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Kochbuch PDF Download - Fremdkochen für Afrika


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Freiwilligendienst bei AIM. an der ghanaischen Atlantikkueste

Liebe Leser,

an dieser Stelle moechten wir auf den Freiwilligendienst von African Information Movement (AIM.) aufmerksam machen.

In Ghana besteht die Möglichkeit, als Freiwilliger für uns in der Projektregion direkt bei AIM. mitzuarbeiten. Einsatzmöglichkeiten sind vor allem die Arbeit mit dem Jugendclub vor Ort und die Mitarbeit in den einzelnen Entwicklungsprojekten im Bereich Musik/Kultur, Umweltschutz und Bildung/Computer training. Freiwilligendienste, die mindestens sechs Monate dauern, werden im Rahmen des weltwärts-Programms der Bundesregierung finanziell gefördert. Ein Freiwilligendienst bei unserem Projekt in Ghana wird auch als Ersatz für den Zivildienst (ADiA-Anderer Dienst im Ausland) anerkannt. Es ist ebenso möglich, ein kürzer dauerndes Auslandspraktikum (selbstfinanziert) bei uns zu machen, auch im Rahmen des Studiums (z.B. Auslandssemester).

Aktuell laufen die Bewerbungsverfahren. Daher, erkundige dich rasch auf http://aim-ev.org/mitarbeit.htm und bewerbe dich fuer einen Freiwilligendienst bei AIM> Ghana.

Derzeit leben und arbeiten 5 deutsche ‘weltwärts’-Freiwillige bei uns: Milena, Toma, Adrian, Hanna und Pia. In Kuerze wird Stefanie fuer drei Monate zu uns stossen. Sei der/die naechste Freiwillige, unterstuetze unsere Projektarbeit in Ghana und sammele einzigartige Erfahrungen in einer anderen Kultur an der ghanaischen Atlantikkueste.

Akwaaba – Herzlich Willkommen !

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Save our Children! Unser erstes Filmprojekt.

DER AIM FILMWORKSHOP

…and Action!

Das erste richtige Filmprojekt kam schneller als geplant.
Beginnen wollte ich den AIM. Filmworkshop eigentlich, indem man auf spielerische und interessante Weise die wichtigsten theoretischen Ansätze der Filmproduktion vermittelt und dann mit dem praktischen Teil anfängt. Durch das „Galli Movie Project“ wurde die Reihenfolge kurzerhand umgedreht. Es stellte sich schnell als sehr gute Einstiegsaufgabe für die Jugendlichen heraus und verstärkte die Motivation im Anschluss mehr vom Drehen und Schneiden zu lernen. Manchmal tut es eben gut ins kalte Wasser geworfen zu werden – gerade wenn es hier immer über 25°C warm ist.

Beim Galli-Movie-Project geht es darum, dass man Jugendlichen in Form eines künstlerischen Projekts (Film) eine Plattform gibt, auf der sie ihre Wünsche, Visionen und Meinungen über ihr soziales Lebens- und Wohnumfeld frei äußern können. Das Projekt ist ein internationales Projekt. Verschiedene NGO´s in den unterschiedlichsten Ländern der Welt nehmen an diesem Projekt teil. Anschließend werden in der Zentrale in Deutschland alle Kurzfilme (max. 15 Min) gesammelt.

Um raus zu finden, über was die Jugendlichen gerne sprechen wollen, trafen wir uns alle und kamen schnell auf das Thema des Films. Jeder der Jugendlichen wollte gerne etwas zum Thema Umweltverschmutzung sagen. Ich war wirklich erstaunt, wie schnell beim Brainstorming Umweltthemen zusammen kamen, über die berichtet werden sollte. Durch Amina, das jüngste Mitglied im Youth Cclubs, kam der Titel „Save our Children“ zustande. Volle Motivation und alle sind dabei! Eben ein klasse Start!

Francis, ein sehr engagiertes Mitglied des Youth Clubs und ich haben darauf hin das Drehbuch für den Film geschrieben.
Es war am sinnvollsten den Film in zwei Parts zu teilen. In Part 1 geht es darum, Komenda und die Lebenssituation vor Ort erstmal den Zuschauer vorzustellen, bevor man im zweiten Part die Umweltverschmutzung zeigt und die Visionen und Wünsche für eine besser Zukunft anspricht.
Wir haben uns für den ersten Part gedacht, dass dies am besten geht, wenn uns die Jugendlichen selber durch Komenda führen.
Dafür haben wir zwei Routen geplant, die einmal von einem Jungen (Francis) und einmal von einem Mädchen (Cathrin) gezeigt werden. Während Francis Route ganz Komenda zeigt, zeigt Cathrins Route wie man in Komenda lebt und wohnt. Wir haben die Routen unabhängig voneinander gedreht, beim Schneiden wurden sie aber vermischt, so dass es aussieht als ob Francis und Cathrin gleichzeitg laufen.

Durch einen guten Zeitplan konnten wir den gesamten Part 1 an einem Tag drehen und am darauf folgenden Tag angefangen die Wünsche der Jugendlichen und gleichzeitig die Umweltprobleme in Komenda mit 25 Bildern in der Sekunde fest zu halten.
Ich kann nicht genau sagen was bei den Dreharbeiten das Beste war. Die gute Arbeitsatmosphäre, die Crew oder, dass fast alles so geklappt hat wie es im Drehbuch stand und jeder am Ende glücklich war, mit dem, was er zum Film beigetragen hat. Normalerweise hätte man sich noch mehr Zeit nehmen sollen um alles etwas lockerer an zu gehen und noch sauberer zu arbeiten – aber der Abgabetermin für das Projekt war nicht von uns festgelegt und so mussten wir in zwei Woche alles fertig haben.
Am Ende haben wir es in nur 13 Tagen von der Idee bis zum geschnittenen Endprodukt geschafft.

Ein paar Impressionen vom Set:

Die Filmcrew

Theresa, Tom und Francis SANDWINNING

Francis mit der Kamera

Tom und Francis WAY THROUGH KOMENDA

Zum Abschluss haben wir uns alle in der „Stadthalle von Komenda“ getroffen, und mit Popcorn, Keksen und kalten Getränken den fertigen Film per Beamer auf der Wand geguckt.

Jetzt wünschen WIR euch viel Spaß mit unserem ersten Film.
Start2think & Save our Children.

jeah

Me da wo ase! (Danke!)

Euer Tom Plümmer

DER FILM

Save Our Children from start2think on Vimeo.


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Kälte statt Wärme

Temperaturen um den Gefrierpunkt, bedeckter Himmel, Schneeregen.

So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Leider gab es auch nach der Bundestagswahl keine Neueinschätzung der Sicherheitslage in Burkina Faso, sodass wir beiden SEWA-Zivis jetzt nicht in Ouagadougou sind. Marco allerdings hat kurzfristig ein anderes Projekt gefunden und leistet seinen „Anderen Dienst im Ausland“ jetzt in Ghana. Mehr Informationen dazu in seinem privaten Blog.

Ich möchte diesen Blog jetzt dazu nutzen über die Arbeit der SEWA-Aktiven in Deutschland zu berichten. Hinter den beiden Zivis, die sonst hier über ihre Erfahrungen schreiben steht ein kleines, aber feines Team, bestehend aus ehemaligen Freiwilligen die nach ihrer Rückkehr wichtige Positionen im Verein übernommen haben. Die Leidenschaft mit der alle Aktiven, neben Beruf und Studium, für SEWA im Einsatz sind, hat mich schon während meiner Vorbereitungszeit beeindruckt und begeistert. Auch deswegen habe ich mich dazu entschieden weiter für SEWA zu arbeiten. Ich werde zusammen mit Nils und Jan die Aufgabe der Mitglieder- und Spenderbetreuung übernehmen und somit Basisarbeit leisten, damit alle Projekte umgesetzt werden können.

Ermutigt zu weiterem Engagement wurde ich vor allem auf der Mitgliederversammlung am 22. November 2009. Dort wurde z.B. ein neuer Vorstand gewählt, dessen Vorsitz nun Philip Mewes übernimmt. Es wurden Finanzen besprochen, Projektideen eingebracht, zahllose Abstimmungen durchgeführt. Ich lernte außerdem neben Jan Sonntag und Nils Goldbeck auch Jann Spieß und Peter Güntzer persönlich kennen. Neben den ganzen Abstimmungen und Tagesordnungspunkten war für mich wiederum beeindruckend, mit welcher Motivation und Konzentration das Team das gesamte Wochenende diskutiert hat. Ich habe mich selber öfter erwischt, wie ich mir während der Diskussion noch mal genau überlegen musste, wie wir denn überhaupt bis zu diesem Diskussionspunkt gekommen waren. Es war nicht der berühmte rote Faden den man behalten musste, sondern es waren gefühlte 100 Fäden, die man alle gleichzeitig unter Kontrolle haben musste. Letztendlich war es ein sehr intensives und auch sehr produktives Wochenende. Trotz des Problems, aktuell keine Zivis vor Ort zu haben, wollen wir SEWA auch dieses Jahr weiterentwickeln und verbessern.

Ein Produkt der Versammlung war auch der alljährliche Weihnachtsnewsletter, den ich jedem der ihn noch nicht gelesen hat sehr ans Herz legen kann. Dort stellen sich u.A. viele der SEWA-Aktiven vor und beschreiben kurz ihre Arbeit.

Dieses Jahr der ADA-Blog also etwas anders, aber hoffentlich, mit vielen Hintergrundberichten von der Arbeit eines Freiwilligen in Deutschland, nicht minder interessant.

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Computerkurse im AIM. Cyber Café

Mitte Dezember habe ich mit den Computerkursen ein eigenes Projekt gestartet. Die Idee war es, 3 verschiedene Kurse anzubieten: Einen „Beginners Course“ für Einsteiger, einen „MS Word Course“ wo der Schüler den Umgang mit der Textverarbeitungssoftware lernt und einen „Internet Course“, in dem es um den verantwortungsvollen und richtigen Umgang mit dem Internet geht.

Wir schrieben diese Kurse aus, auf Flyern und mit einem großen Banner über der Hauptstraße von Komenda. Als wenig Resonanz kam besuchte ich zusätzlich persönlich die Schulen und stieß auf großes Interesse. Auch abseits des Bildungssektors vernahm man viele interessierte Stimmen. Umso trauriger, dass ich die tatsächliche Anzahl von Anmeldungen am Schluss an einer Hand abzählen konnte. Den Grund dafür haben wir noch nicht aufgedeckt, aber wenn man sich umhört kann es weder am fehlenden Vertrauen noch am Preis liegen. Das Training kostet all in all 25 GHc (ca. 13€), ein fairer Preis. Umsonst anbieten können wir es nicht, da das Computer Training wie das Cyber Café ein sogenanntes „income generating project“ sein muss, um die entstandenen Kosten beim Aufbau des Cyber Café zu decken.

Doch um ehrlich zu sein, es war vielleicht gar nicht schlecht, klein anzufangen. Auch für mich ist es das erste Mal, dass ich solchen Unterricht gebe und schon in der ersten Stunde stellte ich fest: Selbst wenn man es noch so oft im Kopf durchgespielt hat, es kommt ganz anders als man es sich ausmalt. Wenn man jemanden, der noch nie eine Maus bewegt hat, einen Computer einschalten lässt wird er von so viel Neuem erschlagen, dass von allen Seiten ständig fragen kommen, zu Themen, die man in der ersten Stunde mit Sicherheit noch nicht behandelt hätte. Man kann aber auch nicht bei Allem sagen „das behandeln wir später“ und so wiederholte ich in der zweiten Stunde einfach nochmal alles von Anfang an. Auf diese Weise ließen sich die ersten Hürden bewältigen und bereits in der dritten Stunde konnte ich meinem groben „Lehrplan“ folgen.

Nach mittlerweile 4 Sessions bin ich mit dem Fortschritt sehr zufrieden, die Schüler kommen gerne, das merkt man ihnen an und sie scheinen gut zu verstehen, was ich ihnen zu vermitteln versuche.

Dieser erste eine „Beginners Course“ soll bis Ende Januar abgeschlossen sein.

Anfang März möchte ich eine neue Periode starten, diesmal mit besser, konzentrierterer Werbung und hoffentlich mehreren vollen parallelen Kursen.

Adrian Schossig

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Santa Claus is coming to town…

… und zwar in Gestalt von African Information Movement (AIM.).

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In einer langen, dunklen Augustnacht kam ein Container für AIM. Ghana aus Deutschland in Komenda an. Fast fünf Monate ist das nun her und all die Computer, Scanner, Drucker und Monitore, die Schubkarre, die Fliesen, der Betonmischer und die Fahrräder und noch einiges  mehr haben uns Projekte ermöglicht und viele Arbeiten erleichtert. Bestes Beispiel hierfür ist das AIM. Cyber Café, welches nun seit einigen Wochen erfolgreich geöffnet ist.

Im Dezember stapelten sich jedoch noch immer Bettücher, Kissen, Plüschtiere, Spielzeug und Anziehsachen in unserem Lagerraum, welche keine direkte Verwendung in der Projektarbeit von AIM. fanden. So entstand die Idee all die Gegenstände an ein Waisenhaus zu spenden und den Kindern so eine ordentliche Weihnachtsüberraschung zu bereiten.

Gesagt, getan – ein uns bekanntes,serioeses Waisenhaus im KEEA-Distrikt wurde kontaktiert und am 18. Dezember packten Jörn, Solomon und Janna alle Sachen zusammen und machten sich, in Begleitung eines Journalisten des Daily Graphic, auf den Weg nach Eguafo zum Sankofa Mbofra Fie Kinderheims.

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In Eguafo wurde deutlich, dass die Spenden hier dringend benötigt wurden, Bettücher und Kissen waren so gut wie nicht vorhanden und auch Kleidung und Spielsachen wurden dringend benötigt, wie David, der engagierte Gründer, berichtete. Zusätzlich zum Heim hat er auch eine angeschlossene Schule für die Kinder gegründet, die auch andere Kinder aus dem Ort besuchen können. Vor der gewaltigen Kulisse des Regenwaldes lernen hier die Kinder unter Bambusdächern auf wackligen Holzbänken, während David fleißig Spenden sammelt, um die Schule erweitern zu können. Bis jetzt, berichtete David, können die Heimkinder nur bis zum Abschluss der Junior High School unterrichtet und im somit auch im Heim beherbergt werden – das möchte er so schnell wie möglich ändern. Seit 2006 besteht das Heim, welches sich ausschließlich über Spenden finanziert.

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Zurück am Haus fand dann die große Bescherung statt. Die Augen der Kinder wurden immer größer, genau wie der Haufen auf der Mauer vor dem Haus, auf dem ein großer Kapitän Blaubär thronte. Zusätzlich zu den bereits erwähnten Dingen spendete AIM. noch fünf Säcke Reis um Weihnachten auch kulinarisch aufzuwerten. Nach einer kleinen Ansprache von Solomon und Jörn und einem Gruppenfoto mit einigen der Kinder wurde dann alles im Haus verstaut, mit den Plüschtieren gekuschelt, vor allem aber wurde sich herzlichst bedankt für die große Weihnachtsüberraschung.

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Frohe Weihnacht, euer AIM. team aus Ghana.


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Frohe Weihnacht

Das gesamte Team von African Information Movement (AIM.) aus Ghana und aus Deutschland wuenscht allen Blogleser/innen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir danken allen SMS-Spendern sowie allen regelmaessigen Spendern fuer die grossartige Unterstuetzung fuer unsere Projektarbeit in Ghana.

Wir versprechen auch fuer das Jahr 2010 unsere erfolgreiche Arbeit mit grossen Anstrengungen weiter zu fuehren. Wir wuerden uns sehr freuen, den ein oder anderen persoenlich in Komenda begruessen zu koennen, um unsere Projekte vorzustellen, aber auch um Ghana mit seiner vielfaeltigen Kultur, seiner abwechslungsreichen Landschaft und seinen gastfreundlichen Menschen naeher kennen zu lernen. Ghana ist eine Reise wert!

In diesem Sinne: Frohe Weihnacht.

Euer AIM. Team

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Stimmen zum Projekt – Teil 3

Während der Vorbereitungsphase auf den nächsten Bauabschnitt werden wir Interviews mit Leuten führen, die mit dem (Bau des) zukünftigen Ausbildungszentrums in Verbindung stehen.

Dieses Mal interviewen wir Marian Edwina Baiden-Annan. Sie ist Direktorin an der MA Junior High School B in Komenda.

Das Interview wurde auf Englisch geführt und ins Deutsche übersetzt

Mrs. Baiden-Annan

Mrs. Baiden-Annan

Mrs. Baiden-Annan, was denken Sie über das neue Ausbilungszentrum vom AIM.?

Es wird definitiv eine große Hilfe sein. Wenn AIM. all seine Ziele dort umsetzt, wird es ein Lernzentrum für Jugendliche und alle anderen Interessierten sein.

Das Ausbildungszentrum wird Fächer wie Projektmanagement, Sozialkunde & Öko-tourismus-Management anbieten. Werden solche Fächer an Senior High Schools in Ghana unterrichtet?

Es gibt solche Fächer wie Sozialkunde, welche als Einheit auch Ökonomie haben. Auch Tourismus kann man als Fachrichtung wählen. Da werden aber wirklich nur die Basics unterrichtet. Weiterführendes wie das Öko-Tourismus-Management oder Projektmanagement gibt es aber nicht.

IT-Unterricht ist in Ghanas Schulen mittlerweile Pflichtfach geworden. Haben sie auch genügend Zugang zu Computern?

Nein. In den wenigsten Fällen kann eine Schule einen Computer bereitstellen. IT-Unterricht gibt es bereits ab der Primary School. Der Unterricht findet meist auf theoretischer Ebene statt, oft haben selbst die Lehrer noch nie zuvor an einem echten Computer gearbeitet. Computer sind teuer, nur wenige Privatschulen, die ich kenne, können praktischen Computerunterricht anbieten.

Wenn AIM. mit dem Ausbilungszentrum praxisorientierten Computerunterricht anbieten wird, wäre das also ein großer Vorteil für Komenda?

Gar keine Frage! Ziel koennte es auch sein, Schulen generell mit Computern auszustatten, aber ich sehe im Ausbildungszentrum schon einen großen Schritt in die richtige Richtung. Wie ich bereits sagte, müssen vor allem viele Lehrer den Umgang mit dem Computer lernen, und wenn es dafür dann ein Ausbildungszentrum in Komenda gibt, müssen die nicht mehr nach Takoradi oder Cape Coast (Anmerkung Redaktion: beide Staedte sind ca. 1 Autostunde entfernt) fahren. Kenntnisse auf diesem Gebiet zu haben wird immer wichtiger: der Computer ersetzt Schritt für Schritt die traditionellen Postwege.

Denken Sie, AIM. kann eine seriöse Alternative zu einer Senior High School auf die Beine stellen?

Mit Sicherheit! Ich kenne die Verantwortlichen und verfolge AIM. und deren Projekte seit Jahren. Ich freue mich für sie, dass der naechste Bauabschnitt nun endlich weitergehen kann.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass mit den richtigen Lehrern und den zur Verfügung stehenden Mitteln wie Computern ein sehr hochwertiges Senior High School Niveau erreicht werden kann.

Was halten Sie von der Moeglichkeit in Deutschland, per SMS fuer den naechsten Bauabschnitte in Ghana zu spenden? Derzeit wurden so bereits etwa 30 Zementsaecke gespendet – also die Haelfte, was fuer das Hochziehen der Mauern benoetigt wird.

Eine tolle Sache. Ich kenne mich technisch nicht aus, aber diese Moeglichkeit klingt auf jeden Fall sehr verlockend. Es ist eine sehr einfache Art Geld zu spenden. Ich druecke fuer AIM. die Daumen, dass ueber die Weihnachtsfeiertage noch ein paar mehr SMS gesendet werden.

SMS-Spenden für AIM.? Klick hier!

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Stimmen zum Projekt – Teil 2

Während der Vorbereitungsphase auf den nächsten Bauabschnitt werden wir Interviews mit Leuten führen, die mit dem (Bau des) zukünftigen Ausbildungszentrums in Verbindung stehen.

Dieses Mal interviewen wir Kwasi Asare Nyarko. Er ist mit seiner Firma KAC-AES Worldwide GH Ltd. für den Bau verantwortlich.

Das Interview wurde auf Englisch geführt und ins Deutsche übersetzt

Kwasi

Sie sind als Bauleiter für den Bau des Ausbildungszentrums verantwortlich. Ist das für Sie ein Projekt wie jedes andere?

Nein, es ist für mich in jeder Hinsicht etwas besonderes, da ich weiss, dass wir bei diesem Projekt etwas Nachhaltiges schaffen, etwas wo ich auch meine eigenen Kinder hinschicken würde. Ich bin sicher, die Leute von AIM. werden mit größtmöglichem Einsatz eine sehr gute Schule bieten und die Wissbegierdigen fördern.

Auch die Bauweise unterscheidet sich stark von üblichen Vorhaben.

Inwiefern?

Zunächst einmal benutzen wir nicht den Seesand, den man üblicherweise aus Kostengründen dem Flusssand vorzieht. Wir lassen also Flusssand aus Cape Coast kommen, was zwar teurer ist, aber eine enorme Steigerung der Stabilität bedeutet. Auch den Schotter lassen wir aus Qualitätsgründen von weit her kommen. Anders als bei typischen ghanaischen Bauten wird großen Wert auf exakte Messungen gelegt. Auch dass im Fundement Folien eingebettet sind zum Schutz des Eisengitters ist nicht obligatorisch. All diese Dinge werden das Gebäude aber zu einem sehr starken & stabilen Bau machen.

Sie setzen sich sehr für dieses Projekt ein, kommen extra aus Accra und machen für AIM. sogar Sonderkonditionen. Was hat Sie dazu bewegt?

Solomon Appiah (Anmerkung Redaktion: AIM. Projektmanager) kam zu mir, zeigte mir die Pläne und fragte, ob ich ihm ein Angebot machen könne. Er sagte aber auch, dass es ein Projekt einer NGO sei und dass ihnen nicht viel Geld zu Verfügung stünde. Wir einigten uns auf einen sehr sehr kleinen Betrag.

AIM. setzt sich sehr für die Förderung der ländlichen Regionen ein und dabei möchte ich helfen. Für mich war es keine Frage, dieses Projekt in Komenda zu übernehmen, auch wenn ich persönlich keinen Profit daraus schlage.

Der Bau kann nur in Etappen voran gehen: Wenn Geld da ist, kann weitergebaut werden. Wie hoch sind die Gesamtkosten für das Gebäude?

Ein erster Kostenvoranschlag lag bei 40,000 GHc (20.000 Euro). Aufgrund ständiger Inflation müssen wir aber die einzelnen Bauabschnitte seperat und zeitnah kalkulieren. Eine Neuberechnung des gesamten Baus würde heute wohl schon bei ungefähr 60.000 GHc (30.000 Euro) liegen. Das Hochziehen der Mauern, was jetzt ansteht, wird sich auf etwa 7,500 GHc (3.750 Euro) belaufen.

Zu den Baukosten kommen später aber natürlich noch Kosten für die Einrichtung, die sanitären Anlagen etc.

Haben Sie von der SMS Spende fuer einen halben Sack Zement gehört?

Ja, AIM. fragte mich, was man mit umgerechnet 6 GHc finanzieren kann. Derzeit kostet ein Sack Zement 12 GHc. Meine erste Idee also war, einen halben Sack Zement finanzieren zu lassen. Insgesamt brauchen wir 60 Zementsäcke um das Mauer des Ausbildungszentrums fertig zu stellen. AIM. fand die Idee klasse.

Nachtrag: Sende eine SMS mit dem Stichwort „Bildung“ an 81190 und spende 2,99 Euro fuer den Bau des AIM. Ausbildungszentrum. Mehr Infos, klick hier.

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