda. Wir sind stolz auf die Schülerinnen und Schüler in Komenda und Ayensudo: sie lernen sehr gut und schnell!

Die Filmgruppe aus Komenda stellt sich vor (VIDEO)

Joseph gibt zahlreiche ICT-Workshops rund um Komenda. Außerdem hat er gerade zusammen mit der Verwaltung Komendas und vielen „Offiziellen“ einen Vertrag erarbeitet, der es AIM. ermöglicht, die ICT-Workshops in einem deutlich größeren ICT-Center als vorher durchzuführen. Zudem repariert Joseph gefühlt jeden zweiten Computer der Stadt – und alle sind ihm sehr dankbar für diese Hilfe. Außerdem beginnt Joseph gerade ein Projekt zur Kartografie Komendas. Dazu gibt es im Januar noch einiges mehr an Informationen, wenn das Projekt richtig angelaufen ist.

Mitte Dezember bis Anfang Januar sind bald erst einmal Weihnachtsferien. Es finden ein paar zusätzliche Workshopmeetings mit den Schülerinnern und Schülern statt, die Lust haben, auch in den Ferien an Workshops teilzunehmen. Sonst geht die Arbeit nach dem Ferien wie gewohnt weiter.

Viele Grüße aus Komenda von allen fünf Freiwilligen von African Information Movement (AIM).

Eine schöne Advents- und Weihnachtszeit euch allen!

Anna, Eva, Ansgar, Joseph und David

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Neues Jahr, neue Freiwillige, neue Impulse!

Im September 2013 kamen fünf angehende AIM.-Freiwillige aus allen Ecken Deutschlands nach Komenda, Ghana, um dort den Filmworkshop, das Jugendmagazin und ICT-Kurse weiterzuführen.

Hier wohnen wir nun als WG und teilen Alltag, Frühstück, Küche/Bad, Erfahrungen. Spielen Siedler von Catan, erkunden die Umgebung, bereiten Workshops vor und leiten sie, leben uns ein.

Wir, das sind Ansgar, Anna, David, Eva und Joseph (hier zu sehen vor unserem Haus in Komenda). Eva und Ansgar sind für das Jugendmagazin verantwortlich, David und Anna für den Filmworkshop und Joseph für die ICT-Kurse. Die Workshops an den verschiedenen Schulen haben bereits begonnen. Wir sind nicht auf Komenda beschränkt, sondern fahren auch in verschiedene Schulen in anderen Städten wie Ayensudo, Elmina und Eguafo. Das Interesse der Schülerinnen und Schüler war bereits bei den ersten Besuchen groß. Teilweise werden wir die Projekte der vorherigen Freiwilligen weiterführen, teilweise sind es neue Gruppen, bei denen wir mit Grundlagen beginnen.

Bald folgen dann detaillierte Berichte der einzelnen Projekte!

 

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Digataos Grundschule erhält eine Solaranlage

Auf dem Dach der Grundschule des burkinischen Dorfes Digatao konnte  am 21. Mai 2013  eine Solaranlage installiert werden, die es nun ermöglicht in den Abendstunden einen Klassenraum zu  beleuchten. So können die Kinder Hausaufgaben machen und sich auf Prüfungen vorbereiten, Lehrer den Unterricht des nächsten Tages planen. Das Projekt kam durch von der Jugendrunde der Pfarrgemeinde St. Nikolaus mit viel Engagement gesammelte Spenden zustande. Erfahren Sie mehr in unserem Bericht zur Installation und in der Bildergalerie auf http://flic.kr/s/aHsjGFReis.

Projektreferenz: 

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